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Arcadja Auctions

Elke Krystufek

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(Wien 1970 ) - Werke
KRYSTUFEK Elke Moai 3 (heaven)

im Kinsky Kunst Auktionen /10.05.2011
50.000,00 - 80.000,00
Nicht zugeschlagen
Kunstwerk finden, Versteigerungsergebnisse und Verkaufspreise des Künstlers Elke Krystufek auf italienischen und internationalen Auktionen
Zu den Schätzungen und Zuschlägen von Elke Krystufek


Kunstwerke bei Arcadja
57

Einige Werke von Elke Krystufek

Herausgesucht aus 57 Werken im Arcadja-Katalog
Elke Krystufek - Come Make Me Happy

Elke Krystufek - Come Make Me Happy

Original 2000
Schätzung:

Preis:

Bruttopreis
Postennummer: 109
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Elke Silvia Krystufek * (Wien 1970 geb.) Come Make Me Happy Öl auf Leinwand 70 x 50 cm 2000 Rückseitig signiert, datiert und bezeichnet: Elke Krystufek, Come Make Me Happy! 12-27-2000 Elke Krystufek studierte von 1988 bis 1992 an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Arnulf Rainer. Schon Krystufeks erster öffentlicher Auftritt, die Performance Aktion, 1990 am Institut für Gegenwartskunst, schockierte enorm. Nachdem die Künstlerin den Raum und ihren nackten Körper bemalt hatte, fügte sie sich mit einem Messer Schnitte zu. Exemplarisch führte sie mit dieser Aktion jene Themen ein, mit denen sie sich auch in den folgenden Jahren in ihren Videos, Zeichnungen, Collagen, Gemälden, Installationen und Performances auseinandersetzen würde: Exhibitionismus und Voyeurismus, das Arbeiten mit dem eigenen Körper und Repräsentationen des Selbst in unterschiedlichen Spielarten des Genres Selbstportrait. Das Jahr 1992 markierte ihren Eintritt in den Wiener Kunstbetrieb, als sie eine Installation vom Atelier Franz Grafs in die Galerie Metropol verlegte und so ihren privaten Lebens- und Arbeitszusammenhang öffentlich machte. Im Anschluss entstanden zahlreiche Videoarbeiten mit selbst geführter Kamera, die sich geschlossen in der Sammlung der Generali Foundation befinden, so "Vomitting/Eating" (1992) zum Thema Bulimie. In einer postmodernen Variation des Siebzigerjahre-Slogans „Das Private ist politisch“ gerät ihr alles zum Material ihrer Arbeit – Fotos und Filme ihrer Kindheit, ihre (Liebes-)Beziehungen und das Interesse für das Leben und Werk anderer KünstlerInnen. Die Montage ist das ureigenste Metier der Künstlerin – so las sie z. B. in den 21 Fotomontagen der Serie "Elke Krystufek liest Otto Weininger" (1993) Zitate aus dem Buch „Geschlecht und Charakter“ mit Versatzstücken aus Zeitschriften und eigenen Werken gegen. Hart konfrontierte sie 1994 die BetrachterInnen ihrer Masturbationsperformance in der Wiener Kunsthalle mit den voyeuristischen Anteilen der eigenen Sexualität. Ihre Einzelausstellung "I am your mirror" in der Wiener Secession inszenierte sie 1997 streng seriell mit 50 Blöcken von Fotos aus ihrem privaten Fundus. In den letzten Jahren arbeitet sie verstärkt im installativen Bereich, in Kombinationen aus Bildern, Fotos und Textilien, die als Behausungen für als Alter Ego fungierende Kleiderpuppen dienen. 2005/06 erhielt sie die Professur für konzeptuelle Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. 2009 repräsentierte sie Österreich im Österreichischen Pavillon bei der 53. Biennale in Venedig zusammen mit Dorit Margreiter und Franziska und Lois Weinberger.
Elke Krystufek - "mom" "sexual Language" "arthur Fucking Rimbaud" (marlene Dumas)

Elke Krystufek - "mom" "sexual Language" "arthur Fucking Rimbaud" (marlene Dumas)

Original 2004
Schätzung:

Preis:

Postennummer: 161
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Elke Silvia Krystufek* (Wien 1970 geb.) "Mom" "Sexual language" "Arthur fucking Rimbaud" (Marlene Dumas) Acryl, Collage auf Leinwand 200 x 300 cm 2004 Bezeichnet rückseitig Signiert und datiert rückseitig: 04 Elke Krystufek Provenienz: Österreichischer Privatbesitz „Die Arbeit, die ich mache, ist nur möglich mit einer relativ großen Distanz. Ich glaube, das ist auch der größte Unterschied zu vielen anderen Menschen: dass ich einen großen Abstand zu mir selbst habe.“ (Elke Silvia Krystufek) Elke Silvia Krystufeks Kunst provoziert und schockiert. Gnadenlos und radikal bricht sie Tabus, sie ist aggressiv und subtil zugleich, beschämend direkt und ausufernd vielschichtig in ihrem gesellschafts-kritischen Anspruch. Seit ihrer ersten Performance 1990, wo sie ihren nackten Körper bemalte und mit einem Messer ihre Haut blutig ritzte, hat sie ihren eigenen Körper zum primären Objekt der künstlerischen Darstellung gemacht und sich in unzähligen Werken und mit medialer Vielfalt – ihr Repertoire reicht von der Fotografie, dem Video über die Performance bis zur Zeichnung und Malerei - selbst inszeniert. Ihre beißend kritische Körperkunst, die sie bis an die Grenze der Selbstverstümmelung treibt, wurzelt tief in der österreichischen Tradition des Aktionismus. Weitere Information finden Sie im Zusatztext (PDF).
Elke Krystufek - Dont Loose Your Nerve

Elke Krystufek - Dont Loose Your Nerve

Original 1995
Schätzung:

Preis:

Postennummer: 140
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Elke Krystufek* (Wien 1970 geb.) Dont loose your nerve Acryl auf Leinwand 170 x 130 cm 1995 Signiert und datiert rückseitig: 1995 Elke Krystufek Elke Krystufek studierte von 1988 bis 1992 an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Arnulf Rainer. Bereits ihr erster öffentlicher Auftritt – eine Performance am Institut für Gegenwartskunst - im Jahr 1990 geriet zum Skandal. Nachdem sie den Raum und ihren nackten Körper bemalt hatte, fügte sie sich mit einem Messer Schnitte zu. Mit dieser Aktion führte sie jene Themen ein, die sie in den folgenden Jahren in ihren Videos, Zeichnungen, Collagen, Gemälden, Installationen und Performances immer wieder behandelt. Exhibitionismus und Voyeurismus, das Phänomen der Macht und Verfügbarkeit, gestaltete Körper und Grenzerfahrungen, Sex, Gewalt, aber auch Freizeit und Popkultur. 1992 erregte sie Aufsehen, als sie eine Installation vom Atelier Franz Grafs in die Galerie Metropol verlegte und so ihren privaten Lebens- und Arbeitszusammenhang öffentlich machte. Ihre erste große Einzelausstellung fand im Jahr 1997 in der Wiener Secession statt. Zahlreiche Ausstellungen und Performances im In- und Ausland folgten. 2009 vertrat sie gemeinsam mit Dorit Margreiter und Franziska und Lois Weinberger Österreich auf der 53. Biennale von Venedig. (MS)
Elke Krystufek - Moai 3 (heaven)

Elke Krystufek - Moai 3 (heaven)

Original 2006
Schätzung:

Preis:

Postennummer: 139
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Elke Krystufek* (Wien 1970 geb.) Moai 3 (Heaven) Öl auf Leinwand 300 x 199 cm 2006 Provenienz: österreichischer Privatbesitz Literatur: Elke Krystufek. The Height of Knowledge and the Speed ofThought, Ausstellungskatalog MAK Wien, 2006/07, S. 17 (Abb.) "Meine Kunst ist eine Form von Geschichtsschreibung, dielangfristig mithilft, Strukturen zu verändern, ähnlich wie dasVirginia Woolf in England gemacht hat oder Luise F. Pusch inHannover. Feministinnen sind immer dann Siegerinnen, wenn ihreArbeiten weiterkommuniziert werden, wenn sie Denkweisen zumPositiven hin verändern. Und Künstlerinnen sind dann Siegerinnen,wenn ihre Arbeiten auch rechtzeitig angekauft werden." (ElkeKrystufek) Schon Krystufeks erster öffentlicher Auftritt, die PerformanceAktion, 1990 am Institut für Gegenwartskunst, schockierte. Nachdemdie Künstlerin den Raum und ihren nackten Körper bemalt hatte,fügte sie sich mit einem Messer Schnitte zu. Exemplarisch führtesie mit dieser Aktion jene Themen ein, mit denen sie sich auch inden folgenden Jahren in ihren Videos, Zeichnungen, Collagen,Gemälden, Installationen und Performances auseinandersetzen würde:Exhibitionismus und Voyeurismus, das Arbeiten mit dem eigenenKörper und Repräsentationen des Selbst in unterschiedlichenSpielarten des Genres Selbstportrait. Das Jahr 1992 markierte ihren Eintritt in den Wiener Kunstbetrieb,als sie eine Installation vom Atelier Franz Grafs in die GalerieMetropol verlegte und so ihren privaten Lebens- undArbeitszusammenhang öffentlich machte. Im Anschluss entstandenzahlreiche Videoarbeiten mit selbst geführter Kamera, die sichgeschlossen in der Sammlung der Generali Foundation befinden, so"Vomitting/Eating" (1992) zum Thema Bulimie.
Elke Krystufek - Ile Des Impressionistes

Elke Krystufek - Ile Des Impressionistes

Original 1999
Schätzung:

Preis:

Bruttopreis
Postennummer: 312
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Elke Krystufek* (Wien 1970 geb.) Ile des Impressionistes Öl auf Leinwand 180 x 140 cm 1999 Signiert, datiert und betitelt rückseitig: Elke Krystufek, "Ile desImpressionistes", 7/ 19-20 / 99 Schon Krystufeks erster öffentlicher Auftritt, die PerformanceAktion, 1990 am Institut für Gegenwartskunst, schockierte enorm.Nachdem die Künstlerin den Raum und ihren nackten Körper bemalthatte, fügte sie sich mit einem Messer Schnitte zu. Exemplarischführte sie mit dieser Aktion jene Themen ein, mit denen sie sichauch in den folgenden Jahren in ihren Videos, Zeichnungen,Collagen, Gemälden, Installationen und Performancesauseinandersetzen würde: Exhibitionismus und Voyeurismus, dasArbeiten mit dem eigenen Körper und Repräsentationen des Selbst inunterschiedlichen Spielarten des Genres Selbstportrait. Das Jahr 1992 markierte ihren Eintritt in den Wiener Kunstbetrieb,als sie eine Installation vom Atelier Franz Grafs in die GalerieMetropol verlegte und so ihren privaten Lebens- undArbeitszusammenhang öffentlich machte. Im Anschluss entstandenzahlreiche Videoarbeiten mit selbst geführter Kamera, die sichgeschlossen in der Sammlung der Generali Foundation befinden, so"Vomitting/Eating" (1992) zum Thema Bulimie. In einer postmodernenVariation des Siebzigerjahre-Slogans „Das Private ist politisch“gerät ihr alles zum Material ihrer Arbeit – Fotos und Filme ihrerKindheit, ihre (Liebes-)Beziehungen und das Interesse für das Lebenund Werk anderer KünstlerInnen. Die Montage ist das ureigensteMetier der Künstlerin – so las sie z. B. in den 21 Fotomontagen derSerie "Elke Krystufek liest Otto Weininger" (1993) Zitate aus demBuch „Geschlecht und Charakter“ mit Versatzstücken ausZeitschriften und eigenen Werken gegen. Hart konfrontierte sie 1994die BetrachterInnen ihrer Masturbationsperformance in der WienerKunsthalle mit den voyeuristischen Anteilen der eigenenSexualität.