Hermann Max Pechstein
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(1881 - 1955 ) - Werke

Nagel /05.12.2012
€ 250,00
Nicht zugeschlagen
Kunstwerk finden, Versteigerungsergebnisse und Verkaufspreise des Künstlers Hermann Max Pechstein auf italienischen und internationalen Auktionen
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Pechstein Max

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Kunstwerke bei Arcadja
837Einige Werke von Hermann Max Pechstein
Herausgesucht aus 837 Werken im Arcadja-KatalogHermann Max Pechstein - (im Wasser Ii)
Original 1917
Versteigerung:
Von Zezschwitz -19.05.2013
- Munich
Postennummer:
184
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Hermann Max Pechstein
Zwickau 1881 - 1955 Berlin
'(Im Wasser II)', 1917
Lithographie auf bräunlichem Bütten. 12,5 x 21 cm (Darstellung); 32 x 34 cm (Blattgröße). Unterhalb der Darstellung mit Bleistift bez., sign. und dat.: Probedruck HMPechstein 1917. Im Passepartout.
Im alten Passepartout-Ausschnitt nachgedunkelt; recto sowie verso Montagereste am Oberrand.
Vermutlich einziger signierter Probedruck. Aus: Heinrich Lautensack, Paraphrasen zur Samländischen Ode, 21 Lithographien auf Bütten. Erschienen in 'Neue Bilderbücher' I. Reihe, I. Folge, Verlag Gurlitt, Berlin 1918.
Günter Krüger, Das druckgraphische Werk Max Pechsteins, Hamburg 1988, L 238, S. 200.
Hermann Max Pechstein - Fischer Mit Booten An Der Lupow-mündung In Pommern
Original 1930
Versteigerung:
Ketterer -19.04.2013
- Munich
Postennummer:
196
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Lot: 196
Hermann Max Pechstein
1881 Zwickau - 1955 Berlin
Fischer mit Booten an der Lupow-Mündung in Pommern
. 1930.
Schwarze Kreidezeichnung.
Rechts unten signiert und datiert. Verso handschriftlich bezeichnet "Lupow-Mündung 930/II". Auf chamoisfarbenem Velin. 49,2 x 62 cm (19,3 x 24,4 in), blattgroß.
Oben rechts mit Trockenstempel ("G. H. mit Hand und Beil").
Wir danken Herrn Alexander Pechstein, Dobersdorf, für die freundliche wissenschaftliche Beratung.
AUSSTELLUNG: Max Pechstein. Aquarelle und Zeichnungen, BAT-Haus, 9.Juni - 22.Juli 1972 Hamburg, Kat. Nr. 60 (mit Abb).
Die Sommer der Jahre 1927 bis 1944 verbringt Pechstein in Leba und Rowe in Pommern. Der kleine Fischer- und Badeort liegt an der Mündung des Flusses Lupow. Gemeinsam mit anderen Künstlern findet er in dieser Idylle zahlreiche Motive für seine Gemälde und Zeichnungen. Vor allem die weiten Dünen- und Küstenlandschaften sowie arbeitende Fischer finden sich in seinen Darstellungen wieder. [CB].
Aufrufzeit: ca. 14.37 h +/- 20 Min.
Hermann Max Pechstein - Die Quelle
Original 1906
Versteigerung:
Ketterer -08.12.2012
- Munich
Postennummer:
16
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Lot: 16
Hermann Max Pechstein
1881 Zwickau - 1955 Berlin
Die Quelle
. 1906.
Öl auf Leinwand.
Soika 1906/4. Rechts unten monogrammiert und datiert. 102 x 112 cm (40,1 x 44 in).
"
Die Quelle" stellt den ersten Frauenakt in Hermann Max Pechsteins malerischem uvre dar. Das einzigartige Gemälde ist eines der frühesten Werke des Künstlers auf dem internationalen Auktionsmarkt.
PROVENIENZ: Privatsammlung Süddeutschland.
AUSSTELLUNG: Max Pechstein. Unna, Schloß Cappenberg, 8. August 1989 - 15. Oktober 1989, S. 25 (mit Farbabb.).
Max Pechstein. Sein malerisches Werk. Berlin, Brücke-Museum, 22. September 1996 - 1. Januar 1997, Tübingen, Kunsthalle, 11. Januar - 6. April 1997, Kiel, Kunsthalle, 27. April - 15. Juni 1997, Kat.Nr. 1 (mit Farbabb.).
Die Brücke in Dresden 1905 - 1911. Galerie Neue Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, 20. Oktober 2001 - 6. Januar 2002, Kat.Nr. 70, (mit Farbabb. S. 99).
Brücke. El nacimento del expresionismo alemán. Museo Thyssen - Bornemisza und Fundación Caja Madrid, 1. Februar - 15. Mai 2005, Kat.Nr. 28 (mit Farbabb. Nr. 98).
Brücke und Berlin. 100 Jahre Expressionismus. Berlin, Neue Nationalgalerie, 8. Juni - 28. August 2005, München, Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung, 24. Februar - 21. Mai 2006, Kat.Nr. 30 (mit Farbabb. S. 130).
Eine Liebe. Max Klinger und die Folgen. Leipzig, Museum der bildenden Künste, 11. März - 24. Juni 2007, Kat.Nr. 154 (mit Farbabb. S. 263).
Max Pechstein. Ein Expressionist aus Leidenschaft. Kiel, Kunsthalle zu Kiel, 19. September 2010 - 9. Januar 2011, Regensburg, Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg, 6. März - 26. Juni 2011, Ahlen, Kunstmuseum Ahlen, 10. Juli - 30. Oktober 2011, Kat.Nr. 24 (mit Farbabb. S. 29).
LITERATUR: Petra Lewey, Mensch und Natur im Werk von Max Pechstein, in: Max Pechstein. Das ferne Paradies, Ausst.-Kat. Reutlingen/Zwickau 1995/96, S. 8 (mit s/w-Abb.).
Aya Soika, Im Dienste der Architektur. Die Brücke-Künstler und die Dresdner Raumkunst. In: Die Brücke in Dresden 1905 - 1911, Ausst.-Kat. Dresden 2001/2002, S. 276 u. 277.
Gerhard Leistner, Max Pechstein. Blauer Tag 1911, Regensburg 2003, S. 10 (mit Farbabb.).
Aya Soika, Max Pechstein, Außenseiter oder Wegbereiter? In: Jahrbuch der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Berichte, Beiträge 2005, Bd. 32, Dresden 2007 (mit Farbabb. Nr. 80).
Saarlandmuseum Saarbrücken, Max Pechstein, Liegender Akt (Nidden), Berlin /Saarbrücken 2007, S. 23 (mit Farbabb.).
Aya Soika, Ein ungeliebtes Vorbild. Max Klingers Einfluß auf Max Pechstein und die "Brücke", in: Eine Liebe. Max Klinger und die Folgen, Ausst.-Kat. Leipzig/Hamburg 2007/08, S. 71 (mit Abb. Nr.1).
Schon früh wird das künstlerische Talent Hermann Max Pechsteins erkannt und gefördert. Sein Werdegang, erst als Lehrling bei einem Zwickauer Malermeister, dann in der Dresdner Kunstgewerbeschule und schließlich an der dortigen Akademie bei Otto Gussmann, verhilft Pechstein zu einem soliden handwerklichen Können. Als er 1906 für die Dresdner Kunstgewerbeausstellung ein Deckenbild in so unkonventioneller Farbigkeit malt, dass es der Auftraggeber durch graue Spritzer dämpfen lässt, wird Erich Heckel auf Pechstein aufmerksam und holt ihn schließlich in die ein Jahr zuvor gegründete Künstlervereinigung "Die Brücke", welche sich zum Ziel eine dem Impressionismus entgegengesetzte, aus der Kraft der Farbe kommende Malerei gesetzt hatte und "alle revolutionären und gärenden Kräfte an sich [..] ziehen wollte" (Schmidt-Rottluff).
Der Verbleib des hier angebotenen Werkes "
Die Quelle
" gilt lange als unbekannt. Das Gemälde hat die Zeiten zusammengerollt auf einem Dachspeicher in Dresden überlebt, bis die Arbeit schließlich durch Zufall gefunden wird. Im Zuge der darauffolgenden Recherchen stellt sich bald heraus, dass es sich um einen wahren Sensationsfund handelt. Seit seiner Entdeckung sollte das Gemälde Bestandteil jeder wichtigen Ausstellung der "Brücke" sein. Das Werk ist eines der frühesten uns heute bekannten Gemälde Max Pechsteins und darüber hinaus sein erstes weibliches Aktgemälde. Es entsteht 1906, dem Jahr, in dem Pechstein der Künstlergemeinschaft "Die Brücke" beitritt. Pechstein befindet sich damals noch in seiner Studienzeit als Meisterschüler des Dekorationsmalers und Jugendstilkünstlers Otto Gussmann an der Kunstakademie in Dresden. Das Format des Gemäldes wird von einer nackten Frauenfigur beherrscht, die dem Betrachter unvermittelt in die Augen blickt. Pechstein positioniert den Akt ins Elbtal, welches an der charakteristischen Flusskrümmung zu erkennen ist, während die das Bild rahmenden Steinformationen die Felssäulen des Elbsandsteingebirges vor Augen rufen. In der goldgelben Farbgebung, den fließenden, teils klar umrissenen Formen und der durch den hochgezogenen Horizont hervorgerufenen Flächigkeit des Bildhintergrundes sind deutlich die frühen Einflüsse des Symbolismus und des Jugendstils auf den jungen Künstler zu spüren. Wie der Titel des Werkes bereits verrät, stellt die monumentale Frauengestalt das Sinnbild der Quelle als Ursprung von lebens- und fruchtbarkeitsspendender Kraft dar und symbolisiert zugleich die künstlerische und kulturelle Reformation, die von Pechstein und anderen Vertretern der Avantgarde um die Jahrhundertwende angestrebt wird. Darüber hinaus ist der Titel dieses ersten Aktes mehrfach mit den Motiven des Bildes verknüpft - Frau, Wasser, Mutter Natur - und ist für Pechstein zugleich Sinnbild einer künstlerischen Muse, seiner Anima, einer ebenso erotischen wie mütterlichen Psyche.
Im Umfeld der "Brücke"-Mitglieder entwickelt sich der expressionistische Stil Pechsteins nun weiter, wobei es sein Ziel ist, mit wohldosiertem Einsatz malerischer Mittel den motivischen Kernpunkt herauszuarbeiten. 1908 lässt sich Pechstein in Berlin nieder und wird dort zum Mitbegründer der Neuen Sezession. Er schafft Figurenbilder, Stillleben und Landschaften in einem gemäßigt expressionistischen Stil, der zu dem frühen und langanhaltenden Erfolg des Künstlers führt. 1937 wird Hermann Max Pechstein als "entarteter Künstler" diffamiert. Ab 1945 dann lehrt er an der Berliner Akademie der Künste. Neben der Malerei entsteht im Bereich der Grafik ein Werk mit mehr als 850 Holzschnitten, Lithografien und Radierungen. [KH].
Hermann Max Pechstein - Mutter Und Sohn
Original 1945
Versteigerung:
Nagel -05.12.2012
- Stuttgart
Postennummer:
490
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Pechstein, Max
"Mutter und Sohn", 1945. Lithograph. Signed and numbered. Edition: 100 copies.
26 x 18 cm,R.
"Mutter und Sohn", 1945. Lithografie. In Bleistift unten rechts signiert und unten links nummeriert "65" sowie im Stein monogrammiert und datiert. Auflage: 100 Exemplare.
Krüger, L 411.
Hermann Max Pechstein - Pommersche Fischerkaten
Original 1927
Versteigerung:
Galerie Koller -03.12.2012
- Zurich
Postennummer:
3224
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
PECHSTEIN, MAX
(Eckersbach 1881 - 1955 Berlin)
Pommersche Fischerkaten. 1927. (Pomeranian fishermen's cottages)
Oil on canvas. Signed and dated lower right: HM Pechstein 1927. Inscribed verso: HMPechstein / Berlin W. 62. / Kurfürstenstr. 126 / Pommersche Fischerkaten-.
51 x 71.5 cm.
Provenance: - Sotheby's London, 23. June1993, Lot 279. - Private collection, Switzerland, since 1993. Exhibited: 1927 Zwickau: Exhibited, Zwickau 1927 (according to Pechstein's loan information.). Literature: Soika, Aya. Max Pechstein, Das Werkverzeichnis der Ölgemälde, Bonn 2011, Vol. 2, p. 371, Cat.No. 1927/19 (with ill.).
CHF 90 000.- / 150 000.- € 75 000.- / 125 000.-
PECHSTEIN, MAX
(Eckersbach 1881 - 1955 Berlin) Pommersche Fischerkaten. 1927. Öl auf Leinwand. Unten rechts signiert und datiert: HM Pechstein 1927. Verso bezeichnet: HMPechstein / Berlin W. 62. / Kurfürstenstr. 126 / Pommersche Fischerkaten-. 51 x 71,5 cm.
Provenienz: - Sotheby's London, 23. Juni 1993, Los 279. - Privatsammlung Schweiz, seit 1993. Ausstellung: 1927 Zwickau: Ausstellung, Zwickau 1927 (laut Leihgabenliste Pechsteins). Literatur: Soika, Aya. Max Pechstein, Das Werkverzeichnis der Ölgemälde, Bonn 2011, Bd. 2, S. 371, Kat.Nr. 1927/19 (mit Abb.). "... aber was ist das gegen meine Arbeitswut im geliebten Pommern, ich komme nicht darüber hinweg, das unverfälschte Leben in unverfälschter Natur fehlt mir. Ich zapple hin und wieder sehr, und sehne mich unentwegt danach, und hoffe doch es noch einmal zu erleben, einmal wieder hinauffahren zu können..." (zit. Zeit für Kultur und Geschichte, Heft 4/2007, S. 30). Schon als Mitglied der "Brücke" nutzt Max Pechstein die Gelegenheit in abgeschiedenen Orten in der Natur zu arbeiten; gemeinsam mit seinen "Brücke-Kollegen" an den Moritzburger Seen bei Dresden oder in Nidden, dem damaligen Ostpreussen. Seit 1921 reist er regelmässig nach Pommern, um dort einige Monate fernab der hektischen Grossstadt Berlin zu verbringen. Gleich im ersten Jahr lernt er in Leba seine zweite Frau Marta Möller kennen. Bis 1927 hält er sich, vornehmlich in den Sommermonaten, regelmässig in Leba auf, erkundet aber auch die Umgebung: "Ich lernte diese Küste nicht nur schätzen, sondern auch lieben. Sei es nun, dass ich auf meinen Streifzügen weiter ins Land hinein, ins ‚blaue Ländchen' kam, in herrliche Wälder, zwischen denen verborgene Seen aufblitzten und sprudelnde Flüsse und Bäche sich durch die Landschaft schlängelten." (zit. Soika, Max Pechstein. Das Werkverzeichnis der Ölgemälde, München 2011, S. 76.). Auf diesen Wanderungen stösst er dann 1927 auf das Fischerdorf Rowe, das nur durch eine Düne von der Ostsee getrennt ist, aber durch seine Lage am Garder See schwer zu erreichen ist. Die kommenden Jahre verbringt er seine Aufenthalte in Pommern überwiegend dort. Aber wie schon zuvor in Leba zieht er sich gegen 1933 auch aus Rowe zurück, da die naturbelassene Idylle durch den zunehmenden Tourismus zerstört wird. Typisch für das kleine Fischerdorf Rowe sind die zahlreichen alten, mit Schilf bedeckten Fischerkaten, die auch in dem vorliegenden Werk dargestellt sind. Rechts und links von einem kleinen Weg stehen die Fischerkaten mit weissen Fassaden und den grün-bräunlichen Schilfdächern. Weisse Wolken ziehen über sie hinweg, lassen aber die Sonne doch durchscheinen. Eindrücklich spielt Pechstein hier mit Licht und Schatten. Etwas verloren, im Vordergrund des Bildes, kommt ein kleiner Junge den Weg entlang gelaufen. Die Auseinandersetzung mit dem "Primitiven" hat immer eine besondere Rolle für die Expressionisten gespielt. Dabei wenden sie ihren Blick aber nicht nur auf fremde Kulturen, sondern auch auf die raue, noch sehr ursprüngliche Lebensweise auf dem Land, fernab der Grossstadt. Anders als noch im 19. Jahrhundert suchen die Expressionisten das natürliche und idyllische Leben und finden es in den "Primitiven". Natürlich stellen diese Motive zu Beginn des 20. Jahrhunderts einen Affront dar, denn die Darstellung vom oftmals sehr einfachen und ärmlichen Leben auf dem Land ist bis dato nicht Gegenstand der anerkannten Bildenden Kunst gewesen. Pechstein selbst nimmt Teil an diesem Leben und scheint grosse Inspiration aus dem einfachen Leben zu ziehen.
CHF 90 000.- / 150 000.- € 75 000.- / 125 000.-





