Otto Herbert Hajek

Germany (19272005 ) - Werke
HAJEK Otto Herbert Ohne Titel

Ketterer /20.04.2013
Nicht verbreitet
1.875,00

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Otto Herbert Hajek - Raumschichtung 113

Otto Herbert Hajek - Raumschichtung 113

Original 1959
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Postennummer: 703
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Beschreibung:
Lot: 703 Otto Herbert Hajek 1927 Kaltenbach/Tschechoslowakei - 2005 Stuttgart Raumschichtung 113 . 1959. Bronze mit schwarzer Patina. Koos P 115. Unikat . Ca. 210 x 120 x 38 cm (82,6 x 47,2 x 14,9 in). [KP]. AUSSTELLUNG: Documenta II, Kassel 1959, Kat.Nr. Hajek 2, Ausst.Kat. Bd. 2 (mit Abb. S. 81). Hajek, Museum Haus Lange, Kaiser Wilhelm Museum, Krefeld 1960, Kat.Nr. 32. Otto Herbert Hajek, Städtische Kunsthalle Mannheim 1960, Kat.Nr. 22. Otto Herbert Hajek. Plastiken, Reliefs, Schreibschriften, Zeichnungen, Lithographien, Haus am Waldsee Berlin 1963, Kat.Nr. 21 (mit Abb. Nr. 21). Otto Herbert Hajek. Skulpturen, Kunsthalle Bremen 1963, Kat.Nr. 22 (mit Abb.). O.H. Hajek, Gemeentemuseum Den Haag 1963, Kat.Nr. 21. Otto Herbert Hajek, Westfälischer Kunstverein Münster 1963, Kat.Nr. 21. Stationen der Moderne - Die bedeutenden Kunstausstellungen des 20. Jahrhunderts in Deutschland, Berlinische Galerie im Martin-Gropius-Bau Berlin, 1988. LITERATUR: Galerie Abels (Hrsg.), Otto Herbert Hajek, Köln 1960, Abb. S. 38. Otto Herbert Hajek beendet 1954 sein Studium der Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Seine frühesten Arbeiten bewegen sich im figurativen und abstrahiert-gegenständlichen Bereich und setzen sich mit der Tradition des Expressionismus auseinander. Mitte der Fünfziger Jahre findet er angeregt durch die Werke Constantin Brancusis und Henry Moores zu eigenständigen Formen, die den Block aufgeben und ihr Volumen öffnen. Im Gegensatz zu dem auch in unserer Auktion angebotenen, eher filigraner aufgefassten "Raumknoten 55" erhebt sich die hier vorliegende monumentale " Raumschichtung 113 " in die Höhe und beeindruckt zunächst allein durch ihr enormes Maß. Darüber hinaus liegt der zentrale Unterschied zwischen Raumschichtungen und Raumknoten in der räumlichen Organisation, die den Raumschichtungen gestaffelte Ebenen, Kammern und Stufen zuweist. Es entsteht, wie es unsere Plastik zeigt, eine rhythmische Ordnung, die organisch in den Himmel wächst und mit der Biografie des Künstlers in Zusammenhang steht: "Die detailreiche Formensprache mit ihren borkigen, zerklüfteten Oberflächen zeichnet diese Plastiken als eigenständigen Beitrag zur aktuellen Kunst des Informel aus. Schon früh wurden sie vor biografischem Hintergrund gedeutet, und Hajek spricht vom 'Lebensraum Wald' der für seine Kindheit und Jugend in Böhmen prägend war, und Einfluss auf seine Arbeit genommen habe: 'Wenn ich im dichten Wald war, habe ich hinaufgeschaut und die Öffnungen der Baumwipfel zu Figuren gemacht und habe immer diese Räumlichkeit und die Bilder, die sich ergeben, betrachtet'." (zit. nach: Künstler, Kritisches Lexikon der Gegenwartskunst, Ausgabe 50, Heft 13, S. 3. Um 1960 löst er sich zunehmend von den Konzepten des Informel. 1964 zeigt er auf der Documenta in Kassel zum ersten Mal eine Arbeit aus seiner neuen Werkgruppe der "Farbwege", die von nun an sein gesamtes Schaffen durchzieht. Beauftragt vom Architekten Walter Schrempf entwirft Hajek zwischen 1965 und 1970 die plastische Ausstattung zu Neubauten der Universität in Saarbrücken. Die Arbeit führt ihn zur großen geometrischen Form. In den kommenden Jahrzehnten werden die Aufträge im Architekturkontext zum Schwerpunkt seines Schaffen. Von 1972 bis 1979 ist er darüber hinaus Vorsitzender des Deutschen Künstlerbundes. Das umfangreichste städtebauliche Gesamtkonzept realisiert Hajek 1973 bis 1977 im australischen Adelaide, wo er eine zwei Hektar große Fläche neu gestaltet. Ab 1975 unternimmt er weltweite Vortragsreisen zum Thema Kunst im öffentlichen Raum. Sein enormes Engagement für eine internationale Kulturpolitik ist mit zahlreichen Ehrungen verbunden. So wird ihm u.a. 1982 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland verliehen. 1980 wird er zum Leiter der Bildhauerklasse an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe berufen. In den späten Achtziger Jahren nimmt die Vielgliedrigkeit seiner Objekte deutlich ab und es entstehen schlanke, vertikale oder leicht geneigte Stelen. In den Neunziger Jahren steigt die Formenvielfalt wieder und die jüngste Werkgruppe, die "Wegezeichen", entstehen. 1995 findet seine Skulptur "Zeichen - Wandlungen" Eingang in die Vatikanischen Museen. Hajek verstirbt am 29. April 2005 in Stuttgart.
Otto Herbert Hajek - Briefe Von Otto Herbert Hajek

Otto Herbert Hajek - Briefe Von Otto Herbert Hajek

Original 1965
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Postennummer: 7261
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Beschreibung:
Otto Herbert Hajek (1927-2005) Description: Briefe von Otto Herbert Hajek in Serigraphie 27 Farbserigraphien auf Velin. Lose Blatt in Orig.-Leinenmappe. 1965. 48 x 35 cm. Sämtlich signiert. Auflage 50 num. Ex. Erschienen im Käthe Vogt Verlag, Berlin 1965. Diese Briefe sind in Buchform erschienen in einer Auflage von 1000 Exemplaren, unter dem Titel "Briefe des Paulus an die Korinther - Briefe von O.H. Hajek". Prachtvolle Drucke mit breitem Rand.
Otto Herbert Hajek - Dynamische Bewegung - Niobe

Otto Herbert Hajek - Dynamische Bewegung - Niobe

Original 1985
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Postennummer: 889
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Beschreibung:
Hajek, Otto Herbert Kaltenbach, 1927 - Stuttgart, 2005 83 x 60 cm, R. "Dynamische Bewegung - Niobe", 1985. Mischtechnik auf Papier. In Tusche unten rechts signiert und datiert sowie auf dem Rückendeckel signiert, datiert und betitelt. Provenienz: Atelier des Künstlers. - Privatsammlung, Baden-Württemberg. Schätzpreis (EUR) 1500
Otto Herbert Hajek - Ohne Titel

Otto Herbert Hajek - Ohne Titel

Original 1960
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Bruttopreis
Postennummer: 655
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Beschreibung:
Lot: 655 Otto Herbert Hajek 1927 Kaltenbach/Tschechoslowakei - 2005 Stuttgart Ohne Titel . 1960. Mischtechnik. Öl, Tusche und Aquarell. Rechts unten signiert und datiert "60/3". Auf leichtem Karton von Schoellers Parole (mit dem Trockenstempel). 43 x 61,6 cm (16,9 x 24,2 in), blattgroß. [KP]. Aufrufzeit: ca. 14.17 h +/- 20 Min.
Otto Herbert Hajek - Farbwege 67/20

Otto Herbert Hajek - Farbwege 67/20

Original
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Preis: Nicht verbreitet
Postennummer: 34
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Beschreibung:
(34) HAJEK, OTTO HERBERT 1927 Kaltenbach - Stuttgart 2005 Farbwege 67/20 Aluminium, teilweise polychrom gefasst. Bezeichnet 'Hajek' sowie 'Noack Berlin', unterseitig Pressnummer '12', Jahresgabe des Kunstvereins Braunschweig 1969, partiell best., H. 9 cm, L. 28 cm, B. 16 cm. Provenienz: Privatsammlung Hinze, Braunschweig € 400 ,- Gebot abgeben
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