Auguste Renoir
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(Limoges 1841 - Cagnes 1919 ) - Werke

Galerie Koller /22.06.2012
€ 99.916,69
Nicht zugeschlagen
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Renoir Pierre-Auguste

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Francis Bacon, Viktor Vasarhely, Mark Rothko, Jean-Michel Basquiat, Amedeo Modigliani, Gerhard Richter, Irving Penn, Andy Warhol, Lucio Fontana, Henri Matisse, Damien Hirst
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Kunstwerke bei Arcadja
3328Einige Werke von Auguste Renoir
Herausgesucht aus 3,328 Werken im Arcadja-KatalogAuguste Renoir - L'enfant Au Biscuit (jean Renoir)
Original 1898
Versteigerung:
Ketterer -19.04.2013
- Munich
Postennummer:
87
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Lot: 87
Pierre-Auguste Renoir
1841 Limoges - 1919 Cagnes-sur-Mer
L'enfant au biscuit (Jean Renoir)
. 1898/99.
Farblithografie.
Delteil 31. Stella 31. Eines von 100 Exemplaren. Auf Ingres-Bütten (mit Wasserzeichen "MBM (France) - Ingres d'Arches"). 32 x 26,4 cm (12,5 x 10,3 in). Papier: 62,5 x 47,7 cm (24,6 x 18,9 in).
Für das von Ambroise Vollard geplante "L'Album d'estampes originales de la Galerie Vollard", das jedoch nicht realisiert wurde. Die Farben variieren innerhalb der Auflage. Das anmutige Kinderbildnis zeigt Renoirs zweiten Sohn Jean.
Pierre-Auguste Renoir ist mit seinem umfangreichen Gesamtwerk von Gemälden, Grafiken, Pastellen und Plastiken zum Inbegriff des französischen Impressionismus geworden. Der aus kleinen Verhältnissen stammende Schneidersohn beginnt als Porzellanmaler in Paris, wo sich die Familie 1854 niederlässt. Ab 1861 besucht Renoir das Atelier des akademischen Malers Charles Gleyre, wo er Frédéric Bazille, Claude Monet und Alfred Sisley kennenlernt. Zusammen mit Monet beschließt Renoir 1862, im Wald von Fontainebleau zu malen, wo sie den Malern der Schule von Barbizon begegnen. Zu Vorbildern werden nun Gustave Courbet und Eugène Delacroix. Dennoch stößt Renoir immer weiter in neue Bereiche der Malerei vor: Erste Bilder im neuen Stil der impressionistischen Pleinair-Malerei entstehen. Als Gründungsmitglied der Künstlervereinigung, die 1873 von einer Gruppe junger, revolutionärer Maler ins Leben gerufen wird, beteiligt er sich an den Ausstellungen der Impressionisten, die in Paris für Skandale sorgen. Das folgende Jahrzehnt wird zur Blütezeit des Impressionismus und auch der Malerei Renoirs, der sich ganz diesem Stil verschreibt. Regelmäßige Bildankäufe durch den Kunsthändler Durand-Ruel verbessern seine finanzielle Situation und ermöglichen erste Auslandsreisen, wie 1881 nach Algerien und Italien. In den 1880er Jahren verfolgt Renoir eine Formenverfestigung und eine geschlossene Linienführung in der Nachfolge des Spätklassizisten Ingres. In dieser Zeit entstehen die "Badenden", deren Körper stärker als sonst durch Linien umschrieben werden. Später kehrt Renoir wieder zu einem helleren, impressionistischen Malstil zurück und gelangt zu künstlerischer Reife. Nach seiner Heirat mit Aline Charigot im Jahre 1885 und besonders nach der Geburt seiner Söhne widmet sich Renoir der Darstellung seiner Familie, die sich in zahlreichen Gemälden, Skulpturen, Pastellen und Zeichnungen wiederfinden.
Unser Blatt ist eine der schönsten Farblithografien Renoirs und zugleich eines der anmutigsten Kinderbildnisse in der französischen Grafik des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Renoir, der hier mit besonders weichem Stift zeichnet, schafft mit diesem Porträt seines Sohnes einen neuen Typus des Kinderbildnisses, der maßgeblich die Kinderbuchillustration der Zeit beeinflussen sollte.
Gegen 1900, als der Künstler den Gipfel seiner künstlerischen Laufbahn erreicht und eine Retrospektivausstellung im Pariser Herbstsalon (1904) seinen Ruf endgültig festigt, erkrankt Renoir an Gicht. Der Künstler, der sich immer mehr in den Süden, nach Cannet und Cagnes, zurückzieht, erreicht mit seinen Mädchenakten eine neue Stufe seiner Malerei: Gestaltet als sinnliche Schönheiten in lockerem farbigen Pinselstrich zeigen sie noch im Spätwerk Renoirs, wie viel seine Kunst dem Rokoko verdankt. Pierre-Auguste Renoir, der in seinem Oeuvre Natur und Menschen stets von der heiter-idyllischen Seite des Lebens zeigt, stirbt im Dezember 1919 in Cagnes bei Nizza. [KH]
Aufrufzeit: ca. 13.43 h +/- 20 Min.
Auguste Renoir - Nu Dans La Verdure
Original 1887
Versteigerung:
Galerie Koller -03.12.2012
- Zurich
Postennummer:
3213
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Auktion Z32 Lot 3213
- 07 December 2012 16:00
*
RENOIR, PIERRE-AUGUSTE
(Limoges 1841-1919 Cagnes-sur-mer)
Nu dans la verdure. 1887.
Oil on canvas. Signed lower right: renoir.
41 x 33 cm.
Provenance: - Ambroise Vollard, Paris. - Paul Vallotton S. A., Lausanne. - Galerie Paul Pétridès, Paris. - Drout-Montaigne, Paris 18. November 1989, Lot 58. - Christie's New York , 15. May 1990, Lot 11. Literature: - Vollard, Ambroise. Tableaux, pastels et dessins de Pierre-Auguste Renoir, Paris 1918, Vol.II, p. 32, No. 524 (with ill.). - Dauberville, Guy-Patrice and Michel. Renoir, Catalogue Raisonné des tableaux, pastels, dessins et aquarelles 1882-1894, Vol.II., p. 384, Cat.No. 1302 (with ill.).
CHF 1 200 000.- / 1 600 000.- € 985 790.- / 1 314 380.-
*
RENOIR, PIERRE-AUGUSTE
(Limoges 1841-1919 Cagnes-sur-mer) Nu dans la verdure. 1887. Öl auf Leinwand. Unten rechts signiert: renoir. 41 x 33 cm.
Provenienz: - Ambroise Vollard, Paris. - Paul Vallotton S. A., Lausanne. - Galerie Paul Pétridès, Paris. - Drout-Montaigne, Paris 18. November 1989, Los 58. - Christie's New York , 15. Mai 1990, Los 11. Literatur: - Vollard, Ambroise. Tableaux, pastels et dessins de Pierre-Auguste Renoir, Paris 1918, Bd.II, S. 32, Nr. 524 (mit Abb.). - Dauberville, Guy-Patrice und Michel. Renoir, Catalogue Raisonné des tableaux, pastels, dessins et aquarelles 1882-1894, Bd.II., S. 384, Kat.Nr. 1302 (mit Abb.). Es ist nicht die Jagdgöttin Diana nach dem Bade, umtänzelt von ihren Nymphen. Nicht die von zwei Alten beobachtete Susanna. Es ist eine junge Frau, die die Frische des vorbeiziehenden Bachs geniesst. Pierre-Auguste Renoir hat sie entkleidet von allen biblischen und mythologischen Verbrämungen, die über Jahrhunderte in der akademischen Malerei als Vorwand und Rechtfertigung dienten, den weiblichen Körper nackt darzustellen. Dessen zeitlose Schönheit zu huldigen, ihn ganz in das Zentrum seiner Malerei zu stellen und sich damit als Maler in eine grosse europäische Tradition einzureihen, das war Renoirs künstlerischer Antrieb ab den späten 1880er Jahren. Als einer der ganz Grossen des Impressionismus wird Renoir verehrt, als einer, der zusammen mit seinen Künstlerfreunden Claude Monet und Alfred Sisley die französische Malerei revolutionierte und "Ikonen" wie den "Tanz im Moulin de la Galette" ("Bal du moulin de la Galette", 1876, Musée d'Orsay, Paris) schuf. Seine zweite Schaffensphase nach einer tiefen Krise Anfang der 1880er Jahre gerät hingegen lange in den Hintergrund. Renoir hat auf einer Italienreise vor allem Raffael und Tizian für sich entdeckt und den tiefen Eindruck, den die weiblichen Formen in Raffaels Werken auf ihn gemacht hat, 1887 in der "Grossen Badenden" (Philadelphia Museum of Art) zum Ausdruck gebracht. Dieses Werk wurde zum wichtigen Impuls für seine zweite Schaffensphase, die heute breite Anerkennung findet. Deren Einfluss auf Künstler der Moderne wie Picasso und Matisse wird neuerdings aufgearbeitet und erschlossen (siehe dazu etwa die fulminante Ausstellung "Renoir in the 20th century", Los Angeles County Museum of Art, 2009/2010). Distinguierte Sammler wie der als Pharmazeut reich gewordene amerikanische Arzt Albert C. Barnes bauen bereits in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts umfangreiche Sammlungen mit Renoirs Werken der Reife- und Spätzeit auf - Barnes alleine besass 180. Die zahlreichen Vorarbeiten zu den "Grossen Badenden" wurden also prägend für Renoirs kommende Jahrzehnte, entdeckt er dabei doch eine Jungendliebe ganz neu: seine Verehrung für die Malerei des französischen Rokoko. Bereits kurz nach Abschluss seiner Porzellanmalerlehre hat Renoir zwischen 1860 und 1864 die Erlaubnis erhalten im Louvre Gemälde kopieren zu dürfen und sich dabei intensiv mit Antoine Watteau, Jean-Honoré Fragonard und François Boucher beschäftigt. Deren mit üppigem Grün gestalteten Szenerien als ideale Kulisse für den menschlichen Körper greift Renoir nun, mehr als zwanzig Jahre später, für die "Grossen Badenden" auf. Die Ausstellung des von ihm so sorgfältig erarbeiteten Gemäldes mit seinen klassizistisch anmutenden Frauenfiguren in der Galerie Georges Petit 1887 wurde vom damaligen Publikum nicht goutiert. Dennoch wendet er sich noch im selben Jahr der Darstellung von einzelnen Akten in der von ihm neu erschlossenen Landschaft zu, diese entstehen im Studio. Dabei nimmt er von einer zu scharf umrissenen Zeichnung der Umrisslinie Abstand. Unsere noch im selben Jahr geschaffene "Nu dans la verdure" muss zu den allerersten Exemplaren dieser wichtigen Werkgruppe gehören, die sich durch weiche Konturen der Figur auszeichnet. Wichtiger als die Form wird für Renoir die sensible farbliche Gestaltung des Inkarnats. Renoir bettet sein Modell mit den kokett aufgesteckten Haaren in eine perfekt abgestimmte Landschaft ein, die ihre Schönheit und Jugendlichkeit schützend umgibt und hervorhebt. Das Bild wird zur Feier der Weiblichkeit.
CHF 1 200 000.- / 1 600 000.- € 985 790.- / 1 314 380.-
Auguste Renoir - L'enfant Au Biscuit (jean Renoir)
Original 1898
Versteigerung:
Ketterer -19.10.2012
- Munich
Postennummer:
286
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Lot: 286
Pierre-Auguste Renoir
1841 Limoges - 1919 Cagnes-sur-Mer
L'enfant au biscuit (Jean Renoir)
. 1898/99.
Farblithografie.
Delteil 31. Stella 31. Eines von 100 Exemplaren. Auf Ingres-Bütten (mit Wasserzeichen "MBM (France) - Ingres d'Arches"). 32 x 26,4 cm (12,5 x 10,3 in). Papier: 62,5 x 47,7 cm (24,6 x 18,9 in).
Für das von Ambroise Vollard geplante "L'Album d'estampes originales de la Galerie Vollard", das jedoch nicht realisiert wurde. Die Farben variieren innerhalb der Auflage. Das anmutige Kinderbildnis zeigt Renoirs zweiten Sohn Jean.
Unser Blatt ist eine der schönsten Farblithografien Renoirs und zugleich eines der anmutigsten Kinderbildnisse in der französischen Grafik des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Renoir, der hier mit besonders weichem Stift zeichnet, schafft mit diesem Porträt seines Sohnes einen neuen Typus des Kinderbildnisses, der maßgeblich die Kinderbuchillustration der Zeit beeinflussen sollte. [KH/KD]
Zustandsbericht
Auguste Renoir - Nu Dans La Verdure
Original 1887
Versteigerung:
Galerie Koller -22.06.2012
- Zurich
Postennummer:
3213
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
*
RENOIR, PIERRE-AUGUSTE
(Limoges 1841-1919 Cagnes-sur-mer)
Nu dans la verdure. 1887.
Oil on canvas. Signed lower right: renoir.
41 x 33 cm.
Provenance: - Ambroise Vollard, Paris. - Paul Vallotton S. A., Lausanne. - Galerie Paul Pétridès, Paris. - Drout-Montaigne, Paris 18. November 1989, Lot 58. - Christie's New York , 15. May 1990, Lot 11. Literature: - Vollard, Ambroise. Tableaux, pastels et dessins de Pierre-Auguste Renoir, Paris 1918, Vol.II, p. 32, No. 524 (with ill.). - Dauberville, Guy-Patrice and Michel. Renoir, Catalogue Raisonné des tableaux, pastels, dessins et aquarelles 1882-1894, Vol.II., p. 384, Cat.No. 1302 (with ill.).
CHF 1 200 000.- / 1 600 000.- € 985 790.- / 1 314 380.-
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RENOIR, PIERRE-AUGUSTE
(Limoges 1841-1919 Cagnes-sur-mer) Nu dans la verdure. 1887. Öl auf Leinwand. Unten rechts signiert: renoir. 41 x 33 cm.
Provenienz: - Ambroise Vollard, Paris. - Paul Vallotton S. A., Lausanne. - Galerie Paul Pétridès, Paris. - Drout-Montaigne, Paris 18. November 1989, Los 58. - Christie's New York , 15. Mai 1990, Los 11. Literatur: - Vollard, Ambroise. Tableaux, pastels et dessins de Pierre-Auguste Renoir, Paris 1918, Bd.II, S. 32, Nr. 524 (mit Abb.). - Dauberville, Guy-Patrice und Michel. Renoir, Catalogue Raisonné des tableaux, pastels, dessins et aquarelles 1882-1894, Bd.II., S. 384, Kat.Nr. 1302 (mit Abb.). Es ist nicht die Jagdgöttin Diana nach dem Bade, umtänzelt von ihren Nymphen. Nicht die von zwei Alten beobachtete Susanna. Es ist eine junge Frau, die die Frische des vorbeiziehenden Bachs geniesst. Pierre-Auguste Renoir hat sie entkleidet von allen biblischen und mythologischen Verbrämungen, die über Jahrhunderte in der akademischen Malerei als Vorwand und Rechtfertigung dienten, den weiblichen Körper nackt darzustellen. Dessen zeitlose Schönheit zu huldigen, ihn ganz in das Zentrum seiner Malerei zu stellen und sich damit als Maler in eine grosse europäische Tradition einzureihen, das war Renoirs künstlerischer Antrieb ab den späten 1880er Jahren. Als einer der ganz Grossen des Impressionismus wird Renoir verehrt, als einer, der zusammen mit seinen Künstlerfreunden Claude Monet und Alfred Sisley die französische Malerei revolutionierte und "Ikonen" wie den "Tanz im Moulin de la Galette" ("Bal du moulin de la Galette", 1876, Musée d'Orsay, Paris) schuf. Seine zweite Schaffensphase nach einer tiefen Krise Anfang der 1880er Jahre gerät hingegen lange in den Hintergrund. Renoir hat auf einer Italienreise vor allem Raffael und Tizian für sich entdeckt und den tiefen Eindruck, den die weiblichen Formen in Raffaels Werken auf ihn gemacht hat, 1887 in der "Grossen Badenden" (Philadelphia Museum of Art) zum Ausdruck gebracht. Dieses Werk wurde zum wichtigen Impuls für seine zweite Schaffensphase, die heute breite Anerkennung findet. Deren Einfluss auf Künstler der Moderne wie Picasso und Matisse wird neuerdings aufgearbeitet und erschlossen (siehe dazu etwa die fulminante Ausstellung "Renoir in the 20th century", Los Angeles County Museum of Art, 2009/2010). Distinguierte Sammler wie der als Pharmazeut reich gewordene amerikanische Arzt Albert C. Barnes bauen bereits in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts umfangreiche Sammlungen mit Renoirs Werken der Reife- und Spätzeit auf - Barnes alleine besass 180. Die zahlreichen Vorarbeiten zu den "Grossen Badenden" wurden also prägend für Renoirs kommende Jahrzehnte, entdeckt er dabei doch eine Jungendliebe ganz neu: seine Verehrung für die Malerei des französischen Rokoko. Bereits kurz nach Abschluss seiner Porzellanmalerlehre hat Renoir zwischen 1860 und 1864 die Erlaubnis erhalten im Louvre Gemälde kopieren zu dürfen und sich dabei intensiv mit Antoine Watteau, Jean-Honoré Fragonard und François Boucher beschäftigt. Deren mit üppigem Grün gestalteten Szenerien als ideale Kulisse für den menschlichen Körper greift Renoir nun, mehr als zwanzig Jahre später, für die "Grossen Badenden" auf. Die Ausstellung des von ihm so sorgfältig erarbeiteten Gemäldes mit seinen klassizistisch anmutenden Frauenfiguren in der Galerie Georges Petit 1887 wurde vom damaligen Publikum nicht goutiert. Dennoch wendet er sich noch im selben Jahr der Darstellung von einzelnen Akten in der von ihm neu erschlossenen Landschaft zu, diese entstehen im Studio. Dabei nimmt er von einer zu scharf umrissenen Zeichnung der Umrisslinie Abstand. Unsere noch im selben Jahr geschaffene "Nu dans la verdure" muss zu den allerersten Exemplaren dieser wichtigen Werkgruppe gehören, die sich durch weiche Konturen der Figur auszeichnet. Wichtiger als die Form wird für Renoir die sensible farbliche Gestaltung des Inkarnats. Renoir bettet sein Modell mit den kokett aufgesteckten Haaren in eine perfekt abgestimmte Landschaft ein, die ihre Schönheit und Jugendlichkeit schützend umgibt und hervorhebt. Das Bild wird zur Feier der Weiblichkeit.
CHF 1 200 000.- / 1 600 000.- € 985 790.- / 1 314 380.-
Auguste Renoir - Coco De Profile À Gauche
Original 1907
Versteigerung:
Kornfeld -15.06.2012
- Bern
Postennummer:
583
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Pierre-Auguste Renoir
Limoges 1841 - 1919 Cagnes-sur-Mer
583
Coco de profile à gauche
CHF 5'000.-
Medaillon in "terre cuite"
1907
22 cm, Durchmesser
Werkverzeichnis:
Werkverzeichnis: Siehe Paul Haesaerts, Renoir, Sculpteur, Hermes, Nr. 1 und pag. 19
Sauber in der Erhaltung, als Standrelief montiert
Die Auflage dieses reizvollen Portraits des Sohnes Claude, genannt Coco, erschien in nicht nummerierter Auflage bei Hodebert in Paris und bei Flechtheim in Berlin





