Franz Von Stuck
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Germany (1863 - 1928 ) - Werke

Ketterer /27.10.2011
Nicht verbreitet
Nicht zugeschlagen
Kunstwerk finden, Versteigerungsergebnisse und Verkaufspreise des Künstlers Franz Von Stuck auf italienischen und internationalen Auktionen
Zu den Schätzungen und Zuschlägen von Franz Von Stuck

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Amedeo Modigliani, Attilio Forgioli, Lucio Fontana, Pablo Picasso, Emilio Vedova, Elemer Vagh-Weinmann, George Brecht, George Grosz, Andy Warhol, Camille Pissarro, Fortunato Depero
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Kunstwerke bei Arcadja
215Einige Werke von Franz Von Stuck
Herausgesucht aus 215 Werken im Arcadja-KatalogFranz Von Stuck - Bildnis Der Tochter Mary Im Vélazquez-kostüm
Original 1908
Versteigerung:
Lempertz -11.05.2013
- Cologne
Postennummer:
1268
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
FRANZ VON STUCK
1863 Tettenweiß/Niederbayern - 1928 Tetschen
BILDNIS DER TOCHTER MARY IM VÉLAZQUEZ-KOSTÜM
Signiert, betitelt und datiert unten links: Mary/Künstlerkostümfest 1908/Franz von Stuck
Öl auf Leinwand. 103,5 x 91 cm.
Europäische Privatsammlung.
Franz von Stuck hat seine geliebte Tochter Mary immer wieder in Bildnissen festgehalten, ihre Porträts ziehen sich durch sein gesamtes Oeuvre. Diese Porträts sind Dokumente inniger Vaterliebe, zugleich jedoch auch eine höchst erfolgreiche Produktlinie des Münchner Malerfürsten, der die große Nachfrage nach Bildnissen seiner hübschen Tochter gerne befriedigt zu haben scheint.
Mary war die Tochter Franz von Stucks aus einer Liaison mit der Bäckerin Anna Maria Brandmeier, die Stuck und seine Frau mit Erlaubnis des bayerischen Prinzregenten adoptierten. Das Gemälde zeigt sie im Alter von zwölf Jahren in einem Vélazquez-Kostüm, das sie bei einem Fest im Jahr 1908 trug. Stuck malte mehrere Varianten dieses Bildnisses (vgl. etwa 947. Lempertz-Auktion, 21.11.2009, Lot 1363) und verwendete es zudem in einem Familienbildnis von 1909, wo Mary im selben Kostüm im Bildzentrum steht zwischen Stuck und seiner Frau (vgl. Heinrich Voss: Franz von Stuck 1863-1928. Werkkatalog der Gemälde mit einer Einführung in seinen Symbolismus, München 1973, Nr. 330/595, 346/609).
Wie bei anderen Bildnissen hat Stuck auch bei diesem Bildnis eine Fotografie als Vorlage verwendet. Es haben sich zahlreiche Fotografien erhalten, die Mary im Vélazquez-Kostüm zeigen. Einige dieser Fotografien hat Stuck später zusammen mit der Reproduktion eines der gemalten Bildnisse in sein Fotoalbum geklebt (Ausst.-Kat. München 1996: Franz von Stuck und die Photographie. München 1996, S. 106-108).
Dieses Bildnis ist maltechnisch in zweierlei Hinsicht interessant: Es ist auf einer Leinwand mit Fischgrätenmuster gemalt, wie es für Gemälde Stucks charakteristisch ist. Zudem hat sich der ursprüngliche Firnis des Gemäldes erhalten, mit dem der Maler experimentierte, um gewisse Farb- und Raumwirkungen zu erzielen.
Wir danken Frau Dr. Margot Brandlhuber, Villa Stuck München, für hilfreiche mündliche Auskünfte zu diesem Gemälde.
Franz Von Stuck - Amazon On Horseback
Original 1897
Versteigerung:
Nagel -20.02.2013
- Stuttgart
Postennummer:
531
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Franz von Stuck (1863-1928). Amazon on horseback. Bronze, dark-brown patintated. Minor wearing. Fronz side of the plinth signed "FRANZ VON STUCK". Foundry seal on the base "GUSS C. LEYRER MÜNCHEN". Spear separatelly made in two parts. Rear part of the spear missing.#1Provenance: from an old Stuttgart private collection.
H. 65 cm
Reitende Amazone (Entwurf 1897). Bronze, schwarz-braun patinert. Minim. berieb. Auf der Schauseite der Plinthe signiert "FRANZ VON STUCK". Gießerstempel auf der hinteren Schmalseite des Sockels "GUSS C. LEYRER MÜNCHEN". Speer gesondert in zwei Hälften gefertigt. Hintere Hälfte fehlt.
Provenienz: aus einer alten Stuttgarter Privatsammlung.Weitere Exemplare: Kunsthalle Bremen, Hessisches Landesmuseum Darmstadt, Staatliche Kunstsammlung Dresden, Museum Leipzig, Stuck-Jugendstil-Verein München, Saarland Museum Saarbrücken.Quellen: Ludwig Hewesi, Die erste Ausstellung der Vereinigung Bildender Künstler Österreichs, in: Ver Sacrum 1, 1898, Heft 5/6, S. 2 und Nr. 61, Abb. S. 12 sowie Heft 8, S. 37. Offizieller Katalog der Internationalen Kunst-Ausstellung des Vereins bildender Künstler Münchens (A. V.) "Secession", München 1898, Nr. 396.Die Bronze wird ausführlich behandelt und gewürdigt in: Jo-Anne Birnie Dazka(Hg.) und Barbara Hardtwig(Bearb.), Franz von Stuck, die Sammlung des Museum Villa Stuck, Ausst.-Kat., Museum Villa Stuck, München 1997, Katalognummer 55, S.169-171. Darin auch die Verweise auf frühere Sekundärliteratur: Schwingenstein 1976, S. 51f. Heilmann 1985, Nr. 4, S. 93f und 152-191, Schmoll gen. Eisenwerth 1989, S. 372ff., Heidereich 1994, S. 471f.
Franz Von Stuck - Adam Und Eva
Original 1893
Versteigerung:
Ketterer -26.04.2012
- Munich
Postennummer:
235
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Beschreibung:
Lot: 235
Franz von Stuck
1863 Tettenweis - 1928 München
Adam und Eva.
1893.
Bronze.
Rechts unten bezeichnet "FRANZ STUCK". Oben links und rechts bezeichnet "ADAM" und "EVA". 73 x 68,5 x 3,5 cm (28,7 x 26,9 x 1,3 in).
Gegenüber dem malerischen Oeuvre nimmt das bildhauerische Werk von Franz von Stuck mit etwa zwölf Statuetten und sieben Reliefs, zu denen noch einige dekorative Reliefarbeiten für sein Wohn- und Atelierhaus, der Villa Stuck in München, hinzukommen, einen zahlenmäßig bescheidenen Platz ein. Die Themen entsprechen denen seiner Malerei und den seinerzeit populären Motiven: Figuren der römischen und griechischen Mythologie, Tanzende und Athleten. Für Stuck sind die Gips- und Bronzearbeiten meist dekorativer Bestandteil innerhalb eines Raumprogramms, in dem Malerei und Plastik als Gesamtkunstwerk vereint sind. Anders als seine Gemälde, die oft kritisch aufgenommen wurden, war die Resonanz auf seine bildhauerischen Werke von Beginn an sehr positiv. Sicherlich auch, weil er im Vergleich zu zeitgenössischen Bildhauern eher traditionelle Darstellungsformen wählte. Erst Anfang der 1890er Jahre tritt Stuck mit den ersten plastischen Arbeiten an die Öffentlichkeit, das Relief "Adam und Eva" entsteht vermutlich um 1893.
Zuvor hatte sich Stuck bereits malerisch mit dem biblischen Themenkomplex der Vertreibung aus dem Paradies auseinandergesetzt. 1889 entsteht das Gemälde "Der Wächter des Paradieses" (noch ohne die Figuren Adam und Eva), zwei weitere Varianten jeweils mit dem Menschenpaar malt er 1890 ("Das verlorene Paradies") und 1891 ("Vertreibung aus dem Paradies"). Die letztere Komposition wiederholt Stuck 1897 in großem Format und stellt es auf der Internationalen Kunstausstellung im Münchner Glaspalast erfolgreich aus. Die unmittelbare Vorgeschichte und Voraussetzung zur Paradiesvertreibung, den Sündenfall, greift Stuck vermutlich erstmals um 1891 in dem Gemälde "Versuchung" auf. Dabei behandelt er die biblische Szene wie in der älteren Kunst durchaus üblich als erotisches Thema. Für Adam ist der verführerische Körper der Eva das eigentliche Objekt der Begierde; der Apfel, die verbotene Frucht des Baums der Erkenntnis, dient lediglich als tradierte Metapher (vgl. Thomas Raff, Christliche Themen im Werk Franz von Stucks, Ausst.Kat. Tennenweis 2005, S. 16). Das Gemälde zeigt die Figuren spiegelbildlich zum Relief, der Baum der Erkenntnis ist vereinender Hintergrund der Szene, aber sein Stamm, um den sich die Schlange in der Bildmitte windet, trennt gleichfalls das Paar. In dem wenig später entstehenden Relief vereinfacht Stuck die Darstellung: Er zeigt den athletischen Adam auf der linken, Eva mit der Schlange und dem Apfel auf der rechten Seite in stilisierter Ausführung und konzentriert sich auf die sinnliche Form der Körper und deren Wirkung. Wie bei einigen seiner Gemälde bezeichnet er die Figuren des Reliefs mit "ADAM" und "EVA". Diese reduzierte Version wiederholt er 1912 auf zwei Gemälden, mit dem leicht veränderten Adam als Rückenakt (eins davon befindet sich heute im Landesmuseum Mainz). Von dem frühen Relief sind zwei Gipsausführungen bekannt, die hier angebotene Version in Bronze war, ganz im Stuckschen Sinne, Teil der Fassadendekoration einer herrschaftlichen Villa im Münchener Stadtteil Bogenhausen, unweit des Wohnhauses des Künstlers, der Villa Stuck. [CB].
Zustandsbericht
Franz Von Stuck - Adam Und Eva
Original 1893
Versteigerung:
Ketterer -27.10.2011
- Munich
Postennummer:
138
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Beschreibung:
Lot: 138
Franz von Stuck
1863 Tettenweis - 1928 München
Adam und Eva.
1893.
Bronze
Rechts unten bezeichnet "FRANZ STUCK". Oben links und rechts bezeichnet "ADAM" und "EVA". 73 x 68,5 x 3,5 cm (28,7 x 26,9 x 1,3 in)
Gegenüber dem malerischen Oeuvre nimmt das bildhauerische Werk von Franz von Stuck mit etwa 12 Statuetten und 7 Reliefs, zu denen noch einige dekorative Reliefarbeiten für sein Wohn- und Atelierhaus, der Villa Stuck in München, hinzukommen einen zahlenmäßig bescheidenen Platz ein. Die Themen entsprechen denen seiner Malerei und den seinerzeit populären Motiven: Figuren der römischen und griechischen Mythologie, Tanzende und Athleten. Für Stuck sind die Gips- und Bronzearbeiten meist dekorativer Bestandteil innerhalb eines Raumprogramms, in dem Malerei und Plastik als Gesamtkunstwerk vereint sind. Anders als seine Gemälde, die oft kritisch aufgenommen wurden, war die Resonanz auf seine bildhauerischen Werke von Beginn an sehr positiv. Sicherlich auch, weil er im Vergleich zu zeitgenössischen Bildhauern eher traditionelle Darstellungsformen wählte. Erst Anfang der 1890er Jahre tritt Stuck mit den ersten plastischen Arbeiten an die Öffentlichkeit, das Relief Adam und Eva entsteht vermutlich um 1893.
Zuvor hatte sich Stuck bereits mit dem biblischen Themenkomplex der Vertreibung aus dem Paradies auseinandergesetzt. 1889 entsteht das Gemälde Der Wächter des Paradieses (noch ohne die Figuren Adam und Eva), zwei weitere Varianten jeweils mit dem Menschenpaar malt er 1890 (Das verlorene Paradies) und 1891 (Vertreibung aus dem Paradies). Die letztere Komposition wiederholt Stuck 1897 in großem Format und stellt es auf der Internationalen Kunstausstellung im Münchner Glaspalast erfolgreich aus. Die unmittelbare Vorgeschichte und Voraussetzung zur Paradiesvertreibung, den Sündenfall, greift Stuck vermutlich erstmals um 1891 in dem Gemälde Versuchung auf. Dabei behandelt er die biblische Szene wie in der älteren Kunst durchaus üblich als erotisches Thema. Für Adam ist der verführerische Körper der Eva das eigentliche Objekt der Begierde; der Apfel, die verbotene Frucht des Baums der Erkenntnis, dient lediglich als tradierte Metapher (vgl. Thomas Raff, Christliche Themen im Werk Franz von Stucks, Ausst.Kat. Tennenweis 2005, S. 16). Das Gemälde zeigt die Figuren spiegelbildlich zum Relief, der Baum der Erkenntnis ist vereinender Hintergrund der Szene, aber sein Stamm, um den sich die Schlange in der Bildmitte windet, trennt gleichfalls das Paar. In dem wenig später entstehenden Relief vereinfacht Stuck die Darstellung: Er zeigt den athletischen Adam auf der linken, Eva mit der Schlange und dem Apfel auf der rechten Seite in stilisierter Ausführung und konzentriert sich auf die sinnliche Form der Körper und deren Wirkung. Wie bei einigen seiner Gemälde bezeichnet er die Figuren des Reliefs mit ADAM und EVA. Diese reduzierte Version wiederholt er 1912 auf zwei Gemälden, mit dem leicht veränderten Adam als Rückenakt (eins davon befindet sich heute im Landesmuseum Mainz). Von dem frühen Relief sind zwei Gipsausführungen bekannt, die hier angebotene Version in Bronze war, ganz im Stuckschen Sinne, Teil der Fassadendekoration einer herrschaftlichen Villa im Münchener Stadtteil Bogenhausen, unweit des Wohnhauses des Künstlers, der Villa Stuck. [CB].
Zustandsbericht
Franz Von Stuck - Mary Stuck
Original 1905
Versteigerung:
Neumeister -26.05.2011
- Munich
Postennummer:
347
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Franzvon Stuck (1863 Tettenweis - 1928 München)
Mary Stuck. Ca.1905
Pastellkreiden und Deckfarben auf bräunlichemKarton
27 x 23 cm (54,8 x 49,4 cm)
Vgl. Voss 424/576. Rechts Mitte signiert "Franz Stuck". Lichtrand.An den Rändern Reisszwecklöcher. Rahmen.
Vergleiche die bei Voss 424/576 reproduzierte Variante desvorliegenden Bildnistypus
Literatu
r:
Voss, Heinrich, Franz von Stuck, 1863-1928, Werkkatalog derGemälde, München 1973.
Vgl. Birnie Danzker, Jo-Anne (Hg.). Franz von Stuck - Die Sammlungdes Museums Villa Stuck. München 1997. S. 62, Kat. Nr. 9 (m.Abb.)
Neben seinen dem Symbolismus nahestehenden Gemälden, denen derMünchner Malerfürst Franz von Stuck seine Berühmtheit verdankte,schuf er zahlreiche Porträts, darunter mehrfach das seiner TochterMary. Diese war als uneheliches Kind aus der Verbindung mit derBäckerstochter Anna Maria Brandmair am 9. April 1896 geborenworden. Deren beste Freundin, Mary Lindpaintner, regte alsTaufpatin die Namensgebung an und wurde später Stucks Frau. Nachder Heirat adoptierte das Paar das Kind.
Bei seinen Bildnissen ging es Stuck weniger um psychologischeCharakterisierung des Dargestellten, als vielmehr um die malerischeEleganz und dekorative Wirkung. Diese beruht bei dem vorliegendenBlatt vor allem auf der Betonung der grünen Schleifen, welche diedunkelbraunen Zöpfe des etwa 9-jährigen Mädchens über den Ohrenzusammen halten. Die frische Wiedergabe des Gesichts gehtmöglicherweise auf eine Fotografie aus dem Jahre 1905 zurück, diedas Kind mit Kirschen über den Ohren zeigt und mehreren ähnlichenPorträts als Vorlage gedient haben könnte. Eine Entstehung imgleichen Jahr ist anzunehmen, da Stuck die Zeichnung noch ohneAdelsprädikat signierte, das ihm am 9. 12. 1905 verliehenwurde.





