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Arcadja Auctions

Daniel, Il Cavaliere Seiter

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(16491705 ) - Werke
SEITER Daniel, il Cavaliere Der Ungläubige Thomas

im Kinsky Kunst Auktionen /19.06.2012
15.000,00 - 30.000,00
In Bearbeitung
Kunstwerk finden, Versteigerungsergebnisse und Verkaufspreise des Künstlers Daniel, Il Cavaliere Seiter auf italienischen und internationalen Auktionen
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Kunstwerke bei Arcadja
38

Einige Werke von Daniel, Il Cavaliere Seiter

Herausgesucht aus 38 Werken im Arcadja-Katalog
Daniel, Il Cavaliere Seiter - Tobias Und Der Engel

Daniel, Il Cavaliere Seiter - Tobias Und Der Engel

Original
Schätzung:

Preis:

Nettopreis
Postennummer: 525
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
525 Daniel Seiter, 1649 Wien - 1705 Turin TOBIAS UND DER ENGEL Öl auf Leinwand. 118 x 90 cm. Die beiden biblischen Gestalten in Nahansicht wiedergegeben, in betonter Hell-Dunkel-Ausführung, wobei der Oberkörper des Engels mit entblößter Schulter, dessen goldlockiges Haar sowie das mit der linken Hand hochgehobene Kreuz besonders zum Aufleuchten kommen. Die Halbfigur des Engels betont das Zentrum des Bildes, in der rechten unteren Partie der Tobias-Knabe, der die rechte Hand ausstreckt, während der Engel ihn am Unterarm fasst. Der Blick des Knaben ist nach oben zum Kreuz gerichtet. Im Hintergrund ist rechts eine Felswand mit Efeulaub zu erkennen, im hinteren Zentrum schräg verlaufende Schlieren von Wolken auf blauem Himmelshintergrund. Gegen das Blau des Hintergrundes hat der Maler komplementär die über weite Partien des Bildes ziehende Rot-Farbe in Gewändern und Tüchern in Szene inszeniert. Expertise: Dem Gemälde ist eine Expertise von Dr. Mathias Kunze, Weißenhorn, am 22. August 2012 beigegeben. Das Gemälde wird vom Verfasser in die geplante Publikation/ das Oeuvreverzeichnis zum Werk Daniel Seiters aufgenommen. Das aktuelle Gutachten von Mathias Kunze liefert stichhaltiges Beweismaterial in Form von Abbildungen und Vergleichsbeispielen sowie Literaturangaben. Es wird darauf hingewiesen, dass es sich bei vorliegendem Bild um eines der verschollen gedachten Gemälde des Meisters handelt, ehemals Rom, Sammlung Imperiali. Anbei auch eine nicht mehr aktuelle Begutachtung von Dr. Heribert Buchner, München, 1955, in der das Werk ursprünglich Peter Strudel in Strudendorf zugewiesen wurde. Literatur: Rodino, 1987, S. 45. Kunze, 1994, Gv 11. (892131) Daniel Seiter, 1649 Vienna - 1705 Turin Tobias and the Angel Oil on canvas. 118 x 90 cm. Schätzpreis € 20.000 - 25.000 Dieses Objekt wurde mit dem Datenbestand des Art Loss Registers individuell abgeglichen und ist dort weder als gestohlen, noch als vermisst registriert.
Daniel, Il Cavaliere Seiter - Der Ungläubige Thomas

Daniel, Il Cavaliere Seiter - Der Ungläubige Thomas

Original 1700
Schätzung:

Preis:

Postennummer: 34
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Daniel Seiter (Wien 1649–1705 Turin) Der ungläubige Thomas Öl auf Leinwand, doubliert, 91 × 125,5 cm um 1700 Provenienz: Österreichischer Adelsbesitz Literatur: vgl. Matthias Kunze, Daniel Seiter, München/ Berlin 2000, S. 103 f., Kat.-Nr. G 58 & G 59 Wir danken Herrn Prof. Dr. Wolfgang Prohaska, Kustos eremitus des Kunsthistorischen Museums, Wien, für die Besichtigung des Gemäldes im Original. Er bestätigt ebenso wie Prof. Dr. Erich Schleier, Berlin (anhand von Fotos) unabhängig die Zuordnung als Werk Daniel Seiters. Ebenso danken wir Dr. Matthias Kunze, Verfasser des Werkverzeichnisses zu Daniel Seiter, für die Bestätigung des Gemäldes (anhand von Fotos). Dr. Matthias Kunze wird dem Käufer auf Wunsch gerne ein ausführliches Gutachten zu dem Gemälde verfassen. Das vorliegende neu entdeckte Werk Seiters gibt eindrucksvoll die im Johannes-Evangelium überlieferte Szenerie wider, in welcher der Apostel Thomas dem auferstandenen Christus begegnet. Um seine Zweifel zu überwinden, legt Thomas seine Hand in die Wunde des Herrn. Eine der wohl bekannteste Darstellungen des sogenannten „Ungläubigen Thomas“ aus dem Jahre 1621 stammt von Guercino (vgl. Luigi Salerno, I dipinti di Guercino, Rom 1988, Nr. 74, Abb. S. 154.). Auch Daniel Seiter scheint das Werk Guercinos gekannt zu haben und schuf seine heute in der Alten Pinakothek, München, befindliche Interpretation desselben Sujets in Auseinandersetzung mit diesem Vorbild. „Er (Seiter) hebt vor allem das Moment der Offenbarung im Berühren der Wunde hervor, wobei sich, anders als bei Guercino; gleichzeitig die Blicke beider begegnen“ (Matthias Kunze, Daniel Seiter, München/ Berlin 2000, S. 104). Ehemals Simone Cantarini zugewiesen, gilt der „Ungläubige Thomas“ in München heute einstimmig als Werk Seiters. Eine zweite eigenhändige, leicht variierte Wiederholung mit unbekanntem Aufenthaltsort ist im Werkverzeichnis von Dr. Matthias Kunze dokumentiert (vgl. Kunze 2000, S. 103 f., Kat.-Nr. G 58 & G 59). Das vorliegende neu entdeckte Gemälde weist im Detail Unterschiede zu beiden bekannten Versionen auf und ist als weitere eigenhändige Fassung des Themas aus Seiters Turiner Zeit um das Jahr 1700 einzuordnen. In Wien als Sohn eines kaiserlichen Hofsilberhändlers geboren, ging Daniel Seiter Ende der 1660er Jahre nach Venedig, wo er als Schüler und Werkstattmitarbeiter Johann Carl Loths arbeitete. Nach seinem von Carlo Maratta geprägten Aufenthalt in Rom in den 1680er Jahren wurde Seiter von Vittorio Amedeo II. nach Turin berufen und von ihm zum Hofmaler ernannt. Neben der Ausstattung des Ostflügels des Palazzo Reale in Turin, befinden sich heute Werke von Daniel Seiter in Kirchen in Rom, Trient und Venedig sowie in vielen großen ausländischen Museen.
Daniel, Il Cavaliere Seiter - Samson Und Dalila

Daniel, Il Cavaliere Seiter - Samson Und Dalila

Original
Schätzung:

Preis:

Postennummer: 230
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
230 Daniel Seiter, 1649 Wien – 1705 Turin SAMSON UND DALILA Öl auf Leinwand. Doubliert. 96,5 x 136 cm. Der Künstler bringt die beiden biblischen Gestalten in Nahansicht, rechts Dalila in Halbfigur nach links sitzend wiedergegeben. In der Hand hält sie die Schere, mit der linken Hand die Haarsträhne Samsons, der schlafend in ihrem Schoß liegt, der bärtige Kopf auf seinen Unterarm gelegt. Links im Hintergrund zwei Krieger der Philister, leicht verschattet wiedergegeben, mit Strick in den Händen, mit dem sie den israelistischen Helden fesseln, nachdem er durch den Verlust seiner Haare die Kraft eingebüßt hatte. Dalila ist in kurzärmeligem Kleid wiedergegeben mit weitem Ausschnitt, der wenigstens in andeutendem Sinne die Erotik der vorangegangenen Szene andeuten soll. Im Hintergrund dementsprechend ein Velum, das als Bettbaldachin zu deuten ist. Die Stoffe wie das grüne Velum aber auch das rote Tuch der Dalila, wie das Blaue des Samson sind sowohl farbsymbolisch im Hinblick auf die Bibelgeschichte, aber auch als Farbtrias im Sinne der Malereitheorie der Zeit zu verstehen. Expertise: Zuschreibung an den Künstler durch Daniele Benati. Gutachten: Dr. Matthias Kunze, 2012 WVZ: Wird in den Nachtrag zum Werkverzeichnis aufgenommen. Literatur: Matthias Kunze, Daniel Seiter, Die Zeichnungen, Salzburg, 1997, Nr. 40 mit Abb. aus dem Gabinetto dei disegni e delle stampe, Rom. Matthias Kunze, Daniel Seiter, Die Gemälde, München - New York, 2000, n.n. G13, G17, G45, G46, G70. (8713415) Daniel Seiter, 1649 Vienna - 1705 Turin Samson and Delila. Oil on canvas. Doubled. 96.5 x 136 cm. Schätzpreis € 65.000 - 70.000
Daniel, Il Cavaliere Seiter - Der Ungläubige Thomas

Daniel, Il Cavaliere Seiter - Der Ungläubige Thomas

Original 1700
Schätzung:

Preis:

Postennummer: 53
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Daniel Seiter (Wien 1649–1705 Turin) Der ungläubige Thomas Öl auf Leinwand, doubliert, 91 × 125,5 cm um 1700 Provenienz: Österreichischer Adelsbesitz Literatur: vgl. Matthias Kunze, Daniel Seiter, München/ Berlin 2000, S. 103 f., Kat.-Nr. G 58 & G 59 Wir danken Herrn Prof. Dr. Wolfgang Prohaska, Kustos eremitus des Kunsthistorischen Museums, Wien, für die Besichtigung des Gemäldes im Original. Er bestätigt ebenso wie Prof. Dr. Erich Schleier, Berlin (anhand von Fotos) unabhängig die Zuordnung als Werk Daniel Seiters. Ebenso danken wir Dr. Matthias Kunze, Verfasser des Werkverzeichnisses zu Daniel Seiter, für die Bestätigung des Gemäldes (anhand von Fotos). Dr. Matthias Kunze wird dem Käufer auf Wunsch gerne ein ausführliches Gutachten zu dem Gemälde verfassen. Das vorliegende neu entdeckte Werk Seiters gibt eindrucksvoll die im Johannes-Evangelium überlieferte Szenerie wider, in welcher der Apostel Thomas dem auferstandenen Christus begegnet. Um seine Zweifel zu überwinden, legt Thomas seine Hand in die Wunde des Herrn. Eine der wohl bekannteste Darstellungen des sogenannten „Ungläubigen Thomas“ aus dem Jahre 1621 stammt von Guercino (vgl. Luigi Salerno, I dipinti di Guercino, Rom 1988, Nr. 74, Abb. S. 154.). Auch Daniel Seiter scheint das Werk Guercinos gekannt zu haben und schuf seine heute in der Alten Pinakothek, München, befindliche Interpretation desselben Sujets in Auseinandersetzung mit diesem Vorbild. „Er (Seiter) hebt vor allem das Moment der Offenbarung im Berühren der Wunde hervor, wobei sich, anders als bei Guercino; gleichzeitig die Blicke beider begegnen“ (Matthias Kunze, Daniel Seiter, München/ Berlin 2000, S. 104). Ehemals Simone Cantarini zugewiesen, gilt der „Ungläubige Thomas“ in München heute einstimmig als Werk Seiters. Eine zweite eigenhändige, leicht variierte Wiederholung mit unbekanntem Aufenthaltsort ist im Werkverzeichnis von Dr. Matthias Kunze dokumentiert (vgl. Kunze 2000, S. 103 f., Kat.-Nr. G 58 & G 59). Das vorliegende neu entdeckte Gemälde weist im Detail Unterschiede zu beiden bekannten Versionen auf und ist als weitere eigenhändige Fassung des Themas aus Seiters Turiner Zeit um das Jahr 1700 einzuordnen. In Wien als Sohn eines kaiserlichen Hofsilberhändlers geboren, ging Daniel Seiter Ende der 1660er Jahre nach Venedig, wo er als Schüler und Werkstattmitarbeiter Johann Carl Loths arbeitete. Nach seinem von Carlo Maratta geprägten Aufenthalt in Rom in den 1680er Jahren wurde Seiter von Vittorio Amedeo II. nach Turin berufen und von ihm zum Hofmaler ernannt. Neben der Ausstattung des Ostflügels des Palazzo Reale in Turin, befinden sich heute Werke von Daniel Seiter in Kirchen in Rom, Trient und Venedig sowie in vielen großen ausländischen Museen.
Daniel, Il Cavaliere Seiter - Tobias Und Der Engel

Daniel, Il Cavaliere Seiter - Tobias Und Der Engel

Original
Schätzung:

Preis: Nicht verbreitet
Postennummer: 6038
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Seiter, Daniel Tobias und der Engel » enlarge Tobias und der Engel. Öl auf Leinwand. 118 x 90 cm. Das hier erstmals für Daniel Seiter beanspruchte Gemälde stammt ausder Zeit um 1690, als der Künstler sich zwischen Rom und Turin aufdem Höhepunkt seines Schaffens befand. In vorzüglicher Weise sinddarin Stilelemente seines Lehrers Johann Carl Loth sowie seinesVorbilds Carlo Maratta verschmolzen. Besonders kennzeichnend sinddafür etwa die auf engem Raum sehr geschmeidig entwickelteHalbfigurenkomposition, oder das weiche, rauchige Tenebroso imWechselspiel mit kräftigen roten, blauen und gelben Farbakzentenvor einem dämmrigen, blaugrünlichen Fond. Hinsichtlich dieserMerkmale sowie etwa auch der Gesichtstypen, besonders des Tobias,bietet das Werk Seiters zahlreiche Vergleiche, anhand derer sichdas vorliegende Gemälde nahtlos in sein Schaffen einfügen läßt(siehe dazu Matthias Kunze, Daniel Seiter 1647-1705. Die Gemälde.München Berlin 2000, G 3, 4, 17, 42, 62). Das Gemälde wird in einengeplanten Aufsatz von Matthias Kunze über neu entdeckte WerkeSeiters aufgenommen. Ein ausführliches Gutachten kann auf Wunschvorgelegt werden.