Egon Schiele

Austria (18901918 ) - Werke
SCHIELE Egon Wellen - Bewegtes Wasser

Kornfeld /14.06.2013
Nicht verbreitet
Nicht zugeschlagen

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677

Einige Werke von Egon Schiele

Herausgesucht aus 677 Werken im Arcadja-Katalog
Egon Schiele - Liegender Weiblicher Akt Mit Angezogenen Beinen

Egon Schiele - Liegender Weiblicher Akt Mit Angezogenen Beinen

Original 1913
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Postennummer: 328
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Beschreibung:
Lot: 328 Egon Schiele 1890 Tulln - 1918 Wien Liegender weiblicher Akt mit angezogenen Beinen . 1913. Gouache, Aquarell und Bleistift. Nicht bei Kallir. Rechts unten signiert und datiert. Auf Velin. 32 x 48,3 cm (12,5 x 19 in). Vgl. für das Modell Kallir 1260. Schieles expressive Kompositionen der frühen 1910er Jahre, die exzentrische Akte mit leuchtenden Farbakzenten ins Format setzen, gehören auf dem internationalen Auktionsmarkt zu den gefragtesten Werken des Künstlers . Die vorliegende Zeichnung ist im Archiv von Frau Jane Kallir, New York, unter der Nummer "D. 1259a" registriert und in den unpublizierten Nachtrag zum Werkverzeichnis aufgenommen. Das schriftliche Zertifikat lag bei Drucklegung noch nicht vor. PROVENIENZ: In den siebziger Jahren im Wiener Kunsthandel erworben, seitdem im Besitz einer bedeutenden deutschen Privatsammlung. Egon Schiele wird am 12. Juni 1890 in Tulln an der Donau geboren. Nach der großen Klimt-Ära wird Egon Schiele der Maler werden, der die Wiener Kunstszene am Anfang des 20. Jahrhunderts nachhaltig prägt. 1906 tritt der junge Schiele in die noch sehr traditionellen Disziplinen verhaftete Klasse des Historien- und Porträtmalers Christian Griepenkerl an der Wiener Akademie ein. Dort hinterlassen die auferlegten Studien, die Schiele nur widerwillig praktiziert, keine weiteren Spuren in seinem persönlichen Stil. Ihn beeindruckt vielmehr der lineare Flächenstil von Gustav Klimt und der Sezessionisten, die als Künstlergemeinschaft gegen die starren akademischen Konventionen des Historismus und für eine Versöhnung von Kunst und Leben eintritt. Nachdem sich Schiele, auch als Akt von Rebellion gegen die Dogmatik der Ausbildung zunehmend Klimt'sche Gestaltungsprinzipien aneignet, beschleunigt der vorzeitige Akademieaustritt im Jahr 1909 sein Streben, nach einer eigenen künstlerischen Verwirklichung. Mit Freunden gründet er die "Neukunstgruppe" und entwickelt einen Zeichenstil, der absichtsvoll den Eindruck von Fragilität und Verkrampfung hervorruft. Antiakademisch und radikal subjektiv wählt Schiele dabei Blickwinkel und Ansichten, welche die nur selten frontal oder in voller Gestalt ins Bild gefügten Figuren von der kompositorischen Anlage her verzerrt und deformiert erscheinen lassen. Diese, die gewöhnliche Wahrnehmung irritierenden, morbid farbigen Darstellungen, die motivisch zu einem großen Teil aus Selbstbildnissen, aber auch Portraits und insbesondere aus durch stark erotische Züge gekennzeichneten Akten bestehen, werden somit zu einem frühen Zeugnis des Wiener Expressionismus. Stärker als in seinen Gemälden hat sich Egon Schiele in den Aquarellen künstlerische Freiräume erarbeitet, die für sein Gesamtwerk sehr bedeutend sind. Die Beziehung zwischen Maler und Modell war zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine völlig andere geworden. Schon die Expressionisten der "Brücke" hatten ihre weiblichen Modelle bevorzugt unter jungen Mädchen gesucht. Der formale Reiz des noch adoleszenten Körpers ohne jene üppigen Rundungen, die noch die Impressionisten begeistert hatten, kam einer Ästhetik entgegen, die ihre Erfüllung im Androgynen suchte. Schiele folgt diesem Trend und geht noch weiter. Er nähert sich dem Modell auf eine so direkte Weise, dass sie für den ersten Moment schockierend wirkt. Sein Dialog mit dem Modell findet auf zwei Ebenen statt. Da ist zum einen die formal-ästhetische Sicht, die den Körper in einer manierierten Pose fixiert, um gleichsam aus dem jungen Leben ein statisches Muster herauszufiltern. Und zum anderen ist da die fast voyeuristische Nähe, mit der sich der Künstler der Dargestellten in den intimsten Situationen nähert. Unser Aquarell, zu dem es kaum vergleichbare Werke im malerischen Œuvre Schieles gibt, ist in seiner direkten Aussage von einer Unmittelbarkeit der Beobachtung, die für Arbeiten dieser Zeit charakteristisch ist. Die Position der Dargestellten kann im doppelten Sinn verstanden werden, sowohl als Hockende - folgt man dem Sinn der Signatur - als auch als Liegende mit angezogenen Beinen. Letzteres ist eine Sicht, wie sie Egon Schiele sehr oft dargestellt hat. Die leicht erhöhte Position des Malers erlaubte ihm eine erweiterte Sicht auf den Körper der Dargestellten. Feste, umrisshafte Bleistiftstriche, die den Akt beschreiben, modellieren die Gliedmaßen in einer klaren Sprache, die keiner weiteren Erklärung bedarf. Sie wird durch die leuchtende Aquarellierung noch unterstrichen, die, wirkungsvoll in den äußeren Bereich der Darstellung gerückt, das Augenmerk zusätzlich auf die etwas fahle Nacktheit der Dargestellten lenkt. Die Körperfarbe mit der des Papiers gleichzusetzen, schafft zusammen mit den akzentuierenden Farbkomponenten außerhalb des Körpers eine erotische Spannung der besonderen Art. Das Adoleszente des jungen Modells wird auf diese Weise unterstrichen und so einer optischen Begehrlichkeit preisgegeben. Als Schiele ab 1915 für zwei Jahre als Soldat eingesetzt wird, entstehen nur wenige Gemälde. Der Maler beteiligt sich jedoch weiter an vielen Ausstellungen, wie z.B. der Wiener Sezessionsausstellung, die 1918 mit 50 seiner Arbeiten ein großer Erfolg wird. Im selben Jahr noch stirbt Egon Schiele mit gerade 28 Jahren am 31. Oktober.[KD]. ca. 15.47 h +/- 20 Min.
Egon Schiele - Bildnis Arthur Roessler

Egon Schiele - Bildnis Arthur Roessler

Original
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Nettopreis
Postennummer: 152
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Beschreibung:
SCHIELE, E. "Bildnis Arthur Roessler". Orig.- Radierung von Egon Schiele. Ca. 24 x 31,5 cm. Lose in OLn.- Mappe mit goldgepr. Deckeltitel. - Eines von 80 numer. Exemplaren, verso numeriert und monogrammiert von Otto Kallir. - 1969 von der Orig.- Platte abgezogen für die Vorzugsausgabe des Buches: O. Kallier. Egon Schiele. Das druckgraphische Werk. Wien 1970. Specialist: Kurt Szendi
Egon Schiele - Selbstporträt

Egon Schiele - Selbstporträt

Original 1913
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Preis: Nicht verbreitet
Postennummer: 142
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Beschreibung:
Egon Schiele1890 Tulln - 1918 Wien - Selbstporträt (aus: Egon Schiele, Handzeichnungen, Ed. Strache, 1920) - Lichtdruck/Papier. 40 x 28 cm (Passepartoutausschnitt). Im Druck sign. und dat. r: Egon Schiele / 1913. Unter Glas im Passepartout gerahmt. Ungeöffnet. E. Schiele war ein österreichischer Maler des Expressionismus. Er zählt neben Gustav Klimt und Oskar Kokoschka zu den bedeutendsten... More
Egon Schiele - Wellen - Bewegtes Wasser

Egon Schiele - Wellen - Bewegtes Wasser

Original 1912
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Postennummer: 150
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Egon Schiele Tulln 1890 - 1918 Wien 150 * Wellen - Bewegtes Wasser CHF 75'000.- Aquarell über leichter Vorzeichnung in Bleistift 1912 46:32 cm, Blattgrösse Unten rechts in Bleistift vom Künstler signiert und datiert "EGON / SCHIELE / 1912" Werkverzeichnis: Jane Kallir, Egon Schiele, The complete Works, Kat. Nr. 1205, reprod. Provenienz: Sammlung Charles Craig, Santa Barbara Auktion Christie's, New York, 14. November 1984, Kat. Nr. 234 Ausstellung/en: Santa Barbara 1968, Museum of Art, Selection from Santa Barbara Area Collections, Kat. Nr. 3 Sauber und farbfrisch in der Erhaltung, auf festem Velin, mit breitem Papierrand Das ungewöhnliche Aquarell zeigt von Wellen bewegtes Wasser in den Farben Grün und Blau, leicht mit Rot ergänzt, über Vorzeichnung in Bleistift. Aller Wahrscheinlichkeit nach ist das Blatt in Triest entstanden, wo sich Schiele vom 13. bis 17. Mai 1912 aufhielt. Im gleichen Jahr sind auch Aufenthalte am Wörther See (Mai) und am Bodensee (August) belegt
Egon Schiele - Stehender Akt Mit Erhobenen Armen

Egon Schiele - Stehender Akt Mit Erhobenen Armen

Original 1918
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Postennummer: 45
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Beschreibung:
Egon Schiele (Tulln 1890 - 1918 Wien) Stehender Akt mit erhobenen Armen, 1918 Graphitstift auf Papier; 49,8 x 32 cm Signiert und datiert rechts unten: Egon Schiele 1918 Beiliegend Expertise von Prof. Dr. Rudolf Leopold vom 10. August 1997 Provenienz: Heinrich Rieger; Otto Kraus; Sotheby's London, 1. Juli 1987, lot 461; Sotheby's London, 2. Dez. 1992, lot 134; Prof. Dr. Rudolf Leopold; von letzterem um 1995 erworben, seither
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