Max Peiffer-Watenphul
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( Weferlingen 1896 - Rom 1976 ) -  Werke
Lempertz / 30.11.2012
€ 20.000,00 - € 30.000,00
€ 18.300,00
Kunstwerk finden, Versteigerungsergebnisse und Verkaufspreise des Künstlers Max Peiffer-Watenphul auf italienischen und internationalen Auktionen
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Josef Kien, Karl Himmelstoss, Emil Hansen Nolde, Erwin Spuler, Max Unold, Ferdinand Liebermann, Pablo Picasso
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Kunstwerke bei Arcadja
208
Einige Werke von Max Peiffer-Watenphul
Herausgesucht aus 208 Werken im Arcadja-Katalog
Max Peiffer-Watenphul - Blumenstillleben Mit Kanne
Original 1930
Versteigerung:
Ketterer -
08.06.2013- Munich
Postennummer:
61
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKEBeschreibung:
Lot: 61
Max Peiffer Watenphul
1896 Weferlingen - 1976 Rom
Blumenstillleben mit Kanne
. 1930/31.
Öl auf Leinwand.
Watenphul Pasqualucci/Pasqualucci G 157. Unten links signiert und "31" datiert, teils auf der umgeschlagenen Leinwand. 80,5 x 98 cm (31,6 x 38,5 in).
Wir danken Frau Alessandra Pasqualucci, Rom, für die freundliche Auskunft.
PROVENIENZ: Privatsammlung Rheinland.
AUSSTELLUNG: Max Peiffer Watenphul. Kollektivausstellung von Ölgemälden und Aquarellen. Kunstverein Haus Salve Hospes, Braunschweig, August 1948.
Max Peiffer Watenphul studiert zunächst Medizin, dann Jura und promoviert schließlich 1918 als Jurist über Kirchenrecht. In München lernt er Paul Klee kennen und begibt sich so ein Jahr später nach Weimar ans Bauhaus, wo er mit Gropius, Itten, Feininger und Kandinsky zusammentrifft. 1924 kommt Peiffer Watenphul zum ersten Mal nach Salzburg und arbeitet dort auf dem Gebiet der Emailmalerei in der Werkstatt von Maria Cyrenius. Von der Stadt ist er so begeistert, dass er bis Mitte der sechziger Jahre immer wieder dorthin zurückkehrt. Auf eine Berufung nach Essen übernimmt er dort 1927-1931 eine Lehrtätigkeit an der Folkwang-Schule. 1931 erhält er den Rom-Preis der Deutschen Akademie Villa Massimo und verbringt die Zeit bis 1932 in Italien.
In seinen Stillleben liebt Max Peiffer Watenphul das überreiche Arrangement. Kostbare Vasen und Blumen geben sich ein geselliges Stelldichein, das dem Maler Möglichkeiten eines Rückgriffs auf ältere Vorbilder bietet. So ist das niederländische Stillleben mit seiner ausufernden Üppigkeit der Dekoration zu benennen wie auch das der Impressionisten, die in ihrem malerischen Duktus hier vorbildhaft wirken. Doch Peiffer Watenphul verarbeitet seine Vorbilder nur ansatzweise, um ihnen in einer sehr eigenen Stilistik neue Ausdrucksformen zu verleihen. In fast allen Gemälden Peiffer Watenphuls lässt sich der elegische Ton einer Sehnsucht nach Harmonisierung der Welt erkennen. Die zarten, lockeren Formen scheinen sich aufzulösen, um in einem anderen Zusammenhang neue Verbindungen einzugehen. Diese gewollte und positiv verstandene Realitätsferne ist das eigentliche Geheimnis dieser Arbeiten.
1933 entscheidet sich Peiffer Watenphul dafür, ganz nach Italien zu ziehen, wo er auf Ischia mit deutschen Malern wie Gilles, Levy und Purrmann zusammentrifft. Acht Jahre später kehrt er zurück nach Krefeld, um an der Textilfachschule zu arbeiten. Diese Lehrtätigkeit setzt er ab 1943 an der Kunstgewerbeschule in Salzburg fort. 1946 flieht er nach Venedig, wo er bis 1956 bleibt und eine Reihe seiner bekannten Stadtbilder entstehen. 1956 siedelt Peiffer Watenphul nach Rom über. Seine Verbindung zu Salzburg besteht aber weiterhin. Die Stadt stellt dem Künstler schließlich ein Atelier zur Verfügung und Peiffer Watenphul wird der Nachfolger Kokoschkas an der Sommerakademie. Ab 1964 verbringt der Maler jeweils drei Monate auf der griechischen Insel Korfu. 1965/66 entstehen seine Farblithografien zu Goethes "Buch Suleika" (Edition de Beauclair), 1967 die Farblithografien für die Venedig- und die Griechenland-Mappe (Edition de Beauclair). Peiffer Watenphul erhält u.a. den Preis der Berliner Akademie der Künste (1932) sowie den Preis des Carnegie-Instituts, Pittsburgh (1933). 1965 wird er Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaft und Künste. Max Peiffer Watenphul stirbt kurz vor seinem 80. Geburtstag am 13. Juli 1976 in Rom, er wird auf dem Cimitero acattolico in Rom beigesetzt. [KD].
Aufrufzeit: ca. 14.50 h +/- 20 Min.
Max Peiffer-Watenphul - Griechische Landschaft
Original 1962
Versteigerung:
Von Zezschwitz -
19.05.2013- Munich
Postennummer:
186
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKEBeschreibung:
Max Peiffer-Watenphul
Weferlingen 1896 - 1976 Rom
'Griechische Landschaft', 1962
Farblithographie auf Bütten. 26 x 40 cm (Darstellung); 34,5 x 49 cm (Blattgröße). Unterhalb der Darstellung mit Bleistift num. und sign.: 52/80 Max Peiffer-Watenphul. Verglast, gerahmt.
Papier beschnitten; Farben verblasst.
Grace Watenphul Pasqualucci und Alessandra Pasqualucci, Max Peiffer Watenphul, Werkverzeichnis, Bd. II, Köln 1993, D 64, S. 385.
Max Peiffer-Watenphul - Blumenstillleben
Original 1930
Versteigerung:
Ketterer -
08.12.2012- Munich
Postennummer:
77
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKEBeschreibung:
Lot: 77
Max Peiffer Watenphul
1896 Weferlingen - 1976 Rom
Blumenstillleben mit Kanne
. 1930/31.
Öl auf Leinwand.
Watenphul Pasqualucci/Pasqualucci G 157. Unten links signiert und "31" datiert. 80,5 x 98 cm (31,6 x 38,5 in).
Wir danken Frau Alessandra Pasqualucci, Rom, für die freundliche Auskunft.
PROVENIENZ: Privatsammlung Rheinland.
AUSSTELLUNG: Max Peiffer Watenphul. Kollektivausstellung von Ölgemälden und Aquarellen. Kunstverein Haus Salve Hospes, Braunschweig, August 1948.
Max Peiffer Watenphul studiert zunächst Medizin, dann Jura und promoviert schließlich 1918 als Jurist über Kirchenrecht. In München lernt er Paul Klee kennen und begibt sich so ein Jahr später nach Weimar ans Bauhaus, wo er mit Gropius, Itten, Feininger und Kandinsky zusammentrifft. 1924 kommt Peiffer Watenphul zum ersten Mal nach Salzburg und arbeitet dort auf dem Gebiet der Emailmalerei in der Werkstatt von Maria Cyrenius. Von der Stadt ist er so begeistert, dass er bis Mitte der sechziger Jahre immer wieder dorthin zurückkehrt. Auf eine Berufung nach Essen übernimmt er dort 1927-1931 eine Lehrtätigkeit an der Folkwang-Schule. 1931 erhält er den Rom-Preis der Deutschen Akademie Villa Massimo und verbringt die Zeit bis 1932 in Italien.
In seinen Stillleben liebt Max Peiffer Watenphul das überreiche Arrangement. Kostbare Vasen und Blumen geben sich ein geselliges Stelldichein, das dem Maler Möglichkeiten eines Rückgriffs auf ältere Vorbilder bietet. So ist das niederländische Stillleben mit seiner ausufernden Üppigkeit der Dekoration zu benennen wie auch das der Impressionisten, die in ihrem malerischen Duktus hier vorbildhaft wirken. Doch Peiffer Watenphul verarbeitet seine Vorbilder nur ansatzweise, um ihnen in einer sehr eigenen Stilistik neue Ausdrucksformen zu verleihen. In fast allen Gemälden Peiffer Watenphuls lässt sich der elegische Ton einer Sehnsucht nach Harmonisierung der Welt erkennen. Die zarten, lockeren Formen scheinen sich aufzulösen, um in einem anderen Zusammenhang neue Verbindungen einzugehen. Diese gewollte und positiv verstandene Realitätsferne ist das eigentliche Geheimnis dieser Arbeiten.
1933 entscheidet er sich dafür, ganz nach Italien zu ziehen, wo er auf Ischia mit deutschen Malern wie Gilles, Levy und Purrmann zusammentrifft. Acht Jahre später kehrt er zurück nach Krefeld, um an der Textilfachschule zu arbeiten. Diese Lehrtätigkeit setzt er ab 1943 an der Kunstgewerbeschule in Salzburg fort. 1946 flieht er nach Venedig, wo er bis 1956 bleibt und eine Reihe seiner bekannten Stadtbilder entstehen. 1956 siedelt Peiffer Watenphul nach Rom über. Seine Verbindung zu Salzburg besteht aber weiterhin. Die Stadt stellt dem Künstler schließlich ein Atelier zur Verfügung und Peiffer Watenphul wird der Nachfolger Kokoschkas an der Sommerakademie. Ab 1964 verbringt der Maler jeweils drei Monate auf der griechischen Insel Korfu. 1965/66 entstehen seine Farblithografien zu Goethes "Buch Suleika" (Edition de Beauclair), 1967 die Farblithografien für die Venedig- und die Griechenland-Mappe (Edition de Beauclair). Peiffer Watenphul erhält u.a. den Preis der Berliner Akademie der Künste (1932) sowie den Preis des Carnegie-Instituts, Pittsburgh (1933). 1965 wird er Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaft und Künste. Max Peiffer Watenphul stirbt kurz vor seinem 80. Geburtstag am 13. Juli 1976 in Rom, er wird auf dem Cimitero acattolico in Rom beigesetzt. [KD].
Max Peiffer-Watenphul - Stilleben Mit Krug Und Obstteller
Original 1922
Versteigerung:
Lempertz -
30.11.2012- Cologne
Postennummer:
362
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKEBeschreibung:
MAX PEIFFER WATENPHUL
Weferlingen 1896 - 1976 Rom
STILLEBEN MIT KRUG UND OBSTTELLER
1922
Öl mit Sandbeimischung auf Leinwand 89 x 76,5 cm, gerahmt. Unten links monogrammiert und datiert 'M.P.W. 22.'.
Watenphul Pasqualucci/Pasqualucci G 37
Provenienz
Privatbesitz; ehemals Sammlung Klaus Gebhard, Wuppertal/ München; Privatsammlung
Das "Stilleben mit Krug und Obstteller" besticht durch seine reizvolle Farbigkeit und die Intensität der leuchtenden, offenporig teils unter Beimischung von Sand verarbeiteten, nicht gefirnißten Farbpigmente - in ihrer Wirkung auch an die antiken Freskenmalereien Italiens erinnernd. Das Ultramarin- oder Kobaltblau des im Fenster stehenden Henkelkraters sollte in den 1960er Jahren mit dem sogenannten IKB, dem Blau Yves Kleins, das auch als reines Pigment beispielsweise in Schwammreliefs einsetzt wurde, eine Brisanz und Bekanntheit gewinnen, an die 1922 noch kein Gedanke war. Als auch eher ungewöhnliches Gestaltungsmerkmal kann die vereinfachte eindimensionale Beschreibung der Bildgegenstände angesehen werden, zu der die detailreiche Darstellung des förmlich sprühenden Blumenstrausses und des Obstarrangements kontrastiert. Drei Jahre vor Entstehung des Stillebens hatte der bereits mit 22 Jahren promovierte Jurist Peiffer Watenphul erst seine berufliche Laufbahn aufgegeben, um sogleich eine steile künstlerische Karriere mit einem Studium am Weimarer Bauhaus zu beginnen. Walter Gropius nimmt ihn unter seine Fittiche, er befreundet sich u.a. mit Schlemmer, Kandinsky, Klee, Lasker-Schüler und Schwitters. Seit 1920 ist er Mitglied im Künstlerbund "Junges Rheinland", Werner Gilles und Max Ernst zählen zum weiteren Freundeskreis, und Alfred Flechtheim wird sein Galerist. Im November 1921 fährt Peiffer Watenphul das erste Mal nach Italien, über Rom nach Neapel und Positano. Die dort gesammelten Bildeindrücke und Seherfahrungen manifestieren sich in äußerster Frische und Unmittelbarkeit in unserem Stilleben von 1922.
Max Peiffer-Watenphul - Venedig, Canal Grande
Original 1954
Versteigerung:
Galerie Bassenge -
29.11.2012- Berlin
Postennummer:
7396
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKEBeschreibung:
Peiffer-Watenphul, Max
Venedig, Canal Grande
Venedig, Canal Grande. Farblithographie auf chamoisfarbenem Velin. 47 x 22,5 cm (Darstellung); 49,7 x 38,6 cm (Blattgröße). Signiert. Auflage 210 Ex. (1954). Watenphul/Pasqualucci D 25.
Ausgezeichneter Druck mit dem wohl vollen Rand. Etwas verbräunt, verso im äußeren Rand stellenweise Reste alter Montierung.