Piero Manzoni

Italy (Soncino, Cremona 1933Milano 1963 ) - Werke
MANZONI Piero Achrome

Lempertz /01.06.2011
450.000,00 - 500.000,00
Nicht zugeschlagen

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322

Einige Werke von Piero Manzoni

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Piero Manzoni - Impronta Sughero

Piero Manzoni - Impronta Sughero

Original 1959
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Postennummer: 907
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Beschreibung:
Lot: 907 Piero Manzoni 1933 Soncino bei Mailand - 1963 Mailand Impronta sughero (Achromie) . 1959. Frottage. Rechts unten signiert und datiert. Eines von 150 Exemplaren. Auf bräunlichem Velourpapier. 22,5 x 17,5 cm (8,8 x 6,8 in), blattgroß. Beigelegt in "La lune en rodage I", Edition Paderma, Basel. [SM]. LITERATUR: Germano Celant, Piero Manzoni, Catalogo generale, Mailand 1975, S. 169, Nr. 16ct (anderes Exemplar). Aufrufzeit: ca. 16.38 h +/- 20 Min.
Piero Manzoni - Ohne Titel

Piero Manzoni - Ohne Titel

Original 1959
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Postennummer: 646
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Beschreibung:
PIERO MANZONI Soncino 1933 - 1963 Mailand OHNE TITEL 1959 Druck auf bräunlichem Velourspapier 22,5 x 17 cm, unter Glas gerahmt. Unten rechts signiert und datiert PIERO MANZONI '59 . Eines von ca. 65 nicht numerierten Exemplaren, als Beilage zum Buch "La Lune en rodage I". Edition Panderma, Carl Laszlo, Basel. Celant 283 Ausstellungen: Mönchengladbach 1970 (Städtisches Museum), Piero Manzoni Hannover 1970 (Kunstverein Hannover), Piero Manzoni, 1933-1963, Ausst.Kat.Nr.20 (jeweils mit rückseitigem Aufkleber)
Piero Manzoni - Impronta Sughero (achromie)

Piero Manzoni - Impronta Sughero (achromie)

Original 1959
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Postennummer: 1176
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Beschreibung:
Lot: 1176 Piero Manzoni 1933 Soncino bei Mailand - 1963 Mailand Impronta sughero (Achromie). 1959. Frottage Rechts unten signiert und datiert. Eines von 150 Exemplaren. Auf bräunlichem Velourpapier. 22,5 x 17 cm (8,8 x 6,6 in), blattgroß Beigelegt in "La lune en rodage I", Edition Paderma, Basel. [SM]. PROVENIENZ: Galerie Ursula Lichter, Frankfurt (auf der Rahmenrückwand mit Etikett). Privatsammlung Süddeutschland. AUSSTELLUNG: Porträt einer Sammlung, Steinernes Haus, Frankfurter Kunstverein, 7.4.-7.5.1978 (auf der Rahmenrückwand mit Etikett). LITERATUR: Germano Celant, Piero Manzoni, Catalogo generale, Mailand 1975, S. 169, Nr. 16ct (anderes Exemplar). Zustandsbericht
Piero Manzoni - Achrome

Piero Manzoni - Achrome

Original
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Postennummer: 660
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Beschreibung:
PIEROMANZONI (Soncino 1933 - 1963 Mailand) Achrome 1961/1962 Synthetische Fasern auf Holz, mit Samt bezogen,81 x 64,5 cm, unter Plexiglashaube. - Fachmännisch gereinigt undder Samt erneuert. Diese Maßnahmen erfolgten in Absprache mit derFondazione Piero Manzoni, Mailand. Die vorliegende Arbeit ist in der Fondazione Piero Manzoni,Mailand, unter der Nummer 1361A/11 registriert. Provenienz: Privatsammlung, Deutschland „Das Eintreten neuer Bedingungen, das Auftauchen neuer Problemebringt neben der Notwendigkeit neuer Lösungen neue Methoden, neueMaßnahmen mit sich; man hebt nicht durch Laufen oder Springen vomBoden ab, dazu braucht man Flügel; Änderungen genügen nicht, dieUmwandlung muss Vollständig sein. Deshalb kann ich die Maler nicht verstehen, die sich, obwohl siesich angeblich für die modernen Probleme interessieren, heute immernoch dem Bild gegenüber so verhalten, als sei dies eine Fläche, dieman entsprechend einem mehr oder weniger schätzenswerten, mehr oderweniger vom Hörensagen bekannten Geschmack mit Farben und Formenausfüllen muss. Haben sie ein Zeichen gesetzt, so machen sie einen Schritt zurück,betrachten ihr Werk mit geneigtem Kopf und einem halb geschlossenenAuge, schnellen dann wieder nach vorn, fügen ein weiteres Zeichen,eine weitere Farbe der Palette hinzu und setzen diese Gymnastikfort, bis sie das Bild ausgefüllt, die Leinwand bedeckt haben: dasBild ist fertig. Eine Fläche mit unbegrenzten Möglichkeiten ist nunauf eine Art Behälter reduziert, in den unnatürliche Farben,künstliche Bedeutungen hineingezwungen und gedrückt sind. Doch warum soll man diesen Behälter nicht leeren? Warum dieserFläche nicht befreien? Warum nicht versuchen, die unbegrenzteBedeutung eines totalen Raumes, eines reinen, absoluten Lichts zuentdecken? Andeuten, Ausdrücken, Darstellen sind heute nichtvorhandene Probleme (und darüber habe ich schon vor einigen Jahrengeschrieben), gleichgültig ob es sich um die Wiedergabe einesGegenstandes, einer Tatsache, einer Idee, eines dynamischenPhänomens handelt oder nicht. Ein Bild ist nur gültig in seinerEigenschaft als totales Sein; es muss nichts sagen, nur sein; zweiaufeinander abgestimmte Farben oder zwei Tonalitäten derselbenFarbe bilden schon ein Verhältnis, das der Bedeutung der einzigen,unbegrenzten, absolut dynamischen Fläche fremd ist; dieUnvollendbarkeit ist streng monochrom oder besser ohne jede Farbe(und wird nicht im Grunde auch die Monochromie, da ihr jedesFarbverhältnis fehlt, farblos?) Die künstlerische Problematik, die sich der Komposition, der Formbedient, verliert hier jeden Wert: Im totalen Raum haben Form,Farbe, Dimensionen keinen Sinn; der Künstler hat seine vollständigeFreiheit erreicht; die reine Materie wird zu reiner Energie; dieHindernisse des Raumes, die Abhängigkeit vom Subjektiven sindabgeschafft; die ganze künstlerische Problematik ist überwunden.Für mich ist daher heute der Künstler unbegreiflich, der rigorosdie Grenzen einer Fläche festsetzt, auf der er ein genauesVerhältnis von Formen und Farben in strengem Gleichgewichtunterbringen muss. Warum sich darüber Sorgen machen, wie eine Liniein einem Raum unterzubringen ist? Warum einen Raum festlegen, warumdiese Beschränkungen? Formenkomposition, Formen im Raum, Raumtiefe,all diese Probleme sind uns fremd: eine Linie kann man nur frei,bis ins Unendliche ziehen, jenseits jedes Kompositions- oderDimensionspromblems; im totalen Raum existieren keine Dimensionen.Sinnlos sind auch hier alle Farbprobleme, alle Fragen desFarbverhältnisses (auch wenn es sich um Tonmodulierungen handelt);wir können nur eine einzige Farbe auftragen oder vielmehr abermalseine einzige, ununterbrochene, kontinuierliche Fläche ausbreiten(aus der jeder überflüssige Eingriff, jedeInterpretationsmöglichkeit ausgeschlossen ist). Es geht nicht darum, Blau auf Blau oder Weiß auf Weiß zu malen (weder im Sinne des Komponierens noch desSelbstausdrucks), ganz im Gegenteil; für mich ist das Problem, einegänzlich weiße (vielmehr gänzlich farblose, neutrale) Flächeaußerhalb jedes malerischen Phänomens, jedes dem Flächenwertfremden Eingriffs zu bieten; ein Weiß, das nicht Polarlandschaft,evozierende oder schöne Materie, Empfindung oder Symbol oder sonstetwas ist: eine weiße Fläche, die weiße Fläche ist und nichtsanderes (eine farblose Fläche, die eine farblose Fläche ist), odernoch besser, die ist und nichts anderes: Sein (und totales Sein istreines Werden). Kann diese unbestimmte (nur lebendige) Fläche aufgrund dermateriellen Gegebenheit des Werkes auch nicht unendlich sein, soist sie doch zweifellos undefinierbar, bis ins Unendlichewiederholbar, ohne Unterbrechung der Kontinuität. Dies wird nochdeutlicher bei den Linien ; hier existiert nicht einmal mehrdas mögliche Missverständnis des Bildes: Die Linie entwickelt sichnur in der Länge, sie läuft ins unendliche: die einzige Dimensionist die Zeit. Es versteht sich von selbst, dass eine Linie wederHorizont noch Symbol ist und nicht deshalb Gültigkeit hat, weil siemehr oder weniger schön ist, sondern weil sie mehr oder wenigerLinie ist: weil sie ist (wie im Übrigen ein Fleck Gültigkeit hat,insofern er mehr oder weniger Fleck und mehr oder weniger schön undevozierend ist; doch in diesem Fall hat die Fläche nur den Werteines Mediums). Das gleiche gilt für die Corpi d´aria , reduzier- undausdehnbar von einem Minimum zu einem Maximum (vom Nichts zumUnendlichen), als Sphäroiden absolut unbestimmt, weil jederEingriff, der darauf ausgerichtet ist, ihnen eine (auch unförmige)Form zu geben, illegitim und unlogisch ist. Es geht nicht darum zuformen, es geht nicht darum, Botschaften zu artikulieren (wie manauch nicht auf fremdes Dazwischentreten zurückgreifen kann, etwaparawissenschaftliche Komplizierungen, persönliche Angelegenheiten,wie aus der Psychoanalyse, graphische Kompositionen,ethnographische Phantasien etc… jede Disziplin trägt ihreLösungselemente in sich selbst); sind sie etwa nicht Ausdruck,Phantasiegebilde, Abstrahierung, leere Vorspiegelung? Es gibt nichts zu sagen, es gibt nur zu sein, es gibt nur zuleben.“ (Piero Manzoni, Freie Dimension, in: Azimuth, Nr.2, Januar1960, wiederabgedruckt in: ZERO, Italien, Azimut/Azimuth 1959/1960in Mailand, Und heute, Ausst.Kat. Villa Merkel, Galerien der StadtEsslingen am Neckar, Ostfildern-Ruit 1996, S.163)
Piero Manzoni - Ohne Titel (aus: La Luneen Rodage I)

Piero Manzoni - Ohne Titel (aus: La Luneen Rodage I)

Original 1959
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Nettopreis
Postennummer: 1153
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Beschreibung:
PIEROMANZONI (Soncino 1933 - 1963 Mailand) Ohne Titel (aus: La luneen rodage I) 1959 Druck auf bräunlichem Velourpapier. 22 x 18 cm. Druck auf bräunlichem Velourpapier 22,3 x 17,3cm. Unten rechts signiert und datiert PIERO MANZONI '59 . Eines von 150 nicht numerierten Exemplaren einerGesamtauflage von 215 Exemplaren, als Beilage zum Buch "La Lune enrodage I". Edition Panderma, Carl Laszlo, Basel. Rückseitig mit demStempel „Slg. Carl Vogel Hamburg“ versehen. Celant 283
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