Egon Schiele

Austria (18901918 ) - Werke
SCHIELE Egon Liegender Weiblicher Akt

Kastern /20.04.2013
1.800,00
Nicht verbreitet

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639

Einige Werke von Egon Schiele

Herausgesucht aus 639 Werken im Arcadja-Katalog
Egon Schiele - Selbstporträt

Egon Schiele - Selbstporträt

Original 1913
Schätzung:

Preis: Nicht verbreitet
Postennummer: 142
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Beschreibung:
Egon Schiele1890 Tulln - 1918 Wien - Selbstporträt (aus: Egon Schiele, Handzeichnungen, Ed. Strache, 1920) - Lichtdruck/Papier. 40 x 28 cm (Passepartoutausschnitt). Im Druck sign. und dat. r: Egon Schiele / 1913. Unter Glas im Passepartout gerahmt. Ungeöffnet. E. Schiele war ein österreichischer Maler des Expressionismus. Er zählt neben Gustav Klimt und Oskar Kokoschka zu den bedeutendsten... More
Egon Schiele - Wellen - Bewegtes Wasser

Egon Schiele - Wellen - Bewegtes Wasser

Original 1912
Schätzung:

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Postennummer: 150
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Beschreibung:
Egon Schiele Tulln 1890 - 1918 Wien 150 * Wellen - Bewegtes Wasser CHF 75'000.- Aquarell über leichter Vorzeichnung in Bleistift 1912 46:32 cm, Blattgrösse Unten rechts in Bleistift vom Künstler signiert und datiert "EGON / SCHIELE / 1912" Werkverzeichnis: Jane Kallir, Egon Schiele, The complete Works, Kat. Nr. 1205, reprod. Provenienz: Sammlung Charles Craig, Santa Barbara Auktion Christie's, New York, 14. November 1984, Kat. Nr. 234 Ausstellung/en: Santa Barbara 1968, Museum of Art, Selection from Santa Barbara Area Collections, Kat. Nr. 3 Sauber und farbfrisch in der Erhaltung, auf festem Velin, mit breitem Papierrand Das ungewöhnliche Aquarell zeigt von Wellen bewegtes Wasser in den Farben Grün und Blau, leicht mit Rot ergänzt, über Vorzeichnung in Bleistift. Aller Wahrscheinlichkeit nach ist das Blatt in Triest entstanden, wo sich Schiele vom 13. bis 17. Mai 1912 aufhielt. Im gleichen Jahr sind auch Aufenthalte am Wörther See (Mai) und am Bodensee (August) belegt
Egon Schiele - Stehender Akt Mit Erhobenen Armen

Egon Schiele - Stehender Akt Mit Erhobenen Armen

Original 1918
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Nettopreis
Postennummer: 45
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Beschreibung:
Egon Schiele (Tulln 1890 - 1918 Wien) Stehender Akt mit erhobenen Armen, 1918 Graphitstift auf Papier; 49,8 x 32 cm Signiert und datiert rechts unten: Egon Schiele 1918 Beiliegend Expertise von Prof. Dr. Rudolf Leopold vom 10. August 1997 Provenienz: Heinrich Rieger; Otto Kraus; Sotheby's London, 1. Juli 1987, lot 461; Sotheby's London, 2. Dez. 1992, lot 134; Prof. Dr. Rudolf Leopold; von letzterem um 1995 erworben, seither
Egon Schiele - Liegender Weiblicher Akt

Egon Schiele - Liegender Weiblicher Akt

Original
Schätzung:

Preis: Nicht verbreitet
Postennummer: 99
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Beschreibung:
Egon Schiele 1890 Tulln - 1918 Wien nach - Liegender weiblicher Akt (aus: Zeichnungen, Wien, Buchhandlung Richard Lanyi, 1917) - Heliogravüre/Papier. 31,5 x 47,5 cm (Blattmaß). Im Druck sign. und dat. r. u.: EGON / SCHIELE / 1914. Voll ansichtig unter Glas gerahmt (Galerierahmen). Ungeöffnet.
Egon Schiele - Liebespaar

Egon Schiele - Liebespaar

Original 1911
Schätzung:
Ausgangswert:

Preis:

Nettopreis
Postennummer: 18
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Beschreibung:
Lot: 18 Egon Schiele 1890 Tulln - 1918 Wien Liebespaar . 1911. Bleistiftzeichnung. Kallir 967. Links unten signiert und datiert. Rechts unten gewidmet "A Peschka, Freundlichst!". Auf chamoisfarbenem Velin. 47,8 x 31,5 cm (18,8 x 12,4 in), Blattgröße. PROVENIENZ: Sammlung Anton Peschka, Wien (direkt vom Künstler als Geschenk erhalten). Sammlung Lea Bondi Jaray, Wien. Sammlung Otto Brill, Wien und London (verso mit dem Sammlerstempel, Lugt 2005a). Sammlung Mr & Mrs Eric Estorick, London. Privatsammlung Großbritannien. Privatsammlung. AUSSTELLUNG: Egon Schiele, Dessins et aquarelles, Galerie Octave Negru, Paris, Februar-April 1976, Nr. 2 (mit Abb.). Egon Schiele wird am 12. Juni 1890 in Tulln an der Donau geboren. Nach der großen Klimt-Ära wird Egon Schiele der Maler werden, der die Wiener Kunstszene am Anfang des 20. Jahrhunderts nachhaltig prägt. 1906 tritt der junge Schiele in die noch sehr traditionellen Disziplinen verhaftete Klasse des Historien- und Porträtmalers Christian Griepenkerl an der Wiener Akademie ein. Dort hinterlassen die auferlegten Studien, die Schiele nur widerwillig praktiziert, keine weiteren Spuren in seinem persönlichen Stil. Ihn beeindruckt vielmehr der lineare Flächenstil von Gustav Klimt und der Sezessionisten, die als Künstlergemeinschaft gegen die starren akademischen Konventionen des Historismus und für eine Versöhnung von Kunst und Leben eintritt. Nachdem sich Schiele, auch als Akt von Rebellion gegen die Dogmatik der Ausbildung zunehmend Klimt'sche Gestaltungsprinzipien aneignet, beschleunigt der vorzeitige Akademieaustritt im Jahr 1909 sein Streben, losgelöst von der Malerei, die so sehr die Ästhetik des schönen Scheins zelebriert, nach einer eigenen künstlerischen Verwirklichung. Mit Freunden gründet er die "Neukunstgruppe" und entwickelt einen Zeichenstil, der absichtsvoll den Eindruck von Fragilität und Verkrampfung hervorruft. Antiakademisch und radikal subjektiv wählt Schiele dabei Blickwinkel und Ansichten, welche die nur selten frontal oder in voller Gestalt ins Bild gefügten Figuren von der kompositorischen Anlage her verzerrt und deformiert erscheinen lassen. Diese, die gewöhnliche Wahrnehmung irritierenden, morbid farbigen Darstellungen, die motivisch zu einem großen Teil aus Selbstbildnissen, aber auch Portraits und insbesondere aus durch stark erotische Züge gekennzeichneten Akten bestehen, werden somit zu einem frühen Zeugnis des Wiener Expressionismus. Anton Peschka, der Adressat der Widmung dieser Zeichnung, war mit Egon Schiele eng befreundet. Im Jahr 1914 werden sie zudem verwandtschaftlich verbunden, als Anton Peschka Schieles jüngere Schwester Gerda heiratet. Dass die erotische Darstellung kein Hindernis für die Widmung war, zeugt von dem engen freundschaftlichen Verhältnis der beiden Künstler. Erotische Blätter finden sich zahlreich im Schaffen von Egon Schiele. In ihrer oft strengen Linearität unterwerfen sie das Sujet einer optischen Strenge, die dem eigentlichen Sinn eines erotischen Blattes zuwiderläuft. Ein gewisser Manierismus der Zeichnung, der sich besonders in der Streckung der Gliedmaßen äußert, unterstreicht die objektive Kühle, mit der Schiele die Szene ausgestattet hat und die etwa sechzig Jahre später im zeichnerischen Werk von Horst Janssen wieder zu finden ist. Sowohl die dekorativ in die Komposition gesetzte Signatur als auch die Widmung lassen in ihrer Platzierung Anklänge an den Jugenstil erkennen, wie auch das Liniengeflecht der Zeichnung einem geheimen ornamentalen Gesetz zu folgen scheint. Schiele hat hier das scheinbar Pornografische der Szene neutralisiert, indem er der Zeichnung in ihrer klaren Linearität die Federführung überlässt. Die als "unmoralisch" empfundene Abbildungsweise sehr junger Aktmodelle bringt den Künstler 1912 für kurze Zeit ins Gefängnis. 1913 tritt Schiele dem "Bund Österreichischer Künstler" bei und arbeitet für die Berliner Zeitschrift "Die Aktion". Im folgenden Jahr löst er die Verbindung zu Wally Neuziel, mit der er vier Jahre lang liiert war, und heiratet Edith Harms. Als Schiele ab 1915 für zwei Jahre als Soldat eingesetzt wird, entstehen nur wenige Gemälde. Der Maler beteiligt sich jedoch weiter an vielen Ausstellungen, wie z.B. der Wiener Sezessionsausstellung, die 1918 mit 50 seiner Arbeiten ein großer Erfolg wird. Im selben Jahr noch stirbt Egon Schiele am 31. Oktober, kurz nach seiner Frau, an der Spanischen Grippe. [KD].
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