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Jacob Marrel

(Frankenthal 1614 -  Frankfurt 1681 )
MARREL Jacob Blumenstrauss In Einer Glasvase

Hampel
09.12.2005
Kunstwerk finden, Versteigerungsergebnisse und Verkaufspreise des Künstlers Jacob Marrel auf italienischen und internationalen Auktionen
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Kunstwerke bei Arcadja
57

Einige Werke von Jacob Marrel

Herausgesucht aus 57 Werken im Arcadja-Katalog
Jacob Marrel - Still Life Of Flowers In A Vase Set On A Stone Plinth With A Lizard And Grasshopper

Jacob Marrel - Still Life Of Flowers In A Vase Set On A Stone Plinth With A Lizard And Grasshopper

Original
Schätzung:
Ausgangswert:

Preis:

Bruttopreis
Postennummer: 3046
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
MARREL, JACOB (Frankenthal 1614 - 1681 Frankfurt am Main) Still life of flowers in a vase set on a stone plinth with a lizard and grasshopper. Oil on panel. 79 x 60 cm. Provenance: European private collection. The painting is registered at the RKD, The Hague, as by the hand of Jacob Marrel. --------------- MARREL, JACOB (Frankenthal 1614 - 1681 Frankfurt am Main) Blumenstillleben in einer Vase auf einer Steinplinthe mit einer Echse und einer Heuschrecke. Öl auf Holz. 79 x 60 cm. Provenienz: Europäische Privatsammlung. Das hier angebotene prunkvolle Blumenstillleben identifiziert Dr. Fred G. Meijer als ein eigenhändiges Werk von Jacob Marrel. Dabei sind die zwei rot-weiss geflammten Tulpen typische Motive im Oeuvre des Meisters und können als dessen Signum bezeichnet werden. Auch die Echse und die Heuschrecke finden sich in seinen Werken wieder, so beispielsweise in einer Komposition, die sich heute in der Kunstgalerie Hohenbuchau in Schlangenbad befindet (siehe RKD Nr. 190300). Ab etwa 1634 krönte Marrel zudem mehrere seiner Blumensträusse mit weissen Lilien, wie in unserem Gemälde. Auch die kleine gestreifte Anemone, hier mittig im Strauss, war ein beliebtes Motiv von Marrel und die Ausführung der Rosenblätter mit sorgfältig gehöhter Umrandung sind charakteristische Merkmale des Malers. Das Arrangement kann als Allegorie der vier Elemente gedeutet werden, wobei die Vase sinnbildlich für das Wasser, die Blumen für die Erde, die Echse für das Feuer und die fliegenden Insekten für die Luft stehen. Aufgrund stilistischer Merkmale datiert Dr. Meijer das hier angebotene Gemälde in die späten 1640er Jahre, in etwa zu der Zeit als Marrel nach Frankfurt zurückkehrte. Jacob Marrel, der eine Ausbildung bei dem Stilllebenmaler Georg Flegel in Frankfurt am Main genoss, kam um 1632 in Utrecht mit der Malerfamilie Bosschaert in Kontakt, insbesondere mit Ambrosius Bosschaert d. J. (1609-1645). 1664 reiste Marrel mit seinem Schüler Abraham Mignon (1640-1679) erneut nach Utrecht, wo Letzterer seine Lehre unter Jan Davidsz. de Heem (1606-1684) weiterführte. Marrel war nicht nur als Maler, sondern auch als Kunsthändler tätig, was seine zahlreichen Reisen erklärt und ihm die Möglichkeit gab, mit den einflussreichsten Künstlern seiner Zeit in Kontakt zu treten. Das Gemälde ist im RKD, Den Haag, als eigenhändiges Werk von Jacob Marrel archiviert.
Jacob Marrel - Blumenstrauss In Einer Glasvase Auf Einer Steinplinthe Mit Kleiner Schnecke

Jacob Marrel - Blumenstrauss In Einer Glasvase Auf Einer Steinplinthe Mit Kleiner Schnecke

Original
Schätzung:
Ausgangswert:

Preis:

Postennummer: 3060
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Description:

MARREL, JACOB

(Frankenthal 1614 - 1681 Frankfurt am Main)

Blumenstrauss in einer Glasvase auf einer Steinplinthe mit kleiner Schnecke.

Öl auf Leinwand. Unten rechts monogrammiert: J M.

58,5 x 42,5 cm.

Provenienz:

- Privatsammlung G. Eristoff, Paris, um 1972.

- Kunsthandel David M. Koetser, Zürich.

- Kunsthandel Kurt J. Müllenmeister, Solingen.

- Galerie Waterman, Amsterdam.

- Privatsammlung, Deutschland.

- Kunsthandel Peter de Boer, Amsterdam.

- Privatsammlung, Grossbritannien.

Das hier angebotene, prächtige Blumenarrangement in einer Glasvase ist ein charakteristisches Werk des Frankfurter Blumenmalers Jacob Marrel. Grosse Schwertlilien und Tulpen krönen das Bouquet und erzeugen optisch eine vertikale Achse, um die der Künstler kleinere Blumen, darunter Rosen, eine Nelke, Narzissen, Hyazinthen, Anemonen und Rosmarinzweige asymmetrisch platziert hat. Diese scheinbar zufällige Anordnung verleiht der Komposition eine sehr natürliche Wirkung. Doch auch die lebendigen Farben tragen dazu bei: die Blau- und Gelbtöne, die in den oberen Blumen links und den unteren Blüten rechts dominieren, werden durch die weissen, roten und rosafarbenen Blumen, welche von links unten nach rechts oben durch die Mitte des Bouquets emporsteigen, ausbalanciert. Das Arrangement wird von der oberen linken Ecke beleuchtet, sodass die Vase einen dramatischen Schatten nach rechts im Hintergrund wirft und die Nische an Tiefe gewinnt.

Der auf Blumenstillleben spezialisierte Jacob Marrel studierte ab 1627 bei Georg Flegel in Frankfurt am Main. Um 1630-1632 reiste er nach Utrecht, wo er einige Zeit unter Jan Davidsz. de Heem (1606-1684) lernte. 1651 erhielt er das Bürgerrecht in Frankfurt. Marrels Arrangements entsprechen meist einer bestimmten Saison, wie beispielsweise seine Kartusche mit Blumenornament und Phantasiearchitektur, welche ausschliesslich mit Frühlingsblumen geschmückt ist (Darmstadt, Hessisches Landesmuseum, Inv. Nr. GK 316, siehe Sander, Jochen (Hg.): Die Magie der Dinge, Ausst. Kat. Städel Museum 20.3.-17.8.2008, Kat. Nr. 67, S. 246-247). Einige Früchte-, Jagd- und Vanitasstillleben von Marell sind ebenfalls bekannt. Gegen Ende seiner Karriere entwickelte der Künstler eine Faszination für die Kunst Davidsz. de Heem und übernahm gelegentlich dessen Malstil für seine Werke. Aber auch Roelandt Savery (1576-1639) und Ambrosius Bosschaert d. J. (1573-1621) inspirierten sein Schaffen, wie beispielsweise sein frühes datiertes Werk, ein Stillleben mit Blumenvase und einem Frosch von 1634, heute im Rijksmuseum, Amsterdam (Inv. Nr. A772), bezeugt.

Das Motiv des Fensters in dem hier angebotenen Stillleben, das sich in der Glasvase reflektiert und einem in jener Zeit in Deutschland verbreiteten Typus entspricht, spricht für eine Datierung unseres Gemäldes um 1650, also nach Marrels Rückkehr nach Frankfurt.

Das Gemälde ist im RKD, Den Haag, als eigenhändiges Werk von Jacob Marrel aufgeführt.

MARREL, JACOB

(Frankenthal 1614 - 1681 Frankfurt am Main)

A flower bouquet in a glass vase, on a stone plinth, with a small snail.

Oil on canvas.

Monogrammed lower right: J M.

58.5 x 42.5 cm.

Provenance: - Private collection G. Eristoff, Paris, c. 1972.

- Kunsthandel David M. Koetser, Zurich.

- Kunsthandel Kurt J. Müllenmeister, Solingen.

- Galerie Waterman, Amsterdam.

- Private collection, Germany.

- Kunsthandel Peter de Boer, Amsterdam.

- Private collection, Great Britain. The present work is registered at the RKD, The Hague, as a work by the hand of Jacob Marrel.
Jacob Marrel - Bouquet Of Flowers In A Clay Vase With Cherries And Apricots On A Console

Jacob Marrel - Bouquet Of Flowers In A Clay Vase With Cherries And Apricots On A Console

Original 1645
Schätzung:

Preis:

Postennummer: 3028
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Auktion A158 Lot 3028

- 23 September 2011 15:00

*
MARREL, JACOB
(Frankenthal 1613/1614 - 1681 Frankfurt)

Bouquet of flowers in a clay vase with cherries and apricots on a console.

1645.

Oil on panel.

Monogrammed and dated lower right: J MR (ligature) fecit/ AN (ligature) 1645.

80 x 62 cm.

Provenance: - Eugen Slatter art dealer, London until 1956. - private collection , England. Exhibited: Slater Gallery, London, "Dutch and Flemish Masters", 25.4.1956 - 14.7.1956, No. 22. Fred G. Meijer of the RKD, The Hague, has confirmed the authenticity of this painting on the basis of a photograph.
€ 304 350.- / 391 300.-

*
MARREL, JACOB
(Frankenthal 1613/1614 - 1681 Frankfurt) Blumenstrauss in einer Tonvase mit Kirschen und Aprikosen auf einer Konsole. 1645. Öl auf Holz. Unten rechts monogrammiert und datiert: J MR (ligiert) fecit/ AN (ligiert) 1645. 80 x 62 cm.
Provenienz: - Kunsthandel Eugen Slatter, London bis 1956. - Privatsammlung, England. Ausstellung: Slater Gallery, London, "Dutch and Flemish Masters", 25.4.1956 - 14.7.1956, Nr. 22. Fred G. Meijer vom RKD, Den Haag, bestätigt die Eigenhändigkeit dieses Gemäldes anhand einer Fotografie, wofür wir ihm danken, und bezeichnet es als ein charakteristisches Beispiel aus den 1640er Jahren. Jacob Marrel, der zu den bedeutendsten Vertretern der Utrechter und Frankfurter Stillebenmalerei des 17. Jahrhunderts zählt und dessen Malstil eine Brücke zwischen der Tradition der Bosschaert Dynastie und der flämischen Malerei um Jan Davidsz de Heem und Daniel Seghers schlägt, wurde in Frankenthal am Rhein geboren. Nach dem Tod des Vaters 1624 zog die Familie im Dezember nach Frankfurt, wo Marrel ab 1627 bei Georg Flegel in die Lehre ging. In den frühen 1630er Jahren liess er sich in Utrecht nieder, wo er in der dortigen Malergilde als Lehrling ab 1636 registriert ist. Seine früheste datierte Arbeit ist signiert JACOBUS MARELLUS FECIT UTRECK 1634 und befindet sich heute im Rijksmuseum Amsterdam. In Utrecht etablierte sich Marrel als Stillebenmaler vorwiegend von Blumen und stand im engen Kontakt mit der Malerfamilie Bosschaert und Rolandt Savery, der nach dem Tod Rudolfs II. von Prag nach Utrecht zurückgekehrt war. Marrels Spätwerk ist vom Malstil Jan Davidsz. De Heems beeinflusst, den er wahrscheinlich anlässlich des Besuchs De Heems 1649 in Utrecht kennen lernte. Danach hielt sich Marrel wieder in Frankfurt auf, wo er ab 1651 das dortige Bürgerrecht erhielt und Johanna Sybilla Heim, die zweite Frau und Witwe von Matthäus Merian d. Ä., heiratete. Deren Tochter Maria Sibylla Merian unterrichtete er im Malen, Zeichnen und Kupferstechen. Obwohl Marrel bis 1659 nicht nach Utrecht zurückkehrte, blieb er den künstlerischen Impulsen beider Städte verbunden. 1679 liess er sich für immer in Frankfurt nieder, wo er auch verstarb. Dieses hier angebotene, signierte und 1645 datierte Blumenstilleben ist ein qualitätsvolles und charakteristisches Beispiel aus der Reifezeit des Malers. Es ist stilistisch und kompositorisch sehr verwandt mit dem grossen Blumenstrauss von 1640, der bei Koller im letzten Jahr versteigert wurde (Öl auf Holz, 69,5 x 52,6 cm, Los 3040, verkauft für Jahrhunderts wieder. In der sogenannten "Tulpomania" wurde sie zu börsenträchtiger Spekualtionsware erhoben und ihre Zwiebeln als Luxusartikel zu Höchstpreisen versteigert. Marrels Faszination besonders für Tulpen zeigt sich in sogenannten Tulpenbüchern, in denen er Aquarelle von verschiedenen Sorten anfertige, die er später für seine Gemälde als Vorlage verwendete. Eines dieser Alben befindet sich im Reichsprentenkabinet in Amsterdam.

€ 304 350.- / 391 300.-
Jacob Marrel - Still Life With Flowers In Aterracotta Vase On A Pedestal

Jacob Marrel - Still Life With Flowers In Aterracotta Vase On A Pedestal

Original 1640
Schätzung:

Preis: Nicht verbreitet
Postennummer: 3040
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Auktion A154 Lot 3040

- 17 September 201014:30
*
MARREL, JACOB

(Frankenthal1613/1614 - 1681 Frankfurt)
Still life with flowers in aterracotta vase on a pedestal. 1640.
Oil on panel. Signedand dated lower left: Jacobus Marrellus f. 1640.
69.5 x52.6 cm.

Provenance: Private collection, France. Privatecollection, Boston, USA. With written documentation by Dr. SamSegal.
€ 237 040.- / 281480.-
*
MARREL, JACOB
(Frankenthal 1613/1614 - 1681 Frankfurt)Blumenstilleben in einer Terracotta-Vase auf einem Sockel. 1640. Ölauf Holz. Unten links signiert und datiert: Jacobus Marrellus f.1640. 69,5 x 52,6 cm.
Provenienz: Privatsammlung Frankreich.Privatsammlung Boston, USA. Mit einer schriftlichen Dokumentationvon Dr. Sam Segal. Dieser reiche Blumenstrauss in einer barockenTerracotta-Vase auf einer Steinplinthe ist ein charakteristischesBeispiel des Utrechter Stillebenmalers Jacob Marrel. Dem Betrachterwird eine Vielfalt an Blumen präsentiert, die zu einemsymmetrischen Arrangement um eine Zentralachse gruppiert sind(siehe Diagramm von Dr. Sam Segal). Auffällig wird dabei, dass derMaler Blumen, die zu unterschiedlichen Jahreszeiten blühen, vereintund besonders den Schwerpunkt auf Tulpen setzt. So finden sichinsgesamt 7 verschiedene Tulpensorten, die besonders durch ihreGrösse, Form und Farbdifferenziertheit hervortreten. Tulpen warenzu Beginn des 17. Jahrhunderts besonders gefragte Sammlerobjekteund wurden abhängig von ihrer Farbenvielfalt und Seltenheit währendder sogenannten Tulpomanie, die 1637 ihren Höhepunkt erreichthatte, für mehrere Tausend Gulden gehandelt. 1640, als Marreldiesen hier angebotenen Blumenstrauss malte, waren die Preise fürseltenen Tulpen immer noch hoch und die Nachfrage nach der gemaltenVersion ebenso sehr gross. Marrel verfasste zwischen 1634 und 1648mehrere "Tulpenbücher", in denen er die Blüten in Aquarellenfesthielt. Diese Bücher wurden von den Händlern verwendet, um zudemonstrieren, wie die Tulpen im folgenden Jahr blühen sollten.Gleichzeitig fungierten sie auch als Vorlagen für seine Gemälde, woim Atelier die seltensten und gefragtesten Blumensorten zu einemStrauss imaginär zusammen gefügt wurden. Stilistisch vergleichtSegal unsere Komposition mit dem ebenfalls 1640 datierten Stillebenim Fitzwilliam Museum in Cambridge, wo eine vergleichbareSteinplinthe mit kleinen Bruchstellen zu sehen ist (Inv. Nr.PD36-1966, 45 x 35 cm). Ebenso finden sich dort ein ähnlicherGrasshüpfer sowie "Morello"-Kirschen, die in mehreren Stillebenauftauchen und möglicherweise eine Anspielung auf seinen Namendarstellen. Marrel zeigt bereits ab 1634 eine Vorliebe für barockeVasen in unterschiedlichen Formen und Grössen. Die hier gezeigteForm lässt sich mit der Vase des 1647 datierten Stillebens in derSammlung Heinz in Washington (Öl auf Kupfer, 38 x 28,5 cm)vergleichen. Der Hirschkäfer taucht auch in anderen GemäldenMarrels auf, wie beispielsweise in dem Stilleben von 1634 imAshmolean Museum in Oxford, und erinnert an die Zeichnung vonAlbrecht Dürer (Getty Museum, Malibu) von 1505, die zahlreicheKünstler inspirierte. Obwohl Jacob Marrel in Frankfurt geboren undunter Georg Flegel anfangs gelernt hatte, ist seine Malweise vonden zeitgenössischen Blumenmalern in Utrecht geprägt. Segalbezeichnet ihn als den letzten Maler des Bosschaert-Stils, dessenKompositionen von symmetrisch arrangierten Blumensträussen inleuchtenden Farben vor monochrom dunklem Hintergrund geprägtwerden, wie auch bei dieser hier angebotenen Version incharakteristischer und besonders qualitätsvoller Weise zum Ausdruckgebracht wird.

€ 237 040.- / 281480.-
Jacob Marrel - Blumenstrauss In Einer Glasvase

Jacob Marrel - Blumenstrauss In Einer Glasvase

Original
Schätzung:

Preis: Nicht verbreitet
Postennummer: 252
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
1613/14 Frankenthal - 1681 Frankfurt am Main
BLUMENSTRAUSS IN EINER GLASVASE
Rechts unten undeutlich bez. und dat. “Francofort ...37“.
An den oberen Ecken beschnitten.
Öl/Holz.
66 x 39 cm.
Vor lichtem, gräulichem Hintergrund präsentiert sich dasBlumenstilleben in einer gläsernen, gebauchten Vase mit Fuß, dieauf einer hölzernen Tischplatte steht. Der locker und luftiggesteckte Strauß, der den einzelnen, zum Teil sehr großen Blütenviel Entfaltungsraum lässt, gewinnt durch die ungewöhnlicheEinarbeitung von Feldblumen, wie etwa dem gelben Hahnenfuß oder derhellen Schafsgarbe, seinen besonderen Reiz. Dominant erscheinen dieweißen und hellroten Irisblüten, während der sanfte Lilaton derAkelei fast in der verhaltenen Farbigkeit des Bildgrundeszurücktritt. Auf der Tischplatte liegen herabgefallene kleineBlüten in zartem Weiß und Rosé sowie Wassertropfen, die, wie dieGlasvase, glänzende Lichtreflexe auffangen. Um das Stillleben herumhaben sich zwei Schmetterlinge und eine Libelle niedergelassen. Dernatürlich wirkende Lichteinfall hinterlässt einen silberngleißenden Schimmer auf den Blattoberflächen, der dem Ganzenbezaubernde Farbnuancen verleiht. Der eher flächige Duktus desKünstlers nimmt in den Weißhöhungen der Blüten leicht an Pastositätzu. Zur lieblichen Wirkung des ländlich-schlichten Straußes tragenzudem die mit leichtem Pinsel gemalten, filigranen Stängel bei.Durch den an seinen oberen Ecken beschnittenen Bildträgerfokussiert der Betrachter seinen Blick auf die anmutigeNatürlichkeit des Arrangements.
Literatur:
Dieses Gemälde ist in dem Werk von Claus Grimm, Stilleben,Stuttgart 2001 auf den Seiten 210/211 besprochen und abgebildet.Siehe auch das Werkverzeichnis von Bott, Gerhard: Ein stück vonallerlei blumenwerk - ein stück von früchten - zwei stück auf tuchmit hecht. Die Stillebenmaler Soreau, Binoit, Codino und Marrell inHanau und Frankfurt 1600-1650, Hanau 2001, S.144, Abb. S.136, 230(WV.M.24). (6004010)
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