Emil Hansen Nolde

(18671956 ) - Werke
NOLDE Emil Hansen Theaterszene, Zwei Mädchen

Ketterer /06.06.2014
Nicht verbreitet
51.240,00

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Auch genannt :

Hansen Emil

Hansen Emil Nolde Emil

 

Kunstwerke bei Arcadja
1194

Einige Werke von Emil Hansen Nolde

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Emil Hansen Nolde - Couple

Emil Hansen Nolde - Couple

Original -
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Postennummer: 88
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Beschreibung:
Description: NOLDE, EMIL 1867 Nolde - 1956 Seebüll Couple (Man in Profile). 1938-1945. Watercolour on Japan. 13,5 x 22,8 cm. Signed lower left: Nolde. Professionally completed upper left corner.Nolde, Emil 1867 Nolde - 1956 Seebüll Paar (Mann im Profil) 1938-1945. Aquarell auf Japan. 13,5 x 22,8cm. Signiert unten links: Nolde. Linke obere Ecke fachmännisch ergänzt. Zu diesem Aquarell liegt eine Expertise von Prof. Dr. Manfred Reuther, Nolde Stiftung Seebüll, vom 16. Juni 2014 vor.Provenienz:Privatsammlung Nordrhein-WestfalenVon Anbeginn seines malerischen Schaffens beschäftigt sich Emil Nolde mit Figurenbildern. Wie bei den Blumenstillleben oder Landschaften verzichtet er auch hier auf die Darstellung des Abbildhaften und des erzählerischen Details. Auf diese Weise löst er die menschliche Gestalt aus dem außerbildlichen Zusammenhang heraus und hebt das Individuelle ins Allgemeine sowie das psychologisch Besondere in eine poetische Wirklichkeit. Wichtigste Ausdrucksträger sind ihm dabei stets die im Malprozess frei gewählten Farben, denn sie entsprechen den Empfindungen, die er uns vermitteln will.Dies können wir in dem hier vorgestellten, wunderbaren Doppelbildnis nachvollziehen. So lässt Nolde zunächst die Wasserfarben auf dem feuchten Papier frei fließen, um dann auf das zufällig Entstandene einzugehen: Mit wenigen, schnellen Pinselstrichen skizziert er die Köpfe und Oberkörper des Paares. Allein durch diese geringen malerischen Mittel erreicht er einen intensiven emotionalen Ausdruck: Trotz ihrer körperlichen Nähe, scheinen die beiden Menschen jeglichen Kontakt zueinander zu vermeiden. Während der Mann versonnen nach unten schaut, richtet die Frau ihren Blick nicht auf ihn, sondern nach innen. Die Ruhe dieses Moments, die durch den sehr engen Bildausschnitt eine Steigerung erfährt, steht im Gegensatz zu der lebendigen und expressiven Farbgebung. Diesen Widerspruch aufzulösen und das Geheimnis des Paares aufzudecken, bleibt uns überlassen. Dem Paarmotiv misst Nolde eine besondere Bedeutung bei. Die Begegnung zweier Menschen sowie die Spannung unter den Geschlechtern dienen ihm immer wieder als Ausgangspunkt für die Darstellung gefühlsbetonter Beziehungen zwischen verschiedenen Charakteren. So drückt er die zwischenmenschliche Dramatik oder Harmonie in der Polarität z.B. von Mann und Frau, Alt und Jung, Arm und Reich aus. "Die Zweiheit hatte in meinen Bildern (...) einen weiten Platz erhalten. Mit- oder gegeneinander: Mann und Weib, Lust und Leid, Gottheit und Teufel. Auch die Farben wurden einander gegenübergestellt: kalt und warm, hell und dunkel, matt und stark." (Nolde, zit. nach Klaus Hofmann: Notizen angesichts der Aquarelle Emil Noldes, in: Ausst.-Kat. Emil Nolde - Aquarelle und Zeichnungen, Kunstverein Wolfsburg/Schloß Wolfsburg 1991, S. 22)Unser Aquarell gehört zu den "Ungemalten Bildern". So nennt Nolde selbst die kleinen Bilder, die er während seiner Verfolgung durch die Nationalsozialisten schafft. Er beginnt sie 1938 und ab 1941 werden sie zum beinahe einzigen künstlerischen Ausdrucksmittel. Bis zum Kriegsende erarbeitet er sich in einem fensterlosen Winkel seines Hauses eine über mehrere hundert Aquarelle umfassende Folge. Da ihm auch das Beschaffen von Material verwehrt wird, malt er auf Resten von Malpapieren. Nicht nur das Format, auch das Verwenden von Wasserfarben ist für ihn praktisch, da er die kleinen Bilder gut verbergen kann und ihn die Farben, im Gegensatz zum Öl, nicht durch den Geruch verraten können. Der so entstandene Bilderzyklus stellt eine Zusammenfassung und eine Krönung seines Werkes dar. (Urban, Martin: Die "Ungemalten Bilder" von Emil Nolde, in: Ausst.-Kat. Emil Nolde, Württembergischer Kunstverein Stuttgart/Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde 1988, S. 117)
Emil Hansen Nolde - Hamburg, Reiherstiegdock

Emil Hansen Nolde - Hamburg, Reiherstiegdock

Original 1910
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Postennummer: 1207
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Beschreibung:
Emil Nolde 1867 Nolde/Nordschleswig - 1956 Seebüll/Schleswig-Holstein Hamburg, Reiherstiegdock . 1910. Radierung. Schiefler/Mosel/Urban 145 II (von III). Rechts unten signiert. Eines von mindestens 26 Exemplaren des II. Zustandes (dazu 4 Exemplare des I. und ca. 14 Ex. des III.Zustandes). Kräftig, schwarzer Druck mit Ätzspuren in der Facette, möglicherweise aus der Auflage von 1929. Der zweite und wohl endgültige Zustand, der bei Schiefler/Mosel/Urban von Nolde zitierte III. Zustand weist keine erkennbaren Unterschiede auf. Auf kräftigem Velin. 31 x 41 cm (12,2 x 16,1 in), Plattengröße. Papier: 37,7 x 46,5 cm (14,8 x 18,3 in). PROVENIENZ: Privatsammlung Norddeutschland. Eine der eindrucksvollen Ansichten des Hamburger Hafens, wie sie Nolde während seines Hamburg-Aufenthaltes 1910 direkt auf die Platte bringt.
Emil Hansen Nolde - Zwei Sonnenblumen In Einer Blauen Vase

Emil Hansen Nolde - Zwei Sonnenblumen In Einer Blauen Vase

Original -
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Postennummer: 1359
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Beschreibung:
Lot-Nr. 1359 Emil Nolde (1867 Nolde - 1956 Seebüll) Zwei Sonnenblumen in einer blauen Vase Um 1930-1935 entstandenes Blatt des bedeutenden Expressionisten, der ab 1918/20 eine Vielzahl von Blumenaquarellen schuf. Nolde konnte mit seiner individuellen Nass-in-Nass-Technik auf Japanpapier die Bilder allein aus den spontan und furios aufgetragenen Farben heraus gestalten und diese zu feuriger, kraftvoller Expressivität steigern. Ende der 20er Jahre entdeckte Nolde die Sonnenblume, die in ihrer üppigen, leuchtenden Blütenpracht den Eindruck verschwenderischer Lebenskraft vermittelt, als Motiv. Angeregt wurde er durch die vielen Blumen in dem mit großer Hingabe neu angelegten Garten seines 1927 fertig gestellten Wohn- und Atelierhauses in Seebüll, der ein wesentliches Inspirationsquell für seine Kunst wurde. Kaum ein anderer Maler der Moderne hat sich in so vielfältiger Weise, so intensiv und über einen so langen Zeitraum mit dem Sonnenblumenmotiv befasst wie Nolde. In diesem Blatt konzentrierte er sich ganz auf die Leuchtkraft der großen gelben Blüten. Aquarell/Japanbütten. R. u. sign.; verso (vom Künstler?) mit Bleistift betitelt und bez. "Sonnenblumen. 6". 34,8 cm x 50,9 cm. Rahmen. (160194) Beigefügt: Fotoexpertise von Prof. Dr. Martin Urban, Stiftung Seebüll Ada u. Emil Nolde, 04.02.1981. Lit./Ausstellungen: "Aquarelle u. Zeichnungen aus dem Besitz von Dr. Wassily-Kiel", Kunsthalle Kiel, 1935 (ohne Kat.); Kat. "Ich muß ja ... sammeln! Die Kunstsammlung des Malerfreundes(...) Dr. Paul Wassily (1868-1951) in Kiel", Kiel u. Husum, 2006/07, S. 216; Kat. "E. Nolde. Weltsicht, Farbe, Phantasie", Stadthalle Balingen, 2008, S. 152-53 mit ganzseitiger Farbabb. Provenienz: Dr. Paul Wassily, Kiel; deutsche Privatsammlung; Graphisches Kabinett, Kunsthandel Wolfgang Werner, Bremen. Two sunflowers in a blue vase. Watercolour on Japan laid paper. Signed; titled and inscribed in pencil "Sonnenblumen. 6" on the reverse. Confirmed by Prof. Dr. M. Urban in 1981.
Emil Hansen Nolde - Theaterszene, Zwei Mädchen

Emil Hansen Nolde - Theaterszene, Zwei Mädchen

Original 1910
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Nettopreis
Postennummer: 19
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Beschreibung:
Lot: 19 Emil Nolde 1867 Nolde/Nordschleswig - 1956 Seebüll/Schleswig-Holstein Theaterszene, zwei Mädchen . 1910. Aquarell. Rechts unten signiert. Auf bräunlichem Papier. 30 x 23,5 cm (11,8 x 9,2 in), Blattgröße. [KP]. Mit einer Fotoexpertise von Prof. Dr. Manfred Reuther, Ada und Emil Nolde Stiftung Seebüll, vom 4. Dezember 2012. PROVENIENZ: Sammlung Otto und Magdalena Blohm, Hamburg. Am 7. August 1867 wird Emil Hansen im deutsch-dänischen Grenzland geboren. Den Namen seines Heimatortes Nolde nimmt er später als Künstlernamen an. Nach einer Lehre als Möbelzeichner und Holzschnitzer 1884-88 in Flensburg arbeitet er für verschiedene Möbelfabriken in München, Karlsruhe und Berlin. 1892 erhält Emil Nolde am Gewerbemuseum in St. Gallen eine Stellung als Lehrer für gewerbliches Zeichnen, die er bis 1898 innehat. Dort, wo zunächst vor allem Landschaftsaquarelle und Zeichnungen der Bergbauern entstehen, wird Nolde durch kleine farbige Zeichnungen der Schweizer Berge bekannt. Mit dem Entschluss, Maler zu werden, geht Nolde schließlich nach München, doch die Akademie unter Franz von Stuck lehnt ihn ab. Es folgt ein Studium an der privaten Malschule von Adolf Hölzel in Dachau und ab 1899 an der Académie Julian in Paris. 1900 mietet er ein Atelier in Kopenhagen und zieht 1903 auf die Insel Alsen. Durch die Auseinandersetzung mit den Neoimpressionisten Vincent van Gogh, Edvard Munch und James Ensor gelangt Nolde ab 1905 von seinem anfänglich romantischen Naturalismus zu einem eigenständigen Stil, in dem die Farbe eine wesentliche Rolle spielt; es entstehen farbintensive, leuchtende Blumenbilder. 1906 lernt Nolde während eines Aufenthaltes in Alsen die "Brücke"-Maler kennen, deren Gruppe er sich vorübergehend anschließt. In einer Reihe von Porträtstudien beginnt seit 1909 die Hinwendung zum Aquarell. In dieser Technik führt Nolde im Winter 1910/11 auch eine Folge von Theaterszenen aus, zu denen das hier angebotene Blatt gehört. Die künstlerische Hinwendung zum Theater ist sicherlich der Biografie des Künstlers geschuldet, heiratete Nolde im Jahr 1902 doch die dänische Theaterstudentin Ada Vilstup, die zeitlebens Noldes Muse, emotionaler Anker und enge Gefährtin bleiben sollte. Nolde liebt die anregende Berliner Theaterszene, und so hält er Kabarettsängerinnen und gelegentlich auch Ausschnitte aus Bühnenaufführungen in seinen Zeichnungen und Aquarellen fest. Unsere Szene zeigt zwei weibliche Figuren in blauer und roter Kleidung, die sich, vor blassblauem Hintergrund einander zugewandt, die linke Hand reichen. Mit kräftigen gelben Farbakzenten schöpft Nolde die Palette der Grundfarben aus und schafft trotz der koloristischen Reduzierung eine leuchtende und in sich harmonische Komposition. Bald nach den Theaterszenen malt Nolde Stillleben mit exotischen Figuren sowie Maskenbilder. Von einer Expedition nach Neu-Guinea 1913 bringt er reiches Studienmaterial mit, das er in zahlreichen Werken noch bis 1915 verarbeitet. Ab 1916 verbringt er den Sommer auf der Insel Föhr und lässt sich 1928 in Seebüll nieder. Der dort angelegte Garten wird zur unerschöpflichen Inspirationsquelle seiner Malerei, auch Küstenlandschaften und religiöse Szenen werden zu tragenden Sujets. Von den Nationalsozialisten als Künstler verfemt, dazu seit 1941 mit Arbeitsverbot belegt, malt Nolde ab 1938 in Seebüll seine "Ungemalten Bilder", viele hundert kleine Aquarelle, die er nach 1945 als Ölbilder wieder aufgreift. In den letzten Lebensjahren entstehen vor allem Aquarelle mit Blumen- und Landschaftsmotiven aus der näheren Umgebung seines Hauses in Seebüll, wo Nolde am 13. April 1956 stirbt.
Emil Hansen Nolde - Hamburg, Alsterbassin

Emil Hansen Nolde - Hamburg, Alsterbassin

Original 1910
Schätzung:
Ausgangswert:

Preis:

Postennummer: 8196
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Beschreibung:
Emil Nolde (1867-1956) Description: Hamburg, Alsterbassin Radierung auf Velin. 1910. 31 x 41,2 cm (45,4 x 54,4 cm). Signiert. Schiefler/Mosel 146 II. Schöner, in hellem, körnig-fleckigem Plattenton reich nuancierter Druck mit dem vollen Rand. Schiefler/Mosel verzeichnet in diesem zweiten und letzten Zustand 21 Exemplare, neben vier Abzügen im ersten Zustand. Selten.
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