Erich Heckel
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Germany (Döbeln 1883 - Radolfzell 1970 ) - Werke

Hargesheimer & Gunther, Kunstauktionen Duesseldorf /08.12.2012
Nicht verbreitet
In Bearbeitung
Kunstwerk finden, Versteigerungsergebnisse und Verkaufspreise des Künstlers Erich Heckel auf italienischen und internationalen Auktionen
Zu den Schätzungen und Zuschlägen von Erich Heckel

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Kunstwerke bei Arcadja
996Einige Werke von Erich Heckel
Herausgesucht aus 996 Werken im Arcadja-KatalogErich Heckel - Berge Im Schnee
Original 1922
Versteigerung:
Von Zezschwitz -19.05.2013
- Munich
Postennummer:
103
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Erich Heckel
Döbeln 1883 - 1970 Radolfzell
'Berge im Schnee', 1922
Lithographie auf Velin. 41 x 46,5 cm (Darstellung). Rechts unten mit Bleistift sign. und dat.: Erich Heckel 22. Verglast, gerahmt.
An den Rändern knitter- und quetschfaltig, umgefaltet; Druck sowie Signatur und Datierung etwas verblasst
Bei diesem ersten Zustand des Druckes hat Heckel die Wolken nur leicht angedeutet, im zweiten Zustand zeigt er sie dann mit großen dunklen Flächen.
Annemarie u. Wolf-Dieter Dube, Erich Heckel, Das graphische Werk, Bd. II, Berlin 1965, Nr. 277, I.
Erich Heckel - Matrose Im Profil Nach Rechts
Original 1915
Versteigerung:
Ketterer -19.04.2013
- Munich
Postennummer:
113
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Lot: 113
Erich Heckel
1883 Döbeln/Sachsen - 1970 Radolfzell/Bodensee
Matrose im Profil nach rechts
. 1915.
Aquarell über Bleistiftzeichnung.
Rechts signiert und datiert, unten links betitelt "-Matrose-". Auf dünnem Karton mit Leinenprägung. 15,2 x 27,4 cm (5,9 x 10,7 in), Blattgröße.
Lockere, farbfrische Studie, die Erich Heckel in der Zeit des Ersten Weltkriegs geschaffen hat, als er als Sanitäter in Flandern stationiert war. [KD].
Die Arbeit ist im Erich Heckel Nachlass, Hemmenhofen am Bodensee, verzeichnet. Wir danken Frau Renate Ebner und Herrn Hans Geissler für die freundliche Auskunft.
PROVENIENZ: Privatsammlung Norddeutschland.
Aufrufzeit: ca. 13.56 h +/- 20 Min.
Erich Heckel - Frauen Am Meer
Original 1919
Versteigerung:
Ketterer -08.12.2012
- Munich
Postennummer:
26
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Lot: 26
Erich Heckel
1883 Döbeln/Sachsen - 1970 Radolfzell/Bodensee
Frauen am Meer
. 1919.
Aquarell und Gouache über Bleistift.
Links unten signiert und datiert sowie wohl von Siddy Heckel betitelt. Auf leichtem Zeichenpapier, am Oberrand mit der Perforierung. 43,3 x 58 cm (17 x 22,8 in), blattgroß.
Mit einer Fotobestätigung von Renate Ebner, Nachlass Erich Heckel, Hemmenhofen, vom 7. August 2012. Das Aquarell ist im Nachlass-Archiv registriert.
PROVENIENZ: Friedrich Schreiber-Weigand (erster Direktor der 1920 gegründeten Städtischen Kunstsammlungen Chemnitz und Ausstellungsleiter der Kunsthütte zu Chemnitz).
Privatsammlung Schleswig-Holstein.
Privatsammlung Hamburg.
AUSSTELLUNG: Sächsischer Kunstverein, Dresden Nr. 1887/9 (verso auf dem Passepartout mit dem ausgeschnittenen Ausstellungsvermerk).
Kunsthütte zu Chemnitz, wohl 1931, Nr. 650 (verso auf dem Passepartout mit dem ausgeschnittenen Ausstellungsvermerk).
LITERATUR: Genius, Jg. 21, 1. Buch, S. 77 (mit Abb.).
1904 beginnt Erich Heckel ein Architekturstudium an der Technischen Hochschule in Dresden, doch gibt er dieses schon ein Jahr später wieder auf. Als sich Heckel 1905 mit seinen Künstlerfreunden Karl Schmidt-Rottluff, Fritz Bleyl und Ernst Ludwig Kirchner zur Künstlergruppe "Die Brücke" zusammenschließt, wird der Weg zum Expressionismus geebnet. Der Künstler widmet sich nun verschiedenen Drucktechniken wie dem Holzschnitt, der Lithografie und der Radierung. Landschaften von strahlender Farbigkeit entstehen. Im Herbst des Jahres 1911 übersiedelt Heckel nach Berlin. Er kennt inzwischen Pechstein, Nolde und Mueller, die sich den "Brücke"-Künstlern angeschlossen hatten, nun begegnet er Marc, Macke und Feininger. 1912 malt Heckel mit Kirchner zusammen die Kapelle der Sonderbund-Ausstellung in Köln aus. Ein Jahr später wird die "Brücke" aufgelöst, eine erste Sonderausstellung der Werke Heckels findet bei Gurlitt in Berlin statt. Von 1915 bis 1918 begibt sich Heckel als Pfleger beim Roten Kreuz nach Flandern, dann geht er zurück nach Berlin, das bis Anfang 1944 sein Hauptwohnsitz bleibt. Die Sommer allerdings verbringt Heckel vorwiegend an der Flensburger Förde.
Das ausdrucksstarke Aquarell zeigt eines der beliebtesten Motive des Künstlers. Erich Heckel fand während der Aufenthalte in Osterholz an der Flensburger Förde viele seiner Motive. Als Ergebnis einer intensiven Auseinandersetzung mit den oft wechselnden Lichterscheinungen des Meeres, hatte er die Reflexionen des Himmels im Wasser als besonderes Element einer Naturbeobachtung in den Mittelpunkt seiner Arbeiten gerückt. Bedeutendstes Beispiel dafür ist das Gemälde "Gläserner Tag" von 1913, dessen Motiv Erich Heckel noch öfter aufgreift, um es abwandelnd zu gestalten. Die für ein Aquarell ungewöhnlich kräftigen Pinselstriche, deren Duktus durch die Verwendung deckender Farbe sichtbar wird, erzeugen eine Spannung in der optischen Wahrnehmung, die sich dem Betrachter mittelbar erschließt. Erich Heckel bringt hier jene Kraft der Gestaltung zu Papier, die seine frühen Arbeiten der Dresdner Zeit bestimmt. Gemildert in der Annäherung an eine vorgefundene Realität sind die um diese Zeit entstandenen Aquarelle Erich Heckels ein bedeutender Beitrag in der deutschen Kunst der Moderne der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts.
Zahlreiche Reisen führen Heckel u.a. auch in die Alpen, nach Südfrankreich, Nordspanien und Norditalien. 1937 werden 729 Arbeiten des Künstlers in deutschen Museen beschlagnahmt, im Jahr vor Kriegsende zerstören Fliegerbomben das Atelier in Berlin. Alle Druckstöcke und zahlreiche andere Arbeiten werden dabei vernichtet. Heckel zieht daraufhin nach Hemmenhofen an den Bodensee. 1949 erhält er einen Lehrauftrag an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe, den er bis zum Jahr 1955 inne hat. In diesem Jahrzehnt gewinnt das Stillleben in Heckels Schaffen an Bedeutung. Die Darstellungen sind nun in ruhigerer, ausgewogener Malweise ausgeführt und vermitteln eine fast lyrische Stimmung. 1953 finden anlässlich des siebzigsten Geburtstages von Erich Heckel Einzelausstellungen in zahlreichen Städten Deutschlands statt, in gleicher Weise ehrt man den Künstler zum achtzigsten Geburtstag. Heckel, einer der Hauptvertreter des Deutschen Expressionismus, erhält überdies weitere Ehrungen und Preise, so den Kunstpreis der Stadt Berlin (1957), des Landes Nordrhein-Westfalen (1961) sowie das Große Bundesverdienstkreuz (1956). [KD].
Erich Heckel - Jahresblatt: Vogel Und Trauben
Original
Postennummer:
401XX
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
(401**)
HECKEL, ERICH
1883 Döbeln - Radolfzell am Bodensee 1970
Jahresblatt: Vogel und Trauben
Holzschnitt auf Papier, Blattmaß 24,5 cm x 16,5 cm, Druckmaß 18 cm x 13,5 cm, mit
Bleistiftwidmung 'Mit besten Wünschen', signiert sowie datiert 'Heckel (19)59'.
Provenienz: Privatsammlung Hinze, Braunschweig
€ 200 ,-
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Erich Heckel - Sizilische Berglandschaften
Original
Versteigerung:
Kaupp -07.12.2012
- Sulzburg
Postennummer:
2035
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
DescEN
Heckel, Erich
«Sizilische Berglandschaften (Sicilian mountain scenery)». Watercolour and charcoal on paper. Titled lower middle and signed and indistinctly dated lower right in pencil. Photo certificate: Hans Geissler, estate Erich Heckel, Hemmenhofen, 13.08.1993. The work is listed in the Erich Heckel archive. Provenance: collection South Switzerland.
1883 Döbeln - 1970 Radolfzell.
«Sizilische Berglandschaften». Aquarell und Kohle/Papier. Hügelige Landschaft mit vielen Äckern, ein dunkel gekleideter junger Mann im rechten Bildvordergrund verträumt in die Berge schauend. Mit Bleistift u. Mitte bet. und u.r. sign. sowie undeutlich dat. H. 55,5,
B. 68 cm.
Erich Heckel ließ sich während seiner Reise nach Sizilien im Jahr 1936 wohl zu diesem Aquarell inspirieren. In den Zwischenkriegsjahren hellt sich seine Palette immer weiter auf und die Werke zeichnen sich durch eine stärkere Naturnähe aus. Das Landschaftsaquarell wird in dieser Zeit zu seiner bevorzugten Gattung.
Photo-Zertifikat:
Hans Geissler, Nachlass Erich Heckel, Hemmenhofen, 13.08.1993. Die Arbeit ist im Werk-Archiv Erich Heckels verzeichnet.
Provenienz:
Sammlung Südschweiz.
Für dieses Objekt wird zusätzlich die gesetzliche Einfuhr-Umsatzsteuer von 7 % auf den Nettopreis (Zuschlagspreis + Aufgeld) hinzugerechnet. Wird das Objekt nach dem Zuschlag wieder in die Schweiz gebracht, entfällt die Einfuhr-Umsatzsteuer.
This auction item is subject to 7 % statutory import duties added to the net price (hammer price + premium). These import duties do not apply if the auction item is returned to Switzerland following the auction's closing
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