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Wilhelm Nikolaus Prachensky

Austria (1898 -  1956 )
PRACHENSKY Wilhelm Nikolaus Baustelle Eines Kraftwerks

im Kinsky Kunst Auktionen /13.11.2012
2.500,00 - 5.000,00
Nicht zugeschlagen

Kunstwerk finden, Versteigerungsergebnisse und Verkaufspreise des Künstlers Wilhelm Nikolaus Prachensky auf italienischen und internationalen Auktionen
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Kunstwerke bei Arcadja
107

Einige Werke von Wilhelm Nikolaus Prachensky

Herausgesucht aus 107 Werken im Arcadja-Katalog
Wilhelm Nikolaus Prachensky - Berghof Seefeld

Wilhelm Nikolaus Prachensky - Berghof Seefeld

Original 1929
Schätzung:

Preis:

Postennummer: 372
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Wilhelm Nikolaus Prachensky * (Innsbruck 1898-1956) Berghof Seefeld, Prospekt- bzw. Werbeentwurf für das 1929/30 nach den Plänen von Siegfried Mazagg errichtete Hotel Berghof in Seefeld in Tirol, Aquarell/Gouache auf Papier, ca. 13,5 x 26 cm, verglast, gerahmt Ruf 700 Specialist:

Richard Krautgartner
Wilhelm Nikolaus Prachensky - Der Tisch Im Hause Holzmeister

Wilhelm Nikolaus Prachensky - Der Tisch Im Hause Holzmeister

Original 1922
Schätzung:

Preis:

Nettopreis
Postennummer: 1109
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Wilhelm Nicolaus Prachensky *
(Innsbruck 1898 - 1956 Innsbruck)

Der Tisch im Hause Holzmeister, 1922
Farbstift auf Papier
; 30 × 23.5 cm (Passep.-Ausschnitt)
Bezeichnet, signiert und datiert unten mittig: Der rote Tisch im Hause Holzmeister / Wilhelm / Nikolaus / Prachensky / 1922
Wilhelm Nikolaus Prachensky - Berghof

Wilhelm Nikolaus Prachensky - Berghof

Original 1917
Schätzung:

Preis:

Postennummer: 806
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Wilhelm Nicolaus Prachensky *
(Innsbruck 1898 - 1956 Innsbruck)

Berghof, 1917
Öl auf Karton; 55,5 x 66,5 cm
Signiert und datiert rechts unten: W. N. Prachensky 1917
Rückseitig bezeichnet: "Im Stubai"

Wilhelm Nicolaus Prachensky wurde am 23. Jänner 1898 in Innsbruck geboren. Sein Talent wurde von seiner Familie gefördert: er besuchte die Innsbrucker Staatsgewerbeschule (1913 - 1916), wo er zunächt Hochbau studierte, bald aber schon zur Malerei wechselte. Im Ersten Weltkrieg wurde er zur Ausbildung im Tiroler Kaiserregiment eingezogen. Während dieser Zeit entstand eine Reihe von frühen Werken, in denen er mit auffallend breiten Pinselstrichen Landschaftsmotive festhielt. Nach dem Krieg inskribierte er an der Münchner Akademie und widmete sich fortan entschlossen seiner künstlerischen Laufbahn. Von entscheidender Bedeutung wurde für ihn die Auseinandersetzung mit dem Wiener Expressionismus und insbesondere der Kunst Egon Schieles.
Motivisch fokussierte Prachensky seine Bilder auf die Tiroler Landschaft und die Bergwelt. Auffallend ist der Verzicht auf jegliches narrative Element: Prachenskys Bilder erzählen keine Geschichten.
In kraftvollen Kompositionen bannt Prachensky das Geschaute in der für ihn charakteristischen farblichen Reduziertheit auf die Leinwand. Das Gemälde mit der Darstellung eines "Berghofs" im Stubai zeigt eine typische braun-blaue Tonigkeit, zeichnet sich innerhalb dieser eingeschränkten Farbskala jedoch durch einen beachtlichen Nuancenreichtum aus.
1924 nahm Prachensky an der Ersten Tiroler Kunstausstellung in Innsbruck teil. 1925 war Prachensky neben Ernst Nepo Mitbegründer der Tiroler Künstlervereinigung „Die Waage\“. Er avancierte zu einem der wichtigsten Vertreter der Tiroler Moderne. Gute Resonanz fanden auch seine architektonischen Arbeiten, die im Zusammenhang mit der Errichtung des Grand Hotels in Kitzbühel entstanden. 1937 erhielt Prachensky den Österreichischen Staatspreis für Malerei. Nach dem Krieg war er hauptsächlich als Architekt tätig. Am 11. März 1956 erlag er in Innsbruck einem chronischen Herzleiden. (CMG)
Wilhelm Nikolaus Prachensky - Baustelle Eines Kraftwerks

Wilhelm Nikolaus Prachensky - Baustelle Eines Kraftwerks

Original 1953
Schätzung:

Preis:

Postennummer: 908
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Wilhelm Nicolaus Prachensky*
(Innsbruck 1898 - 1956 Innsbruck)
Baustelle eines Kraftwerks, 1953
Gouache auf Papier; 61 x 86,5 cm
Signiert und datiert rechts unten: Prachensky 53
Provenienz: aus dem Nachlass von Wilhelm Nicolaus Prachensky; Privatbesitz
Kosten der Rahmung: € 250
Wilhelm Nikolaus Prachensky - Selbstporträt

Wilhelm Nikolaus Prachensky - Selbstporträt

Original 1951
Schätzung:

Preis: Nicht verbreitet
Postennummer: 967
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Wilhelm Nicolaus Prachensky*
(Innsbruck 1898 - 1956 Innsbruck)

Selbstporträt, 1951
Gouache auf Papier; 61,5 x 85 cm
Signiert und datiert links unten: Prachensky 51

Wilhelm Nikolaus Prachensky wird am 23. Jänner 1898 in Innsbruck geboren. Von 1913 bis 1916 besucht er die Staatsgewerbeschule in Innsbruck und volontiert in diesen Jahren im Innsbrucker Volkskundemuseum. 1916 bis 1918 wird Prachensky zur Ausbildung zum Tiroler Kaiserregiment in Steyr eingezogen, danach setzt er sein Studium an der Akademie für bildende Künste in München bei Angelo Jank fort. Um 1919 beschäftigt sich der Künstler ausgiebig mit der Kunst Egon Schieles und dem Wiener Expressionismus. 1924 beteiligt sich Prachensky an der Ersten Tiroler Kunstausstellung in Innsbruck. Im selben Jahr unternimmt der Künstler seine erste Auslandreise nach Italien. Es entstehen erste architektonische Arbeiten, vor allem in Zusammenhang mit der Neugestaltung des Grandhotel Kitzbühel. 1925 ist Prachensky Mitbegründer der Tiroler Künstlervereinigung „Die Waage\“. 1926 reist er nach Paris, wo Gemälde und Aquarelle entstehen. Im Jahre 1937 erhält Prachensky den Österreichischen Staatspreis für Malerei. Im zweiten Weltkrieg leistet er in der deutschen Wehrmacht Kriegsdienst als Leutnant. Nach dem Krieg ist er hauptsächlich als Architekt tätig. Obwohl in jener Zeit nur mehr wenige Bilder entstehen, sind diese durch eine auffallende Farbigkeit charakterisiert. Wilhelm Nicolaus Prachensky stirbt am 11. März 1956 in Innsbruck. (vgl. Fuchs Lexikon)

Die folgenden Arbeiten auf Papier stammen direkt aus dem Nachlass des Künstlers. Diese bestehen sowohl aus farbenprächtigen Blumen- und Landschaftsaquarellen als auch, in eintönigeren Farben gehaltene, Stillleben und Stadtansichten, überwiegend aus den 50er Jahren. Sie sind geprägt von seinem abwechslungsreichen Linienspiel und seine ganz bewusst gewählte Perspektive. Die Stadtansichten, die durch den Blick von oben, eine besondere Stimmung ausstrahlen und die farbintensiven Blumen, die durch die nahe Ansicht abstrahierend wirken. (AR)
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