Meister Des Fridolfinger Altars
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Herausgesucht aus 1 Werken im Arcadja-KatalogMeister Des Fridolfinger Altars - Geißelung Christi
Original
Versteigerung:
im Kinsky Kunst Auktionen -28.09.2010
- Vienne
Postennummer:
46
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Beschreibung:
Meister des Fridolfinger Altars und/oder Werkstatt
Geißelung Christi
Öl auf Holz (parkettiert)
119 × 71 cm
um 1510
Provenienz (laut Madersbacher 1994): Im Zuge einer Schätzung kamendie sechs Tafeln, die zuvor als Kastenfüllung Verwendung gefundenhatten, ans Tageslicht. Seit 1930 verschollen tauchten bislang nur2 Tafeln wieder auf. Die „Disputation der Hl.
Barbara“ kam 1972 in den Salzburger Kunsthandel (Galerie GeorgHaslauer); unsere Tafel der „Geißelung Christi“ erschien 1990 imWiener Kunsthandel (Hofgalerie) und befindet sich wohl seit 1992 inÖsterreichischem Privatbesitz.
Literatur: Emerich Schaffran, Ein unbekannter Flügelaltar MarxReichlichs, in: Der Kunstwanderer, 1929/30, 212ff. (mit Abb,);Eckhart Knab, Marx Reichlich (phil. Diss), Wien 1949, S. 128f.;Hammer, Heinrich, Marx Reichlich, in: Thieme-Becker,
Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler (Leipzig 1937 u. 1938),München 1992, Bd. 27/28, S. 107; Lukas Madersbacher: Marx Reichlichund der Meister des Angrerbildnisses. Dissertation, Univ. Innsbruck1994, S. 217f.; vgl. Albin Rohrmoser, Die Salzburger Tafelmalereivon Conrad Laib bis zur Jahrhundertwende, in: Ausstellung Spätgotikin Salzburg: die Malerei 1400– 1530 (Hrsg. Josef Gassner), Salzburg1972, S. 160f.
ungerahmt
Unsere „Geißelung Christi“ stellt ein herausragendes Beispiel derTafelmalerei im Donauraum um 1500 dar. Sie gehörte ursprünglich zueiner Gruppe von 6 Tafeln eines Barbaraaltars, welche zu Beginn des20. Jahrhunderts ans Tageslicht kam.
Emerich Schaffran widmete den Tafeln 1929/30 einen eigenen Aufsatzund ordnete sie dem Brixener Tafelmaler Marx Reichlich (um 1460–1520) zu. Zu der Gruppe gehörten neben der „Geißelung Christi“, die„Hl. Barbara mit ihrem Vater“, die
„Disputation der hl. Barbara“, das „Martyrium der hl. Barbara“, „Gethsemane“ und die „Dornenkrönung“.

