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Johann Moritz Rugendas

Germany (1802 -  1858 )
RUGENDAS Johann Moritz Innenansicht Der Kathedrale Von Lima

Ketterer
23.11.2018
Kunstwerk finden, Versteigerungsergebnisse und Verkaufspreise des Künstlers Johann Moritz Rugendas auf italienischen und internationalen Auktionen
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108

Einige Werke von Johann Moritz Rugendas

Herausgesucht aus 108 Werken im Arcadja-Katalog
Johann Moritz Rugendas - Innenansicht Der Kathedrale Von Lima

Johann Moritz Rugendas - Innenansicht Der Kathedrale Von Lima

Original 1843
Schätzung:

Preis:

Postennummer: 46
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Johann Moritz Rugendas 1802 Augsburg - 1858 Weilheim a.d. Teck Innenansicht der Kathedrale von Lima. Ca. 1843. Öl auf Leinwand. 63,8 x 48,8 cm (25,1 x 19,2 in). Wir danken Herrn Prof. Dr. Pablo Diener, Brasilien, für die freundliche Auskunft. PROVENIENZ: Privatbesitz USA. \“Die Bedeutung von Johann Moritz Rugendas lag nicht dort, wo die offizielle Kunst seiner Zeit den Lorbeer spendete. Man muß sie vielmehr darin sehen, daß er […] die Landschaft, die Städte, die Menschen und das bunte, bewegte Leben in den Ländern Südamerikas aufgenommen hat, zunächst nur als Künstler in ihrer rein malerischen Erscheinung, aber doch zugleich als wahrer Chronist.\” (zit. nach: Peter Halm, in: Ausst.-Kat. Johann Moritz Rugendas 1802-1858. Reisestudien aus Südamerika, Staatliche Graphische Sammlung, München 1960, S. 7) Johann Moritz Rugendas wird am 29. März 1802 in die Augsburger Künstlerfamilie Rugendas hineingeboren. Von seinem Vater, der die Kunsthochschule leitet, wird er schon früh unterrichtet. 1814 geht Rugendas nach München, um bei Albrecht Adam weiterzulernen. 1817 tritt der junge Künstler in die Münchener Akademie ein, wo er vor allem bei Lorenz von Quaglio studiert. Die akademische Ausbildung füllt ihn jedoch nicht aus - es zieht ihn in die Landschaft, zu Pferdebildern und Abbildungen der Natur. 1821 ergreift Rugendas die Gelegenheit, mit der Expedition des russischen Generalkonsuls in Brasilien, dem Freiherren von Langsdorff, in das südamerikanische Hinterland zu reisen. Im Laufe der Reise löst er jedoch den Vertrag, um alleine das Land, seine Tiere, Pflanzen und Bewohner zu erforschen. Auch das vielfältige Leben in Rio zur Zeit der Unabhängigkeitsbestrebungen dokumentiert er. Nach seiner Rückkehr nach Europa gelingt ihm 1827 die Veröffentlichung seines berühmten Druckwerks 'Malerische Reise in Brasilien' mit 100 Lithografien bei dem Verleger Godefroy Engelmann. Obwohl er nach dem Tod seines Vaters im Dezember 1826 nun auch für seine Angehörigen in Augsburg sorgen muss, verdient er damit zunächst genug, um 1828 nach Italien zu reisen. In Rom kann Rugendas, wie schon zuvor in Paris, in einen großen Kreis von befreundeten Künstlern eintreten. Bei ausgedehnten Wanderungen ergreift ihn dort wieder das Fernweh, doch es dauert noch bis 1831, dass er von Bordeaux aus erneut nach Amerika aufbrechen kann. Trotz geringer Mittel erlebt er auf einer aufregenden Reise Haiti, Mexiko (bis 1834) und Chile. In den Anden erleidet Rugendas Ende 1837 einen schweren Unfall zu Pferde. Durch einen Schädelbruch entstellt und von nervösem Leiden geplagt, braucht er lange Zeit, sich zu erholen. Ende 1842 kann Rugendas wieder reisen. Es zieht ihn nach Peru und Bolivien, wo wohl auch unser Bild - das aller Wahrscheinlichkeit nach die Kathedale von Lima zeigt - entsteht. Helles Sonnenlicht beleuchtet eine nicht näher bestimmbare heilige Zeremonie, während im restlichen, kühlen Dunkel der Kathedrale weitere Gläubige der Szene beiwohnen, Kinder spielen sowie einige Frauen miteinander plauschen. Die in schnellen Pinselstrichen auf die Leinwand gebrachte Komposition vermittelt ein verdichtetes Bild des von der brennenden Sonne, kühlender Architektur, andächtiger Liturgie und lebendigem Miteinander bestimmten Lebens in Südamerika. Der katholische Glaube als prägendes und fest verwurzeltes Element der südamerikanischen Alltagskultur weckt das künstlerische wie wissenschaftliche Interesse des Reisekünstlers, der um 1843 in mehreren Zeichnungen sowie Arbeiten in Öl liturgische Gewänder, Mönchs- und Nonnentrachten sowie ganze Heilige Messen festhält: \“Er [Rugendas] arbeitet mit einer Treue, als ob er Geograph, Botaniker und Etnograph in einer Person wäre, und um eben dieser unbedingten Sachlichkeit willen gewinnen die Bilder und Studien neben dem künstlerischen ein spezifisch historisches Interesse.\” (zit. nach: Ausst.-Kat. Johann Moritz Rugendas 1802-1858. Reisestudien aus Südamerika, Staatliche Graphische Sammlung, München 1960, S. 7). 1845 tritt er die lange Heimreise nach Europa an, auf der er noch Argentinien, Uruguay und Brasilien besucht. 1847 trifft er in Paris ein. Gegen eine jährliche Rente kann er seine gesammelten Arbeiten an den bayrischen König Max II. verkaufen. Der königliche Auftrag für ein monumentales Gemälde von der Entdeckung Amerikas aber übersteigt seine seit dem Unfall beeinträchtigten Kräfte. Auch finanziell wieder einmal schwach, zieht Rugendas sich nach Augsburg zurück. Sein alter Freund Humboldt und eine offizielle Ehrung in Berlin richten ihn noch einmal auf, doch am 29. Mai 1858 stirbt Johann Moritz Rugendas in Weilheim an der Teck. Sein Werk ist heute künstlerisch und als Zeitdokument von unschätzbarem Wert. [FS] Aufrufzeit: 23.11.2018 - ca. 16.37 h +/- 20 Min. Dieses Objekt wird differenzbesteuert, zuzüglich einer Einfuhrumsatzabgabe in Höhe von 7 % (Ersparnis von etwa 5 % im Vergleich zur Regelbesteuerung) oder regelbesteuert angeboten (N). ENGLISH VERSION Johann Moritz Rugendas 1802 Augsburg - 1858 Weilheim a.d. Teck Innenansicht der Kathedrale von Lima. Ca. 1843. Oil on canvas. 63.8 x 48.8 cm (25.1 x 19.2 in). We are grateful to Prof. Dr. Pablo Diener, Brazil, for his kind suppot in catalogig this lot. PROVENANCE: Private collection USA. \“Johann Moritz Rugenda's significance for the art of his time did not become manifest in official merits. His merits are […] the accounts of landscapes, towns, people and the general hustle and bustle in South America. Initially he focussed on the mere pictorial appearance, however, he eventually became a true chronicler.\” (Quote from: Peter Halm, in: Ex. cat. Johann Moritz Rugendas 1802-1858. Reisestudien aus Südamerika, Staatliche Graphische Sammlung, Munich 1960, p. 7) Called up: November 23, 2018 - ca. 16.37 h +/- 20 min. This lot can be subjected to differential taxation plus a 7% import tax levy (saving approx. 5 % compared to regular taxation) or regular taxation (N).
Johann Moritz Rugendas - Weinausschankszene Im Argentinischen Hochland

Johann Moritz Rugendas - Weinausschankszene Im Argentinischen Hochland

Original
Schätzung:
Ausgangswert:

Preis:

Postennummer: 935
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Rugendas, Johann Moritz
(1802 Augsburg - 1858 Weilheim an der Teck) Öl/Lwd., doubl. Weinausschankszene im argentinischen Hochland. 37,5 x 66 cm. Rahmen. (51) Rugendas, einer bedeutenden Malerfamilie entstammend, erhielt seine Ausbildung vom Vater u. Albrecht Adam, bevor er an der Münchener Akad. studierte. Mit 19 Jahren nahm er auf Einladung von G. H. von Langsdorf an der wiss. Expedition nach Brasilien als Zeichner teil, wo er wissensch. Landschaften u. Volksszenen festhielt. 1825 kehrte er zurück u. traf in Paris Alexander von Humboldt, der Freund, Förderer u. Mentor wurde. 1831 reiste er erneut nach Amerika u. verbrachte 3 Jahre in Mexiko, wo er sich der Landschaftsmalerei widmete. Danach hielt er sich 8 Jahre in Chile auf. 1847 bereiste er Peru, Uruguay u. Argentinien, wo das vorliegende Gemälde entstanden sein dürfte. 1848 erwarb der bayerische Staat sein Amerika-Werk (3353 Studien, in Blei, Aquarell o. Öl).
Johann Moritz Rugendas - Feldhüter Bei Der Sonnenpyramide Von Teotihuacán Mit Popocatépetl Im Hintergrund

Johann Moritz Rugendas - Feldhüter Bei Der Sonnenpyramide Von Teotihuacán Mit Popocatépetl Im Hintergrund

Original 1832
Schätzung:

Preis:

Bruttopreis
Postennummer: 1231
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Lot: 1231
Johann Moritz Rugendas
1802 Augsburg - 1858 Weilheim a.d. Teck
Feldhüter bei der Sonnenpyramide von Teotihuacán mitPopocatépetl im Hintergrund.
1832.
Öl auf leichtem Karton
19 x 29 cm (7,4 x 11,4 in), blattgroß. [CM]
Mit einer ausführlichen schriftlichen Expertise von Herrn Prof. Dr.Pablo Diener, Cuiabá/Brasilien, vom 21. April 2009.
Zustandsbericht
Johann Moritz Rugendas - Dame Auf Einem Schwarzenpferd

Johann Moritz Rugendas - Dame Auf Einem Schwarzenpferd

Original
Schätzung:

Preis:

Nettopreis
Postennummer: 1902
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
JOHANNMORITZ RUGENDAS (1802 Augsburg - 1858Weilheim)
DAME AUF EINEM SCHWARZENPFERD
Monogrammiert unten links:
MR

Öl auf Leinwand. 38,5 x 26,7 cm.
gerahmt
Provenienz
Süddeutsche Privatsammlung.
Unser Bild ist ein bisher unbekanntes Werk vonJohann Moritz Rugendas. Die Landschaft mit den Pappeln und demstaubigen Landweg sowie die Tracht der Dame sprechen für einchilenisches Motiv. In diesem Land am Fuße der Anden hat sichRugendas von 1834 bis 1842 aufgehalten und dabei ausgedehnte Reisenin unterschiedliche Regionen unternommen. Eine Entstehung ist indiesen Jahren anzunehmen. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland hatRugendas viele seiner Werke mit sich genommen. So ist es nichtungewöhnlich, das ein bislang unbekanntes Bild aus Südamerika hierauftaucht.
Wir danken Herrn Pablo Diener für seine hilfreiche Auskunft zudiesem Werk. Ein Gutachten von ihm liegt vor.
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