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Arcadja Auctions

Ewald Matare

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Germany (18871965 ) - Werke
MATARE Ewald Finnisches Pferd

Lempertz /22.05.2012
30.000,00 - 35.000,00
53.680,00
Kunstwerk finden, Versteigerungsergebnisse und Verkaufspreise des Künstlers Ewald Matare auf italienischen und internationalen Auktionen
Zu den Schätzungen und Zuschlägen von Ewald Matare

 

Auch genannt :

Mataré Ewald

 

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Kunstwerke bei Arcadja
273

Einige Werke von Ewald Matare

Herausgesucht aus 273 Werken im Arcadja-Katalog
Ewald Matare - Kleine Stehende Kuh

Ewald Matare - Kleine Stehende Kuh

Original 1929
Schätzung:
Ausgangswert:

Preis:

Postennummer: 161
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Lot: 161 Ewald Mataré 1887 Aachen - 1965 Büderich bei Neuss Kleine stehende Kuh . 1929/30. Bronze mit hellbrauner Patina. Schilling 61a. Auf der Unterseite mit dem Monogramm. Eines von nur 4 bekannten Exemplaren. Ca. 4,5 x 8 x 3,4 cm (1,7 x 3,1 x 1,3 in). Exemplar ohne Plinthe. [KP]. Wir danken Frau Dr. Maja Kufferath, Düren, für die wissenschaftliche Beratung. PROVENIENZ: Privatsammlung Kanada. AUSSTELLUNG: Kleine Skulpturen und Bildhauer-Zeichnungen, Galerie Alex Vömel, Düsseldorf, 15.2.-31.3.1961, o. S., mit Abb. (anderes Exemplar, dort unter dem Titel "Weidende Kuh"). Aufrufzeit: ca. 14.19 h +/- 20 Min.
Ewald Matare - Kleine Liegende Kuh

Ewald Matare - Kleine Liegende Kuh

Original 1929
Schätzung:

Preis:

Postennummer: 216
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
EWALD MATARÉ Aachen 1887 - 1965 Büderich bei Neuss KLEINE LIEGENDE KUH 1929 Bronzeplastik. Höhe 8 cm. Breite 26,8 cm. Tiefe 11,4 cm. An der Unterseite des Halses mit der Stempelmarke 'MATARÉ' signiert. - Einer von wohl 13 Güssen, davon 4 Nachlass-Güsse. - Mit schöner messing-brauner, partiell anthrazitfarbener Patina. Schilling 56 a Provenienz Privatbesitz Rheinland Ausstellung Berlin 1929 (Galerie Ferdinand Möller), Ewald Mataré. Plastiken, Holzschnitte, Aquarelle, Zeichnungen 1920-1929, Kat. Nr. 24 a; Berlin 1931 (Galerie Ferdinand Möller), Ewald Mataré. Neue Plastik und Holzschnitte, Kat. Nr. 4; Kaiserslautern/Heilbronn 1981 (Pfalzgalerie Kaiserslautern/Städtische Museen Heilbronn), Kat. Nr. 16 mit Abb.; Düsseldorf 1984 (Galerie Ludorff), Mataré, S. 68 f. mit Abb.; Kleve 2010 (Museum Kurhaus), Ewald Mataré, Kat. Nr. 5 mit ganzseitiger Farbabb. S. 30, S.134 Literatur Hanns Theodor Flemming, Ewald Mataré, München 1955, S. 23, Tafel 16 (Holz); Sonja Mataré/Sabine Maja Schilling (Hg.), Ewald Mataré, Tagebücher 1915 bis 1965, Köln 1997, mit Abb. S. 165 Ewald Matarés "Kleine liegende Kuh" gehört zu den Inkunabeln der expressionistischen Plastik in Deutschland. Bei einem Arbeitsaufenthalt im Sommer 1929 in Toila (Estland) aus Birkenholz entstanden, entspricht sie mit ihren elegant geschwungenen Linien und geschliffenen großen Flächen dem ernsthaften Ringen des Künstlers um die Ablösung von der Naturform zur reinen Form, wie er das in seinem Tagebuch sehr eindringlich beschrieben hat. "[...] ich muß wiederholen, wie ein Tischler seinen Stuhl macht, so muß eine Plastik gemacht werden, alles sogenannte Gefühlsmäßige ist Unsinn und führt zum Sich-selbst-Verlieren. Die Eiform der Kuh wie bei fast allen Tieren und dem das andere dazu einordnen, das ist's. Fern von aller Romantik. [...] Ich glaube den Körper so weit in der Vorstellung zu haben, nur mit dem Kopf bin ich noch nicht ganz im Reinen, doch nähere ich mich nun seit Jahren langsam von allen Seiten diesem Biest, vielleicht gelingt es mir doch, es einzukreisen, aber es tut sich immer eine neue Seite auf, so daß ich wohl immer so drum herum gehen werde." (Mataré, Tagebücher, op.cit., S. 160 f.). Da ihm die ursprünglich in der optischen Wirkung mitbedachte Maserung des Holzkörpers zu intensiv erschien und deutlich an das gefleckte Fell der Tiere erinnerte, wählte er den Guß in Bronze, der die reine Form betonte und ihm auch den ersehnten eleganten Schwung der Hörner ermöglichte.
Ewald Matare - Zeichen Eines Kopfes

Ewald Matare - Zeichen Eines Kopfes

Original 1953
Schätzung:
Ausgangswert:

Preis:

Bruttopreis
Postennummer: 342
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Lot: 342 Ewald Mataré 1887 Aachen - 1965 Büderich bei Neuss Zeichen eines Kopfes . 1953. Farbholzschnitt in Rot und Schwarz mit rotbrauner Tonplatte. Mataré/De Werd 391, Peters 319. Signiert, betitelt und bezeichnet "Handdruck". Aus einer unbekannten Auflagenhöhe in zweierlei Brauntönen. Auf festem strukturiertem Velin. 50,5 x 34,5 cm (19,8 x 13,5 in). Papier: 78 x 52 cm (30,7 x 20,4 in). [KP]. PROVENIENZ: Privatsammlung Italien. Zustandsbericht
Ewald Matare - Finnisches Pferd

Ewald Matare - Finnisches Pferd

Original 1929/30
Schätzung:

Preis:

Bruttopreis
Postennummer: 211
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Beschreibung:
EWALD MATARÉ Aachen 1887 - 1965 Büderich bei Neuss FINNISCHES PFERD 1929/1930 Bronzeplastik. Höhe 26,6 cm. Auf einer flachen rechteckigen Plinthe 20,2 x 8,9 cm montiert. Auf der Plinthe hinten links mit der Stempelmarke MATARÉ signiert. - Einer von wohl 14 Güssen. - Mit schöner dunkelbrauner Patina. Schilling 66b Provenienz Privatsammlung Rheinland Ausstellung Amsterdam/Enschede 1964 (Stedelijk Museum/Rijksmuseum Twenthe), Mataré, Kat. Nr. 22; Düsseldorf 1966 (Galerie Vömel), Werke der Malerei, Bildhauerei und Graphik, Kat. Nr. 14 mit Abb.; Kleve/Düsseldorf 1985/1986 (Museum Haus Koekkoek/Stadtmuseum), Ewald Mataré. Der 'Tote Krieger', Kat. Nr. 4, Abb. 690; Düsseldorf 2005 (Akademie-Galerie), Ewald Mataré - Eine Werkübersicht, Kat. Nr. 18, mit ganzseitiger Farbabb.; Kleve 2010 (Kurhaus Kleve), Ewald Mataré Plastik. Eine rheinische Privatsammlung, Kat. Nr. 10, S. 42 f. mit ganzseitiger Farbabb. Die erste Fassung dieser reizvollen Plastik entstand im finnischen Toijala nahe der Grenze zu Estland, wo Ewald Mataré die Sommermonate des Jahres 1929 verbrachte (vgl. Schilling 66). Diese Fassung des Finnischen Pferdes ist ebenfalls in Bronze gegossen, verfügt jedoch über geschlossene, das heißt miteinander verbundene Beine sowie ausgeformte Augen, Nüstern und eine Mähne, auf die Mataré bei den folgenden Varianten in Cocoboloholz (vgl. Schilling 66a) und Bronze (Schilling 66b) verzichtet hat. Ziel war es, durch das Weglassen der Details zu einer strengeren Linienführung, zur Betonung von klaren Konturen und ruhigen Formen zu gelangen. Die Reduktion entsprach dem Wunsch des Künstlers zu verdichten, weiter zu veredeln und zum Wesentlichen zu kommen. Allein durch das charakteristische Emblem sollte die Spezies Pferd würdevoll repräsentiert werden. Nach Matarés Meinung manifestierte sich die Form am besten in ihrer Einfachheit, das heißt als kompakte Körpermasse, wobei der schlanke, anmutige Charakter nicht verloren ging. Wegen der glatten, polierten Oberfläche und seiner grazilen Kontur reizt die Plastik zum Anpacken und Umgreifen, eine Wirkung, die Mataré sehr bewusst evoziert hat. „Die Plastik lebt im wirklichen Raum, die Malerei im Vorgestellten, das ist ihr elementarer Unterschied, und wie die Malerei durch das Auge, so sollte die Plastik durch die Hand als etwas Abtastbares wahrgenommen werden können. […] Der Gestaltungsprozeß wird nicht durch Licht und Schatten bestimmt, und auch der Blinde sollte eine Plastik genießen können.“ (Ewald Mataré: Ein Wort über Plastik, 1928, in: Hanns Theodor Flemming, Ewald Mataré, München 1955, S. 74)
Ewald Matare - Katzen (türgriff, Zweiteilig)

Ewald Matare - Katzen (türgriff, Zweiteilig)

Original 1960
Schätzung:
Ausgangswert:

Preis:

Nettopreis
Postennummer: 470
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Beschreibung:
Lot: 470 Ewald Mataré 1887 Aachen - 1965 Büderich bei Neuss Katzen (Türgriff, zweiteilig). 1960. Bronze mit rotbrauner Patina. Schilling 500. Jeweils links unten am Verbindungsknauf zwischen Tier und Platte mit dem Monogramm. Je 29,5 x 13,7 x 13 cm (11,6 x 5,3 x 5,1 in). Zwei Türgriffe in Form von katzenähnlichen Fabeltieren. Es existieren insgesamt 12 Exemplare. [CB]. Wir danken Frau Dr. Maja Kufferath, Düren, für die wissenschaftliche Beratung. LITERATUR: Vgl. Ewald Mataré. Skulpturen, Holzschnitte, Aquarelle, Ausst.Kat. Galerie Alex Vömel, Düsseldorf, Mai 1975, Nr. 21. Toni Feldenkirchen, Zeichen von der Erde und den Himmeln, in: Weltkunst, 1977, Heft 5, S. 404. Zustandsbericht