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Jean Auguste Dominique Ingres

France (Montauban 1780 -  Paris 1867 )
INGRES Jean Auguste Dominique Damenportrait Nach Ingres

Mehlis
19.11.2015
Kunstwerk finden, Versteigerungsergebnisse und Verkaufspreise des Künstlers Jean Auguste Dominique Ingres auf italienischen und internationalen Auktionen
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Kunstwerke bei Arcadja
320

Einige Werke von Jean Auguste Dominique Ingres

Herausgesucht aus 320 Werken im Arcadja-Katalog
Jean Auguste Dominique Ingres - Porträt Einer Jungen Frau

Jean Auguste Dominique Ingres - Porträt Einer Jungen Frau

Original 1827
Schätzung:
Ausgangswert:

Preis:

Nettopreis
Postennummer: 6665
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Jean-Auguste-Dominique Ingres

(1780-1867)

um 1830. Porträt einer jungen Frau.Bleistift auf einem doppelt gefalteten Bogen Velin. 23,1 x 20,1 cm. Wz. "J Whatman Turkey Mill 1827".Die Verbindung einer präzise gezeichneten, im Ausdruck sehr lebendigen Physiognomie mit einem nur in Umrißlinien angedeuteten Körper, erinnert an die großartige Zeichenkunst des Jean-Auguste-Dominique Ingres (1780-1867). Typisch für dessen Porträtkunst ist auch die vom Betrachter aus gesehen leichte Linksdrehung der Dargestellten, die in einem Zug sicher erfasste Hand sowie die Andeutung des Sitzmöbels. Ferner legte Ingres zeitlebens auch Wert auf qualitätvolle Papiere und war selbst in den Jahren der napoleonischen Kontinentalsperre darauf bedacht, sich aus England Velinpapiere der Firma Whatman zu besorgen. Allerdings sind Ingres' Porträts fast ausnahmslos signiert und datiert. - Wir bitten darum, Zustandsberichte zu den Losen zu erfragen, da der Erhaltungszustand nur in Ausnahmefällen im Katalog angegeben ist. - Please ask for condition reports for individual lots, as the condition is usually not mentioned in the catalogue.
Jean Auguste Dominique Ingres - Bildnis Der Lady Jane Montagu In Ganzer Figur

Jean Auguste Dominique Ingres - Bildnis Der Lady Jane Montagu In Ganzer Figur

Original
Schätzung:
Ausgangswert:

Preis:

Postennummer: 5521
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Jean-Auguste-Dominique Ingres (1780-1867)
Description:

Bildnis der Lady Jane Montagu in ganzer Figur, auf einer antiken Liege ruhend. Kupferstich und Kaltnadel, silhouettiert, mit Bleistift und Pinsel in Braun überarbeitet. 34,7 x 46,3 cm. Signiert: "Ingres Del".

Die Genese dieses einzigartigen Kunstwerkes - eine Symbiose aus Kupferstich und Zeichnung - ist so rätselhaft, wie der Blick der schönen, von Ingres verewigten Lady Jane Montagu. Es handelt sich um das einzig bekannte Exemplar dieses Kupferstichs, der weder bei Delteil noch bei H. Schwarz ("Ingres Graveur", in: Gazette des Beaux-Arts, Paris 1959, S. 329-342) beschrieben ist.

Wir wissen nur wenig über Ingres' Tätigkeit als Graphiker. Neben einigen eigenhändigen Lithographien, ist lediglich eine Radierung des Künstlers bekannt: das 1816 in Rom entstandene Bildnis des Erzbischofs Gabriel Cortois de Pressigny (Delteil 1). Obwohl dieses Blatt heute allgemein als eine autographe Arbeit Ingres' betrachtet wird, sind letzte Zweifel bezüglich seiner Autorschaft niemals vollständig ausgeräumt worden. So äußerte Jean Adhémar im Vorwort des Ingres gewidmeten Bandes des Inventaire du Fonds Français die Vermutung, dass dieses Bildnis möglicherweise nicht von der Hand Ingres' stamme. Die technische Vollendung dieser Radierung lässt sich nur schwerlich mit den ersten Versuchen eines Anfängers in diesem Medium vereinbaren. Möglicherweise käme daher der gleichzeitig in Rom lebende und mit Ingres befreundete Kupferstecher Claude-Marie-François Dien (1787 - 1865) als Autor des Bildnisses in Frage. Man kann sich aber ebenso gut vorstellen, dass Ingres dieses Erstlingswerk unter direkter Anleitung seines befreundeten Kollegen geschaffen hat. Ungeachtet dieser Problematik muß man feststellen, daß unser Bildnis der Lady Jane Montagu überraschende stilistische Parallelen mit dem Bischofsporträt vorweist. Die Faltenwürfe und Schattierungen der Kleidung sind mit ähnlich schlichten, leichten Parallelschraffuren und zielstrebig gesetzten Strichen wiedergegeben. Beide Darstellungen sind in einer sehr leichten und transparenten Technik ausgeführt. Die stilistischen Übereinstimmungen offenbaren sich vor allem in der freien und abkürzenden Wiedergabe der floralen Verzierungen an den Ärmeln und am Gewand des kirchlichen Würdenträgers, sowie an der Kopfbedeckung und am Saum des Schleiers der jungen Frau. Es mag daher als nicht unplausibel erscheinen, dass beide Blätter vom gleichen Autor geschaffen sein könnten.

Die dargestellte Lady Jane Montagu war die Tochter des William Montague, 5th Duke of Manchester, und Lady Susan Gordon. Über das kurze Leben der 1815, in ihrem einundzwanzigsten Lebensjahr verstorbenen Adelstochter ist nahezu nichts bekannt (siehe H. Naef, Die Bildniszeichnungen von J.-A.-D. Ingres, Bern 1978, Bd. II, S. 5ff). Mehrere Entwurfszeichnungen Ingres' für ein Grabmal der Lady Jane Montagu sind erhalten geblieben. Unklar ist, ob Ingres tatsächlich den Auftrag zur Gestaltung eines Denkmals erhalten hat, oder ob er sich in seiner Bildgestaltung von Grabmälern der Antike und der Renaissance inspirieren ließ. Das Musée Ingres in Montauban verwahrt insgesamt sieben Blätter, darunter eine große und sehr detailliert ausgeführte Zeichnung in Aquarell, die 1860 datiert ist (siehe G. Vigne, Dessins d'Ingres. Catalogue raisonné des dessins du musée de Montauban, Paris 1995, Nrn. 2578-2585). Eine weitere großformatige und sehr fein durchgeführte Zeichnung befindet sich heute in der National Gallery of Victoria in Melbourne. Es betrifft eine 1816 entstandene Federzeichnung in Braun mit Lavierungen in Ocker und Braun, die in ihrem klaren und eleganten Klassizismus unserer Variante sehr nahe kommt (siehe Ausstellungskatalog Ingres. In Pursuit of Perfection. The Art of J.-A.-D. Ingres, Louisville-Fort Worth 1984, S. 100-101, Nr. 36, S. 187). Im Unterschied zu unserem Blatt wird die Darstellung an beiden Seiten von zwei korinthischen Pilastern und einem Vorhang eingerahmt; hinter der Kline der Jane Montagu steht ein antiker Kandelaber und die Rückwand ist durch eine Vertäfelung deutlicher artikuliert. In ihrem horizontalen Format und in der kompositorischen Fokussierung auf die Gestalt der liegenden Frau unterscheidet sich die Melbourner Fassung wesentlich von der aquarellierten Bleistiftzeichnung in Montauban (Vigne Nr. 2584). Die Aufmerksamkeit des Künstlers richtet sich hier in erster Linie auf die genaue Wiedergabe der Architektur eines skulpturalen Grabmals, das auf Prototypen der italienischen Frührenaissance zurückgeht. Ingres hat dazu ein Hochformat gewählt und die Darstellung um zahlreiche Details bereichert. Entsprechend der traditionellen Todessymbolik ziehen zwei Genien einen Vorhang zu und die reich verzierte architektonische Umrahmung des Grabmals ist mit großer Präzision wiedergegeben. Im Unterschied zur früheren Fassung wirkt die Gestalt der Verstorbenen in dem architektonischen Kontext kleiner und auch ihr Gesichtausdruck mutet distanzierter und weniger persönlich an.

Auf unserem Blatt hat Ingres den durch ihn oder einen ihm nahestehenden Künstler angefertigten Kupferstich sorgfältig ausgeschnitten und auf einen größeren Bogen Papier geklebt, den er großflächig mit brauner Tusche einfärbte. Mit einzelnen feinen Bleistiftlinien und zahlreichen Pinselstrichen in hellem Braun hat der Künstler die Darstellung sorgfältig überarbeitet. Die Effizienz seiner Methodik ist beeindruckend. Ingres' delikate Pinseltechnik schafft mit größter Ökonomie der Mittel ein Höchstmaß an Atmosphäre und Helldunkelwirkung und lässt die Darstellung in einem milden Licht erstrahlen. Mit traumwandlerischer Sicherheit gelingt es ihm beispielsweise, mit nur wenigen Strichen die Faltenwürfe unter der antiken Liege fast greifbar plastisch zu erfassen. Die Stofflichkeit von Gegenständen und Kleidung ist in ihrer unterschiedlichen Beschaffenheit charakterisiert: man spürt die Weichheit des großen Kissens und das feine Plisée des Untergewandes und des langen Mantels der jungen Frau. Diese schaut den Betrachter mit einem melancholischen, verträumten Blick direkt in die Augen; ihr sanftes und ebenmäßig gebildetes Gesicht ruht auf ihrer rechten Hand. Lady Jane wirkt in sich gekehrt, als schaue sie bereits in eine andere Welt. Das von Ingres angewandte Verfahren steht keineswegs vereinzelt in seinem Œuvre da. Ingres war ein unermüdlich schaffender Künstler, der fortdauernd experimentierte und nach der ultimativen künstlerischen Formulierung suchte. So sind mehrere Beispiele bekannt, in denen Ingres druckgraphische Vorlagen von eigener und fremder Hand nachträglich mit dem Pinsel überarbeitete. Bei dem berühmten Gruppenbildnis der Familie Gatteaux aus dem Jahre 1850 handelt es sich ebenfalls um eine Kombination von Druckgraphik und Zeichnung. Auch hier stützte sich Ingres auf Reproduktionsstiche von Claude-Marie-François Dien nach eigenen Porträtzeichnungen, die er sorgfältig entlang der Konturen ausschnitt, auf Karton klebte und mit Bleistift überarbeite, um sie anschließend in eine größere Komposition zu integrieren (siehe Ausstellungskatalog Goya bis Picasso. Meisterwerke der Sammlung Jan Krugier und Marie-Anne Krugier Poniatowski, Graphische Sammlung Albertina, Wien 2005, S. 48-49).

Der Schlüssel zur Datierung unseres Blattes dürfte in dem stilistischen Vergleich mit der wenig größeren Zeichnung in Melbourne liegen. Im Unterschied zu jener Variante, wo die Ruheliege einen reichen Lotuspalmettenschmuck besitzt und die Kissen und Stoffe detaillierte Ornamentmuster aufweisen, zeichnet sich unser Blatt durch eine strengere und puristische Auffassung aus. Bewußt ist auf jedes dekorative Beiwerk verzichtet worden, um die Aufmerksamkeit des Betrachters gänzlich auf die sinnende junge Frau zu lenken. Ihre Pose stimmt fast gänzlich mit der Variante in Melbourne überein, auf unserem Blatt fehlt lediglich das Buch in der rechten Hand der Lady Jane. Es erscheint daher als wahrscheinlich, dass unsere Komposition eine frühere Entwicklungsphase darstellt, die der Melbourner Fassung unmittelbar voranging. Das Bildnis zieht den Betrachter unweigerlich in seinen Bann. Trotz der schweigsamen, meditativen Stimmung geht von der Darstellung dennoch eine fast aufwühlende innere Spannung aus. Diese Dialektik ist ein Ausdruck aller großen Kunst. Mit beeindruckender zeichnerischer Sicherheit hat Ingres ein intimes und anrührendes Meisterwerk von zeitloser Schönheit geschaffen.

- Provenienz: Aus dem Nachlaß des Hans Naef (1920-2000), Autor des funfbändigen Verzeichnisses der Porträtzeichnungen Ingres'.
Jean Auguste Dominique Ingres - Damenportrait Nach Ingres

Jean Auguste Dominique Ingres - Damenportrait Nach Ingres

Original
Schätzung:
Ausgangswert:

Preis:

Postennummer: 4061
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Damenportrait nach Ingres
Schulterstück einer jungen Frau mit turbanartigen Kopftuch und roter Toga, freie Kopie nach dem Gemälde "Die große Odaliske" von Jean-Auguste-Dominique Ingres (1780-1867) aus dem Jahre 1814, Aquarell über Bleistift, Ende 19. Jh., gering fleckig und minimal knittrig, hinter Glas gerahmt, Falzmaß 24 x 18 cm.
Jean Auguste Dominique Ingres - Portrait Dejeune Fille, Tenant Une Boîte Dans Sa Main Gauche

Jean Auguste Dominique Ingres - Portrait Dejeune Fille, Tenant Une Boîte Dans Sa Main Gauche

Original 1830
Schätzung:

Preis: Nicht verbreitet
Postennummer: 13
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Um 1830
31,2 : 16,3 cm, Blattgrösse
Unten links in der Darstellung vom Künstler in Bleistift signiert ‹Ingres› und oben links eigenhändig mit Angaben in Bleistift ‹...coloré›. Unten rechts in der Ecke mit dem auf den Zeichnungen derVentes Ingres I und II angebrachten runden Monogrammstempel ‹JJ›
Provenienz:
Sauber in der Erhaltung, auf dünnem Velin. Die Kopfpartie leichtquadriert
Reizvolle, durchgearbeitete Studie eines jungenMädchens
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