Francesco Ciccio Solimena

Italy (Serino 1657Napoli 1747 ) - Werke
SOLIMENA Francesco Ciccio Werkstatt Der Abschied Der Rebecca Von Ihren Eltern

Palais Dorotheum /15.12.2009
18.000,00 - 22.000,00
22.260,00

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Auch genannt :

Solimena Francesco Abate Ciccio

Abate Ciccio

Omgeving Van Francesco Solimena

 

Kunstwerke bei Arcadja
408

Einige Werke von Francesco Ciccio Solimena

Herausgesucht aus 408 Werken im Arcadja-Katalog
Francesco Ciccio Solimena - Ein Paar Heilige

Francesco Ciccio Solimena - Ein Paar Heilige

Original -
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Postennummer: 317
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Beschreibung:
Francesco Solimena - ein Paar (2) (Canale di Serino 1657–1747 Barra) Ein Paar Heilige, Öl auf Leinwand auf Holz, Tondo, Dm. je 12 cm, gerahmt (2) Provenienz: Sammlung Molinari Pradelli (laut rückseitigem Etikett); Europäische Privatsammlung Wir danken Nicola Spinosa, der die Gemälde im Original untersucht hat, für die Bestätigung der Zuschreibung. Specialist: Mark MacDonnell
Francesco Ciccio Solimena - Adam Und Eva Im Paradies

Francesco Ciccio Solimena - Adam Und Eva Im Paradies

Original
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Postennummer: 171
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Beschreibung:
Francesco Solimena, 1657 Canale di Serino – 1747 Barra di Napoli ADAM UND EVA IM PARADIES Öl auf Leinwand. 127 x 101,7 cm. Gerahmt. Der altüberlieferten Bildtradition gemäß ist das erste Menschenpaar Adam und Eva in enger Nähe zu den friedlich nebeneinander lebenden Wildtieren gezeigt. Im Zentrum steht jedoch nicht der Paradiesbaum und darunter Adam und Eva in gleicher Darstellungswertigkeit wie dies in der Malerei zuvor üblich war, sondern hier hat der Maler die nackte Eva bewusst ins Zentrum des Bildes gestellt. Adam dagegen sitzt nach rechts verschoben, etwas niedriger positioniert auf einem Steinsockel, den Blick zu Eva emporgerichtet, die sich ihrerseits mit dem Oberkörper auf einen Stein aufstützt, das Gesicht nachdenklich. Adam hat die emporgerichteten Augen weit geöffnet, beide Hände vorgelegt, die linke Handfläche nach oben, im Redegestus, was so viel sagen will, dass er an Eva eine Frage gerichtet hat, wie dies der Händegestus anschaulich macht. Offenbar geht es dabei um die Frage, ob die Verführung durch die Schlange angenommen werden soll. Diesem thematischen Hintergrund gemäß tritt auch von der oberen Bildecke ein großer, geflügelter Engel auf Wolken heran, mit ausgebreiteten Armen, mit gespanntem Blick auf das erste Menschenpaar. Die ebenfalls auf und neben den Wolken schwebenden Engel zeigen ihr Erstaunen über das entscheidende Ereignis, über das in der Genesis berichtet wird. Ob Adam und Eva hier kurz vor oder kurz nach dem Sündenfall dargestellt sind, lässt das Bild offen. Jedenfalls zeigt die Dramatik in den Wolken das baldige Erscheinen Gottvaters und die darauffolgende Vertreibung aus dem Paradies. Von hohem Interesse ist dabei, dass der Maler auch die Tiere diese Aufregung spüren lässt. So haben Tiere unterschiedlicher Gattung die Köpfe einander zugewandt, als würden sie zu dem Ereignis Stellung nehmen. Links im Bild ein Leopard, der sich einem Löwen zuwendet, oben rechts ein Rehbock im engen Blickkontakt mit einem Pfauenweibchen. Lediglich das daneben sitzende Hasenpaar scheint die Dramatik nicht in diesem Sinne zu begreifen, ist das Symbol des Hasenpärchens doch auch in der gesamten barocken Maltradition Symbol für die geschlechtliche Liebe. Auch im Mittelgrund, im Rücken der Eva, bäumt sich ein Grauschimmel auf, mit nahezu vorwurfsvoll fragendem Blick auf Eva. Die Tatsache, dass in diesem Sündenfall-Bild weder der Paradiesbaum noch die Schlange oder der Apfel wiedergegeben sind, lässt die Deutung offen. Allen Bildindizien nach ließe sich jedoch sagen, dass hier der kurze Moment nach dem Sündenfall dargestellt ist, mit dem bereits aus den Wolken herannahenden Engel, der nun sein Werk der Vertreibung aus dem Paradies zu verrichten hat. Instinktiv verspüren die Tiere nun den Wandel der irdischen Welt vom friedlichen Nebeneinander in die danach folgenden Verhältnisse. Insofern bietet die Darstellung nicht allein ikonografisch, sondern auch narrativ eine höchst seltene Interpretation der Bibelgeschichte. Die Bilddarstellung in lebendiger Farbigkeit, die Gestalten im Inkarnat im Sfumato vorgeführt, die Aktdarstellung der Eva in großer Anmut. Im Hintergrund hügelige Landschaft im Spätlicht, mit ins Blaue ziehenden Bergen. Expertise: Dem Gemälde ist eine Expertise von Nicola Spinosa, Neapel vom 7. März 2011 beigegeben, in der er das Gemälde als eigenhändiges Werk Solimenas bestimmt. Im Gutachten wird das Gemälde in die Jahre zwischen 1725 und 1730 datiert, in die Stilphase noch vor seinem letztlichen Wirken in Neapel. Der Bildgegenstand wurde in weiteren, nahezu identischen Versionen geschaffen, mit nur wenigen Abweichungen. Bernardo de Dominici, der neapolitanische Biograph, hat in seiner Schrift "Vite dei pittori, scultori ed architetti napoletani", erschienen 1742 - 1745, bereits beschrieben: "per comissioni di un signore inglese... con tutti gli animali intorno e 'l tentatore da lontano e alcuni angeli nella parte superiore". ("... im Auftrag eines englischen Herrn... mit allen (Pardies)-tieren... sowie Engeln im oberen Bildteil"). Ein Gemälde kam auch in den Besitz von Graf Alois Thomas Raimund von Harrach, der sich zwischen 1728 und 1733 in Neapel aufhielt (in den Maßen 139 x 103 cm). Des Weiteren wird in dem Gutachten stilistische Nähe zu Gemälden Solimenas durch Vergleich auch mit religiös thematisierten Werken genannt, wie etwa das zwischen 1723 und 1725 geschaffene Fresko "La cacciata di Eliodoro dal tempio", in der Kirche Gesu Nuovo in Napoli, auch die Gestaltung der Engelsfiguren wird verglichen mit dem Gemälde "Madonna col Bambino in gloria, San Filippo Neri e angeli" für die Kirche di San Filippo Neri in Turin von etwa 1730. Ferner weist das Gutachten auf die Malertradition, die auf Solimena eingewirkt hat, wie etwa Luca Giordano oder Pietro da Cortona. Provenienz: Ehemals Sammlung Wolfgang Gurlitt, München/ Berlin, vererbt an die heutigen Besitzer. Literatur: Vgl. Nicola Spinosa, Pittura napoletana del Settecento dal Barocco al Rococò, Napoli, 1986, S. 115, Nr. 46, Abb. 50.(931931) Francesco Solimena, 1657 Canale di Serino - 1747 Barra di Napoli ADAM AND EVE IN PARADISE 127 x 101.7 cm. Expert’s report: A report by Nicola Spinosa, Napoli dated 7th March 2011 is enclosed with the painting with numerous cross-references to other paintings by this master as well an extensive inventory of works in public collections. The report dates the painting to between 1725 and 1730, the stylistic period prior to the artist’s last works executed in Napoli. Provenance: Formerly Wolfgang Gurlitt Collection, Munich/ Berlin. which passed on the work to its current owners. Literature: Cf. Nicola Spinosa, Pittura napolitana del Sette-cento dal Barocco al Rococco, Napoli, 1986, p. 115, no. 46, fig. 50.
Francesco Ciccio Solimena - Memento Mori

Francesco Ciccio Solimena - Memento Mori

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Postennummer: 227
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Beschreibung:
227 Francesco Solimena, 1657 Canale di Serino – 1747 Barra/ Neapel, zug./ Werkstatt des Gemäldepaar MEMENTO MORI und VANITAS Öl auf Leinwand. Doubliert. Je 48 x 65 cm. Als Gegenstücke gearbeitet, die dargestellten Gegenstände jeweils vor tief dunklem Hintergrund. In beiden Bildern die Gegenstände auf einem Tisch liegend und arrangiert, jeweils mit einem Blumenstrauß in Prunkvase links bzw. rechts im Bild als kompositionellem Abschluss. Das links zu hängende Vanitas-Stilleben zeigt hell beleuchtet ein in Pergament gebundenes Buch, darauf Spanschachtel und weiteres kleines Buch, daneben Spielkarten, Würfel, Tintenfass, Kerzenleuchter und Glas. Auf einem Tischständer höher positioniert halbverschatteter Zettel mit der Aufschrift "Vanitas". Das Gegenstück zeigt einen Totenschädel auf einem Buch abgelegt, umzogen von rotem Tuch, das zwischen dem Blumenstrauß liegt, daneben ein Zirkel, im Hintergrund Scheibenleuchter mit brennender Kerze sowie ein Stundenglas. Auch hier vor dunklem Hintergrund ein beschrifteter Zettel mit der Aufschrift "SIC TRANZIT GLORIA MVUNDI". (8706431) Francesco Solimena, 1657 Canale di Serino - 1747 Barra/ Naples, attributed to/ workshop of A Pair of Paintings. Oil on canvas. Doubled. Each 48 x 65 cm. Schätzpreis € 110.000 - 130.000
Francesco Ciccio Solimena - Werkstatt Der Abschied Der Rebecca Von Ihren Eltern

Francesco Ciccio Solimena - Werkstatt Der Abschied Der Rebecca Von Ihren Eltern

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Postennummer: 32
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Beschreibung:
Francesco Solimena (Canale di Serino 1657-1747 Barra/Napoli) Werkstatt Der Abschied der Rebecca von ihren Eltern, Öl auf Leinwand, 64 x 77 cm , gerahmt, Rückseitig ein Sammlersiegel in rotem Lack und die Inventarnummer 15. Es handelt sich um die Werkstattwiederholung eines Gemäldes in der Sammlung der Grafen von Harrach, Schloss Rohrau/Niederösterreich. Eine Studie zu diesem Bild befand sich ehemals in der Sammlung Dr. Giuseppe Piperato, Gradisca. Das früher Sebastiano Conca, dem wichtigsten Werkstattmitarbeiter Solimenas, zugeschriebene Gemälde wurde von Dr. Roberto Contini, Gemäldegalerie Stiftung Preußischer Kulturbesitz Berlin, als Arbeit aus der Werkstatt Solimenas bestimmt.
Francesco Ciccio Solimena - Debora Y Barac

Francesco Ciccio Solimena - Debora Y Barac

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Postennummer: 142
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LA BIOGRAFIA DI Francesco Ciccio Solimena

Francesco SOLIMENA detto L'Abate Ciccio, nacque a Serino il 1657 e morì a Barra il 1747.
Fu caposcuola della pittura Napoletana del '700, pittore ed architetto di successo.
Dopo l'apprendistato nella bottega paterna, si avvicnò al più moderno linguaggio del Lanfranco negli affreschi della Chiesa del Gesù Nuovo di Napoli.
Intorno al 1684 dimostrò di avere acquisito le novità luministiche e compositive sperimentali a napoli da Giordano e da Preti.
In coincidenza con il breve soggiorno a Roma allo scadere del secolo, entrò in contatto con Maratta e con il movimento classicista legato all'Accademia di Francia, maturando suggestioni di grande importanza per gli sviluppi della sua pittura.
Sulla base di tali scelte fondò a Napoli la più accreditata accademia di pittura del meridione.
Al culmine della propria fama, Francesco Solimena lavorò per le maggiori corti italiane ed europee senza mai muoversi da Napoli.
Fra il 1715 e il 1717 eseguì per la Sala del Minor Consiglio di Genova tre grandi teleri, Il massacro dei Giustiniani a Scio, L'arrivo delle ceneri di San Giovanni Battista a Genova, Lo sbarco di Cristoforo Colombo nelle Indie.
Le tre grandi tele andarono distrutte nell'incendio del 1777, ma di esse ci restano fortunatamente i tre grandi bozzetti preparatori - di cui già il Ratti nel 1780 ci dà notizia.
L'arrivo delle ceneri di San Giovanni Battista a Genova fu, in ordine di tempo, il secondo telero realizzato dal Solimena, giunto nella città ligure nell'agosto del 1717 con piena soddisfazione e "d'intiero aggradimento di questo Pubblico Serenissimo, e della nostra Famiglia", come scrivono i due governatori Gio.
Orazio e Pietro Maria Giustiniani al Solimena in una lettera pubblicata dal De' Dominici nel 1742.
La grande tela, oggi perduta, era stata concepita per essere collocata sulla parete d'ingresso della Sala del Minor Consiglio, di fronte al trono dogale.
La descrizione che di essa fa il De' Dominici nel 1742, corrisponde perfettamente a quella che nel 1780 fa il Ratti del grande bozzetto rimastoci, acquistato nel 1960 dalla Banca Popolare di Sondrio al termine di diversi passaggi di proprietà.
La scenografica teatralità barocca si sposa qui, al massimo livello artistico, con l'ordinata geometria della spazialità classica, così come l'apparente dinamismo del primo piano si stempera nella solenne staticità della scena centrale e gli stessi personaggi in primo piano sono in realtà bloccati nell'atto stesso di muoversi.
Come ha notato Ferdinando Bologna, in Solimena tutto appare in movimento e tutto è contemporaneamente fermo.
Ed è questa interna fusione di dinamismo e staticità, di luce e di tenebra, ciò che conferisce al barocco del Solimena la sua vibrante intensità espressiva.
Malgrado il bozzetto e il grande telero per cui fu preparato risalgano agli anni della svolta accademizzante del Solimena, vi permangono forti richiami al tenebrismo della propria maturità artistica giovanile e all'opera di Mattia Preti come notò subito, a suo tempo, il De' Dominici: "Dapoiché [Solimena] situò avanti una barca con Marinari nudi di sopra, dipinti con terribil disegno, e forza di chiaroscuro ad imitazione dei modi di quel grand'Uomo [Mattia Preti].
Anzi, che nelle fisionomie di quegli Uomini grossolani vedansi propriamente espresse quelle di Fra' Mattia, cui egli ha seguitato nella grandezza dello stile , e ne varij accidenti di lume, nell'elezione del sito [.
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moderando però alcune caricature di parti, e fisionomie spiacevoli".
Negli ultimi anni della sua attività, con un'improvvisa impennata neobarocca, Solimena tornò a una pittura di intensa vibrazione cromatica.

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