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Arcadja Auctions

Rene Magritte

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(Lessines 18981967 ) - Werke
MAGRITTE Rene La Folie Almayer

Ketterer /27.04.2012
Nicht verbreitet
2.800,00
Kunstwerk finden, Versteigerungsergebnisse und Verkaufspreise des Künstlers Rene Magritte auf italienischen und internationalen Auktionen
Zu den Schätzungen und Zuschlägen von Rene Magritte

 

Auch genannt :

Magritte

Magritte René

 



Kunstwerke bei Arcadja
1242

Einige Werke von Rene Magritte

Herausgesucht aus 1,242 Werken im Arcadja-Katalog
Rene Magritte - Le Fils De L'homme

Rene Magritte - Le Fils De L'homme

Original 1964
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Nettopreis
Postennummer: 54
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Lot: 54 René Magritte 1898 Lessines - 1967 Brüssel Le fils de l'homme . 1964. Farblithografie. Von Georgette Magritte, der Ehefrau des Künstlers, signiert, nummeriert und bezeichnet. Aus einer Auflage von 150 Exemplaren . Auf Velin von Arches (mit Wasserzeichen). 77,5 x 59,5 cm (30,5 x 23,4 in). Papier: 89,5 x 66,5 cm (35,2 x 26,1 in). Gedruckt und herausgegeben von Mourlot (mit dem Trockenstempel). Bei der vorliegenden Lithografie, die René Magrittes phantastische Bilderzählungen meisterlich wiedergibt, handelt es sich um einen späteren Druck nach dem gleichnamigen Ölgemälde aus dem Jahr 1964, das sich in einer New Yorker Privatsammlung befindet (vgl. Whitfield/Raeburn 999). [KP]. Aufrufzeit: ca. 13.26 h +/- 20 Min.
Rene Magritte - Schéhérazade

Rene Magritte - Schéhérazade

Original
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Postennummer: 7297
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Beschreibung:
Magritte, René Schéhérazade Schéhérazade. Farblithographie auf Velin. 54,8 x 41,5 cm (Darstellung); 73,5 x 52,8 cm (Blattgröße). Signiert von Georgette Magritte, sowie unten rechts mit der Stempelsignatur. Auflage 200 röm. num. Ex. Ganz ausgezeichneter Druck mit Rand. Gering gebrauchsspurig, minimal gebräunt, sonst in schöner Erhaltung. Magritte, René Schéhérazade
Rene Magritte - La Belle Captive

Rene Magritte - La Belle Captive

Original 1966
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Postennummer: 236
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Beschreibung:
Magritte René 1898 - 1967 B Mehr >> La belle captive, 1966 Radierung. H 430 mm B 210 mm. (Rahmen). 87/100. Signiert. In Passepartout montiert. Guter Zustand, minim stockfleckig. (* CHF 1000.- / 1500.-) (* USD 1100.- / 1600.-) Mehr >> (* EUR 800.- / 1200.-) Auktion Dienstag, 27. November 2012 Start 17.30 Uhr, Nr. 201 - 270
Rene Magritte - La Folie Almayer

Rene Magritte - La Folie Almayer

Original
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Ausgangswert:

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Nettopreis
Postennummer: 351
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Lot: 351 René Magritte 1898 Lessines - 1967 Brüssel La folie almayer. 1968. Farbradierung. Kaplan/Baum 18 e (von e). Handschriftlich bezeichnet "ea". Mit der gestempelten Signatur. Eines von nur wenigen Künstlerexemplaren. Auf Velin von BFK Rives (mit Wasserzeichen). 19,8 x 15 cm (7,7 x 5,9 in). Papier: 28,2 x 23 cm (11,1 x 9 in). Illustration 3 für "Le lien de paille" von Louis Scutenaire. Gedruckt von Georges Visat, Paris. Mit dem Atelier-Trockenstempel des Künstlers. [SM]. Zustandsbericht
Rene Magritte - La Mémoire

Rene Magritte - La Mémoire

Original 1940
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Nettopreis
Postennummer: 3252
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Beschreibung:
* MAGRITTE, RENÉ (Lessines 1898 - 1967 Brussels) La Mémoire. Circa 1940. Gouache on paper. Signed lower right: Magritte. 35.2 x 26.5 cm. Provenance: - before 1973, probably a collection in the United States. - Sotheby's London, 5. April 1973. - Acoris Gallery, London 1973, acquired at the above auction. - Christie's London, 5. December 1978, Lot 166. - Private collection, Germany, acquired at the above auction. Exhibited: - London 1974: Acoris, Surrealist Masters, Cat No 45, London 1974. Literature: - Sylvester, David. René Magritte, catalogue raisonné, vol. IV: Gouaches, Temperas, Watercolours and Papiers Collées 1918-1967, Antwerp 1994, p. 54, Cat No 1181 (with ill.). CHF 600 000.- / 800 000.- € 492 890.- / 657 190.- * MAGRITTE, RENÉ (Lessines 1898 - 1967 Brüssel) La Mémoire. Um 1940. Gouache auf Papier. Unten rechts signiert: Magritte. 35,2 x 26,5 cm. Provenienz: - Vor 1973 wohl in einer Sammlung in den USA. - Sotheby's London, 5. April 1973. - Acoris Gallery, London 1973, bei obiger Auktion erworben. - Christie's London, 5. Dezember 1978, Los 166. - Privatsammlung Deutschland, bei obiger Auktion erworben. Ausstellung: - London 1974: Acoris, Surrealist Masters, Kat.Nr. 45, London 1974. Literatur: - Sylvester, David. René Magritte, catalogue raisonné, Bd. IV: Gouaches, Temperas, Watercolours and Papiers Collées 1918-1967, Antwerpen 1994, S. 54, Kat.Nr. 1181 (mit Abb.). René Magritte ist in Belgien geboren und aufgewachsen, ab 1916 studiert er an der Brüsseler Akademie der Schönen Künste, wo er die kubistisch-futuristischen Strömungen der Zeit kennenlernt. Er arbeitet als Musterzeichner in der Tapetenfabrik, um für sich und seine Frau, Georgette, den Lebensunterhalt zu verdienen. Neben der Arbeit in der Fabrik malt er seine eigenen Bilder und entwickelt seinen für ihn so typischen klaren, gegenständlichen Stil. Ende der 20er Jahre zieht es ihn in die Nähe von Paris, dort erhält er zahlreiche Anregungen von den Bildern der Surrealisten, tief beeindruckt ist er von dem Werk "Lied der Liebe" von Giorgio de Chirico. Hierzu sagt Magritte selbst, dass es "einer der bewegendsten Momente in seinem Leben [war]. Zum ersten Mal haben meine Augen den Gedanken gesehen." Anfang des Jahres 1930 kehren Georgette und Magritte nach Brüssel zurück und hier entwickelt er nun seinen eigenen, für ihn so typisch sachlichen Malstil weiter. Die Gegenstände gibt er naturalistisch wieder, bringt sie jedoch in einen ungewöhnlichen Zusammenhang, so dass herkömmliche Seh- und Denkgewohnheiten erschüttert werden. Die alltäglichen und vertrauten Gegenstände oder Situationen haben plötzlich etwas Unerwartetes. Der klare und sachliche Stil, den er für die Wiedergabe von Objekten und Körpern wählt, darf nicht mit einer primitiven Malerei verwechselt werden. Martin Mariën sagt in einem Vorwort zu einer Ausstellung von René Magritte 1943 in Brüssel: "[...] l'on se leurre de tenter à ce propos un parallèle avec certains peintres primitifs:cette peinture est unique." Magrittes Malstil und seine Bilder sind einzigartig, seine Werke entstehen auf der Basis seiner Gedanken, die geprägt sind von strenger Klarheit und ironischer Frische. (Macel Mariën : " la rigueur et la fraîcheur de pensée qui président à son éclosion sont les instruments très humains de la méthode dont Magritte est l'inventeur en peinture et i'initiateur sans rival. "). Diese meist fantastisch anmutenden Werke entstammen nicht der Traumwelt, Magritte selbst sagt hierzu: "Im Hinblick auf meine Malerei wird das Wort ‚Traum' oft missverständlich gebraucht. Meine Werke gehören nicht der Traumwelt an, im Gegenteil." Sie sind vielmehr ein visuell verwirklichter Gedanke. Verschiedene Gegenstände erscheinen immer wieder auf den Werken des Künstlers wie zum Beispiel die Pfeife, der Bowlerhut, der blaue Himmel mit weißen Wolken, die Eisenschellen, die Wand, die Statue und der Fesselballon, meist beziehen sich diese Gegenstände auf Kindheitserinnerungen. In Magrittes Kindheit trugen zum Beispiel die Pferde in Brüssel oder auch in Charleroi Schellen um den Hals, diese kommen ebenso wie der Fesselballon, der auf sein Elternhaus stürzte, in unterschiedlichen Zusammenhängen und Größen in seinen Bildern vor. Meisterhaft verbindet er auch in der vorliegenden Gouache die Elemente seiner Erinnerung mit der Freude an der Verschlüsselung und es ist genau diese Freude an der Verschlüsselung zusammen mit der von ihm so geschätzten Ambivalenz zwischen Zeigen und Verbergen, die den Spannungsbogen in seinen Werken aufrecht erhält. Auf unserem Werk steht der Kopf einer Skulptur blutend und mit geschlossenen Augen vor einer Wand aus Holz. Das Rätsel geht auch hier weiter, was verbirgt sich hinter der Holzwand, was verbirgt sich hinter diesem steinernen Kopf? Der Betrachter erkennt und versteht die einzelnen wiedergegebenen Gegenstände doch der Sinn ihrer Zusammenstellung erschließt sich ihm nicht. Er muss sich auf die Suche nach einer Bedeutung begeben und möchte den Gedanken des Meisters folgen, bei dieser Suche erkennt er dann das subtile Rätselspiel des Werkes. "Jedes Ding, das wir sehen, verdeckt ein anderes, und wir würden sehr gern sehen, was uns das Sichtbare verdeckt..." (René Magritte). Die Gouache trägt den Titel "La Memoire"; möglicherweise ist dieser Titel ein Hinweis auf die Deutung des Werkes? Normalerweise wäre es falsch sich an den Bildtitel festzuhalten, sie sind für Magritte meist nur eine weitere Möglichkeit eine falsche Fährte ins Spiel zu bringen, sie dienen eher dazu innerhalb der Sprache und der Logik der Worte eine Konfrontation hervorzubringen, analog zu derjenigen, die das gemalte Bild vollzieht. Bei der vorliegenden Gouache ist der Titel dennoch ein Indiz für des Rätsels Lösung. René Magritte macht in dieser wundervoll poetischen Gouache die Erinnerung sichtbar. Er verfolgt sein Ziel einen Gedanken darzustellen und wie könnte er eindrücklicher die Erinnerung wiedergeben, als durch das in Stein gemeißelte Gesicht einer jungen Frau, von der man weiß, dass es sie nicht mehr gibt, dass sie lebendig war und nie mehr sein wird, mit einem Blutfleck an der Schläfe, der ausdrucksvoll auf dieses für immer vergangene Lebendige verweist. Wie bei vielen seiner Werke hat Magritte auch diese Komposition der "La Mémoire" einige Male variiert und neben der Gouache auch ein Öl (1948) mit demselben Titel gemalt. René Magritte der grosse Meister der Ent- und Verfremdung, der Deplatzierung und Neukombination von Menschen und Dingen schliesst in dieser uns vorliegenden Gouache eindrucksvoll verscheidende Dinge zu einem neuen poetischen und rätselhaften Bild zusammen. Er erweckt in uns die Freude am Suchen und Betrachten. CHF 600 000.- / 800 000.- € 492 890.- / 657 190.-