Giacomo Manzu
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Italy (Bergamo 1908 - Ardea, Roma 1991 ) - Werke

Hampel /19.06.2012
€ 35.000,00 - € 45.000,00
€ 30.500,00
Kunstwerk finden, Versteigerungsergebnisse und Verkaufspreise des Künstlers Giacomo Manzu auf italienischen und internationalen Auktionen
Zu den Schätzungen und Zuschlägen von Giacomo Manzu

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Francesco Ciccio Solimena, Giovanni Lomi, Lorenzo Gignous, Peter Paul Rubens, Giorgio Belloni, Tito Pellicciotti, Giuseppe Migneco, Oreste Albertini, Henry Moore, Giacomo Francesco Cipper Il Todeschini, Felice Casorati
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Kunstwerke bei Arcadja
463Einige Werke von Giacomo Manzu
Herausgesucht aus 463 Werken im Arcadja-KatalogGiacomo Manzu - Testa Di Giapponese
Original 1982
Versteigerung:
Ketterer -08.12.2012
- Munich
Postennummer:
326
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Lot: 326
Giacomo Manzù
1908 Bergamo - 1991 Ardea bei Rom
Testa di giapponese
. 1982.
Bronze.
Verso mit dem Gießerstempel des Künstlers "MANZÙ". Unikat. 31 x 18 x 19,5 cm (12,2 x 7 x 7,6 in). Sockel: 26,2 x 16 x 16,5 cm (10,2 x 6,5 x 6,5 in).
Mit einem Foto-Zertifikat von Inge Manzù, Ardea, vom 3. November 2011.
PROVENIENZ: Privatsammlung Italien (direkt vom Künstler erworben).
Der italienische Bildhauer Giacomo Manzù wird 1908 in Bergamo, Italien, als Sohn eines Schusters in ärmlichen Verhältnissen geboren. Mit elf Jahren nimmt ihn der Vater aus der Schule, damit er bei einem Schnitzer in die Lehre geht und zum Familienunterhalt beiträgt. Bald zeigt sich jedoch sein handwerkliches Geschick. 1921 schreibt sich Manzù in die Abendschule in Bergamo ein und besucht dort einen Bildhauerkurs. Sein Lehrer, Ajolfi, stellt den talentierten Jungen in seiner Bildhauerwerkstatt an. Um diese Zeit sieht Giacomo Manzù in einem Buch die Skulpturen von Aristide Maillol, die ihn nachhaltig beeindrucken. Er beschließt ebenfalls Bildhauer zu werden und reist 1929 nach Paris. 1930 lässt er sich in Mailand nieder, dort nimmt er in den folgenden Jahren mit ersten Werken an Gemeinschaftsausstellungen in der Galleria del Milione teil. In Mailand kommt er auch in Kontakt mit dem Künstler Carlo Carrà. 1934 reist Giacomo Manzù nach Rom. 1937 wird sein Werk in Rom in der Galleria della Cometa gezeigt, Carlo Carrà schreibt einen Begleittext für den Katalog. 1938 erhält Giacomo Manzù einen eigenen Raum auf der 21. Biennale von Venedig. Ausstellungen in Mailand, Paris und New York folgen. 1940 nimmt Manzù einen Lehrauftrag an der Accademia di Brera in Mailand an, wo auch Marino Marini und Carlo Carrà lehren. Die Kriegsjahre verbringt Manzù in Bergamo. 1947 wird im Palazzo Reale in Mailand eine große Retrospektive seiner Werke gezeigt. Im selben Jahr nimmt Manzù an einem Wettbewerb für den Entwurf einer Türe für den Petersdom in Rom teil, in den nächsten Jahren entstehen zahlreiche Zeichnungen und Entwürfe dafür - 1952 erhält er schließlich den offiziellen Auftrag, das Thema ist der "Triumph der Heiligen und der Märtyrer der Kirche". 1954 wird Giacomo Manzù Lehrer für Bildhauerei an der Internationalen Sommerakademie in Salzburg, hier lernt er Oskar Kokoschka kennen und er trifft die Tänzerin Inge Schabel, die er kurz darauf heiratet. 1955 erhält Manzù den Auftrag für die Gestaltung der Haupttüre des Salzburger Doms. 1956 wird ihm wiederum ein eigener Raum auf der 28. Biennale von Venedig gewidmet. Zahlreiche weitere Ehrungen und Einzel- und Gruppenausstellungen in ganz Europa folgen.
Ursprünglich von Picassos Grafiken und später auch von Rodins Skulpturen beeinflusst, bleibt Manzù stets der figurativen Darstellung treu und wendet sich zu keinem Zeitpunkt seines künstlerischen Schaffens der Abstraktion zu. Ab den 1950er Jahren beherrschen zwei Lieblingsthemen seine Arbeit: junge, anmutige Frauenkörper in leichten, schwebenden und tänzerischen Haltungen sowie Kardinäle in starrer Pose und strenger Physiognomie. Die vorliegende Bronze wurde vom Künstler in ihrer ursprünglichen Oberflächenbeschaffenheit unpoliert und ohne Patina belassen, so dass die detaillierten Modellierungen des Tonmodells noch gut zur Geltung kommen. Die raue, impressionistische Oberfläche und die differenzierten Oxidationen bieten dadurch dem Auge des Betrachters viele Möglichkeiten über das Werk zu streifen und dieses eingehend auf sich wirken zu lassen. Der verinnerlichte Gesichtsaudruck und die geschlossenen Augen der Büste strahlen eine subtile Würde und Eleganz aus.
Am 17. Januar 1991 stirbt Giacomo Manzù in Ardea bei Rom. [DB].
Giacomo Manzu - Cardinale Seduto
Original 1970
Versteigerung:
Galerie Koller -03.12.2012
- Zurich
Postennummer:
3324
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Auktion Z32 Lot 3324
- 07 December 2012 17:00
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MANZÙ, GIACOMO
(Bergamo 1908 - 1991 Ardea)
Cardinale seduto. 1970.
Bronze with gold patina, on rectangular base. Verso with signature and foundry stamp: Manzu, New Fonderia MAF Milan "NFMM".
Height 93.5 cm.
With a certificate from Inge Manzù, Ardea, 3. November 2011.
Provenance: - Private collection Italy, acquired directly from the artist. - Private collection Germany Literature: - Rewald, John. Giacomo Manzù, Salzburg 1966. - see: Exhibition Catalogue, Giacomo Manzù, I Cardinali, Kunsthalle Basel, 19. Feb - 7. May1989.
CHF 120 000.- / 150 000.- € 100 000.- / 125 000.-
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MANZÙ, GIACOMO
(Bergamo 1908 - 1991 Ardea) Cardinale seduto. 1970. Bronze mit goldener Patina, auf rechteckiger Platte. Verso mit dem Namenszug und dem Giesserstempel: Manzu, New Fonderia MAF Milan "NFMM". Höhe 93,5 cm.
Mit Zertifikat von Inge Manzù, Ardea, 3. November 2011. Provenienz: - Privatsammlung Italien, direkt vom Künstler erworben. - Privatsammlung Deutschland. Literatur: - Rewald, John. Giacomo Manzù, Salzburg 1966. - Vgl.: Ausstellungskatalog, Giacomo Manzù, I Cardinali, Kunsthalle Basel, 19. Februar - 7. Mai 1989. Das Thema des Kardinals nimmt bei Manzù einen ikonenhaften Status an. Form und Volumen interessieren ihn, und weniger die religiösen Implikationen. Das Pluviale ist auf wenige Gewandfalten und Knöpfe reduziert ebenso wie die Mitra flächig gestaltet ist. Als 26 jähriger, im Jahr 1934, war Manzù tief beeindruckt, als er den amtierenden Papst Pius XI. im Petersdom zwischen zwei Kardinälen sitzen sah. Eine erste Ausformung in Bronze entstand bereits 1938 und ab 1949 gehört das Thema zu seinem festen Repertoire (Rewald S. 59). Das vorliegende Exemplar des sitzenden Kardinals wurde 1970 gegossen und ist eine grossformatige Ausführung dieses Themas.
CHF 120 000.- / 150 000.- € 100 000.- / 125 000.-
Giacomo Manzu - Cardinale Seduto
Original 1970
Versteigerung:
Galerie Koller -22.06.2012
- Zurich
Postennummer:
3324
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Auktion Z32 Lot 3324
- 22 June 2012 17:15
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MANZÙ, GIACOMO
(Bergamo 1908 - 1991 Ardea)
Cardinale seduto. 1970.
Bronze with gold patina, on rectangular base. Verso with signature and foundry stamp: Manzu, New Fonderia MAF Milan "NFMM".
Height 93.5 cm.
With a certificate from Inge Manzù, Ardea, 3. November 2011.
Provenance: - Private collection Italy, acquired directly from the artist. - Private collection Germany Literature: - Rewald, John. Giacomo Manzù, Salzburg 1966. - see: Exhibition Catalogue, Giacomo Manzù, I Cardinali, Kunsthalle Basel, 19. Feb - 7. May1989.
CHF 120 000.- / 150 000.- € 100 000.- / 125 000.-
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MANZÙ, GIACOMO
(Bergamo 1908 - 1991 Ardea) Cardinale seduto. 1970. Bronze mit goldener Patina, auf rechteckiger Platte. Verso mit dem Namenszug und dem Giesserstempel: Manzu, New Fonderia MAF Milan "NFMM". Höhe 93,5 cm.
Mit Zertifikat von Inge Manzù, Ardea, 3. November 2011. Provenienz: - Privatsammlung Italien, direkt vom Künstler erworben. - Privatsammlung Deutschland. Literatur: - Rewald, John. Giacomo Manzù, Salzburg 1966. - Vgl.: Ausstellungskatalog, Giacomo Manzù, I Cardinali, Kunsthalle Basel, 19. Februar - 7. Mai 1989. Das Thema des Kardinals nimmt bei Manzù einen ikonenhaften Status an. Form und Volumen interessieren ihn, und weniger die religiösen Implikationen. Das Pluviale ist auf wenige Gewandfalten und Knöpfe reduziert ebenso wie die Mitra flächig gestaltet ist. Als 26 jähriger, im Jahr 1934, war Manzù tief beeindruckt, als er den amtierenden Papst Pius XI. im Petersdom zwischen zwei Kardinälen sitzen sah. Eine erste Ausformung in Bronze entstand bereits 1938 und ab 1949 gehört das Thema zu seinem festen Repertoire (Rewald S. 59). Das vorliegende Exemplar des sitzenden Kardinals wurde 1970 gegossen und ist eine grossformatige Ausführung dieses Themas.
CHF 120 000.- / 150 000.- € 100 000.- / 125 000.-
Giacomo Manzu - Cardinale Seduto
Original
Versteigerung:
Hampel -19.06.2012
- Munich
Postennummer:
640
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
640
Giacomo Manzu,
1908 Bergamo - 1991 Ardea bei Rom
CARDINALE SEDUTO
Höhe: 38 cm.
Plinthenbreite: 29 cm.
Plinthentiefe: 22,5 cm.
An der linken rückwärtigen Falte in Form eines Lacksiegels die Stempelsignatur Manzu/N.F.MM..
Modell 1970 in zwei Variationen herausgegebenen.
Bronzefigur eines sitzenden Kardinals. Der große Chormantel kegelförmig um die Gestalt gelegt, auf querrechteckiger, mitgegossener, plattenförmiger Plinthe. Der Kopf trägt eine hohe Mitra. Der kubistisch abstrahierte Mantel mit kräftigen, gliedernden Falten. Schöne kupferfarbene Patina. (861992)
Schätzpreis € 35.000 - 45.000
Giacomo Manzu - Cardinale
Original 1968
Versteigerung:
Kornfeld -14.06.2012
- Bern
Postennummer:
102
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Giacomo Manzù
Bergamo 1908 - 1991 Rom
102
Cardinale
CHF 100'000.-
Bronze
Um 1968
44 cm hoch - Sockelplatte 26:26 cm
Rückseitig auf der Platte mit dem Signatur- und Giesserstempel im Oval "MANZU/NFMM" (New Fonderia MAF Milano)
Provenienz:
Galerie Welz, Salzburg
Privatsammlung Schweiz
Unikat. In dunkelbrauner Patina, tadellos in der Erhaltung
1934, anlässlich seines ersten Besuches in Rom, sah Manzù Papst Pius XI. im Petersdom zwischen zwei Kardinälen sitzend, 1938 entstand darauf der erste Kardinal in Bronze. Seit 1949 wurde das den Künstler faszinierende Thema, auch in unterschiedlichen Formaten, oftmals wiederholt. 1956, anlässlich der Biennale in Venedig, wurde erstmals eine grössere Gruppe von verschiedenen Variationen ausgestellt





