Wilhelm Nikolaus Prachensky
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Austria (1898 - 1956 ) - Werke

Schuler /14.03.2011
€ 1.545,48 - € 2.318,21
€ 3.863,50
Kunstwerk finden, Versteigerungsergebnisse und Verkaufspreise des Künstlers Wilhelm Nikolaus Prachensky auf italienischen und internationalen Auktionen
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Kunstwerke bei Arcadja
78Einige Werke von Wilhelm Nikolaus Prachensky
Herausgesucht aus 78 Werken im Arcadja-KatalogWilhelm Nikolaus Prachensky - Selbstporträt
Original 1951
Versteigerung:
im Kinsky Kunst Auktionen -19.06.2012
- Vienne
Postennummer:
967
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Wilhelm Nicolaus Prachensky*
(Innsbruck 1898 - 1956 Innsbruck)
Selbstporträt, 1951
Gouache auf Papier; 61,5 x 85 cm
Signiert und datiert links unten: Prachensky 51
Wilhelm Nikolaus Prachensky wird am 23. Jänner 1898 in Innsbruck geboren. Von 1913 bis 1916 besucht er die Staatsgewerbeschule in Innsbruck und volontiert in diesen Jahren im Innsbrucker Volkskundemuseum. 1916 bis 1918 wird Prachensky zur Ausbildung zum Tiroler Kaiserregiment in Steyr eingezogen, danach setzt er sein Studium an der Akademie für bildende Künste in München bei Angelo Jank fort. Um 1919 beschäftigt sich der Künstler ausgiebig mit der Kunst Egon Schieles und dem Wiener Expressionismus. 1924 beteiligt sich Prachensky an der Ersten Tiroler Kunstausstellung in Innsbruck. Im selben Jahr unternimmt der Künstler seine erste Auslandreise nach Italien. Es entstehen erste architektonische Arbeiten, vor allem in Zusammenhang mit der Neugestaltung des Grandhotel Kitzbühel. 1925 ist Prachensky Mitbegründer der Tiroler Künstlervereinigung „Die Waage“. 1926 reist er nach Paris, wo Gemälde und Aquarelle entstehen. Im Jahre 1937 erhält Prachensky den Österreichischen Staatspreis für Malerei. Im zweiten Weltkrieg leistet er in der deutschen Wehrmacht Kriegsdienst als Leutnant. Nach dem Krieg ist er hauptsächlich als Architekt tätig. Obwohl in jener Zeit nur mehr wenige Bilder entstehen, sind diese durch eine auffallende Farbigkeit charakterisiert. Wilhelm Nicolaus Prachensky stirbt am 11. März 1956 in Innsbruck. (vgl. Fuchs Lexikon)
Die folgenden Arbeiten auf Papier stammen direkt aus dem Nachlass des Künstlers. Diese bestehen sowohl aus farbenprächtigen Blumen- und Landschaftsaquarellen als auch, in eintönigeren Farben gehaltene, Stillleben und Stadtansichten, überwiegend aus den 50er Jahren. Sie sind geprägt von seinem abwechslungsreichen Linienspiel und seine ganz bewusst gewählte Perspektive. Die Stadtansichten, die durch den Blick von oben, eine besondere Stimmung ausstrahlen und die farbintensiven Blumen, die durch die nahe Ansicht abstrahierend wirken. (AR)
Wilhelm Nikolaus Prachensky - Tiroler Abendstimmung (kalvarienberg)
Original 1918
Versteigerung:
im Kinsky Kunst Auktionen -08.11.2011
- Vienne
Postennummer:
1040
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Vergrösserte Ansicht der Kat-Nr: 1040
Wilhelm Nicolaus Prachensky
(Innsbruck 1898 - 1956 Innsbruck)
Tiroler Abendstimmung (Kalvarienberg)
Öl auf Karton
26 x 23 cm
Monogrammiert und datiert links unten: WP 1918
Literatur: Matthias Boeckl. Wilhelm Nikolaus Prachensky. Innsbruck 1998. S. 60 (Abb.)
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Wilhelm Nikolaus Prachensky - Häuser Im Schnee
Original 1922
Versteigerung:
im Kinsky Kunst Auktionen -10.05.2011
- Vienne
Postennummer:
54
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Wilhelm NicolausPrachensky
(Innsbruck 1898 - 1956 Innsbruck)
Häuser im Schnee
Öl auf Karton
55 x 51 cm
Signiert und datiert rechts unten: W.N.PRACHENSKY 1922
Provenienz: Tiroler Privatsammlung
Literatur: vgl.: Matthias Boeckl. Wilhelm Nikolaus Prachensky.Innsbruck 1998. S. 29: Ferrarihof, 1922 (Abb.).
"Einiges läßt sich dabei natürlich von Schiele herleiten, ohnedeswegen die Authentizität und Unmittelbarkeit dieser Werkeanzutasten. Besonders kennzeichnend werden jene halb von obengesehenen alten Gehöfte, Dorf- und Stadtausschnitte mit ihremabwechslungsreichen, zumeist von Diagonalen geprägten Linienspiel.Speziell in den frühen zwanziger Jahren stellen dieses Draufsichtenauf Bauernhöfe, die häufig silhouettenhaft aus dem winterlichenWeiß auftauchen, und ineinanderverschachtelten städtischenDachlandschaften das zentrale Bildthema in Prachenskys Ölmalereidar. Die Farbgebung ist dabei im Verhältnis zu den Aquarellen weitgedämpfter und neigt zum Tonigen, zunächst aber noch nuancenreichmit verschiedenen Farbwerten versetzt. Dann aber zieht sich dasKolorit weitgehend auf eine Ocker-Braun-Skala zurück, die Motiveerfahren zusehends eine Reduzierung, alles gewinnt an Schwere undErdhaftigkeit. Damit fügt sich Prachensky einerseits demallgemeinen Zug der Zeit vom Expressiven zum Sachlichen ein,andererseits rezipiert er das Vorbild Egger, dessen monumentalemtypisiertem Tiroler Figuralbild er gleichsam ein monumentalestypisiertes Tiroler Architektur- beziehungsweise Landschaftsbildgegenüberstellt." (Carl Kraus, Zwischen den Zeiten, Malerei undGraphik in Tirol 1918-1945, 1999, S. 127)
Wilhelm Nikolaus Prachensky - Berghang
Original 1917
Versteigerung:
Schuler -14.03.2011
- Zurich
Postennummer:
4363
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
4363.
PRACHENSKY,
Wilhelm Nikolaus
(1898 Innsbruck 1956)Berghang.
1917.
Öl auf Karton.
Untenrechts signiert und datiert.
34x27.
Schätzung: CHF 2000- 3000
Schätzung: EUR 1670 -2500
Schriftliche Gebote können per Post oder Fax(+41 43 399 70 11)
eingereicht werden.
Telefonisch übermittelte und per E-mail gesandte Gebote müssenaus rechtlichen Gründen schriftlich bestätigt werden.
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Wilhelm Nikolaus Prachensky - Bauernhof Im Oberen Etschtal
Original 1927
Versteigerung:
im Kinsky Kunst Auktionen -28.09.2010
- Vienne
Postennummer:
336
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Wilhelm NicolausPrachensky
(Innsbruck 1898 - 1956 Innsbruck)
Bauernhof im oberen Etschtal
Ursprünglich vom Künstler "Am Brenner" betitelt
Öl auf Leinwand
113 x 110 cm
1927
Signiert rechts unten: Prachensky
Literatur: Matthias Boeckl. Wilhelm Nikolaus Prachensky. Innsbruck,1998, S. 130 (Abb.).
Wilhelm Nikolaus Prachensky wird am 23. Jänner 1898 in Innsbruckgeboren. Von 1913 bis 1916 besucht er die Staatsgewerbeschule inInnsbruck und volontiert in diesen Jahren im InnsbruckerVolkskundemuseum. 1916 bis 1918 wird Prachensky zur Ausbildung zumTiroler Kaiserregiment in Steyr eingezogen, danach setzt er seinStudium an der Akademie für bildende Künste in München bei AngeloJank fort. Um 1919 beschäftigt sich der Künstler ausgiebig mit derKunst Egon Schieles und dem Wiener Expressionismus. 1924 beteiligtsich Prachensky an der Ersten Tiroler Kunstausstellung inInnsbruck. Im selben Jahr unternimmt der Künstler seine ersteAuslandsreise nach Italien. Es entstehen erste architektonischeArbeiten, vor allem in Zusammenhang mit der Neugestaltung desGrandhotel Kitzbühel. 1925 ist Prachensky Mitbegründer der TirolerKünstlervereinigung „Die Waage“. 1926 reist er nach Paris, woGemälde und Aquarelle entstehen. Im Jahre 1937 erhält Prachenskyden Österreichischen Staatspreis für Malerei. Im Zweiten Weltkriegleistet er in der deutschen Wehrmacht Kriegsdienst als Leutnant.Nach dem Krieg ist er hauptsächlich als Architekt tätig. Obwohl injener Zeit nur mehr wenige Bilder entstehen, sind diese durch eineauffallende Farbigkeit charakterisiert. Wilhelm Nicolaus Prachenskystirbt am 11. März 1956 in Innsbruck.
Der "Regionalismus" zählt zu den zentralen Themen der Kunst derModerne. Das Landschaftsbild Prachenskys ist vielschichtig und seinausschließlich dem Umraum gewidmeter Ansatz ist innerhalb derTiroler Moderne der Zwischenkriegszeit außergewöhnlich.
Wilhelm Nicolaus Prachensky





