Ewald Matare

Germany (18871965 ) - Werke
MATARE Ewald Kleine Stehende Kuh

Ketterer /19.04.2013
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Mataré Ewald

 

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Ewald Matare - Zeichen Einer Kuh I

Ewald Matare - Zeichen Einer Kuh I

Original 1946
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Postennummer: 386
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Beschreibung:
Lot: 386 Ewald Mataré 1887 Aachen - 1965 Büderich bei Neuss Zeichen einer Kuh I . 1946. Bronze mit brauner Patina. Schilling 293. Auf der Unterseite mit dem stilisierten Monogramm (Stempelmarke). Eines von acht Exemplaren, teils Nachlassgüsse. Ca. 4,8 x 8,8 x 4,7 cm (1,8 x 3,4 x 1,8 in). AUSSTELLUNG: (wohl jeweils anderes Exemplar): Ewald Mataré. Plastiken, Kunsthandwerk, Handzeichnungen, Aquarelle, Graphik, Städtische Kunsthalle, Düsseldorf 27.6.-25.7.1967, Nr. 57 (mit Abb. 24). Städtische Kunstsammlungen 20. Jh., Bilder-Plastiken-Objekte-Aquarelle, Kunstmuseum Bonn, Bonn 1972, o. Nr. 25 Jahre Kunst in der Bundesrepublik Deutschland. Bilder-Plastiken-Objekte-Aquarelle-Zeichnungen aus dem Besitz des Städtischen Kunstmuseums Bonn, Bonn 1974, o. Nr. Ewald Mataré. Skulpturen, Holzschnitte, Aquarelle, Galerie Alex Vömel, Düsseldorf Mai 1975, Abb. 14. LITERATUR: Sammlungskatalog Karl-Ernst-Osthaus-Museum Hagen. Malerei, Plastik, Graphik, Hagen 1961, Nr. 78 (mit Abb., dort mit anderem Titel. Wohl anderes Exemplar). Der Titel ist Programm. Nicht die Kuh als Tier gestaltet Ewald Mataré. Er formt seine abstrahierte Version einer liegenden Kuh. Material und Form gehen hier innige Verbindungen ein. Mataré lässt sich von der Masse des Materials leiten und formt einen Körper, den er einer geometrisierten Sicht unterwirft. Alles Formale ist gedrungen, auf eine blockhafte Wirkung konzentriert. Und doch folgt Mataré den Gesetzen einer Körperlichkeit, die sich selbst unter dieser Abstraktion noch ablesen lässt. Der strenge Formwille, den Mataré konsequent verfolgte, wird zum besonderen Merkmal dieser Tierplastiken. Sie sind in ihrer formalen Gestaltung unverwechselbar mit dem plastischen Schaffen von Ewald Mataré verbunden. [KD].
Ewald Matare - Liegende Kuh

Ewald Matare - Liegende Kuh

Original 1945
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Postennummer: 460
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Beschreibung:
EWALD MATARÉ Aachen 1887 - 1965 Büderich bei Neuss LIEGENDE KUH 1945 Bronzeplastik. Höhe 5,1 cm. Breite 12,8 cm. Tiefe 6,3 cm. Am Bauch hinten mit der Stempelmarke 'MATARÉ' signiert und zusätzlich mit der Signatur 'MATARÉ' und mit dem Gießerstempel "NOACK BERLIN" versehen. Einer von wenigen Güssen, u.a. im Stedelijk Museum, Amsterdam. - Mit dunkelbrauner, teils anthrazitfarbener Patina. Schilling 272 a Provenienz Privatbesitz Rheinland Ausstellung vgl. Bremen 2005 (Gerhard Marcks-Haus), Konzentration und Offenheit. Ewald Mataré und Joseph Beuys, Kat. Nr. 15, Taf. 3 c, S. 10; Düsseldorf 2005 (Akademie Galerie), Ewald Mataré. Eine Werkübersicht, Kat. Nr. 56 mit Abb.; Kleve 2010 (Kurhaus Kleve), Ewald Mataré. Plastik, Eine rheinische Privatsammlung, Kat. Nr. 27 mit ganzseitiger Farbabb., S. 78 f., S. 140 f. Die “Liegende Kuh“ hat Mataré einem bewussten Abstraktionsprozess unterworfen. Die konzentrierte Form dieses ruhenden Tieres birgt Energie durch die Verdichtung der Formen, durch ihre Vereinfachung aufs Wesentliche. 1942 und 1943 entstanden im Kloster Eberbach im Rheingau die „Dreieckkühe“, die Mataré teils in Holz, teils in Bronze gearbeitet hat (Vgl. Schilling 214-217, 233). Das Dreieck wie auch das Trapez dient bei all diesen Arbeiten als dominantes, geometrisches Grundmuster. Im Juni 1942 schrieb Mataré in sein Tagebuch: „Immer klarer wird mir, wie die äußere Gestalt des Tieres mit der inneren Teilung übereinstimmen muss, soll es zu reinem Akkord werden. Klar ist mir die Erkenntnis, dass man ebenso wenig von der Tiergestalt als solcher, wie ebenso wenig nur von der vorgefassten Blockform ausgehen kann. In der Mitte muss das Ideal liegen. Es ist das Ringen des allzu Subjektiven mit dem allzu Objektiven, was sich in uns allen in unserer Zeit vollzieht, und mir, der ich mit der bildhauerischen Form arbeite, den Kampf zwischen der subjektiven Tierform und der objektiven seiner festen Gebundenheit an ein Maß auferlegt.“ (Sonja Mataré/Sabine Maja Schilling [Hg.], Ewald Mataré, Tagebücher 1915 bis 1965, Köln 1997, S. 265 f.).
Ewald Matare - Chinesisches Pferd / Tänzelndes Pferd

Ewald Matare - Chinesisches Pferd / Tänzelndes Pferd

Original 1943
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Postennummer: 691
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Beschreibung:
EWALD MATARÉ Aachen 1887 - 1965 Büderich bei Neuss CHINESISCHES PFERD / TÄNZELNDES PFERD 1943 Bronzeplastik, auf mitgegossener ovaler Plinthe. Höhe 20,8 cm. Auf der Unterseite des Bauches mit der Stempelmarke 'MATARÉ' signiert. - Einer von 14 bekannten Güssen, 4 davon Nachlass-Güsse. Lebzeitguss. - Mit dunkelbrauner, matter Patina. Kreisförmige Oxidationsspur am Hals sowie jeweils punktuell an den Innenseiten der Beine und am Schweifansatz. Provenienz Privatsammlung Nordrhrein Westfalen Ausstellung u.a.: Trier 1966 (Städt. Museum), Mataré, Kat. Nr. 13; Düsseldorf 1967 (Städt. Kunsthalle), Ewald Mataré. Pastiken, Kunsthandwerk, Handzeichnungen [...], Kat. Nr. 46; Sittard 1969 (Kritzraedthuis), Ewald Mataré, Kat. Nr. 21; Aachen 1973 (Suermondt-Museum), Ewald Mataré, o. Nr.; Kleve 2010 (Kurhaus Kleve), Ewald Mataré. Plastik, Eine rheinische Privatsammlung, Kat. Nr. 23 mit ganzseitiger Farbabb., S. 70 f., S. 139 Literatur Hanns Theodor Flemming, Ewald Mataré, München 1955, S. 27, Taf. 23 mit ganzseitiger Abb. (Holz); Ausst. Kat. Mataré und seine Schüler. Beuys, Haese, Heerich, Meistermann. Hannover/Nijmegen/Krefeld, Nr. 29, Abb. S.46; Ausst. Kat. Ewald Mataré. Kaiserslautern/Heilbronn, Nr. 31; Ausst. Kat. Aus den Trümmern. Bonn/Düsseldorf/Bochum 1985, Nr. P 35 Chinesisches Pferd / Tänzelndes Pferd 1943 Mataré "entnimmt dem Vorbild der Natur nur das Wesentliche, weil er das Wesen der Dinge veranschaulichen will. Die Lösung findet er im 'Zeichen', das als exemplarische Form alle Spielarten des Individuums im Typus zusammenfaßt." (Eduard Trier, Ewald Mataré, Recklinghausen 1958, S. 12) Das tänzelnde "chinesische" Pferd ist eine der bekanntesten Plastiken des Bildhauers. Es vereint exemplarisch die Wesenszüge seiner Kunst: die Abstrahierung der Figur zu einer Idee der ihr zugrundeliegenden Form, die Ästhetik einer wunderbar gestalteten Oberfläche und eine fast ornamentale Schönlinigkeit und Balance dieser Form. Die Grazilität und Leichtigkeit der Bewegung werden unterstrichen durch die fast als kalligraphisch zu bezeichnenden Umrisse der eleganten Gestalt, die vollkommen beherrscht und sicher zentriert auf einem Punkt wie um sich selber kreist. Diese Konzentration gibt der Bronze ihre unnachahmliche Ausstrahlung. Das "Tänzelnde Pferd" entstand nach Angaben von Sabine M. Schilling 1943 bei einem der Aufenthalte Matarés im Zisterzienserkloster Eberbach bei Eltville im Rheingau, ein Zufluchtsort inmitten der Kriegsjahre, den Mataré seit 1940 wiederholt in den Sommermonaten aufsuchte. Das ursprüngliche Original ist ein Zedernholz, das noch während des Krieges mutwillig beschädigt wurde und später von einer Schülerin des Künstlers restauriert werden konnte (vgl. Schilling 241 mit Abb. S. 96/97).
Ewald Matare - Kleine Stehende Kuh

Ewald Matare - Kleine Stehende Kuh

Original 1929
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Postennummer: 161
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Beschreibung:
Lot: 161 Ewald Mataré 1887 Aachen - 1965 Büderich bei Neuss Kleine stehende Kuh . 1929/30. Bronze mit hellbrauner Patina. Schilling 61a. Auf der Unterseite mit dem Monogramm. Eines von nur 4 bekannten Exemplaren. Ca. 4,5 x 8 x 3,4 cm (1,7 x 3,1 x 1,3 in). Exemplar ohne Plinthe. [KP]. Wir danken Frau Dr. Maja Kufferath, Düren, für die wissenschaftliche Beratung. PROVENIENZ: Privatsammlung Kanada. AUSSTELLUNG: Kleine Skulpturen und Bildhauer-Zeichnungen, Galerie Alex Vömel, Düsseldorf, 15.2.-31.3.1961, o. S., mit Abb. (anderes Exemplar, dort unter dem Titel "Weidende Kuh"). Aufrufzeit: ca. 14.19 h +/- 20 Min.
Ewald Matare - Kleine Liegende Kuh

Ewald Matare - Kleine Liegende Kuh

Original 1929
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Postennummer: 216
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Beschreibung:
EWALD MATARÉ Aachen 1887 - 1965 Büderich bei Neuss KLEINE LIEGENDE KUH 1929 Bronzeplastik. Höhe 8 cm. Breite 26,8 cm. Tiefe 11,4 cm. An der Unterseite des Halses mit der Stempelmarke 'MATARÉ' signiert. - Einer von wohl 13 Güssen, davon 4 Nachlass-Güsse. - Mit schöner messing-brauner, partiell anthrazitfarbener Patina. Schilling 56 a Provenienz Privatbesitz Rheinland Ausstellung Berlin 1929 (Galerie Ferdinand Möller), Ewald Mataré. Plastiken, Holzschnitte, Aquarelle, Zeichnungen 1920-1929, Kat. Nr. 24 a; Berlin 1931 (Galerie Ferdinand Möller), Ewald Mataré. Neue Plastik und Holzschnitte, Kat. Nr. 4; Kaiserslautern/Heilbronn 1981 (Pfalzgalerie Kaiserslautern/Städtische Museen Heilbronn), Kat. Nr. 16 mit Abb.; Düsseldorf 1984 (Galerie Ludorff), Mataré, S. 68 f. mit Abb.; Kleve 2010 (Museum Kurhaus), Ewald Mataré, Kat. Nr. 5 mit ganzseitiger Farbabb. S. 30, S.134 Literatur Hanns Theodor Flemming, Ewald Mataré, München 1955, S. 23, Tafel 16 (Holz); Sonja Mataré/Sabine Maja Schilling (Hg.), Ewald Mataré, Tagebücher 1915 bis 1965, Köln 1997, mit Abb. S. 165 Ewald Matarés "Kleine liegende Kuh" gehört zu den Inkunabeln der expressionistischen Plastik in Deutschland. Bei einem Arbeitsaufenthalt im Sommer 1929 in Toila (Estland) aus Birkenholz entstanden, entspricht sie mit ihren elegant geschwungenen Linien und geschliffenen großen Flächen dem ernsthaften Ringen des Künstlers um die Ablösung von der Naturform zur reinen Form, wie er das in seinem Tagebuch sehr eindringlich beschrieben hat. "[...] ich muß wiederholen, wie ein Tischler seinen Stuhl macht, so muß eine Plastik gemacht werden, alles sogenannte Gefühlsmäßige ist Unsinn und führt zum Sich-selbst-Verlieren. Die Eiform der Kuh wie bei fast allen Tieren und dem das andere dazu einordnen, das ist's. Fern von aller Romantik. [...] Ich glaube den Körper so weit in der Vorstellung zu haben, nur mit dem Kopf bin ich noch nicht ganz im Reinen, doch nähere ich mich nun seit Jahren langsam von allen Seiten diesem Biest, vielleicht gelingt es mir doch, es einzukreisen, aber es tut sich immer eine neue Seite auf, so daß ich wohl immer so drum herum gehen werde." (Mataré, Tagebücher, op.cit., S. 160 f.). Da ihm die ursprünglich in der optischen Wirkung mitbedachte Maserung des Holzkörpers zu intensiv erschien und deutlich an das gefleckte Fell der Tiere erinnerte, wählte er den Guß in Bronze, der die reine Form betonte und ihm auch den ersehnten eleganten Schwung der Hörner ermöglichte.
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