Franz Von Stuck

Germany (Tettenweis 18631928 ) - Werke
STUCK von Franz Die Sinnlichkeit

Ketterer /14.05.2013
800,00
875,00

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230

Einige Werke von Franz Von Stuck

Herausgesucht aus 230 Werken im Arcadja-Katalog
Franz Von Stuck - Faun Und Bacchus

Franz Von Stuck - Faun Und Bacchus

Original 1905
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Postennummer: 300
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Beschreibung:
Lot: 300 Franz von Stuck 1863 Tettenweis - 1928 München Faun und Bacchus . 1905. Öl auf Leinwand. Voss 273/233. Rechts unten signiert und datiert. 91 x 91 cm (35,8 x 35,8 in), achteckig. Im Original-Künstlerrahmen. AUSSTELLUNG: Internationale Kunstausstellung, München 1905, Nr. 1242. Bayerische Jubiläums-Ausstellung, Nürnberg 1906, Nr. 429. Die in interessantem Bildformat geschaffene und in opulentem Künstlerrahmen präsentierte Arbeit zeigt ein klassisches, aus der griechischen Mythologie tradiertes Bildmotiv: Bacchus, der Gott des Weines und der rauschhaften Feste. Seit Jahrtausenden wird Bacchus in der Kunst dargestellt in Form von Malerei und Skulptur. Zu den Höhepunkten der Bacchusdarstellung zählen Werke von Caravaggio, Peter Paul Rubens und Michelangelo Buonarroti, dessen Skulptur den Gott des Weines mit einem beigeordneten Faun zeigt. In diese Tradition reiht sich Franz von Stuck ein, indem er seinem Bacchus ebenfalls einen kleinen Faun zur Seite stellt, den er mit dem süßen, aus den Trauben gepressten Saft tränkt. Es entsteht eine intime Szene voller Nähe, in der die Fürsorge des Bacchus zum Ausdruck kommt. [KP].
Franz Von Stuck - Susanna Und Die Alten.

Franz Von Stuck - Susanna Und Die Alten.

Original
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Postennummer: 1004
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Beschreibung:
Stuck, Franz von Tettenweis, 1863 - München, 1928 54 x 16 cm,R. Susanna und die Alten. Öl auf Karton, in Orig.-Rahmung. In Ritzung unten links signiert, rückseitig bezeichnet "Susanna I". Provenienz: Privatbesitz, Baden-Württemberg, in den 1960er Jahren erworben. In Babylon lebte ein reicher Mann namens Jojakim, der mit einer schönen und frommen Frau namens Susanna verheiratet war. In seinem Haus verkehrten auch zwei hoch angesehene alte Richter, die sich in Susanna verliebten. Sie lauerten der Frau heimlich auf, als sie ein Bad nehmen wollte. Sie bedrängten sie und wollten sie zwingen, mit ihnen zu schlafen. Sie drohten, sie ansonsten zu beschuldigen, Ehebruch mit einem jungen Mann begangen zu haben. Susanna blieb standhaft, weigerte sich und schrie. Die beiden Alten riefen ebenfalls lautstark und ließen Susanna verhaften und erklärten, sie beim Ehebruch überrascht zu haben. Daraufhin hielten sie öffentlich über die Frau Gericht und verurteilten sie zu Tode. Franz von Stuck hält in seinem Gemälde den Moment fest, in dem die zwei Alten, hinter einer Brüstung stehend, Susanna beim Baden beobachten. Susanna hat entdeckt, dass Sie nicht alleine ist, wendet sich aufgeschreckt um und versucht sich mit Ihren Händen zu bedecken. Die zwei Alten stellen nun Ihre Forderung an Susanna. Franz von Stuck hat sich 1913 wiederholt mit diesem Thema auseinandergesetzt. Alle bisher bekannten Varianten sind durch die Wahl des Hochformats und die Zweiteilung der Komposition geprägt. Susanna beherrscht in Ihrer Nacktheit den Vordergrund, die Alten sind entweder durch eine Brüstung oder durch Architektur räumlich von ihr getrennt. Diese deutliche Trennung lässt das Ende der Erzählung bereits erahnen. Denn als das Urteil vollstreckt werden sollte, hatte Daniel eine göttliche Eingebung und stellte ein Verhör der beiden Zeugen an. Er fragte Sie unabhängig voreinander, unter welchem Baum wohl Susanna ihren Mann betrogen haben soll. Während der eine meinte, sie habe es unter einer Zeder getan, sagte der andere, es sei eine Eiche gewesen. Susanna kam frei, die beiden Männer wurden getötet.
Franz Von Stuck - Phryne

Franz Von Stuck - Phryne

Original 1918
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Postennummer: 90
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Beschreibung:
Lot: 90 Franz von Stuck 1863 Tettenweis - 1928 München Phryne . Um 1918. Bronze, grün patiniert. Am Sockel vorne bezeichnet "FRANZ VON STUCK" und betitelt "PHRYNE". Verso am Sockel mit dem Gießerstempel "C. LEYRER MÜNCHEN". 51,8 x 19,5 x 11,5 cm (20,3 x 7,6 x 4,5 in). Wir danken Herrn Albert Ritthaler, Hamburg, für die freundliche Auskunft. LITERATUR: Vgl. Ausst.Kat. Franz von Stuck. Gemälde, Zeichnung, Plastik aus Privatbesitz, Museum Moderner Kunst Passau u.a. 1993/94, Abb. 79 (anderes Exemplar). "Die letzten Werke Stucks sind Frauengestalten aus Mythos und Legende. Dabei wählt er nicht Heroinen oder Göttinnen, sondern verführerische Frauen […]. Es sind kleine Kostbarkeiten, zum Schmuck repräsentativer Räume oder intimer Salons. Phryne war eine berühmte Hetäre. 'Ihrem Reiz konnte angeblich niemand widerstehen; als der Redner Hypereides die der Asebie (Gotteslästerung) Angeklagte verteidigte und der Erfolg zweifelhaft war, enthüllte er ihren Busen und Phryne ward freigesprochen.' (Meyers Konversationslexikon 1889) […] Stuck verzichtet [..] auf erzählendes Beiwerk; seine ' Phryne ' wird zur Metapher der selbstbewußten Frau, die die Schönheit ihres Körpers ohne Scheu enthüllen kann. […] Die Statuette zeigt nun eine fast archaische Stilisierung. In geschlossener Beinstellung, das linke ist unmerklich vorgeschoben, frontal dem Betrachter zugewendet, hält Phryne die Unterarme in Schulterhöhe und die Oberarme in rechtem Winkel erhoben. Der Kopf ist hochgereckt und der Blick geht über den Betrachter hinweg in weite Fernen. Die Hände halten den Umhang hinter sich ausgebreitet, der in reichen, feinen Falten an ihrem Körper herabrieselt. Frühantike Idole […] wurden mit dieserart abgewinkelt erhobenen Armen dargestellt. Jene Gebärde und frontale Ansicht verwendet Stuck das erste Mal bei den Reliefs der vier Elemente an der Fassade des Atelier-Neubaus. Die Kenntnisse der archaischen Gesten und Gebärden müssen Stuck spätestens nach seiner Griechenlandreise im Jahr 1904 geläufig gewesen sein, und haben deutlich Eingang gefunden in die plastische Darstellung seiner ' Phryne '.“ (Eva Heilmann, in: Ausst.Kat. Franz von Stuck. Gemälde, Zeichnung, Plastik aus Privatbesitz, Museum Moderner Kunst Passau u.a. 1993/94, S. 126f.). [CB].
Franz Von Stuck - Die Sinnlichkeit

Franz Von Stuck - Die Sinnlichkeit

Original 1889
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Postennummer: 605
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Beschreibung:
Lot: 605 Franz von Stuck 1863 Tettenweis - 1928 München Die Sinnlichkeit . 1889. Radierung. Signiert und in der Platte betitelt. Prachtvoller, tiefschwarzer Druck auf Velin. 21,7 x 17,5 cm (8,5 x 6,8 in). Papier: 53 x 37,7 cm (20,9 x 14,8 in). Später mit "Franz von Stuck" signiert. Der Künstler wurde 1906 geadelt. [CB]. Aufrufzeit: ca. 14.52 h +/- 20 Min.
Franz Von Stuck - Bildnis Der Tochter Mary Im Vélazquez-kostüm

Franz Von Stuck - Bildnis Der Tochter Mary Im Vélazquez-kostüm

Original 1908
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Postennummer: 1268
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Beschreibung:
FRANZ VON STUCK 1863 Tettenweiß/Niederbayern - 1928 Tetschen BILDNIS DER TOCHTER MARY IM VÉLAZQUEZ-KOSTÜM Signiert, betitelt und datiert unten links: Mary/Künstlerkostümfest 1908/Franz von Stuck Öl auf Leinwand. 103,5 x 91 cm. Europäische Privatsammlung. Franz von Stuck hat seine geliebte Tochter Mary immer wieder in Bildnissen festgehalten, ihre Porträts ziehen sich durch sein gesamtes Oeuvre. Diese Porträts sind Dokumente inniger Vaterliebe, zugleich jedoch auch eine höchst erfolgreiche Produktlinie des Münchner Malerfürsten, der die große Nachfrage nach Bildnissen seiner hübschen Tochter gerne befriedigt zu haben scheint. Mary war die Tochter Franz von Stucks aus einer Liaison mit der Bäckerin Anna Maria Brandmeier, die Stuck und seine Frau mit Erlaubnis des bayerischen Prinzregenten adoptierten. Das Gemälde zeigt sie im Alter von zwölf Jahren in einem Vélazquez-Kostüm, das sie bei einem Fest im Jahr 1908 trug. Stuck malte mehrere Varianten dieses Bildnisses (vgl. etwa 947. Lempertz-Auktion, 21.11.2009, Lot 1363) und verwendete es zudem in einem Familienbildnis von 1909, wo Mary im selben Kostüm im Bildzentrum steht zwischen Stuck und seiner Frau (vgl. Heinrich Voss: Franz von Stuck 1863-1928. Werkkatalog der Gemälde mit einer Einführung in seinen Symbolismus, München 1973, Nr. 330/595, 346/609). Wie bei anderen Bildnissen hat Stuck auch bei diesem Bildnis eine Fotografie als Vorlage verwendet. Es haben sich zahlreiche Fotografien erhalten, die Mary im Vélazquez-Kostüm zeigen. Einige dieser Fotografien hat Stuck später zusammen mit der Reproduktion eines der gemalten Bildnisse in sein Fotoalbum geklebt (Ausst.-Kat. München 1996: Franz von Stuck und die Photographie. München 1996, S. 106-108). Dieses Bildnis ist maltechnisch in zweierlei Hinsicht interessant: Es ist auf einer Leinwand mit Fischgrätenmuster gemalt, wie es für Gemälde Stucks charakteristisch ist. Zudem hat sich der ursprüngliche Firnis des Gemäldes erhalten, mit dem der Maler experimentierte, um gewisse Farb- und Raumwirkungen zu erzielen. Wir danken Frau Dr. Margot Brandlhuber, Villa Stuck München, für hilfreiche mündliche Auskünfte zu diesem Gemälde.
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