Christian Rohlfs

Germany (Niendorf 1849Hagen 1938 ) - Werke
ROHLFS Christian Gelbe Tulpen Ii

Lempertz /25.05.2013
25.000,00 - 35.000,00
Nicht zugeschlagen

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503

Einige Werke von Christian Rohlfs

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Christian Rohlfs - Paar

Christian Rohlfs - Paar

Original 1919
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Postennummer: 145
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Beschreibung:
Lot: 145 Christian Rohlfs 1849 Niendorf/Holstein - 1938 Hagen Paar . Wohl 1919. Tempera. Links unten monogrammiert und schwer leserlich datiert. Auf festem chamoisfarbenem Velin. 67 x 51,3 cm (26,3 x 20,1 in), blattgroß. Mit einer schriftlichen Bestätigung von Prof. Dr. Paul Vogt, Essen, vom 3. August 1994. PROVENIENZ: Privatsammlung Süddeutschland. 1849 wird Christian Rohlfs in Niendorf in Holstein geboren. Während eines Krankenlagers von 1864-66 wird er von dem Arzt Dr. Stolle betreut, der die malerische Begabung des Jungen erkennt und fördert. In dieser Zeit entstehen die ersten Zeichnungen. Auf Anraten und Empfehlung Theodor Storms geht Rohlfs zunächst nach Berlin, dann 1870 an die Kunstakademie in Weimar. Ein Beinleiden verschlimmert sich in den kommenden zwei Jahren derart, dass ihm 1873 ein Bein amputiert werden muss. Als Historien- und Genremaler findet Rohlfs die Anerkennung des Großherzogs von Sachsen-Weimar, der ihn jahrelang unterstützt. Seine unabhängige stilistische Entwicklung parallel zur Schule von Barbizon und zum französischen Impressionismus ist ab 1888 zu erkennen. Durch die Vermittlung Henry van de Veldes lernt Rohlfs den Gründer des Folkwang-Museums Karl Ernst Osthaus in Hagen/Westfalen kennen. Dieser überzeugt ihn, 1901 nach Hagen überzusiedeln, um eine von ihm geplante Malschule zu leiten - das Vorhaben scheitert jedoch. Während der Sommeraufenthalte in Soest lernt er 1905 Emil Nolde kennen. Der beginnende Expressionismus der "Brücke" entspricht Rohlfs eigener Tendenz zu expressiver Gestaltung. Die Wassertemperablätter von Christian Rohlfs sind in ihrer technischen und künstlerischen Verarbeitung ein bedeutendes Zeugnis für die schöpferische Schaffenskraft eines alternden Künstlers. Rohlfs beweist mit diesen Arbeiten, dass ein Künstler selbst im hohen Alter noch innovative Ideen verwirklichen kann. Rohlfs konzentriert sich in dieser Komposition allein auf die beiden Figuren und lässt den Hintergrund absichtlich im Unklaren. Fast mit einem humoristischen Augenzwinkern umreißt Rohlfs das Paar allein in Rot- und Blautönen. Der gemütlich wirkende Herr mit dem Vollbart scheint die ihn um Haupteslänge überragende elegante junge Dame regelrecht anzuhimmeln. Nicht nur physiognomisch sind die Figuren einander entgegengesetzt, auch farblich stehen sie sich in den geschlechtsspezifischen Farben gegenüber. Zahlreiche Ehrungen belegen die Anerkennung, die Rohlfs späte Arbeiten finden. 1929 wird zum 80. Geburtstag des Künstlers das Christian-Rohlfs-Museum in Hagen gegründet. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wird er 1937 aus der Preußischen Akademie der Künste ausgeschlossen. Ein Jahr später, am 8. Januar 1938 stirbt Christian Rohlfs in seinem Hagener Atelier. In die Kunstgeschichte geht er als einer der wichtigsten Vertreter des Deutschen Expressionismus ein. [SM].
Christian Rohlfs - Straße In Soest Mit Patroklusturm

Christian Rohlfs - Straße In Soest Mit Patroklusturm

Original 1907
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Postennummer: 305
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Beschreibung:
CHRISTIAN ROHLFS Niendorf/Holstein 1849 - 1938 Hagen STRAßE IN SOEST MIT PATROKLUSTURM 1907 Öl auf Leinwand 77,3 x 59,3 cm, gerahmt. Unten rechts signiert und (schwerer lesbar) datiert 'C. Rohlfs 7'. - Guter Zustand. Stellenweise leichtes Craquelé in den pastosen Bereichen. Drei sehr unauffällige kleine Farbausbrüche im linken unteren Bildviertel. Vogt 393 (lt. Birgit Schulte hier wohl irrtümlich mit den Maßen "76 x 58 cm" und "6" datiert) Wir danken Birgit Schulte, Hagen, für freundliche ergänzende Auskünfte. Provenienz Ehemals Sammlung Fritz Helmuth Ehmcke, München/Landhaus Widdersberg, Ammersee; seitdem in Familienbesitz Im Dezember 1904 war Rohlfs erstmals in der mittelalterlichen Stadt Soest, dessen romantisches Stadtbild ihn faszinierte. Die malerisch reizvollen Häuser und vor allem die Türme dieser Stadt hat er seit 1905 voller Begeisterung in vielen Variationen immer wieder gemalt und gezeichnet. Thematisch ging es Rohlfs bei der vorliegenden Stadtansicht um die Architektur und ihren reichen Formenschatz: um die enge, auf den Patroklusturm zulaufende Osthofenstraße, die flankierenden, teils vorkragenden Häuser und ihre vielgliedrigen Dächer. Während es sich bei den zahlreichen Soester Skizzen und Zeichnungen des Künstlers meist um detailgetreue Architekturstudien handelt, zeigen die Gemälde auf Grund der bewegten, freien Linienführung eine betont eigenständige, subjektiv offene Bildrealität. Braun-, Blau- und Grüntöne, ein vermittelndes Gelb sowie ein warm getöntes Weiß sind hier vornehmlich als Lokalfarben eingesetzt. Die einzelnen Striche variieren in Breite, Länge und pastoser Materialität. Dabei ist die Farbe in dynamischem, kräftigen Duktus aufgetragen, was wohl auf den Einfluss der ihm bekannten Bilder Van Goghs zurückzuführen ist. Es sind die Pastosität dieser Striche, ihre materialbedingte Unregelmäßigkeit, wie auch die Verteilung der Hell-Dunkel-Werte, die das Bild so besonders beleben. Der Künstler Fritz Helmuth Ehmcke (1878 - 1965), in dessen Sammlung sich das Gemälde befand, war vornehmlich Graphiker, Gebrauchsgraphiker, Illustrator und Buchgestalter. Aber er interessierte sich sehr für Architektur. Mit seinem Sohn, dem Architekten Caspar Ehmcke, entwarf er u.a. 1922/1924 das Landhaus in Widdersberg am Ammersee, in dem er mit der Familie fortan lebte. Auch dort pflegte er dann zahlreiche künstlerische Kontakte in einem geselligen Kreis von Gleichgesinnten und unterstützte Künstler z.T. mäzenatisch. "Strasse in Soest mit Patrokulsturm" erhielt Ehmcke direkt von Christian Rohlfs, so wie auch andere Arbeiten seiner ehemaligen Sammlung direkt von Künstlerkollegen erworben worden sind. Die Arbeiten schmückten die Wände seines Landhauses (vgl. "Das Zelt, Zeitschrift des Ehmcke-Kreises, Blaetter fuer Gestaltendes Schaffen, F.H. Ehmcke Architektur", 8. Jg., Heft 4/5, München 1933, S. 42-47 mit Fotoabbildungen des Landhauses).
Christian Rohlfs - Baum In Landschaft.

Christian Rohlfs - Baum In Landschaft.

Original
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Postennummer: 814
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Beschreibung:
Rohlfs, Christian Niendorf/Leezen, 1849 - Hagen, 1938 39 x 42 cm, R. Baum in Landschaft. Aquarell auf festem Papier. In Aquarell unten rechts signiert und unleserlich datiert. Rückseitig Kohleskizze eines Herrenportrait. Provenienz: Aus dem Nachlass des Malers, Kunstsammlers und Schriftstellers Fritz Rumpf. Seit neunzig Jahren in Familienbesitz. Schätzpreis (EUR) 2500
Christian Rohlfs - Gelbe Tulpen Ii

Christian Rohlfs - Gelbe Tulpen Ii

Original 1926
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Postennummer: 681
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Beschreibung:
CHRISTIAN ROHLFS Niendorf/Holstein 1849 - 1938 Hagen GELBE TULPEN II 1926 Wassertempera auf Aquarellbütten mit Wasserzeichen "J W ZANDERS 1923" 50,4 x 69,9 cm, unter Glas gerahmt. Unten rechts monogrammiert und datiert 'CR 26'. Rückseitig wohl von Helene Rohlfs betitelt "5. Gelbe Tulpen II". - In schöner, farbfrischer Erhaltung. Blattkanten teils mit winzigen Läsuren. Nicht bei Vogt Mit einer Expertise des Christian Rohlfs Archivs, Hagen, vom 25.3.2013. Die Arbeit wird unter der Nr. CRA 73/13 in das Archiv aufgenommen. Provenienz Rheinische Privatsammlung Ungewöhnlich ist der Bildausschnitt, für den sich Christian Rohlfs bei der Darstellung dieses Tulpenstilllebens entschieden hat. Der schlichte Strauß nimmt den ganzen Bildraum des großen Querformats ein und sprengt sogar dessen seitliche Ränder. Der Bildaufbau ist dezentral ausgerichtet. Über die auswärts gerichteten Bogenformen der Stiele und hängenden Blätter wird der Blick des Betrachters aus dem Zentrum der Komposition zu den sich schwer herabneigenden, voll aufgeblühten Tulpenblüten in der Peripherie des Blattes gelenkt. Dem Stillleben fehlt so das Arrangierte, es erscheint als vermeintlich uninszenierter, direkter Ausschnitt der Wirklichkeit und zeigt die Blumen in ihrer natürlichen, schon ein wenig welken Schönheit. Der Hintergrund erhält eine Struktur in Blau- und Brauntönen, bleibt aber undefiniert, um die Leuchtkraft der Blüten, die Rohlfs in breiten, lasierenden Pinselstrichen angelegt hat, voll zur Geltung zu bringen. "Mit der Fülle an Arbeiten auf Papier, die Rohlfs ungeachtet seines Alters in sich stetig steigernder Schaffenskraft schuf, ging die Zahl der Gemälde langsam zurück. Offensichtlich bot ihm die Temperamalerei auf Leinwand nicht jene immaterielle Intensität der Farbe, nicht jene Strahlkraft, die ihm zur Realisierung seiner Visionen eines augenbeglückenden Daseins vorschwebten. [...] Gerade die Arbeiten der zwanziger Jahre wirken in ihrer lebensvollen Farbigkeit kraftvoll und streng zugleich. Sie sind groß gesehen und zeigen bei allem Empfindungsreichtum eine spürbare Zurückhaltung im Emotionalen [...]." (Paul Vogt, Christian Rohlfs. 1849-1938. Aquarelle, Wassertemperablätter, Zeichnungen, Recklinghausen 1988, S. 66).
Christian Rohlfs - Schlafendes Ehepaar

Christian Rohlfs - Schlafendes Ehepaar

Original 1936
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Postennummer: 200
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Beschreibung:
Lot: 200 Christian Rohlfs 1849 Niendorf/Holstein - 1938 Hagen Schlafendes Ehepaar . 1936. Farbiger Kreide-Durchreibedruck vom Holzstock. Vgl. Vogt/Utermann 224. Rechts unten schwer leserlich monogrammiert und datiert. Auf feinem Japan. 19,2 x 13 cm (7,5 x 5,1 in), Blattgröße. Es handelt sich hier um einen Ausschnitt der Darstellung des 1924 entstandenen Holzschnittes. Aus der Technik des Durchpausens ergibt sich die Seitenverkehrung gegenüber dem Abdruck des Holzstockes. Vom selben Motiv fertigte Rohlfs mehrere Durchreibungen, auf einigen ist lediglich der schlafende Ehemann dargestellt (vgl. Ausst.Kat. Christian Rohlfs, Galerie Remmert und Barth, Düsseldorf, 7.5.-31.7.1993, S. 78f., Kat.Nr. 63-65). [KP]. Aufrufzeit: ca. 14.39 h +/- 20 Min.
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