Nicolaes Maes
TweetBeobachten Sie den Künstler anhand der Aufgepasst!-E-Mails
(1634 - 1693 ) - Werke

Lempertz /15.05.2010
€ 40.000,00 - € 50.000,00
Nicht zugeschlagen
Kunstwerk finden, Versteigerungsergebnisse und Verkaufspreise des Künstlers Nicolaes Maes auf italienischen und internationalen Auktionen
Zu den Schätzungen und Zuschlägen von Nicolaes Maes
Auch genannt :

Maes Nicolaas

Maes Nicolas

Die Kunden haben gesucht Nicolaes Maes haben auch gesucht:
Peter Nason, Pieter Ii Neefs, Adriaen Frans Boudewyns, Arnold Van Aken, Flaminio Torri, Giuseppe Recco, Joost Cornelisz Droochsloot
Peter Nason, Pieter Ii Neefs, Adriaen Frans Boudewyns, Arnold Van Aken, Flaminio Torri, Giuseppe Recco, Joost Cornelisz Droochsloot
Kunstwerke bei Arcadja
245Einige Werke von Nicolaes Maes
Herausgesucht aus 245 Werken im Arcadja-KatalogNicolaes Maes - Portrait Of A Noblewoman In A Black Dress With White Collar
Original 1649
Versteigerung:
Galerie Koller -19.09.2011
- Zurich
Postennummer:
3049
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Auktion A158 Lot 3049
- 23 September 2011 15:00
*
MAES, NICOLAES
(Dordrecht 1632 - 1693 Amsterdam)
Portrait of a noblewoman in a black dress with white collar.
1649.
Oil on canvas.
Inscribed centre left: AE t.
52.
An.
1649.
108 x 82.6 cm.
Provenance: - Weinmüller auction, Munich, 14-15.6.1961. - Lempertz auction, Cologne, 12.11.1963. - Galerie Heinneman, Wiesbaden. - acquired at the above gallery by the previous owner in 1977. - private collection . Exhibited: Galerie Mohnen, Mannheim, Niederländische Gemälde des 17. Jahrhunderts, 1962.
CHF 20 000.- / 30 000.- € 17 390.- / 26 090.-
*
MAES, NICOLAES
(Dordrecht 1632 - 1693 Amsterdam) Bildnis einer edlen Dame mit schwarzem Kleid und weissem Kragen. Öl auf Leinwand. Links mittig bezeichnet: AE t. 52. An. 1649. 108 x 82,6 cm.
Provenienz: - Auktion Weinmüller, München, 14-15.6.1961. - Auktion Lempertz, Köln, 12.11.1963. - Galerie Heinneman, Wiesbaden. - dort erworben vom vorherigen Besitzer 1977. - Privatsammlung. Ausstellung: Galerie Mohnen, Mannheim, Niederländische Gemälde des 17. Jahrhunderts, 1962. Literatur: "Niederländische Gemälde des 17. Jahrhunderts", in: Rhein-Neckar-Zeitung, 16.1.1962, Ausgabe 12, S. 5, mit Abb. Fred G. Meijer vom RKD, Den Haag und Dr. Léon Krempel identifizieren dieses Gemälde als ein frühes Werk von Nicolaes Maes nach einem Portrait von Jacob Gerritsz. Cuyp (1594 -1651/52), wofür wir ihnen danken. Eine Dame mittleren Alters sitzt in einem rot bezogenen Stuhl mit hoher Lehne. Ihr Gesicht wird von einer hübschen doppelten Haube umrahmt und in ihrer rechten Hand hält sie ein Paar weisse Handschuhe. Ohne zusätzlichen Schmuck ist sie in ein bescheidenes schwarzes Kleid gehüllt. Lediglich der sonst eher leere Hintergrund wird von einem roten Vorhang oben und an der rechten Bildhälfte geziert. Das hier angebotene Bildnis kann in die frühen 1660er Jahre datiert werden, wenn man die stilistische Ähnlichkeit mit mehreren Portraits des Malers aus dieser Zeit berücksichtigt. Ein besonders bekanntes Vergleichsbeispiel ist das Bildnis des Jacob Trip im Mauritshuis in Den Haag (um 1665, Öl auf Leinwand, 121,5 x 100,1 cm, signiert und bezeichnet: Aet 84 / N. MAES / I, Inv. Nr. 90). Charakteristisch für diese Gruppe von Portraits ist die Abbildung des Modells sitzend in einem Stuhl mit hoher Lehne, in Lebensgrösse, vor einem hochgezogenen roten Vorhang und in Dreiviertellänge. Weiter zeichnen sie sich durch die einfache Pose des Portraitierten, einer zurückhaltenden Gestik und eines einfachen Gesichtsausdrucks aus. Schliesslich gehören eine bescheidene Kleidung in schwarzen, grauen und weissen Tönen, die durch die intensiv rote Möblierung in Kontrast gesetzt werden, zu den Merkmalen dieser Bildnistypen. In den späteren 1660er Jahren wich der strenge Realismus des Künstlers einem eleganteren, ausladenderen und farbenfrohem Stil, der vom Oeuvre Anthony van Dycks (1599-1641) und von der französischen Portraitkunst jener Zeit beeinflusst war. Obwohl die Datierung dieses Bildnisses in die 1660er Jahre widersprüchlich zur Inschrift im Gemälde (Aet. 52 /An. 1649) erscheint, bleibt Letzteres ein eindrücklicher Hinweis bezüglich des Ursprungs dieses Portraits. Léon Krempel vermutet richtig, dass es sich hierbei nicht einfach um ein Beispiel der Schaffensweise Nicolaes Maes im Stile Jacob Gerritsz. Cuyps handelt, sondern um eine modernisierte Kopie nach dem grossen Meister. Die Beschäftigung mit den Portraits von Cuyp lässt den Blick auf ein Bildnis einer Dame im Alter von 52 und sein Pendant, das Bildnis ihres Ehemanns, im Alter von 63 im Musée des Beaux-Arts in Metz richten, die beide im Jahr 1649 gemalt wurden (Öl auf Holz, je 72 x 60 cm, das Bildnis des Mannes bezeichnet, signiert und datiert: AEtatis. 63 / JG. cuyp. fecit / Ano 1649, das Bildnis der Dame bezeichnet, signiert und datiert: AEtatis. 52 / JG cuyp. fecit. / Ano 1649). Die Ähnlichkeit der portraitierten Dame mit unserem Gemälde ist dabei unverkennbar und die Altersbezeichnung, die sich auf dem Prototypen wiederfindet, entspricht der Altersangaben der Portraitierten im Jahre 1649. Trotzdem nahm sich Nicolaes Maes die Freiheit, das Format von Cuyps Portrait in halber Länge zu einer Dreiviertelkomposition zu vergrössern und die Hände der Portraitierten, den Stuhl und den Vorhang hinzuzufügen. Der Grund, warum Maes Cuyps Bildnis kopierte, lässt sich ziemlich leicht erklären. Um 1660, als Maes dieses Portrait ausführte, war Cuyp, der führende Dordrechter Portraitist der früheren Generation, bereits seit einigen Jahren verstorben und es kann davon ausgegangen werden, dass die Portraitierte ebenfalls dahingeschieden war. Es scheint deshalb sehr wahrscheinlich, dass unser Gemälde von den Erben der Portraitierten in Auftrag gegeben wurde, in der Absicht es in einer Reihe von Bildnissen der jüngeren Familienmitgliedern von einem aktuellen Meister zu integrieren. Tatsächlich war es für Künstler des 17. Jahrhunderts nicht unüblich, posthume Portraits auszuführen und so findet sich im Oeuvre von Maes noch ein weiteres Beispiel: Léon Krempel weist auf eine Serie von Bildnissen der Amsterdamer Hooft Familie hin, die Maes um 1673-75 ausführte und welche Portraits von Henrick Hooft und seiner Gattin, Aeghje Hasselaer, mit der Bezeichnung ihres Alters im Jahre 1640 beinhalten, die wohl am besten als modernisierte Portraits nach Michiel van Miereveldt bezeichnet werden können (siehe Krempel, Léon: Studien zu den datierten Gemälden des Nicolaes Maes, Peterburg 2000, S. 307-308, Kat. Nr. 125d und 125e). Nicolaes Maes kehrte 1653, nachdem er bei Rembrandt in die Lehre gegangen war, nach Dordrecht zurück und etablierte sich dort als unabhängiger Meister. Zunächst spezialisierte er sich auf rembrandeske biblische Szenen und Genredarstellungen, die sich auf das häusliche Leben von Frauen und Kindern konzentrierte. Um 1655 begann er seine lange und produktive Karriere als Portraitmaler. Während einige seiner frühen Portraits immer noch Spuren von Rembrandts Einfluss zeigen, war die konservative Dordrechter Tradition, die von Malern wie Jacob Gerritsz. Cuyp (1594-1652) vertreten war, ebenso wichtig in Maes' frühem Portraitstil. Maes erkannte offensichtlich die Gelegenheit, sich in Dordrecht als erstklassiger Portraitmaler zu etablieren: Cuyp war 1652 gestorben und sein Sohn Albert hatte sich zunehmend von der Portraitmalerei abgewandt, um sich anderen Inhalten zu widmen. Trotz des regen Wettbewerbs durch andere Dordrechter Maler, darunter Samuel van Hoogstraten (1627-1678), Cornelis Bisschop (1630-1674) und Jacobus Levecq (1634-1675), erhielt Maes als einflussreichster Portraitist der Stadt grosses Ansehen. Offensichtlich war die Nachfrage nach seinen Portraits so gross, dass sie andere Genrethemen in seinem Werk beinahe ganz in den Schatten stellte und ab 1659 widmete sich Maes ausschliesslich der Portraitmalerei.
CHF 20 000.- / 30 000.- € 17 390.- / 26 090.-
Nicolaes Maes - Portrait Of A Girl With A Sheep And A Deer In Front Of A Landscape With A Cascade.
Original
Versteigerung:
Nagel -23.02.2011
- Stuttgart
Postennummer:
623
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
MAES,
NICOLAES (1632-1693).
Portrait of a girl with a sheep and a deer in front of a landscape with a cascade.
Oil/canvas/canvas,
inscribed,
probably authentic signature but later traced.
For the painting's composition cf.
Krempel,
León,
Studien zu den da
61 x 50 cm
Bildnis eines Mädchens mit Schaf und Hirsch vor Landschaftshintergrund mit Wasserfall.
Öl/Leinwand/Leinwand,
unten links bezeichnet (wohl authentische Signatur,
aber später nachgezogen.
61 x 50 cm
Für die Komposition vgl.
Krempel,
León,
Studien zu den datierten Gemälden des Nicolaes Maes,
Petersberg 2000,
Kat.-Nr.
A 169.
Wir danken Herrn Dr.
León Krempel,
der das Gemälde im Original gesehen und dessen Authentizität mündlich bestätigt hat.
Nicolaes Maes - Bildnis Eines Kleinen Adeligenmädchens
Original
Versteigerung:
Hampel -16.06.2010
- Munich
Postennummer:
516
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
516
Nicolaes Maes,
1634 Dordrecht - 1693 Amsterdam
BILDNIS EINES KLEINEN ADELIGENMÄDCHENS
Öl auf Leinwand.
61 x 58,5 cm.
Links unten signiert.
Im alten, vergoldeten Régence-Rahmen.
Dreiviertelfigur in blauem Seidenkleid mit roter Schärpe vordunklem Landschaftshintergrund mit Wasserfall. Sie hält einBlütengebilde neben einem kleinen Schaf, dahinter ein jungerHirsch. Ihre Zugehörigkeit zum Adel ist durch ihren Perlenschmuckangedeutet, der die Wirkung des anmutigen Gesichtes noch hebt.(780504)
Schätzpreis € 35.000 - 40.000
Nicolaes Maes - Bildnis Einesherrn
Original
Versteigerung:
Lempertz -15.05.2010
- Cologne
Postennummer:
1686
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
NICOLAES MAES (1634 Dordrecht - 1693Amsterdam)
BILDNIS EINESHERRN
Signiert unten rechts:
N. Maes (wohlnachgezogen)
Öl auf Leinwand. 131,4 x 108,5 cm.
Provenienz
Privatsammlung, Belgien. - Van Herck-Auktion, Antwerpen,24.10.1927, Lot 57. - Sammlung Alphonse Giroux, Brüssel. - SeineVersteigerung, Brüssel, 5.3.1928, Lot 34. - J. Leger & Son,London 1929. - Sammlung H. J. Spiller, 1935. - Auktion Christie´s,London, 26.7.1935, Lot 139. - Privatsammlung, England. - AuktionSotheby´s, London, 11.7.1962, Lot 111. - Sammlung Alfrd S. Karlsen,Beverly Hills. - Auktion Christie´s, London, 19.11.1971, Lot 75. -Sammlung Peter Moeller, Los Angeles. - J. Paul Getty Museum, LosAngeles, 1976. - Auktion Sotheby´s, Amsterdam, 8.5.2007, Lot68.
Literatur
Werner Sumowski: Gemälde der Rembrandt-Schüler. Bd. III. Landau1983, S. 2030, Nr. 1409, Abb. 2135. - Peter C. Sutton: Dutch Art inAmerica. Washington 1986, S. 146 (als Karel Dujardin). - DavidJaffé: Summary Catalogue of European Paintings in the J. Paul GettyMuseum. Los Angeles 1997, S. 37, m. Abb. (als Karel Dujardin). -Fred G. Meijer: The Collection of Dutch and Flemisch Still LifePaintings Bequeathed by Daisy Linda Ward to the Ashmolean Museum.Oxford/Zwolle 2003, S. 246-247. - Jennifer Killian: The Paintingsof Karel Du Jardin 1626-1678. Catalogue Raisonné.Amsterdam/Philadelphia 2005, S. 243, Nr. C38 (Ablehnung derZuschreibung an Karel Dujardin).
Dieses imposante Dreiviertelbildnis eines Manneswird gänzlich bestimmt von der virilen physischen Präsenz desDargestellten. Sein Gesicht ist
en
face
wiedergegeben, und er blickt mit festem Blick den Betrachter an.Sein frontal dargestellter Oberkörper nimmt nahezu die gesamteBreite des Bildes ein. Die Linke lagert dabei ruhig auf demPostament einer abgebrochenen Säule, während die Rechte kraftvollin die Hüfte gestützt ist. Als Hintergrundfolie für den ganz inSchwarz gekleideten Mann dient ein Fels, der die gesamte Bildhöheeinnimmt. Der Fels lässt am linken Bildrand den Ausblick auf einenGarten frei, wo die Statue einer nackten weiblichen Figur zu sehenist.
Dieses Porträt, das wohl um 1670 entstanden ist, greift zahlreicheBildelemente auf, die die holländische, aber auch die flämischeBildnismalerei im Laufe des 17. Jahrhunderts entwickelt haben. DiePose mit dem angewinkelten Arm und der in die Hüfte aufgestütztenHand machten vor allem Frans Hals und Barholomäus van der Helst zueinem Standardrepertoire in ihren Männerbildnissen. Sie sindAusdruck männlicher Tugenden und werden verstärkt durch die massiveFrontalität, in der der Dargestellte repräsentiert ist - imGegensatz zu den vornehmlich im eleganten Dreiviertelprofilwiedergegebenen Porträtierten etwa bei Frans Hals. So ist es auchkein Zufall, dass dem Mann eine Säule beigestellt ist und er voreinem Fels dargestellt wird, handelt es sich doch um zwei Symboleder
constantia
, der Beständigkeit, wie sie etwa in derflämischen Bildnismalerei der ersten Hälfte des 17. Jahrhundertsgebräuchlich wird. Der Garten, der den Landschaftshintergrundbildet, verweist auf den Reichtum und den hohen gesellschaftlichenRang des Dargestellten, der sich zu seiner Tugendhaftigkeitgesellt.
Die kunsthistorische Forschung ist sich schon immer über die hoheQualität dieses Bildnisses einig gewesen, Jennifer Kilian nannte esein "impressive and beautiful painting of an elegant gentleman"(Kilian, op. cit., S. 243). Die Autorschaft dagegen wurde langeZeit kontrovers diskutiert und wechselweise Nicolaes Maes oderKarel Dujardin zugesprochen. Das J. Paul Getty Museum erwarb dasBildnis als ein Werk des Nicolaes Maes, um es dann Karel Dujardinzu geben. Dem folgte Peter Sutton, Kilian jedoch lehnte dieseZuschreibung in ihrem Werkverzeichnis zu Dujardin ab. Mittlerweilehat sich die Meinung von Sumowski durchgesetzt, der das BildNicolaes Maes gibt. Sumowski datiert es um 1670 und bringt es miteinem 1669 datierten Damenbildnis, das sich heute in der HamburgerKunsthalle befindet, sowie dem Porträt des Nicolaes Stoop Jansz.von 1672 aus dem Gemeentemuseum in Den Haag in Verbindung(Sumowski, op. cit., S. 2030). Fred Meijer bringt dieHintergrundlandschaft dieses Bildnisses mit einer vergleichbarenDarstellung in einem Früchtestillleben von Nicolaes Maes (AshmoleanMuseum, Oxford) in Verbindung, das er um 1670 datiert, undbekräftigt dabei die Richtigkeit der Zuschreibung unseresBildnisses an Nicolaes Maes.
Nicolaes Maes - Bilnis Einesdunkelgekleideten Jungen Mannes
Original 1669
Versteigerung:
Palais Dorotheum -21.04.2010
- Vienne
Postennummer:
256
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Nicolaes Maes
(Dordrecht 1634–1693 Amsterdam) Bilnis einesdunkelgekleideten jungen Mannes, signiert und datiert Mitte rechts:Maes 1669, Öl auf Holz, 38,5 x 29 cm, gerahmt
Provenienz: Privatsammlung, Wien.
Nicolaes Maes, einer derbegabtesten Schüler Rembrandts, war ein bedeutender Bildnismaler.Die Werke aus seinen späteren Jahren sind weniger von Rembrandt alsvon der flämischen Kunst seiner Zeit beeinflusst.





