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Villa Grisebach

Villa Grisebach
Fasanenstrasse 25 D
10719
Berlin
de
0049.30.885.915.0
0049.30.882.41.45
auktionen@villa-grisebach.de
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Fasanenstrasse 25 D, Berlin, DE

Einige von Villa Grisebach zum Verkauf stehenden Werken, ausgewählt aus der Arcadja-Auctions-Datenbank
Ausgewählte Werke

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Versteigerungsliste von Villa Grisebach

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Einige von Villa Grisebach zum Verkauf stehenden Werken

 Anonymous - Aphrodite Mit Dem Goldenen Apfel Der Hesperiden

Anonymous - Aphrodite Mit Dem Goldenen Apfel Der Hesperiden

Schätzung:

Preis:

Bruttopreis
Postennummer: 380
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Unbekannter Künstler () Aphrodite mit dem goldenen Apfel der Hesperiden. Um 1925/30 Kupfer- und Messingblech, getrieben, ziseliert, emailliert. 88 × 18 × 13,5cm (34 5/8 × 7 1/8 × 5 3/8 in.) ( 34⅝ × 7⅛ × 5⅜in. (13⅜ ⅝ × 2¾ ⅛ × 2 ⅜ in.)). [3493] Provenienz: Privatsammlung, Bayern Als die Wiener Werkstätten 1926 „Wiener Kleinigkeiten\“ aus Metallemail und bunte Kleinkeramiken zeigten, war der Kunstberichterstatter irgendwie befremdet: Alle Bewegungen und Gebärden seien bewusst übersteigert, fast ins Komische gedrängt. Ihm fehle die intellektuelle Beseelung der gezeigten heiligen, frivolen und komischen Frauengestalten in Form von Kleinskulpturen, merkte er nachdenklich an. Doch genau das war es, was die Wiener Kunstgewerblerinnen in den ausgehenden 1920er Jahren, wie Vally Wieselthier (1895–1845) mit ihren Keramikfiguren oder Mizi Otten-Friedmann (1884–1955) mit ihren Kupferemailfiguren, im Sinn hatten: Heitere Schönheiten, die die Phantasie beleben sollten, verzerrte Karikaturen, die sich vom Überintellektuellen abwandten. Der Kritiker befand: „Diese Kleinkunst stellt sich [...] unbekümmert dem Strom der Zeit entgegen und widerspricht ihr durch das Format ihrer Erlebnisse, Wünsche und Bosheiten.\“ (Weiser, 1926, S. 194) Und irgendwie gefiel das dem Autor der hehren Kunstzeitschrift „Deutsche Kunst und Dekoration\“ dann doch. Immerhin sinnierte er seitenlang über die phantastischen Figuren, lotete deren Zweck und Wirkung aus – denn ganz so einfach waren sie dann doch nicht als „allein vordergründig\“ einzuordnen. Eben diesem Umfeld entstammt auch unsere Emailschönheit, die mehr ist als nur dekorative Frauengestalt und die nicht nur ob ihres Schöpfers – oder ihrer Schöpferin – Fragen aufwirft. Steht hier das Abbild der übergraziös gelängten Eva mit dem Apfel vor uns, der die Sünde bedeutet? Doch warum trägt sie ihren Rock so derart keck hochgeschlagen, dass man an Vally Wieselthiers figurale Keramik einer erotisch nackten Frau von 1927, in gleicher Größe, denken mag? Oder ist es, mit Lorbeer bekrönt, doch Aphrodite, die den goldenen Apfel der Hesperiden hält, der im Urteil des Paris den Sieg der Liebe über die Weltherrschaft und Weisheit bedeutet? Während dies offen bleibt, besticht die Skulptur durch ungemein aufwändige Durchziselierung der emaillierten Kupfer- und goldenen Messingoberfläche und das geheimnisvoll Gekünstelte der Formen. Als figurative Raumplastik hing sie an einer Wand und beherrschte mit ihrem Farbenreichtum sicherlich die Szene, die Blicke und die Gedanken von Betrachtern und Kunstfreunden: War es das Unideologische, was beeindruckte? Oder doch der tiefe Blick unter das Kleid der zarten und kokett sich abwendenden Schönheit? All dies bleibt ebenso unklar wie die Antwort auf die Frage, von wem die Skulptur geschaffen wurde. Ähnliche Bauplastik entstand um 1925 gleichermaßen in Berlin, Stuttgart, München oder Hamburg. Die spielerischen, lebensfreudigen Kunstwerke dieser Zeit, voll Schalkhaftigkeit und Koketterien, waren wie die Fest- und Lustkultur der Roaring Twenties eine Antwort auch auf die Weimarer Krisen mit wirtschaftlicher Depression und politischem Chaos. Unsere gelängte Schönheit trägt ebenfalls diese janusköpfige Zeit in sich, zeigt aber zugleich, wie fruchtbar die Zwanziger für die Kunst der klassischen Moderne waren. SK
Horst Antes - Mauerbild Ii (gelbes Spiel)

Horst Antes - Mauerbild Ii (gelbes Spiel)

Original 1966
Schätzung:

Preis:

Postennummer: 53
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Horst Antes (Heppenheim 1936 – lebt in Karlsruhe und Castellina/Chianti) „Mauerbild II (Gelbes Spiel)\“. 1966 Aquatec auf Leinwand. 120×150cm ( 47¼×59in.). Rückseitig mit Pinsel in Schwarz betitelt, signiert und datiert: MAUERBILD II (GELBES SPIEL) Antes 66. Auf dem Keilrahmen mit Bleistift betitelt: Gelbes Spiel. Dort auch ein Etikett des Museum of Contemporary Art, Chicago. [3224] Provenienz: Robert B. Mayer Memorial Collection, Chicago (Leihgabe von 1984-86 im Museum of Contemporary Art, Chicago) / Privatsammlung, Berlin Mit dem Kopffüßler schuf Horst Antes ein eigenartiges Wesen. Und er wählte diese Chiffre mit Hintersinn: Er verdichtete den Menschen auf den Kopf als dessen geistiges Zentrum und die Füße als einem Symbol für zielgerichtetes Laufen, was für den Künstler nichts anderes bedeutete als das bewusste Handeln als solches. Der Weg von jenen Arbeiten, in denen erstmals eine Kopffüßler-ähnliche Figuration aufscheint, bis zum fertigen Kopffüßler bezeugt dabei das innere Ringen des Malers. Aus ungestüm gestischer Malerei schälte Antes langsam und schrittweise den Profilkopf auf Beinen heraus. Die psychologische Dimension ist nicht zu übersehen: Die fest umrissene Figur des Kopffüßlers wirkt autonom, in ihrer kindlichen Unfertigkeit jedoch auch verletzlich. Sie erzählt von mythischer Ferne und roboterartiger Zeitgenossenschaft. Die Entscheidung für die Figuration, die man ab Anfang der 1960er-Jahre beobachten kann, barg für Antes durchaus Risiken. Die meisten deutschen Künstler schlossen sich in der Nachkriegszeit abstrakten Strömungen an, was nicht zuletzt als Ausweis dafür galt, die Indoktrinationen des Nationalsozialismus und seiner engherzigen Kunstauffassung überwunden zu haben. Mit dem Kopffüßler als grotesker Ausformung des Körpers stellte sich Antes in Opposition zu jedwedem ideologisch motivierten Menschenideal. Auch die latente Bedrohlichkeit, die diese Bilderfindung ausstrahlt, hat er stets sehr überlegt eingesetzt. In seiner Kunst steht sie für die Kraft des Unterbewusstseins und dessen verwirrende, oft mehrdeutige Botschaften. Im „Mauerbild II\“ sieht man einen weiblichen Kopffüßler, der, pfeifend wie es scheint und in einen Mantel gehüllt, eine surreale Welt durchschreitet, die Antes in deutlicher Anlehnung an die Pittura Metafisica gestaltete. Hier hat der Blick ins Unterbewusste nichts Bedrohliches. Die Farben Gelb und Orange dominieren, wodurch die Szene freundlich und durchsonnt wirkt. Aber wie eigentlich alle Werke von Horst Antes entbehrt auch dieses Gemälde nicht der inhaltlichen Vielschichtigkeit. Wenn man es eingehender studiert, bemerkt man, dass es voll von Kontrasten ist. Mit dem Gegensatz zwischen der Flächigkeit des Hintergrundes und der Mauer und dem Volumen in den Wolken und dem hinreißend gemalten Objekt am linken unteren Rand hat Antes auch ein Bild über die Malerei an sich geschaffen. OH Horst Antes (Heppenheim 1936 – lives in Karlsruhe and Castellina, Chianti) „Mauerbild II (Gelbes Spiel)\“. 1966 Aquatec on canvas. 120×150cm ( 47¼×59in.). Titled, signed and dated with brush in black on the reverse: MAUERBILD II (GELBES SPIEL) Antes 66. Titled in pencil on the stretcher: Gelbes Spiel. There is also a label of the Museum of Contemporary Art, Chicago on the stretcher. [3224] Provenienz: Robert B. Mayer Memorial Collection, Chicago (loan from 1984-86 in Museum of Contemporary Art, Chicago) / Private collection, Berlin
Gerhard Richter - Souvenir

Gerhard Richter - Souvenir

Original 1995
Schätzung:

Preis:

Postennummer: 100
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Gerhard Richter (Dresden 1932 – lebt in Köln) „Souvenir\“. 1995 Öl auf Leinwand, auf Karton montiert, gerahmt und verglast. 21×21,2cm (Rahmen: 44× 36cm) ( 8¼×8⅜in. (Rahmen: 17⅜× 14⅛in.)). Auf der Rückpappe auf einem Etikett der Anthony d´Offay Gallery mit Filzstift in Schwarz signiert und nummeriert: Richter 45/64. Werkverzeichnis: Butin/Gronert/Olbricht 84.– Eines von 64 nummerierten Exemplaren. Das Werk basiert auf einem Ölgemälde, ehemals WV 813-I, das in 64 Teile zerschnitten wurde, die dann einzeln verkauft wurden. Anthony d´Offay Gallery, London. Craquelé. [3323] Provenienz: Privatsammlung, Süddeutschland „Wenn ich beim Malen ein Motiv verzerre oder zerstöre, ist das keine geplante und bedachte Handlung, sondern es ist ganz anders begründet: Ich sehe, dass das Motiv, wie ich es gemalt habe, irgendwie unansehnlich wirkt, unerträglich aussieht. Dann versuche ich eben, meinem Gefühl zu entsprechen, das ansehnlich zu machen. Und das heißt, derart lange zu malen, zu ändern oder zu zerstören, bis es mir besser gefällt. Und warum das so ist, darüber gebe ich mir keine Rechenschaft.\“ (Zit. nach: Gerhard Richter. Text 1961 bis 2007. Schriften, Interviews, Briefe, Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln, 2008, S. 373)
Norbert Bisky - Flieg Nicht Zu Hoch

Norbert Bisky - Flieg Nicht Zu Hoch

Original 2002
Schätzung:

Preis:

Bruttopreis
Postennummer: 913
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Norbert Bisky (Leipzig 1970 – lebt in Berlin) „flieg nicht zu hoch\“. 2002 Öl auf Leinwand. 139,5 × 200cm ( 54⅞ × 78¾in.). Rückseitig mit Filzstift in Schwarz betitelt, sowie zweifach signiert und datiert: "flieg nicht zu hoch" Bisky 2002. [3614] Provenienz: Privatsammlung, Berlin Norbert Bisky (Leipzig 1970 – lives in Berlin) „flieg nicht zu hoch\“. 2002 Oil on canvas. 139,5 × 200cm ( 54⅞ × 78¾in.). Titled as well as signed and dated twice in black felt-tip pen on the reverse: "flieg nicht zu hoch" Bisky 2002. [3614] Provenienz: Private collection, Berlin
Horst Janssen - Selbstbildnis

Horst Janssen - Selbstbildnis

Original 1963
Schätzung:

Preis:

Postennummer: 653
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Horst Janssen (1929 – Hamburg – 1995) Selbstbildnis. 1963 Aquarell auf Papier. 40,5×26,2cm ( 16×10 ⅜in.). Unten rechts datiert: 17 4 63. Knicke von einer zweifachen Faltung des Blatts. [3022] Horst Janssen (1929 – Hamburg – 1995) Selbstbildnis. 1963 Watercolour on paper. 40,5×26,2cm ( 16×10 ⅜in.). Dated lower right: 17 4 63. Creases of of a twice folding of the Blatts. [3022]
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