Lesser Ury

Germany (18611931 ) - Werke
URY Lesser Gewitterstimmung Am Gardasee

Lempertz /26.11.2013
20.000,00 - 30.000,00
23.180,00

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544

Einige Werke von Lesser Ury

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Lesser Ury - Berlin Landscape In The Thuringian Forest

Lesser Ury - Berlin Landscape In The Thuringian Forest

Original 1913
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Postennummer: 125
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Beschreibung:
Description: URY, LESSER 1861 Birnbaum - 1931 Berlin Landscape in the Thuringian Forest. 1913. Pastel on cardboard. 50 x 60 cm. Signed and dated lower left: L. Ury. Framed.Ury, Lesser 1861 Birnbaum - 1931 Berlin Landschaft im Thüringer Wald 1913. Pastell auf Karton. 50 x 60cm. Signiert und datiert unten links: L. Ury. Rahmen. Auf der Rückseite befindet sich der Stempel: Kadmon Antiques, 16 Nordau BLVD, Tel Aviv.Zu diesem Pastell liegt ein Gutachten von Dr. Konrad Kaiser, Köln, vom 4. März 1987 vor. Demnach wird das Werk in das in Vorbereitung befindliche Werkverzeichnis aufgenommen.Diese Arbeit gehört zu einer Reihe von Landschaftsbildern, die Lesser Ury in den Jahren 1912 und 1913 im Thüringischen Wald malte.Provenienz:Privatsammlung Süddeutschland
Lesser Ury - Spaziergänger Am Landwehrkanal

Lesser Ury - Spaziergänger Am Landwehrkanal

Original
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Postennummer: 8283
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Beschreibung:
Lesser Ury (1861-1931) Description: Spaziergänger am Landwehrkanal Pastell auf festem Karton. 34,8 x 49,9 cm. Signiert. Großstadtnächte, Pferdedroschken, nasser Asphalt und die berühmten Tiergartenmotive sind Assoziationen, wenn man an den Maler Lesser Ury denkt. Nach seinen Wanderjahren in Brüssel, Antwerpen, Paris, Stuttgart, Karlsruhe und München kehrte er 1887 nach Berlin zurück und freundete sich mit Max Liebermann an, der damals bereits erfolgreicher Künstler war. Vor allem für die Weltstadt Berlin empfand Ury ab dem ersten Moment eine ganz besondere Sympathie, die sich in seiner Kunst eindrucksvoll niederschlägt. Als kongenialer Zeitgenosse von Max Liebermann, Lovis Corinth und Max Slevogt gilt Lesser Ury heute jedoch als "vergessener" Künstler aus Berlins bewegender Zeit der Sezession. Vielleicht aus Konkurrenzgründen war Max Liebermann, ebenso Jude, Präsident der Akademie und einflussreichen Wortführer der Kunstszene, der zunehmende Bekanntheitsgrad Urys ein Dorn im Auge. 1892 gab es ein Zerwürfnis zwischen Ury und Liebermann, der Sorge hatte, dass Ury besser sein könnte als er selbst und mit allen Mitteln versuchte ihn daran zu hindern in der Berliner Secession auszustellen. "Um 1904 waren fast alle bekannten Maler und Bildhauer Deutschland, deren Werk sich nicht streng an traditionelle Richtlinien hielt, ordentliche oder korrespondierende Mitglieder der Secession. Der Berliner Impressionist Lesser Ury, der sich mit Liebermann entzweit hatte, bildete wahrscheinlich die einzige bedeutende Ausnahme", schrieb Peter Paret in seinem Buch "Die Berliner Secession". Erst als Corinth Nachfolger Liebermanns wurde, konnte Ury regelmäßig und erfolgreich in der Berliner Secession ausstellen. Von Natur aus schüchtern, seine Herkunft vertuschend, ungebunden und in bescheidensten Verhältnissen lebend, reagierte er auf die Ablehnung, die ihm entgegenschlug mit fast totalem Rückzug aus der Gesellschaft. Er wurde zum Einsiedler mitten in Berlin. Der Tiergarten, die grüne Oase zwischen den Zentren Berlins, war ein beliebter Arbeitsplatz des Künstlers. "Wenn Ury jetzt in der Gegend der Potsdamer Straße wohnte, wie angenommen werden kann, war es nur ein Sprung hin zu seinen Lieblingsszenen zwischen Potsdamer Platz und dem Tiergarten, ein Park wie der Bois de Boulogne, die größte geschlossene Grünfläche der Reichshauptstadt, mit Denkmälern, Teichen, Restaurants, Cafés" (Seyppel, Joachim "Lesser Ury", Mann Verlag 1987, S. 62). Ruhe, Grün, flanierende Spaziergänger, frei von der hektischen Eile der Großstadt und von Abgas noch nicht zersetzte Farben. In unserem Pastell erweist sich Ury als Meister der stimmungsvollen Zwischentöne und beweist sein großes Gespür für Farbe und Atmosphäre. In der freien Natur konnte er sich ganz der Intuition des Malens und der Farbgebung hingeben. Er modellierte Formen mit leichtem und festerem Strich auf dem Papier zu zart ineinander übergehenden Flächen. Durch den starken Kontrast zwischen dem golden leuchtenden Abendhimmel sowie der flimmernden Spiegelung des Himmels im Landwehrkanal und der dunkel gehaltenen Allee von Bäumen, schildert der Maler meisterhaft die stille Abendstimmung und den Moment des Sonnenuntergangs. Urys Pastelle sind Meisterwerke der Farb- und Lichtvision in denen Farben zu zarten Tonübergängen verschwimmen, Konturen sich auflösen und die Luft vibriert. Auch Liebermann hatte zahlreiche Pastelle geschaffen, doch spielten sie im Vergleich zu seinem sonstigen malerischen Werk eine untergeordnete Rolle. "Es ist unstreitig Verdienst Lesser Urys, dass er nicht nur die deutsche Pastellkunst zu vollen Ehren gebracht hat, sondern vielleicht der einzige große Pastellmaler war, den Deutschland hervorgebracht hat." (Schlögl/Schwarz: "Lesser Ury - Zauber des Lichts", Mann Verlag 1995, S. 81). - Provenienz: Amerikanische Privatsammlung
Lesser Ury - Das Meer

Lesser Ury - Das Meer

Original 1889
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Postennummer: 8
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Beschreibung:
Lot: 8 Lesser Ury 1861 Birnbaum - 1931 Berlin Das Meer . 1889. Öl auf Leinwand. Links unten signiert und datiert. Verso auf der doublierten Leinwand von Alfred Ury, Forest Hills/N.Y., einem Cousin von Lesser Ury, 1965 handschriftlich bestätigt. 31,7 x 43 cm (12,4 x 16,9 in). Mit einem Gutachten von Dr. Sibylle Groß, Berlin, vom 10. Oktober 2013. Das Gemälde wird aufgenommen in das Werkverzeichnis der Gemälde, Pastelle, Gouachen und Aquarelle von Lesser Ury von Dr. Sibylle Groß, Berlin (in Vorbereitung). PROVENIENZ: Aus dem Nachlass des Künstlers (mit dem Nachlassstempel und der handschriftlichen Registriernummer "118"). Der künstlerische Nachlass von Lesser Ury. Versteigerung 21. Oktober 1932, Auktionsleitung Paul Cassirer, Kat.Nr. 16. Hermann Ury, Berlin (seit 1933). Alfred und Hilda Ury, Forrest Hills/New York. Privatbesitz Bayern. Ketterer Kunst, Auktion 83, 29. Mai 1984, Kat.Nr. 1306 (mit Abb.). Privatsammlung Süddeutschland. Lesser Ury kommt 1871 aus dem kleinen Ort Birnbaum in der damaligen Provinz Posen nach Berlin. Ab dem ersten Moment empfindet Ury für die Weltstadt eine ganz besondere Sympathie, die sich so sehr in seiner Kunst niederschlagen wird, dass er zu seinem 60. Geburtstag vom Oberbürgermeister Berlins als "künstlerischer Verherrlicher der Reichshauptstadt" geehrt wird. Doch bevor Ury Berlin endgültig zu seinem langjährigen Wohnsitz macht, studiert er in Düsseldorf und Brüssel Malerei, sammelt in Paris wertvolle Erfahrungen u.a. bei Lefebvre und erkundet Flandern und München, wo er sich 1886 für kurze Zeit an der Akademie der Bildenden Künste immatrikuliert. Im folgenden Jahr lässt er sich dann endgültig in Berlin nieder. Während die Berliner Zeitgenossen Liebermann, Slevogt und Corinth gemeinsame künstlerische Intentionen verbinden, ist Ury ein Einzelgänger, der in der Kunst seinen eigenen Weg beschreitet. Eine für den frühen Lesser Ury typische Stimmungslandschaft, die bereits erkennen lässt, wie sich der Künstler später entwickeln wird. Sein Interesse gilt vornehmlich den wechselnden Lichtreflexen des Meeres, das hoch in die Komposition hereingenommen der eigentliche Träger der Komposition ist. Das farbliche Wechselspiel der Wasseroberfläche ist in seinen silbrig zarten Tönen bereits ein Anklang an die von Ury meisterlich gestalteten Lichteindrücke seiner späteren Werke. Lesser Urys zunehmender Bekanntheitsgrad führt zu Kontroversen mit Max Liebermann, dem Präsidenten der Akademie. Erst als Lovis Corinth Nachfolger Liebermanns wird, kann Ury regelmäßig und erfolgreich in der Sezession ausstellen. 1921 wird der Künstler Ehrenmitglied der Sezession. In diesem Jahrzehnt reist Ury nach London, Paris und in verschiedene deutsche Städte, wovon er jeweils eine Fülle neuer Bilder mitbringt. Mit einem Herzanfall kurz nach einer Parisreise 1928 verschlechtert sich der Gesundheitszustand des Malers zunehmend. Drei Wochen vor seinem 70. Geburtstag, zu dem Nationalgalerie und Sezession das Lebenswerk Urys ehren wollen, stirbt der Künstler in seinem Berliner Atelier. [KD].
Lesser Ury - Gewitterstimmung Am Gardasee

Lesser Ury - Gewitterstimmung Am Gardasee

Original
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Nettopreis
Postennummer: 535
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Beschreibung:
LESSER URY Birnbaum/Posen 1861 - 1931 Berlin GEWITTERSTIMMUNG AM GARDASEE 1890er Jahre Öl auf Leinwand 101 x 71 cm, gerahmt. - Der Keilrahmen leicht nach vorne durchdrückend. Mit wenigen unauffälligen Retuschen. Mit einer Foto-Expertise von Sibylle Groß, Berlin, vom 9. September 2013. Die Arbeit wird in das in Vorbereitung befindliche Werkverzeichnis der Gemälde von Lesser Ury aufgenommen. Provenienz Nachlass des Künstlers, Nr. 184 (mit rückseitigem Etikett auf der Leinwand); Else Pinkus, Schwiebus (heute: Swiebodzin/Polen); Berlin; Buenos Aires (seit 1933); Kunsthandel Buenos Aires; Privatbesitz Rheinland, seit 1968 in Familienbesitz Ausstellung Köln 1966 (Kunsthaus Lempertz, Auktion 491), Los 688 mit Abb. ("Gardasee (Abendstimmung)"); Köln 1968 (Kunsthaus Lempertz, Auktion 499), Los 645 o. Abb. ("Gardasee (Abendstimmung)") Laut Sibylle Groß entstand die Arbeit in den 1890er Jahren während einer von Urys Reisen nach Oberitalien. Das Gemälde gehörte zum künstlerischen Nachlass Urys. Die Erbin Else Pinkus konnte mit dem Gemälde nach Argentinien emigrieren.
Lesser Ury - Chrysanthemen In Dunkelblauer Vase

Lesser Ury - Chrysanthemen In Dunkelblauer Vase

Original 1918
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Postennummer: 229
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Beschreibung:
LESSER URY Birnbaum/Posen 1861 - 1931 Berlin CHRYSANTHEMEN IN DUNKELBLAUER VASE 1918 (?) Öl auf Leinwand 80,4 x 102 cm, gerahmt. Unten links signiert 'L. Ury' und schwer leserlich datiert '18' (?). - Mit geringfügigen Altersspuren; 1 Riss professionell restauriert, 1 Retusche mit Leinwand hinterlegt. Mit einer Expertise von Sibylle Groß, Berlin, vom 30. August 2005. Das Gemälde wird in das in Vorbereitung befindliche Werkverzeichnis der Gemälde, Pastelle, Gouachen und Aquarelle von Lesser Ury aufgenommen. "Ury malte Blumen meist vor dunklem Grund, aus dem die Farben geradezu explosiv hervorbrechen. Er malte sie nicht dekorativ, nicht kunstvoll arrangiert, nicht stilllebenartig. Es kam ihm auch nicht auf die sachliche Wiedergabe als solche an, sondern er wollte sozusagen das blumenhafte Farbenwunder bringen, ohne jedoch das Arthafte dabei zu verlieren. Blumen waren ihm Farbvisionen, die leuchten, glühen und verzaubern. Neben Corinth war er unstreitig der bedeutendste deutsche Blumendarsteller seiner Zeit. Während aber Corinth die Konsistenz schließlich immer mehr auflöste, so daß nur noch ein Farbenwogen übrigbleibt, gibt Ury niemals die Form auf. Seine Blumen glaubt man greifen zu können, man atmet ihren Duft." (Karl Schwarz, Lesser Ury. Ein Essay, in: Lesser Ury. Zauber des Lichts, Ausst. Kat. Käthe-Kollwitz-Museum Berlin 1995, S. 82)
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