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Arcadja Auctions

Carl Spitzweg

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(18081885 ) - Werke
SPITZWEG Carl Der Angler

Schloss /24.11.2012
Nicht verbreitet
Nicht verbreitet
Kunstwerk finden, Versteigerungsergebnisse und Verkaufspreise des Künstlers Carl Spitzweg auf italienischen und internationalen Auktionen
Zu den Schätzungen und Zuschlägen von Carl Spitzweg


Kunstwerke bei Arcadja
330

Einige Werke von Carl Spitzweg

Herausgesucht aus 330 Werken im Arcadja-Katalog
Carl Spitzweg - Ash Wednesday

Carl Spitzweg - Ash Wednesday

Original
Schätzung:

Preis: Nicht verbreitet
Postennummer: 3207
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
* SPITZWEG, CARL (1808 Munich 1885) Ash Wednesday. Oil on panel. 21 x 14.5 cm. Authentication by Otto Spitzweg, 1916 (label verso). Provenance: - Collection of Emil Jochsberger, Munich-Garmisch, 1921 - 1926. - Hugo Helbing auction, Munich, 11.5.1926, Lot 347, plate. 7. - European private collection. Exhibited: Galerie Kleucker Düsseldorf, Spitzweg-Exhibited 15.3.-15.4.1938, No. 13, with new title "Im Kerker". Literature: - Roennefahrt, Günther: Carl Spitzweg. Beschreibendes Verzeichnis seiner Gemälde, Ölstudien und Aquarelle, Munich 1960, No. 715. - Wichmann, Siegfried: Carl Spitzweg.Aschermittwoch. Dokumentation, Starnberg-Munich, R.f.v.u.a.K. 1996, pp. 34 f. with ill., Bayer. Staatsbibl. Munich, Inv. No. Ana 656 b/w 142. - Wichmann, Siegfried: Carl Spitzweg.Aschermittwoch. Dokumentation, Starnberg-Munich, R.f.v.u.a.K. 1997, pp. 24 f., Bayer. Staatsbibl. Munich, Inv. No. Ana 656 143. - Wichmann, Siegfried: Carl Spitzweg. Verzeichnis der Werke, Stuttgart 2002, Cat. No.953, pp. 400-401, with colour ill CHF 30 000.- / 40 000.- € 25 000.- / 33 330.- * SPITZWEG, CARL (1808 München 1885) Aschermittwoch. Öl auf Holz. 21 x 14,5 cm. Bestätigung von Otto Spitzweg, 1916 (rückseitige Etikette). Provenienz: - Sammlung Emil Jochsberger, München-Garmisch, 1921 - 1926. - Auktion Hugo Helbing, München, 11.5.1926, Los 347, Taf. 7. - Europäische Privatsammlung. Ausstellungen: Galerie Kleucker Düsseldorf, Spitzweg-Ausstellungen 15.3.-15.4.1938, Nr. 13, mit dem neuen Titel "Im Kerker". Literatur: - Roennefahrt, Günther: Carl Spitzweg. Beschreibendes Verzeichnis seiner Gemälde, Ölstudien und Aquarelle, München 1960, Nr. 715. - Wichmann, Siegfried: Carl Spitzweg.Aschermittwoch. Dokumentation, Starnberg-München, R.f.v.u.a.K. 1996, S. 34 f. mit Abb., Bayer. Staatsbibl. München, Inv. Nr. Ana 656 SW 142. - Wichmann, Siegfried: Carl Spitzweg.Aschermittwoch. Dokumentation, Starnberg-München, R.f.v.u.a.K. 1997, S. 24 f., Bayer. Staatsbibl. München, Inv. Nr. Ana 656 SW 143. - Wichmann, Siegfried: Carl Spitzweg. Verzeichnis der Werke, Stuttgart 2002, Kat. Nr. 953, S. 400-401, mit Farbabb. Gestern noch regierte es über die feiernden Massen. Johlend folgen die Karnevalisten dem Narrenszepter, Symbol der Herrschaft von Ausgelassenheit, Sorglosigkeit und Genuss. Heute, am Aschermittwoch, lehnt das dünne Stöckchen achtlos abgestellt an der Wand. Daneben sitzt der personifizierte Karneval auf einer Holzpritsche, eingekerkert bis zum nächsten Jahr. Mit verschränkten Armen und gesenktem Kopf lauscht er dem längst verhallten, fröhlichen Lärmen nach. Das Warten wird lange. Unerreichbar weit oben lockt die Freiheit. Sonnenstrahlen tanzen durch die Stäbe des vergitterten Fensters. Davon fällt nur ein müder Abglanz auf den schicksalsergebenen Harlekin. Das Rot-Weiss-Blau seiner Rautentracht hebt sich kaum vom Einheitsbraun seines Gefängnisses ab. Unter ihm breitet sich der blanke Steinboden aus. Im schummrigen Halbdunkel rechts ist eine ummauerte Nische zu sehen, daneben in der Ödnis des Verlieses einige Gegenstände, die der Maler nur angedeutet hat. Vorne rechts liegt ein Stoffhaufen, vielleicht Säcke? In den vier weiteren bekannten Versionen des "Aschermittwoch" hat Carl Spitzweg die Einzelheiten der Gefängniszelle explizit ausgearbeitet. Jede Mauerritze ist erkennbar. Auf der rechten Seite sind Fesselungsklötze dargestellt, also Steinquader, in die Eisenringe zur Befestigung von Fussfesseln eingelassen sind. Dem Gefangenen ist ein Wasserkrug belassen. Das gilt z.B. für die um 1855-60 entstandene Variante in der Stuttgarter Staatgalerie. In einem weiteren Exemplar des "Aschermittwochs" (Privatbesitz), das Prof. Siegfried Wichmann auf 1875-80 und damit etwa fünfzehn Jahre später datiert als unser Gemälde, ist der Harlekin gar mit Ketten an Händen und Füssen gefesselt. Diese letztgenannte Version hat mit unserer das an der Wand lehnende Stöckchen gemeinsam. Unser Gemälde zeichnet sich gegenüber diesen detaillierten Versionen durch eine geschickte Konzentration auf das Bildmotiv des Harlekin aus, dessen Wirkung durch die pastos aufgetragene, monochrome Malerei unterstrichen wird. Carl Spitzweg ist für seinen Humor und einen einzigartig emphatischen Spott bekannt, mit dem er das Treiben seiner Zeitgenossen beobachtet und dargestellt hat. Nun ist Witz wirklich nicht das, was uns beim Anblick dieser eher trostlosen Figur primär einfällt, wohl doch eher Mitleid. Und Verwunderung darüber, welche Angst die Kerkermeister doch vor der Macht dieses kleinen, in sich zusammen gesunkenen Männleins haben müssen, dass sie ihn hinter meterhohen Steinmauern im Wortsinne "eingelocht" haben. Die Zielscheibe von Spitzwegs milden Spott ist in unserem "Aschermittwoch" also nicht direkt sichtbar; und wenn es an Eindeutigkeit fehlt, kann der Blick in den Spiegel nicht schaden. Jeder von uns, mag Spitzweg schmunzeln sagen, trägt ein inneres Gefängnis mit sich und legt seine wilde Seite tief im Inneren in Ketten. Dabei ist es nur ein kleiner bunter Spassmacher. Wollen wir ihn rauslassen? CHF 30 000.- / 40 000.- € 25 000.- / 33 330.-
Carl Spitzweg - Figürliche Skizzen

Carl Spitzweg - Figürliche Skizzen

Original 1839
Schätzung:
Ausgangswert:

Preis: Nicht verbreitet
Postennummer: 111
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
111 Carl Spitzweg, Figürliche Skizzen. Um 1839. Bleistiftzeichnung auf dünnem, chamoisfarbenen Bütten. U.Mi. mit dem Nachlaßstempel versehen. Im Passepartout. Blattrand leicht wellig, minimal lichtrandig. 20,7 x 33,5 cm, Passepartout 34,5 x 49 cm. 500 € Zuschlag 520 $ 400 €
Carl Spitzweg - Figürliche Skizzen

Carl Spitzweg - Figürliche Skizzen

Original -
Schätzung:
Ausgangswert:

Preis:

Nettopreis
Postennummer: 111
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
111 Carl Spitzweg, Figürliche Skizzen. Um 1839. Bleistiftzeichnung auf dünnem, chamoisfarbenen Bütten. U.Mi. mit dem Nachlaßstempel versehen. Im Passepartout. Blattrand leicht wellig, minimal lichtrandig. 20,7 x 33,5 cm, Passepartout 34,5 x 49 cm. 500 € Zuschlag 520 $ 400 €
Carl Spitzweg - Der Angler

Carl Spitzweg - Der Angler

Original 1857
Schätzung:
Ausgangswert:

Preis: Nicht verbreitet
Postennummer: 1233
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Lot-Nr. 1233 Carl Spitzweg (1808 München - 1885 ebenda) Der Angler An einem baumbestandenen Ufer sitzender Angler mit weißem Hemd und Schildmütze. Mit lockerem Duktus gemaltes Werk, das vor allem durch das subtil eingefangene Licht- und Schattenspiel besticht. Charakterisches Werk des Künstlers. Spitzweg erweist sich in Gemälden wie diesem als bedeutender Vorreiter des Impressionismus in Deutschland. Ab 1833 widmete er sich der Malerei, wurde Mitglied des Münchener Kunstvereins und stellte ab 1839 vielfach erfolgreich aus. Anfangs noch dem Biedermeier verbunden, kam seine spätere aufgelockerte Malweise besonders in seinen Landschaften dem Impressionismus nahe. In kleinformatigen, pointenhaften Kabinettbildern schilderte Spitzweg mit feinfühligem Humor und grandioser Beobachtungsgabe insbesondere das Leben des biedermeierlichen, kleinstädtischen Bürgertums, Mönche und kauzige Sonderlinge. Öl/Lwd., auf Karton kaschiert. R. u. Rauten-Sign. in Ligatur mit Monogr. "S". 17,8 cm x 22,9 cm. Rahmen. (155234) Beigefügt: Gutachten Dr. Eberhard Hanfstaegl, München, 15.8.1957.
Carl Spitzweg - Studienblatt Mit 10 Charakteristischen Typen Als Entwürfe Zu Gemälden

Carl Spitzweg - Studienblatt Mit 10 Charakteristischen Typen Als Entwürfe Zu Gemälden

Original
Schätzung:
Ausgangswert:

Preis:

Nettopreis
Postennummer: 147
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Lot: 147 Carl Spitzweg 1808 München - 1885 München Studienblatt mit 10 charakteristischen Typen als Entwürfe zu Gemälden . Mitte 19. Jahrhundert. Bleistiftzeichnung. Rechts unten mit dem Nachlassstempel (Lugt 2307). Auf feinem Velin. 21 x 33,6 cm (8,2 x 13,2 in), Blattgröße. Verso weitere Skizzen. [CB]. Mit einem Gutachten von Prof. Dr. Hermann Uhde-Bernays, Starnberg 21. Juli 1936. Zustandsbericht