Christian Rohlfs

Germany (Niendorf 1849Hagen 1938 ) - Werke
ROHLFS Christian Der Trinker

Schloss /13.09.2014
Nicht verbreitet
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Kunstwerke bei Arcadja
567

Einige Werke von Christian Rohlfs

Herausgesucht aus 567 Werken im Arcadja-Katalog
Christian Rohlfs - Weiden Im Frühling

Christian Rohlfs - Weiden Im Frühling

Original 1893
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Postennummer: 1
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Beschreibung:
Lot: 1 Christian Rohlfs 1849 Niendorf/Holstein - 1938 Hagen Weiden im Frühling . 1893. Öl auf Leinwand. Vogt 144. Links unten signiert und datiert. 40 x 60 cm (15,7 x 23,6 in). [JS]. PROVENIENZ: F. Bahlmann, Dortmund. Springorum, Dortmund (auf dem Keilrahmen mit dem Eitkett). Privatsammlung München. Am 22. Dezember 1849 wird Christian Rohlfs in Niendorf in Holstein geboren. Während eines zweijährigen Krankenlagers von 1864-66 wird Rohlfs von dem Arzt Dr. Stolle betreut, der die malerische Begabung des Jungen entdeckt und fördert. In dieser Zeit entstehen die ersten Zeichnungen. Auf Anraten und Empfehlung Theodor Storms geht Rohlfs zunächst nach Berlin, dann 1870 an die Kunstakademie in Weimar, um Malerei zu studieren. Ein Beinleiden verschlimmert sich in den kommenden zwei Jahren derart, dass ihm 1873 ein Bein amputiert werden muss. Als Historien- und Genremaler findet Rohlfs die Anerkennung des Großherzogs von Sachsen-Weimar, der ihn jahrelang unterstützt. Seine unabhängige stilistische Entwicklung parallel zur Schule von Barbizon und zum französischen Impressionismus ist ab 1888 zu erkennen. Nach einer pointillistischen Phase findet Christian Rohlfs wieder zu einer Malweise, die spätimpressionistische Tendenzen mit einem neuen expressiven Formen- und Farbengut vereint. Baumgruppen in Reihung, oft entlang eines Baches, sind ein beliebtes Motiv der Jahrhundertwende und im Jugendstil - dem Rohlfs allerdings kaum Beachtung schenkt - das Landschaftsmotiv schlechthin. Ab den 1880er Jahren beginnt sich Christian Rohlfs intensiv mit der Landschaftsmalerei auseinanderzusetzen, die über die Zeit seines künstlerischen Schaffens hin eine kontinuierliche stilistische Weiterentwicklung durchlaufen wird. Denn für Christian Rohlfs ist die Landschaft in ihrem erinnerlichen Ausdruckswert auch ein Vorwand, sich immer wieder neu gesehenen Farb- und Formproblemen zu stellen. Durch die Vermittlung Henry van de Veldes lernt Rohlfs den Gründer des Museums Folkwang Karl Ernst Osthaus in Hagen/Westfalen kennen. Dieser überzeugt ihn, 1901 nach Hagen überzusiedeln, um eine von ihm geplante Malschule zu leiten - das Vorhaben scheitert jedoch. Während der Sommeraufenthalte in Soest lernt er 1905 Emil Nolde kennen. Der beginnende Expressionismus der "Brücke", dem im Museum Folkwang frühe Ausstellungen gewidmet sind, entspricht Rohlfs' eigener Tendenz zu expressiver Gestaltung. Prägt nach der Akademiezeit der Impressionismus das Werk von Christian Rohlfs zwanzig Jahre lang, so findet er als Sechzigjähriger zu einem expressiven Spätstil. Bevorzugt verwendet er Tempera auf Leinwand und Papier, daneben entstehen Aquarelle und Druckgrafik. Zahlreiche Ehrungen belegen die Anerkennung, die seine späten Arbeiten finden. 1929 wird zum 80. Geburtstag des Künstlers das Christian Rohlfs Museum in Hagen gegründet. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wird Rohlfs 1937 aus der Preußischen Akademie der Künste ausgeschlossen. 412 seiner Bilder entfernt man als "entartet" aus deutschen Museen, sein Ausschluss aus der Preußischen Akademie der Künste folgt. Ein Jahr später, am 8. Januar 1938 stirbt Christian Rohlfs in seinem Hagener Atelier. In die Kunstgeschichte geht er als einer der wichtigsten Vertreter des deutschen Expressionismus ein. ca. 12.00 h +/- 20 Min.
Christian Rohlfs - Lachender Kopf

Christian Rohlfs - Lachender Kopf

Original
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Postennummer: 8312
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Beschreibung:
Lot 8312: Rohlfs, Christian: Lachender Kopf Description: Lachender Kopf Gouache auf Stoff, auf Japon nacré montiert. Um 1920. 15,5 x 12 cm. In leuchtendem Rot und kräftigen schwarzen Konturen zeichnet Rohlfs in wenigen Zügen das runde Gesicht, lachend, mit weitem offenem Mund, kräftigen Augenbrauen und gefurchter Stirn. Die weiche Oberfläche und die Schlingen des Frotteetextils verleihen der kleinen Zeichnung eine besondere Stofflichkeit. Um 1920 entstand die erste Fassung von Rohlfs' Gemälde "Das rote Männchen", eine zweite im Jahr 1928 (Vogt 720), wo sich ebenfalls ein rundliches Gesicht mit weit geöffnetem Mund findet; zudem schuf Rohlfs 1919 den Linolschnitt "Teufel" (Vogt 111). Theologen wie auch Künstler unterscheiden seit dem Mittelalter zwischen dem Lächeln der Seligen und dem höllischen Gelächter des Teufels, und diese kleine Zeichnung Rohlfs' darf wohl als eine durchaus humorvolle Teufelsdarstellung interpretiert werden. - Provenienz: Galerie Utermann, Dortmund Rohlfs, Christian
Christian Rohlfs - Rückkehr Des Vorlorenen Sohnes

Christian Rohlfs - Rückkehr Des Vorlorenen Sohnes

Original
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Postennummer: 467
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Beschreibung:
Description: CHRISTIAN ROHLFS, Niendorf 1849-1938 Hagen, Rückkehr des vorlorenen Sohnes, Entstanden 1916. Unten rechts signiert "Chr. Rohlfs"., Holzschnitt, 50 x 36 cm, die oberen Ecken ausgerissen, oben rechts grösserer sowie partiell kleine Einrisse, gerahmt, Provenance: Schweizer Privatsammlung
Christian Rohlfs - Der Trinker

Christian Rohlfs - Der Trinker

Original 1922
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Preis: Nicht verbreitet
Postennummer: 488
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Beschreibung:
Lot-Nr. 488 Christian Rohlfs (1849 Niendorf - 1938 Hagen) "Der Trinker". Originaltitel Eigenhändiger Unikat-Reibedruck vom 1915 geschaffenen Stock des gleichnamigen Holzschnitts (Wvz. Vogt 80) in Dunkelbraun auf Leinwand. Rohlfs wandte des öfteren die Frottage-Technik, indem er die Motive vom Holzstock auf ein aufgelegtes Papier- oder Leinenstück durchrieb, wodurch er zugleich eine Seitenumkehrung und weiche Tonigkeit erzielte. R. u. monogr. u. dat. (1922). 15 cm x 8,5 cm. Rahmen. (160089) Provenienz: Sammlung Prof. L. Hoelscher. 'The drunkard'. Frottage on canvas from the woodblock. Monogrammed and dated (19)22.
Christian Rohlfs - Bunter Sommerblumenstrauß

Christian Rohlfs - Bunter Sommerblumenstrauß

Original
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Nettopreis
Postennummer: 15
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Beschreibung:
Lot: 15 Christian Rohlfs 1849 Niendorf/Holstein - 1938 Hagen Bunter Sommerblumenstrauß . Um 1915/16. Tempera. Links unten monogrammiert. Auf dünnem Karton, fest auf Pappe montiert. 64,6 x 49,5 cm (25,4 x 19,4 in), blattgroß. Unterlagekarton: 73,5 x 58 cm (28,9 x 22,8 in). Rechts unten mit Trockenstempel. Mit einer schriftlichen Echtheitsbestätigung des Christian Rohlfs Archivs am Osthaus Museum Hagen vom 28. Oktober 2013. Die Arbeit wird unter der Nummer CRA 87/13 in das Christian Rohlfs Archiv aufgenommen. PROVENIENZ: Sammlung Dr. Dr. Hans Luther (1879-1962), Reichskanzler der Weimarer Republik 1925/26. Seitdem in Familienbesitz.
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