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Arcadja Auctions

Leopold Survage

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Russian Federation (Willmanstrand 1879Parigi 1968 ) - Werke
SURVAGE Leopold Südliches Bergdorf Mit Burganlage.

Dobiaschofsky /01.11.2001
2.900,00
Nicht verbreitet
Kunstwerk finden, Versteigerungsergebnisse und Verkaufspreise des Künstlers Leopold Survage auf italienischen und internationalen Auktionen
Zu den Schätzungen und Zuschlägen von Leopold Survage

 

Auch genannt :

Survage Léopold

 



Kunstwerke bei Arcadja
1140

Einige Werke von Leopold Survage

Herausgesucht aus 1,140 Werken im Arcadja-Katalog
Leopold Survage - L'homme Aux Bras Croisés

Leopold Survage - L'homme Aux Bras Croisés

Original 1948
Schätzung:

Preis: Nicht verbreitet
Postennummer: 576
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
576. SURVAGE, LEOPOLD (Moskau oder Willmannstrand 1879 - 1968 Paris) "L'homme aux bras croisés". Mischtechnik auf Mkt., sig. u. dat. (19)48 u.r., verso a. Etikette betitelt, 65x46 cm Bevor er sich dem Studium der Malerei, Skulptur und Architektur an der Kunstschule Moskau zuwandte, war Leopold Survage Handwerker. Unter dem Eindruck der Sammlungen von Schuschkin und Morosov begeisterte er sich für die Bewegung der Moderne, lernte Alexander Archipenko, Natalia Gontcharova und Michaïl Larionov kennen und wurde als Mitbegründer der Gruppe "Blaue Rose" zum Vertreter der russischen Avantgarde. Nach Reisen durch Westeuropa siedelte er 1908 nach Paris über, besuchte den Unterricht von Henri Matisse, geriet in den Bann des Kubismus und pflegte eine intensive Bekanntschaft mit Amedeo Modigliani. 1912 schloss er sich der Künstlervereinigung Section d'Or an, deren berühmteste Mitglieder Marcel Duchamp, Juan Gris und Alexander Archipenko waren. Nach einer neoklassizistischen Phase richtete er sein Augenmerk auf symbolistische und mythische Themenkreise. In Paris schuf er überdies zusammen mit Sergej Diaghilew die Bühnenbild- und Kostümentwürfe zum Ballett Mavra von Igor Strawinski. Ausgehend vom Kubismus entwickelte Leopold Survage seinen persönlichen, von der Auseinandersetzung mit Raumwirkung und Farbe geprägten Stil und stellte seine Erkenntnisse in einem 1921 abgefassten Essai "Sur la synthèse plastique de l'espace et son rôle dans la peinture" der Öffentlichkeit vor. Das angebotene Werk ist ein hervorragendes Beispiel für die Verinnerlichung dieser Kernthesen.
Leopold Survage - Tempête

Leopold Survage - Tempête

Original 1929
Schätzung:

Preis:

Postennummer: 218
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
LÉOPOLD SURVAGE (Lappeenranta (Willmanstrand, Finnland) 1879 - 1968 Paris) Tempête 1929 Öl auf Leinwand 81 x 100 cm, gerahmt. Unten links schwarz signiert und datiert Survage. 29 . - Rückseitig auf einem fragmentierten, französisch bedruckten Pariser Aufkleber betitelt und mit dem Namen des Künstlers, ehemals wohl auch mit seiner Adresse, versehen. - Oben links in der Darstellung unterhalb des weissen Blattes mit restaurierter und retuschierter Fehlstelle, rückseitig mit Leinwandflicken hinterlegt. Léopold Survage war finnisch-russischer Abstammung. Sein Vater war ein finnischer Klavierbauer, so dass er zunächst eine musikalische wie kaufmännische Ausbildung wohl genoss, bevor er sich entschloß, Künstler zu werden und nach Moskau zu gehen. Hier hatte er erste Berührung mit Alexander Archipenko, der Survage später in Paris zu ersten Ausstellungsmöglichkeiten im Salon d'Automne von 1911 verhalf. Sein Erweckungserlebnis in Moskau jedoch waren, wie für so viele seiner Generation, die berühmten Sammlungen von Schtschukin und Morosow mit ihren französischen Werken. Survage zog es 1908 nach Paris und hier, im Umkreis der russisch-jüdischen Emigranten vom Montparnasse, befreundete er sich u.a. mit Modigliani. Kreativ und begabt beschäftigte er sich mit den großartigen Vorgaben der künstlerischen Avantgarde, verarbeitete kubistische Tendenzen und experimentierte sogar mit Farben im Film, was ihn zur reinen Abstraktion führte. Auch bei der Gruppe der "Section d'Or" (u.a. wieder mit Archipenko und Gleizes) engagierte er sich. Er sammelte Bühnenerfahrung durch Entwurfsarbeit für das Russische Ballett Diaghilevs zu Beginn der 1920er Jahre. Survage entwickelte früh eigene Ideen und stilistische Präferenzen, die ihm eigentümlich blieben: so die flächige, aperspektivische bzw. "synthetische" Reduktion des Bildgegenstandes, die ihm vom klasssichen, analytischen Kubismus wegführte sowie die Prägung einer besonderen Bildmethaphorik. Die Kombination dieser Gegenstandszitate unter Beibehaltung des abstrakt-geometrischen Bildaufbaus mit einer Bedeutungsebene ist typisch für die Produktion der 1920er Jahre, aus der das vorliegende exemplarische Werk stammt. Hier gewinnen die abstrahierten Abbreviaturen aus der Gegenstandswelt verfremdete, surreale Qualitäten.
Leopold Survage - Adam Und Eva

Leopold Survage - Adam Und Eva

Original
Schätzung:

Preis:

Postennummer: 1316
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Survage Léopold.1879 Lappeenranta - 1968 Paris "Adam und Eva" Radierung, handsigniert, bezeichnet: Epreuve d'artiste BFK RIVES Wasserzeichen, 24x17 cm (9 1/2 x 6 3/4 in) im Passepartout  Survage, eigentlich Leopoldij Sturzwage, französischerMaler und Graphiker finnischer Herkunft, seit 1908 in Parisansässig Schüler von Henri Matisse, wurde vom Kubismus beeinflußt
Leopold Survage - Südliches Bergdorf Mit Burganlage.

Leopold Survage - Südliches Bergdorf Mit Burganlage.

Original
Schätzung:

Preis: Nicht verbreitet
Postennummer: 1007
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
(Moskau/Paris/Willmannstrand(?) 1879 - 1968 Paris) Südliches Bergdorf mit Burganlage. Ortschaft mit Festungsmauer und hohen Türmen am Fusse zweier Berge. Aquarell über Bleistift, sig. u. dat. (19)30 u.r., 30x39 cm Die Begegnung mit Werken von Gauguin und Cézanne in verschiedenen Moskauer Sammlungen führte Léopold Survage bereits in jungen Jahren zu dem Entschluss, selbst die Künstlerlaufbahn einzuschlagen. An der Moskauer Kunstakademie lernte er Larionov, Robert Falk, Soudéikine, Archipenko und Pevsner kennen, mit denen er die Gruppe "Die blaue Rose" gründete. 1908 ging er nach Paris, wo er zunächst zwei Monate die Kurse von Matisse besuchte. 1911 nahm er am Salon des Indépendants teil und stellte dort im Saal der Kubisten aus. In den folgenden Jahren entwickelte er seinen persönlichen, vom Kubismus geprägten Stil, den er als "synthèse plastique de l'espace" beschrieb. Neben der Malerei schrieb er kunsttheoretische Abhandlungen und drehte experimentelle Filme.