Emil Hansen Nolde

(18671956 ) - Werke
NOLDE Emil Hansen Chinesische Dschunken

Galerie Koller /06.12.2013
32.554,72 - 48.832,08
32.460,00

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Auch genannt :

Hansen Emil

Hansen Emil Nolde Emil

 

Kunstwerke bei Arcadja
1105

Einige Werke von Emil Hansen Nolde

Herausgesucht aus 1,105 Werken im Arcadja-Katalog
Emil Hansen Nolde - Alte Stadt

Emil Hansen Nolde - Alte Stadt

Original
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Preis:

Postennummer: 1163
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Beschreibung:
Emil Nolde, 1867 Nolde – 1956 Seebüll ALTE STADT Aquatinta-Radierung in Braun auf chamoisfarbenem Werkpapier. Blattgröße: 28 x 30 cm. Rechts außerhalb des Plattenrandes in Blei signiert und datiert (19)"06". Verglast und gerahmt. Blick auf den Platz einer alten Stadt mit mehreren Personen. Links das Chor einer Kirche mit Rundbogenfenstern, im Hintergrund Giebelhaus mit zwei Erkern, rechts ein Säulenbrunnen. Literatur: Emil Nolde, "Das grafische Werk". (951621)
Emil Hansen Nolde - Le Conférencier

Emil Hansen Nolde - Le Conférencier

Original
Schätzung:

Preis: Nicht verbreitet
Postennummer: 283
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Beschreibung:
Emil Nolde 1867 Nolde bei Tondern - 1956 Seebüll - Le Conférencier - Lithografie/Papier. 31,8 x 29,2 cm. Im Druck sign. r. u.: Nolde. Unter Glas gerahmt. Ungeöffnet. Nolde erhielt eine Ausbildung zum Holzschnitzer, entwickelte sich jedoch in den 1890er Jahren zum freien Maler. 1906-07 trat Nolde der Künstlergruppe "Brücke" bei. Im Dritten Reich erklärte man seine Kunst als "entartet" und verbot... More Emil Nolde 1867 Nolde bei Tondern - 1956 Seebüll - Le Conférencier - Lithografie/Papier. 31,8 x 29,2 cm. Im Druck sign. r. u.: Nolde. Unter Glas gerahmt. Ungeöffnet. Nolde erhielt eine Ausbildung zum Holzschnitzer, entwickelte sich jedoch in den 1890er Jahren zum freien Maler. 1906-07 trat Nolde der Künstlergruppe "Brücke" bei. Im Dritten Reich erklärte man seine Kunst als "entartet" und verbot ihm die Malerei. Nolde aquarellierte heimlich und vollendete 1.300 sog. "Ungemalte Bilder". Nach dem Krieg erhielt Nolde zahlreiche Ehrungen. Aufrufpreis: 80
Emil Hansen Nolde - Kerzentänzerin

Emil Hansen Nolde - Kerzentänzerin

Original 1918
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Postennummer: 34
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Beschreibung:
Lot: 34 Emil Nolde 1867 Nolde/Nordschleswig - 1956 Seebüll/Schleswig-Holstein Kerzentänzerin . 1918. Aquatintaradierung. Schiefler/Mosel/Urban R 195/II (von II). Signiert. Eines von mindestens 14 Exemplaren. Auf festem Velin. 26 x 22 cm (10,2 x 8,6 in). Papier: 48,5 x 40,1 cm (19,1 x 15,8 in). Gedruckt von Kleinsorg, Kopenhagen, und Otto Felsing, Berlin. Am 7. August 1867 wird Emil Hansen im deutsch-dänischen Grenzland geboren. Den Namen seines Heimatortes Nolde nimmt er später als Künstlernamen an. Nach einer Lehre als Möbelzeichner und Holzschnitzer 1884-88 in Flensburg arbeitet er für verschiedene Möbelfabriken in München, Karlsruhe und Berlin. 1892 erhält Emil Nolde am Gewerbemuseum in St. Gallen eine Stellung als Lehrer für gewerbliches Zeichnen, die er bis 1898 innehat. Dort, wo zunächst vor allem Landschaftsaquarelle und Zeichnungen der Bergbauern entstehen, wird Nolde durch kleine farbige Zeichnungen der Schweizer Berge bekannt. Mit dem Entschluss, Maler zu werden, geht Nolde schließlich nach München, doch die Akademie unter Franz von Stuck lehnt ihn ab. Es folgt ein Studium an der privaten Malschule von Adolf Hölzel in Dachau und ab 1899 an der Académie Julian in Paris. 1900 mietet er ein Atelier in Kopenhagen und zieht 1903 auf die Insel Alsen. Durch die Auseinandersetzung mit den Neoimpressionisten Vincent van Gogh, Edvard Munch und James Ensor gelangt Nolde ab 1905 von seinem anfänglich romantischen Naturalismus zu einem eigenständigen Stil, in dem die Farbe eine wesentliche Rolle spielt; es entstehen farbintensive, leuchtende Blumenbilder. 1906 lernt Nolde während eines Aufenthaltes in Alsen die "Brücke"-Maler kennen, deren Gruppe er sich vorübergehend anschließt. In einer Reihe von Porträtstudien beginnt die Hinwendung zum Aquarell. Als Nolde 1909 in dieser Technik erstmalige Versuche auf nicht saugfähigem Papier unternimmt, dabei das Blattweiß in großen Teilen stehen lässt und auf eine Konturierung in der Gegenstandserfassung verzichtet, sind diese Neuerungen zukunftsweisend. 1910 wird Emil Nolde nach einer Kontroverse mit Max Liebermann aus der "Berliner Sezession" ausgeschlossen und gründet mit anderen zurückgewiesenen Künstlern die "Neue Sezession", an deren Ausstellungen er bis 1912 teilnimmt. Weniger vom Berliner Großstadtleben, das er in einigen expressiven Bildern festhält, als vom Primitivismus fasziniert, malt Nolde Stillleben mit exotischen Figuren und Maskenbilder. Von einer Expedition nach Neu-Guinea 1913 bringt er reiches Studienmaterial mit. Bereits vor dieser Reise, aber auch einem Trend der Zeit folgend, huldigt Emil Nolde den Kulturen der Ureinwohner der Südsee, was sich besonders in seinen Darstellung des Tanzes widerspiegelt. Es ist für Nolde eine der archaisch-ursprünglichsten Ausdrucksformen, die ganz der spontanen Emotion unterliegen. Der eigentlich scheue Nordländer Nolde bezieht das daraus entstehende erotische Element in viele seiner Arbeiten mit ein (vgl. Urban 512, Sch./M./U. H 127 und Sch./M./U. L 56). Seine Tänzerinnen sind nicht mehr von dieser Welt. Sie verkörpern den Übergang in eine Sphäre des Übersinnlichen, das alle menschliche Ratio ausschließt. Die Nacktheit wird zu etwas Selbstverständlich-Natürlichem, und bringt den Freigeist des Künstlers deutlich zum Ausdruck. Ab 1916 verbringt er den Sommer auf der Insel Föhr und lässt sich 1928 in Seebüll nieder. Der dort angelegte Garten wird zur unerschöpflichen Inspirationsquelle seiner Malerei, auch Küstenlandschaften und religiöse Szenen werden zu tragenden Sujets. Von den Nationalsozialisten als Künstler verfemt, dazu ab 1941 mit Arbeitsverbot belegt, malt Nolde ab 1938 in Seebüll seine "Ungemalten Bilder", viele hundert kleine Aquarelle, die er nach 1945 als Ölbilder wieder aufgreift. In den letzten Lebensjahren entstehen vor allem Aquarelle mit Blumen- und Landschaftsmotiven aus der näheren Umgebung seines Hauses in Seebüll, wo Nolde am 13. April 1956 stirbt. [DB].
Emil Hansen Nolde - Chinesische Dschunken

Emil Hansen Nolde - Chinesische Dschunken

Original 1911
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Preis:

Nettopreis
Postennummer: 3225
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Beschreibung:
Auktion Z35 Lot 3225 - 06 December 2013 17:00 NOLDE, EMIL (Nolde/Nordschleswig 1867 - 1956 Seebüll) Chinesische Dschunken. 1911. Watercolour on paper, laid on fine linen. Signed lower right: Nolde. 30 x 35 cm. Dr. Manfred Reuther has confirmed the authenticity of this work: Seebüll, 18. September 2013. The watercolour is registered with the Nolde Foundation, Seebüll. Provenance: - The artist's studio. - Hanns Krenz, Berlin (acquired directly from Ada and Emil Nolde). - Private collection, Basel (acquired directly from the above owner in 1954). - Private collection, Basel (via inheritance to the current owners). Literature: - Nolde, Emil. Welt und Heimat. Die Südsee (1913 - 1919), 4th Edition, Cologne 2002, pp. 40 ff. CHF 40 000.- / 60 000.- € 33 330.- / 50 000.- NOLDE, EMIL (Nolde/Nordschleswig 1867 - 1956 Seebüll) Chinesische Dschunken. 1911. Aquarell auf Papier, auf feinem Leinen. Unten rechts signiert: Nolde. 30 x 35 cm. Die Authentizität der Arbeit wurde von Dr. Manfred Reuther bestätigt, Seebüll, 18. September 2013. Das Aquarell ist in der Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde registriert. Provenienz: - Atelier des Künstlers. - Hanns Krenz, Berlin, direkt von Ada und Emil Nolde erworben. - Privatbesitz Basel, direkt bei obigem 1954 erworben. - Privatbesitz Basel, durch Erbschaft an den heutigen Eigentümer. Literatur: Nolde, Emil. Welt und Heimat. Die Südsee (1913 - 1919), 4. Auflage, Köln 2002, S. 40 ff. "Mit Pinsel und Farben arbeitete ich wie ein Besessener; nur die Augen brauchte ich vom Papier aufzuheben, es waren alles Bilder, alles Bilder um mich, reichstes, tobendes, fliessendes Leben, Spiegelungen, Boote, Menschen in aussergewöhnlichen Stellungen, und dazwischen der Dunst - ich malte unaufhörlich, dass nachher im Gasthof ich todmatt hinfiel; es war kein Wunder." (Nolde, Emil. Welt und Heimat. Die Südsee (1913 - 1919), 4. Auflage, Köln 2002, S. 45). CHF 40 000.- / 60 000.- € 33 330.- / 50 000.-
Emil Hansen Nolde - Südseemotiv Mit Frauen Und Kindern Am Strand

Emil Hansen Nolde - Südseemotiv Mit Frauen Und Kindern Am Strand

Original
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Preis:

Nettopreis
Postennummer: 310
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Beschreibung:
EMIL NOLDE Buhrkall/Schleswig 1867 - 1956 Seebüll SÜDSEEMOTIV MIT FRAUEN UND KINDERN AM STRAND 1913/1914 Aquarell und Tusche auf feinem Japanpapier 34/34,5 x 48 cm, unter Glas gerahmt. Unten rechts signiert 'Nolde.' - In farbfrischer Erhaltung. Die unteren Bildbereiche mit leichten Knick- bzw. Knitterspuren. Partiell schwache Stockflecken und etwas gebräunt. Mit einer Foto-Expertise von Martin Urban, Stiftung Ada und Emil Nolde, Seebüll, vom 28. November 1989. Die Arbeit ist in der Nolde-Stiftung Seebüll registriert. Provenienz Privatsammlung Norddeutschland Ausstellung Berlin 2002 (Brücke-Museum), Emil Nolde in der Südsee, Kat. Nr. 29 mit Farbabb. (Farbreproduktion tonal abweichend) Seine berühmte Südsee-Reise, zu der Emil Nolde gemeinsam mit seiner Frau als Teil einer kleinen "medizinisch-demographischen" Forschungsexpedition im Oktober 1913 aufbrach, wurde für den Maler zu einer reichen Inspirationsquelle. Offiziell war er als Expeditionsteilnehmer mit der "Erforschung der rassischen Eigentümlichkeiten der Bevölkerung" betraut, sein eigentliches Bestreben war es jedoch, von der modernen Zivilisation unberührte Menschen und Naturszenerien bildnerisch festzuhalten. Er nahm dabei diese fremde Südsee-Welt nicht romantisch idealisiert wahr, sondern war sich ihrer Bedrohung und fortschreitenden Vernichtung durch die Kolonialisierung wohl bewusst und kritisierte sie auf das schärfste. Bedingt durch die klimatischen Verhältnisse und die ständige Mobilität auf dieser Reise arbeitete Nolde in erster Linie mit Farbstiften, farbigen Kreiden, Tusche und Aquarellfarben. Diese Techniken boten ihm die Möglichkeit, schnell und spontan den Augenblick zu erfassen. Während er in den Farbstift- und Kreidezeichnungen hauptsächlich Landschaftseindrücke festhielt, blieben die Aquarelle zumeist den Menschen vorbehalten, es entstanden zahlreiche Portraits sowie Darstellungen von Menschengruppen in ihrer dörflichen Umgebung, am Strand, im oder am Wasser. "Nolde hat ein aufrichtiges, menschliches und würdevolles Bild hinterlassen. Mit den Kunstwerken der Naturvölker teilt es nicht die äußere Form, wohl aber den Gestaltungsgedanken, die Reduktion der Form auf das Wesentliche im Dienste eines seelenhaften, geistigen Ausdrucks. [...] Auch Nolde verfolgte im Sinne des Expressionismus die romantische Idee der ursprünglichen Einheit von Mensch und Natur. Doch für ihn war sie überschattet von der Gewißheit über deren Verlust." (Barbara Lülf, in: Emil Nolde. Expedition in die Südsee (Brücke-Archiv 20/2002), München 2002, S. 140).
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