Louis Valtat
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(Dieppe 1869 - Paris 1952 ) - Werke

Neumeister /11.11.2010
€ 40.000,00 - € 50.000,00
Nicht zugeschlagen
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Kunstwerke bei Arcadja
1541Einige Werke von Louis Valtat
Herausgesucht aus 1,541 Werken im Arcadja-KatalogLouis Valtat - Blumenstilleben
Original
Versteigerung:
Hampel -19.06.2012
- Munich
Postennummer:
629
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Beschreibung:
Louis Valtat,
1869 - 1952
BLUMENSTILLEBEN
Öl auf Leinwand.
73 x 59,5 cm.
Links unten signiert. Auf dem Rahmen beschriftetes Künstlernamensschild mit Titelbezeichnung Vase blue/ boules de neige.
Weiße Pfingstrosen und Margeriten in einer blauen, kugeligen Vase vor schwarzem und rotem Hintergrund. Pastoser, breitpinseliger Farbauftrag.
Literatur:
Dies Gemälde ist abgebildet in: Jean Valtat, Louis Valtat Catalogue de l'uvre peint 1869 - 1952, Band 2, Abb. 673 (861259)
Louis Valtat
1869 - 1952
Oil on canvas.
73 x 59.5 cm.
Signed lower left.
Louis Valtat - La Sologne
Original 1918
Versteigerung:
Van Ham -05.06.2012
- Cologne
Postennummer:
461
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
DescDE
Valtat, Louis
1869 Dieppe - 1952 Paris
La Sologne. 1918. ol auf Leinwand. 46 x 55cm. Monogrammiert (gestempelt) unten rechts: L.V. Rahmen.
Literatur:
Valtat, Jean und Louis: Catalogue de l'oeuvre peint, 1869-1952, tome I, Paris 1977, Nr. 1337, S. 149 (Abb.), hier abweichende Massangabe: 45 x 55cm
Die Malerei Louis Valtats ist ein wichtiges Bindeglied fur den stilistischen ubergang in der Kunst von Claude Monet bis Herni Matisse. Grossten Einfluss auf sein Schaffen uben Auguste Renoir, Paul Signac, Georges d'Espagnat und Maximilien Luce, die er personlich kennenlernt. Ab 1893 stellt Valtat jahrlich im Salon des Independants und Salon d'Automne in Paris aus. 1903 prasentiert er seine erste Einzelausstellung in der Galerie Ambroise Vollard. Und zwei Jahre spater beteiligt er sich gemeinsam mit den Fauvisten am Herbstsalon - jene beruhmt gewordene Ausstellung, die wegen der gezeigten "wilden" Malerei einen Skandal in der Kunstmetropole hervorruft.
Seine kunstlerische Ausbildung erhalt Valtat ab 1887 an der ecole des Beaux Arts de Paris und dann 1891/92 an der Academie Julian. Hier schliesst er enge Freundschaften mit Albert Andre, Maurice Denis, Pierre Bonnard und Edouard Vuillard, die den Nabis nahe stehen. Zunachst nimmt Valtat Impulse von deren Pointilismus auf. Jedoch gibt er 1895 den Malstil auf und wendet sich Kompositionen mit reinen Farbflachen und vereinfachten Konturen zu. Diese werden in den folgenden Jahren zu seinen wichtigsten Ausdrucksmitteln. Mit seinem kraftigen und kontrastreichen Kolorit wird er schliesslich zum Wegbereiter der Avantgarde in Frankreich.
In den 1920er und 1930er Jahren findet Valtat dann zu einer helleren Farbgebung, wobei er die Formen noch weiter stilisiert. Das hier vorgestellte Gemalde deutet den beginnenden Wandel von einer heftigen Formulierung zu einem zuruckgenommeneren Vokabular an, das den Spatstil des Kunstlers pragen wird: In der stark vereinfachten Wiedergabe der landschaftlichen Gegebenheit verzichte Valtat auf die Darstellung von Details. Die Vegetation reduziert er zu konturierten organischen Formen, die er rhythmisch hintereinander staffelt. Den sich hierdurch ergebenden flachenhaften Charakter, weiss der Maler mittels einer feinen Farbmodellierung der Binnenflachen zu mildern. Auch die Schwere, die sich durch die dichte Anordnung einstellen will, lockert er mit einer lichten Palette auf.
Mehrfach malt Valtat die Sologne, eine waldreiche Landschaft in Zentralfrankreich. Wahrend er sich in anderen Arbeiten allein auf reine Waldansichten konzentriert, bezieht er in unserem Bild die menschliche Existenz mit ein, worauf der Weg sowie das Gehoft im Hintergrund verweisen. Die geometrischen Formen der Hauser wie auch deren Farben stellt er nicht kontrastreich hervor. So geht eine friedvolle Ruhe von der Komposition aus. Was uns Valtat in diesem Landschaftsbild eindringlich schildert, ist das harmonische Miteinander von Mensch und Natur
.
DescEN
Valtat, Louis
1869 Dieppe - 1952 Paris
La Sologne. 1918. Oil on canvas. 46 x 55cm. Monogrammed (stamped) lower right: L.V. Framed.
Literature:
Valtat, Jean und Louis: Catalogue de l'oeuvre peint, 1869-1952, vol. I, Paris 1977, Nr.
1337, P. 149 (fig.), here varying dimensions: 45 x 55cm
Louis Valtat - Nudebout
Original 1903
Versteigerung:
Kornfeld -17.06.2011
- Bern
Postennummer:
658
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Beschreibung:
Louis Valtat
Dieppe 1869 - 1952 Paris
658 *
Nudebout
CHF 3'000.-
Blatt der Folge "Femmes"
Holzschnitt, monotypieartig koloriert
1903-1905
18,5:16,7 cm, Darstellung
Mit dem Monogrammstempel des Künstlers untenrechts
Werkverzeichnis:
Pernoud, L'Estampe des Fauves, pag. 24
Druck auf dünnem bräunlichen Velin, im Rand leicht unregelmässig.Sauber in der Erhaltung
Louis Valtat - Bouquet De Dahlias
Original 1937
Versteigerung:
Neumeister -11.11.2010
- Munich
Postennummer:
642
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Beschreibung:
Louis Valtat (1869 Dieppe - 1952 Choisel)
Bouquet de Dahlias. 1937
Öl auf Leinwand. 22,5 x 27, 5 cm. Rechts und links unten signiert "L. Valtalt". Doubliert.
Werkverzeichnis:
Die Arbeit wird in das sich in Vorbereitung befindende Werkverzeichnis aufgenommen, hrsg. von "Les amis de Louis Valtat" in Choisel. Archive Louis Valtat n° 4579. Rahmen.
Provenienz
:
Arthur Tooth & Sons LTD London.
Privatsammlung Spanien.
Louis Valtat, 1869 in Dieppe geboren und aus wohlhabender Familie stammend, studierte in Paris an der Académie Julian Malerei. Er gehörte zu dem Künstlerkreis, der sich um Henri Matisse scharte und unter dem Namen Fauves zwischen 1905 und 1908 vorwiegend auf Ausstellungen im Salon d'Automne hervortrat. Die Bilder jener Künstler - neben Valtat waren es Derain, Vlaminck, Rouault, van Dongen, Bonnard, Vuillard u. a. - schockierten das Publikum durch ihre radikale künstlerische Auffassung.
In dem 1937 entstandenen Stillleben von Louis Valtat klingen die Ideen jener bahnbrechenden Gründerjahre nach. Die Wiedergabe der Dinge, hier ein weißer Henkeltopf mit roten Dahlien und einige Früchte auf dem Tisch, tritt hinter die reine Malerei zurück. Neben der von Cézanne angeregten, konstruktiv angelegten Komposition kam nach dem Vorbild Gauguins und van Goghs vor allem der Farbe die Aufgabe zu, die Bildfläche zu organisieren und als Träger des Lichts zu fungieren. Vor dem hellgelben Hintergrund sind die leuchtend rotorangen Blüten und Früchte flächig nebeneinander gesetzt, ihre schwarz betonten Konturen fügen sich zu einem ornamentalen und dekorativen Linienspiel. Das Stillleben Valtats weist also jene Stilelemente auf, in denen Matisse den Auslöser freudiger Empfindung und damit den Sinn jeder Kunst sah.
Louis Valtat - Le Verger
Original 1930
Versteigerung:
Lempertz -05.12.2009
- Berlin
Postennummer:
1087
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Beschreibung:
LOUIS VALTAT (Dieppe 1869 - 1952 Paris)
Le Verger
Um 1930
Öl auf Leinwand 33,5 x 46,5 cm, gerahmt. Unten rechts in Rot mit dem Monogrammstempel
L.V
versehen. - Rückseitig auf dem Keilrahmen mit dem verblaßten Stempel der Lock Galleries und zwei alten Etiketten von Pariser Transportunternehmen versehen.
Mit einer Expertise von Julien Valtat, Archives Louis Valtat, Choisel, vom 5. Februar 2008, Ref. Nr. 4540.
Das Gemälde wird in den Catalogue Raisonné zu den Werken von Louis Valtat aufgenommen
Provenienz
Lock Galleries, New York; Privatsammlung USA
Der Maler entwickelt in konsequent durchgeführten parallelen Strichlagen das beschwingte Motiv eines ländlichen Obstgartens. Das Kleinformat lässt das Gemälde wie ein Farbjuwel erscheinen, in dem die "Botanik" eher sekundär bleibt, denn die Vegetation, die Früchte und die Blüten erscheinen in ihrer Behandlung durch Pinseltupfen und Farblagen wie aus einem Guss. Die Farbe drängt förmlich alles optisch in den Vordergrund, allein die Bläue des Himmelsausschnitts über dunklerer, leicht schwarz konturierter, grüner Laubzone, die schön mit dem Rot im Bild korrespondiert, verleiht dem kleinen gelungenen Landschaftsausschnitt Kontrast und Tiefe.
Die Emanzipation der Farbe vollzieht sich im Werk Valtats früh durch das Erlebnis der Malerei van Goghs und durch Reisen in den mediterranen Süden; die Entschiedenheit, mit der dies geschieht, macht ihn um 1903 zum unmittelbaren Vorläufer der "Fauves", Van Dongen vergleichbar; mit Matisse und Marquet stellte Valtat im entscheidenen Jahr 1905 aus. Das Spätwerk der 1930er Jahre zeigt vielfach Landschaften und Gärten der Normandie, so dass es sich vorliegend möglicherweise durchaus um rote normannische Äpfel handeln könnte.





