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Arcadja Auctions

Otto Rudolf Schatz

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Austria (19001961 ) - Werke
SCHATZ Otto Rudolf Drei Stehende Akte

im Kinsky Kunst Auktionen /23.06.2009
100.000,00 - 200.000,00
150.000,00
Kunstwerk finden, Versteigerungsergebnisse und Verkaufspreise des Künstlers Otto Rudolf Schatz auf italienischen und internationalen Auktionen
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114

Einige Werke von Otto Rudolf Schatz

Herausgesucht aus 114 Werken im Arcadja-Katalog
Otto Rudolf Schatz - Erotische Darstellung

Otto Rudolf Schatz - Erotische Darstellung

Original -
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Postennummer: 3128
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Beschreibung:
Kat.Nr. 3128 Schatz, Otto Rudolf (1900 Wien 1961) Limit 300,00 € « zurück zur Tabellenübersicht weiter » Erotische Darstellung. Aquarellierte Federzeichnung/Papier, rückseitig mit Bleistift bez. "B-18-VI", 26,2x 21,5 cm, PP., R. Fahren Sie mit der Maus über das Bild Hauptbild anzeigen Im Vollbild anzeigen « zurück zur Tabellenübersicht weiter » [67772] Die Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Otto Rudolf Schatz - Apostel

Otto Rudolf Schatz - Apostel

Original 1922
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Postennummer: 1054
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Beschreibung:
Otto Rudolf Schatz (Wien 1900 - 1961 Wien) Apostel Öl auf Spanplatte 100 x 72 cm 1922 Monogrammiert links unten: ORS Provenienz: aus der Sammlung Prof. Dr. Wilfried Daim, Wien Literatur: Matthias Boeckl; Dietrich Kraft. Otto Rudolf Schatz. Verlag Bibliothek der Provinz. S. 200 (Abb.).
Otto Rudolf Schatz - Am Markt

Otto Rudolf Schatz - Am Markt

Original
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Postennummer: 49
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Beschreibung:
Otto Rudolf Schatz (Wien 1900 - 1961 Wien) Am Markt Öl auf Spanplatte 128 x 168 cm um 1947 Provenienz: Prof. Dr. Wilfried Daim, Wien Das Gemälde wird von Univ.-Prof. Dr. Dietrich Kraft in das Werkverzeichnis aufgenommen. Otto Rudolf Schatz wurde am 18. Jänner 1900 in Wien geboren. 1915 bis 1918 besuchte er die Wiener Kunstgewerbeschule, zu den Lehrern zählten Oskar Strnad und Anton von Kenner. Die erste Ausstellung wurde ihm 1924 von Otto Kallir-Nirenstein in der Neuen Galerie in Wien ermöglicht, im gleichen Jahr wurde er Mitglied des Hagenbundes (bis 1938). Im Frühwerk überwiegen Holzschnitte, unter anderem Buchillustrationen zu Werken von Stefan Zweig und Jack London. 1927 werden Einflüsse der Neuen Sachlichkeit dominant. 1936 Reise nach New York. 1938 verhängen die Nationalsozialisten zuerst ein Ausstellungsverbot, schließlich ein Berufsverbot über Schatz. Er zieht sich mit seiner Frau nach Prag zurück. Der Mangel an Malutensilien im künstlerischen Untergrund zwingt ihn, sich auf Miniaturformate zu beschränken. Als Pseudonyme wählt Schatz „Sindelar“ und „O. Cervenka“. 1944 bis Kriegsende war Schatz im tschechischen Konzentrationslager Bistritz interniert. Nach der Befreiung kehrte er nach Wien zurück und wurde 1946 Mitglied der Secession. Nach dem Krieg werden in der Malerei Einflüsse des Expressionismus vorherrschend. Themen sind Landschaften, Stadtszenen, in der Aquarellmalerei überwiegen erotische Motive. Am 26. April 1961 starb der Künstler in Wien.
Otto Rudolf Schatz - Drei Stehende Akte

Otto Rudolf Schatz - Drei Stehende Akte

Original
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Postennummer: 63
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Beschreibung:
Otto Rudolf Schatz (Wien 1900 - 1961 Wien) Drei stehende Akte Öl auf Leinwand 177 x 140 cm Signiert links unten: ORS. Um 1940 Literatur: Künstlerhaus Wien: Otto Rudolf Schatz. Gedächtnisausstellung veranstaltet von Mitgliedern des ehemaligen Hagenbundes, Wien 1962, Kat. Nr. 8. Otto Rudolf Schatz' künstlerische Laufbahn beginnt mit dem Besuch der Kunstgewerbeschule bei Oskar Strnad und Anton von Kenner, jedoch reißt ihn der Erste Weltkrieg aus seiner Bahn. Vollkommen entwurzelt arbeitet er zunächst bei einem Schildermaler, später geht er als Hilfsarbeiter zu einem Anstreicher, wo er gründlich lernt, mit Ölfarbe umzugehen. Sind Schatz' erste Holzschnitte, Zeichnungen und Gemälde von expressionistischer Natur, weisen die Werke ab Mitte der 20er Jahre eine ungeschönte Neusachlichkeit auf. Otto Rudolf Schatz zählt zu den bedeutendsten Wiener Malern der Zwischenkriegszeit. Dennoch ist sein Werk, wie übrigens das so vieler Zeitgenossen, noch völlig unzureichend dokumentiert (eine Monografie ist im Entstehen), und auch die Anerkennung des Kunstmarkts datiert erst in die jüngste Vergangenheit. Dabei steht seine Entwicklung von Schiele über die Neue Sachlichkeit hin zu einem farbfrohen Kolorismus geradezu prototypisch für den Verlauf der Moderne in Wien. Als Freund des Kunstkritikers Arthur Rössler zunächst noch im Banne Schieles stehend, stand Schatz an vorderster Front beim Schritt vom Expressionismus zur Sachlichkeit. Schatz war ein politischer Mensch, auch ein politischer Künstler, ein engagierter Sozialdemokrat, und zeigte das Leben wie es war. Er griff klassische Vorbilder auf, aber stets übersetzte er sie, zuweilen recht derb, in seine Zeit. Mit der „Neuen Sachlichkeit“, die heute zu Recht so hoch geschätzt wird, setzte er ein starkes, eigenständiges Gegengewicht zum dominierenden Expressionismus, der allgemein als genuin „österreichisch“ angesehen wird.
Otto Rudolf Schatz - Die Schlechte Nachricht

Otto Rudolf Schatz - Die Schlechte Nachricht

Original
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Postennummer: 87
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Beschreibung:
Otto Rudolf Schatz (Wien 1900 - 1961 Wien) Die schlechte Nachricht Öl auf Platte 121 x 160 cm Monogrammiert links oben: ORS Um 1946 Provenienz: Prof. Dr. Wilfried Daim, Wien "Schatz steht im Volke. [...] Darin ist seine ganze Haltung ausgedrückt", schreibt Viktor Matejka über den 1900 in Wien geborenen Künstler. Schatz' künstlerische Laufbahn beginnt mit dem Besuch der Kunstgewerbeschule bei Oskar Strnad und Anton von Kenner, jedoch reißt ihn der 1. Weltkrieg aus seiner Bahn. Vollkommen entwurzelt arbeitet er zunächst bei einem Schildermaler, später geht er als Hilfsarbeiter zu einem Anstreicher. Sind Schatz' erste Holzschnitte, Zeichnungen und Gemälde von expressionistischer Natur, weisen die Werke ab Mitte der 20er Jahre eine ungeschönte Neusachlichkeit auf. Nachfolgende Bilder entwickeln sich von dezenter Abstraktion zu sehr gegenständlichem Ausdruck. Schatz' stilistische Wandlungen sind geprägt von seinen Reisen bzw. seiner Flucht vor dem nationalsozialistischen Regime (zunächst nach Brünn, dann durch halb Europa nach Italien und zurück über Wien und die Slowakei in die Rumpf-Tschechoslowakei) sowie der Zeit im Konzentrationslager (Klettendorf, Gräditz, Dworschowitz und Bistritz). Zeitlebens sieht Schatz die Kunst als einen Weg an, sich an die Mitte des Lebens heranzubohren - nicht nur dem Schönen sich zuzuwenden, sondern der nackten Wahrheit ins Gesicht zu leuchten. (Viktor Matejka: Der Maler O. R. Schatz. In: Peter Rosegger: Jakob der Letzte. 18 Holzschnitte von O. R. Schatz. Karl Auferbauer-Verlag, Leoben, 1947.) "Die schlechte Nachricht" erzählt vom Nachkriegs-Schicksalsschlag einer Familie, die soeben vom Tod des Ehemannes und Vaters erfahren muss. Fassungslosigkeit und Verzweiflung dominieren das Gemälde. Die Reduziertheit und Ungewissheit der Räumlichkeit, als auch die triste Farbpalette unterstreichen die Zeit und Raum enthobene Ohnmacht der Familie.