Emil Hansen Nolde

(18671956 ) - Werke
NOLDE Emil Hansen Couple

Van Ham /27.11.2014
50.000,00 - 70.000,00
60.000,00

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Auch genannt :

Hansen Emil

Hansen Emil Nolde Emil

 

Kunstwerke bei Arcadja
1246

Einige Werke von Emil Hansen Nolde

Herausgesucht aus 1,246 Werken im Arcadja-Katalog
Emil Hansen Nolde - Hafen In Flensburg

Emil Hansen Nolde - Hafen In Flensburg

Original 1907
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Postennummer: 675
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Beschreibung:
Description: Emil Nolde (1867 Nolde - 1956 Seebüll) "Hafen in Flensburg". Originaltitel Radierung auf breitrandigem, chamoisfarbenem Kupferdruckpapier, 1907. R. u. sign. u. dat. (19)07; l. u. vom Drucker Otto Felsing, Berlin, sign.; Wvz. Schiefler/Mosel/Urban R 66. Einer von 23 Abzügen. Expressionistische, durch furiose Striche, effektvolle Hell-Dunkel-Kontraste und einem zarten Plattenton gekennzeichnete, seltene Grafik des Künstlers. Zur Entstehungszeit des Blattes war Nolde von 1906 bis Ende 1907 Mitglied der Künstlergruppe "Brücke". Plattenmaß 14,8 x 18,8 cm.// 'Port in Flensburg'. Etching on paper. Signed and dated (19)07 by the artist, further signed by his printer Otto Felsing, Berlin.
Emil Hansen Nolde - Familie

Emil Hansen Nolde - Familie

Original 1917
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Postennummer: 27
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Beschreibung:
Lot: 27 Emil Nolde 1867 Nolde/Nordschleswig - 1956 Seebüll/Schleswig-Holstein Familie . 1917. Holzschnitt. Schiefler/Mosel/Urban H 128 II (von II). Signiert. Eines von wohl 16 Exemplaren. Auf Kupferdruckkarton. 24,4 x 31 cm (9,6 x 12,2 in). Papier: 31,9 x 42,8 cm (12,4 x 16,9 in). [SM]. PROVENIENZ: Privatsammlung Hessen. In der Grafik der Expressionisten nimmt der Holzschnitt insofern eine Sonderstellung ein, als er in seiner technischen Umsetzung durch den Widerstand des zu bearbeitenden Materials der bildnerischen Fantasie Grenzen setzt. Glücklicherweise könnte man sagen, denn im Holzschnitt sind die überzeugendsten und reifsten Leistungen der Grafik des Expressionismus verwirklicht worden. Ursprünglich eine elementare Technik, die bereits zu Zeiten Dürers fast alle Möglichkeiten ausschöpft, wird der Holzschnitt, besonders in seiner Variante als Holzstich, im 19. Jahrhundert zur reinen Reproduktionstechnik degradiert. Den Künstlern des Expressionismus ist es zu verdanken, ihn aus dieser unseligen Verkümmerung befreit zu haben. Der Anteil Noldes ist nicht hoch genug einzuschätzen. Seine Holzschnitte sind in ihrem Ausdruckswert, der geschickten Verteilung von Licht und Schattenpartien, geradezu Paradebeispiele einer Auffassung von den elementarsten Grundregeln dieser Technik. Auch in unserem Blatt wird die Erzählstruktur auf einen einfachen, aber eindringlichen Nenner gebracht und spiegelt Noldes Faszination für exotische Naturvölker wider. ca. 12.18 h +/- 20 Min.
Emil Hansen Nolde - Ada

Emil Hansen Nolde - Ada

Original 1906
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Postennummer: 8287
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Beschreibung:
Lot 8287: Nolde, Emil: Ada Description: Ada Holzschnitt auf chamoisfarbenem Bütten. 1906. 29,6 x 22,2 cm (35,2 x 26,2). Signiert "Emil Nolde" und datiert. Schiefler/Mosel H 17 IV. Ganz prachtvoller, satter Druck mit Rand. Einer von mindestens acht Abzügen in diesem Zustand, neben insgesamt nur drei Probedrucken in den Zuständen I-III. Sehr selten. Nolde, Emil
Emil Hansen Nolde - Couple

Emil Hansen Nolde - Couple

Original -
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Nettopreis
Postennummer: 88
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Beschreibung:
Description: NOLDE, EMIL 1867 Nolde - 1956 Seebüll Couple (Man in Profile). 1938-1945. Watercolour on Japan. 13,5 x 22,8 cm. Signed lower left: Nolde. Professionally completed upper left corner.Nolde, Emil 1867 Nolde - 1956 Seebüll Paar (Mann im Profil) 1938-1945. Aquarell auf Japan. 13,5 x 22,8cm. Signiert unten links: Nolde. Linke obere Ecke fachmännisch ergänzt. Zu diesem Aquarell liegt eine Expertise von Prof. Dr. Manfred Reuther, Nolde Stiftung Seebüll, vom 16. Juni 2014 vor.Provenienz:Privatsammlung Nordrhein-WestfalenVon Anbeginn seines malerischen Schaffens beschäftigt sich Emil Nolde mit Figurenbildern. Wie bei den Blumenstillleben oder Landschaften verzichtet er auch hier auf die Darstellung des Abbildhaften und des erzählerischen Details. Auf diese Weise löst er die menschliche Gestalt aus dem außerbildlichen Zusammenhang heraus und hebt das Individuelle ins Allgemeine sowie das psychologisch Besondere in eine poetische Wirklichkeit. Wichtigste Ausdrucksträger sind ihm dabei stets die im Malprozess frei gewählten Farben, denn sie entsprechen den Empfindungen, die er uns vermitteln will.Dies können wir in dem hier vorgestellten, wunderbaren Doppelbildnis nachvollziehen. So lässt Nolde zunächst die Wasserfarben auf dem feuchten Papier frei fließen, um dann auf das zufällig Entstandene einzugehen: Mit wenigen, schnellen Pinselstrichen skizziert er die Köpfe und Oberkörper des Paares. Allein durch diese geringen malerischen Mittel erreicht er einen intensiven emotionalen Ausdruck: Trotz ihrer körperlichen Nähe, scheinen die beiden Menschen jeglichen Kontakt zueinander zu vermeiden. Während der Mann versonnen nach unten schaut, richtet die Frau ihren Blick nicht auf ihn, sondern nach innen. Die Ruhe dieses Moments, die durch den sehr engen Bildausschnitt eine Steigerung erfährt, steht im Gegensatz zu der lebendigen und expressiven Farbgebung. Diesen Widerspruch aufzulösen und das Geheimnis des Paares aufzudecken, bleibt uns überlassen. Dem Paarmotiv misst Nolde eine besondere Bedeutung bei. Die Begegnung zweier Menschen sowie die Spannung unter den Geschlechtern dienen ihm immer wieder als Ausgangspunkt für die Darstellung gefühlsbetonter Beziehungen zwischen verschiedenen Charakteren. So drückt er die zwischenmenschliche Dramatik oder Harmonie in der Polarität z.B. von Mann und Frau, Alt und Jung, Arm und Reich aus. "Die Zweiheit hatte in meinen Bildern (...) einen weiten Platz erhalten. Mit- oder gegeneinander: Mann und Weib, Lust und Leid, Gottheit und Teufel. Auch die Farben wurden einander gegenübergestellt: kalt und warm, hell und dunkel, matt und stark." (Nolde, zit. nach Klaus Hofmann: Notizen angesichts der Aquarelle Emil Noldes, in: Ausst.-Kat. Emil Nolde - Aquarelle und Zeichnungen, Kunstverein Wolfsburg/Schloß Wolfsburg 1991, S. 22)Unser Aquarell gehört zu den "Ungemalten Bildern". So nennt Nolde selbst die kleinen Bilder, die er während seiner Verfolgung durch die Nationalsozialisten schafft. Er beginnt sie 1938 und ab 1941 werden sie zum beinahe einzigen künstlerischen Ausdrucksmittel. Bis zum Kriegsende erarbeitet er sich in einem fensterlosen Winkel seines Hauses eine über mehrere hundert Aquarelle umfassende Folge. Da ihm auch das Beschaffen von Material verwehrt wird, malt er auf Resten von Malpapieren. Nicht nur das Format, auch das Verwenden von Wasserfarben ist für ihn praktisch, da er die kleinen Bilder gut verbergen kann und ihn die Farben, im Gegensatz zum Öl, nicht durch den Geruch verraten können. Der so entstandene Bilderzyklus stellt eine Zusammenfassung und eine Krönung seines Werkes dar. (Urban, Martin: Die "Ungemalten Bilder" von Emil Nolde, in: Ausst.-Kat. Emil Nolde, Württembergischer Kunstverein Stuttgart/Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde 1988, S. 117)
Emil Hansen Nolde - Hamburg, Reiherstiegdock

Emil Hansen Nolde - Hamburg, Reiherstiegdock

Original 1910
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Postennummer: 1207
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Beschreibung:
Emil Nolde 1867 Nolde/Nordschleswig - 1956 Seebüll/Schleswig-Holstein Hamburg, Reiherstiegdock . 1910. Radierung. Schiefler/Mosel/Urban 145 II (von III). Rechts unten signiert. Eines von mindestens 26 Exemplaren des II. Zustandes (dazu 4 Exemplare des I. und ca. 14 Ex. des III.Zustandes). Kräftig, schwarzer Druck mit Ätzspuren in der Facette, möglicherweise aus der Auflage von 1929. Der zweite und wohl endgültige Zustand, der bei Schiefler/Mosel/Urban von Nolde zitierte III. Zustand weist keine erkennbaren Unterschiede auf. Auf kräftigem Velin. 31 x 41 cm (12,2 x 16,1 in), Plattengröße. Papier: 37,7 x 46,5 cm (14,8 x 18,3 in). PROVENIENZ: Privatsammlung Norddeutschland. Eine der eindrucksvollen Ansichten des Hamburger Hafens, wie sie Nolde während seines Hamburg-Aufenthaltes 1910 direkt auf die Platte bringt.
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