Cookies help Arcadja providing its services: browsing the portal you accept their use.
I cookies aiutano Arcadja a fornire i suoi servizi: navigando nel portale ne accettate l'utilizzo.
Cookies disclosure/Informativa cookies

Lucio Fontana

Italy (Rosario Di Santa Fé 1899Comabbio, Varese 1968 ) - Werke
FONTANA Lucio La Lune En Rodage

Ketterer /06.12.2014
Nicht verbreitet
10.625,00

Kunstwerk finden, Versteigerungsergebnisse und Verkaufspreise des Künstlers Lucio Fontana auf italienischen und internationalen Auktionen
Zu den Schätzungen und Zuschlägen von Lucio Fontana Beobachten Sie den Künstler anhand der Aufgepasst!-E-Mails
Kunstwerke bei Arcadja
2956

Einige Werke von Lucio Fontana

Herausgesucht aus 2,956 Werken im Arcadja-Katalog
Lucio Fontana - Concetto Spaziale, Attesa

Lucio Fontana - Concetto Spaziale, Attesa

Original 1960
Schätzung:

Preis:

Postennummer: 829
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Lucio Fontana 1899 Rosario di Santa Fé (Argentinien) - 1968 Comabbio bei VareseConcetto spaziale, Attesa. 1960.Wasserfarbe auf Leinwand, teils mit schwarzer Gaze hinterlegt. Crispolti 60 T 37. Verso signiert, betitelt und bezeichnet '1+1 = 666' und 'Oggi piove!'. 81 x 65 cm (31,8 x 25,5 in). [JS/ATh].Lucio Fontanas in den frühen 1960er Jahren entstandene 'Concetti spaziali' sind die gefragtesten Werke des Künstlers auf dem internationalen Auktionsmarkt und gehören zu den Höhepunkten zahlreicher öffentlicher Sammlungen.Mit einem Schreiben mit beigelegten Fotografien von Teresina Fontana, Fondazione Lucio Fontana, Mailand, vom 13. November 1990. Die Arbeit ist im Archiv der Fondazione Lucio Fontana, Mailand, unter der Nummer 1796/13 registriert.PROVENIENZ: Galleria Blu, Mailand (auf dem Keilrahmen mit dem Stempel).Privatsammlung Köln.Galerie Handschin, Basel (auf dem Keilrahmen mit dem Etikett).Privatsammlung Basel.Galerie Reckermann, Köln.Privatsammlung Nordrhein-Westfalen (wohl Anfang der 1980er Jahren direkt vom Vorgenannten erworben). AUSSTELLUNG: Lucio Fontana, Fuji Television Gallery, Tokio, 7.-23.3.1986. LITERATUR: Enrico Crispolti, Lucio Fontana, Brüssel 1974, Bd. II, S. 92-93 (mit Abb.).Enrico Crispolti, Lucio Fontana, Mailand 1986, Bd. I, S. 319 (mit Abb.). 2014 wird Fontanas umfassendes Œuvre mit einer großen Retrospektive im Musée d'art moderne de la Ville de Paris geehrt.Kunst und Raum'Concetto spaziale', wörtlich 'Raumkonzept', ist weit mehr als Fontanas bevorzugter Werktitel. Der Begriff bringt die ganze Vorstellungswelt des Ausnahmekünstlers auf den Punkt. 'Concetto', ein schon seit der Kunsttheorie der Renaissance gebräuchlicher Terminus, meint nichts weniger als 'Idea': Kunst als Geistesleistung des begnadeten Genies. Bei Fontana bezieht sich diese Schöpfungsgenialität auf den 'spazio', den Raum. Denn hinter der spektakulären Schockwirkung des zuvor nie Gewagten, der gezielten Zerstörung des Bildträgers, offenbart sich eine subtile Durchdringung von Raum und Werk: In Perforationen, Beklebungen und Schnitten öffnet sich das Bild der Wirklichkeit.Neue Kunst für eine neue ZeitFontana sucht neue, dynamische Bildformen für eine gewandelte Zeit: 'Wir leben im Zeitalter der Physik und Technik. Bemalte Pappe und aufgestellter Gips haben keine Daseinsberechtigung mehr'. ('Manifesto Blanco', zit. nach: Carla Schulz-Hoffmann (Hg.), Lucio Fontana, München 1983, S. 48).Mit seinen Schnittbildern löst Fontana ein, was bei den Futuristen noch im Ideal versickern muss: das Ende des hergebrachten Bildbegriffs. Die Worte des von ihm hoch verehrten Futuristen Boccioni klingen vor diesem Hintergrund visionär: 'Werden wir eines Tages die Malerei aufgeben? .. Ich weiß es nicht .. Vielleicht wird eine Zeit kommen, in der das Leinwandbild nicht mehr ausreicht .. Werden wir uns zur Zerstörung der Kunst, wie sie bis heute geblieben ist, zusammenschließen? Vielleicht! [..] Das einzige wichtige ist, vorwärts zu marschieren!' (Umberto Boccioni, zit. nach: Carla Schulz-Hoffmann (Hg.), Lucio Fontana, München 1983, S. 58).Fontana geht die entscheidenden Schritte, die zugleich neue Wege eröffnen: Konzeptkunst, Nouveau Réalisme, selbst die Arte Povera wären ohne ihn kaum denkbar. Allen voran die Künstler von 'ZERO' verehren Fontana als einen der bedeutendsten Avantgardisten seiner Epoche.Vom Gestus zur ReinheitUnser Werk entsteht in der wichtigsten Entwicklungsphase der 'Concetti spaziali', in den frühen 1960er Jahren. Nun verabschiedet sich Fontana von der informellen, gestisch anmutenden Spontaneität. An deren Stelle treten höchste Konzentration und Klarheit. Unser Bild zeigt diesen revolutionären Wandel so exemplarisch wie eindrucksvoll. Die grobe Leinwand strahlt in reinem Weiß, in der Farbe des Lichts - ein Ton ohne eigenen Körper, ohne dingliche Assoziationen. Darin klafft ein einzelner, fallender Schnitt, spannungsvoll ein wenig von der Diagonale abgerückt, und gibt den Blick in ein schwarzes Nichts frei, in einen scheinbar unendlichen Raum. Feierliche Stille, Kontemplation und höchste Suggestivkraft entfalten hier ihre ganze Wirkung.Geheimnisvolle ToreEin metaphysisches Moment ist unserem Schnittbild zu eigen, eine Durchgeistigung, auf die schon der typische Untertitel dieser Jahre verweist: 'Attesa', 'Erwartung'. Der Begriff deutet auf geheimnisvolle Zuständigkeit hin, auf die Ahnung einer kommenden Offenbarung. Unser 'Concetto spaziale' öffnet in seinem Schnitt gleichsam ein Tor zu einer anderen, geheimen Welt, auch zur Welt des eigenen Geistes: 'Räumlich aber sind diese Bilder nicht in erster Linie, weil ihre Oberflächen durchbrochen sind, sondern ihre Oberflächen sind durchbrochen, weil es Fontana im Kern um die den Menschen umfangenden spirituellen Räume zu tun ist […]. Concetto spaziale heißt also, mit den Mitteln der Kunst erfahrbar zu machen, was den Mensch seit seinem Beginn als theologisch-existenzielle Frage nicht losläßt; die Frage nämlich nach dem Woher und Wohin seiner Existenz.' (Hellmut Seemann und Lorand Hehyi in Lucio Fontana. Retrospektive, Ausst. Frankfurt / Wien 1996/97, Frankfurt 1996, S. 6).'Die neue Kunst bedarf bei ihrer Schöpfung und Interpretation des Zusammenwirkens aller menschlichen Energien. Dann aber manifestiert sich in ihr das Sein […].' ('Manifesto Blanco', zit.n. Carla Schulz-Hoffmann (Hg.), Lucio Fontana, München 1983, S. 147).Aufrufzeit: 13.06.2015 - ca. 16.06 h +/- 20 Min.
Lucio Fontana - Concetto Spaziale

Lucio Fontana - Concetto Spaziale

Original
Schätzung:

Preis:

Nettopreis
Postennummer: 115
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Fontana, Lucio (Rosario, Argentinien 1899 - 1968 Varese)Concetto Spaziale. Kugelschreiber, Aquarell u. Perforationen auf leichtem Karton. Um 1955. 150 x 210 mm, im Passepartout freigestellt. Unter Glas gerahmt. Signiert.Mit der Bestätigung der Fondazione Lucio Fontana, Mailand. - Entstanden auf einem Karton der Albergo Italia in Carcare (Savona). - Stark verblasst.
Lucio Fontana - I Cavalieri Dell’apocalisse

Lucio Fontana - I Cavalieri Dell’apocalisse

Original 1955
Schätzung:

Preis:

Bruttopreis
Postennummer: 26
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Lucio Fontana Rosario di Santa Fé 1899 – Varese 1968 I Cavalieri dell’Apocalisse, 1955 Tusche und Aquarell auf Papier, 30x52 cm Mit Tusche datiert und signiert im dritten Feld der Zeichnung: „Fontana 55; Mit Tusche unten rechts signiert und datiert: „Fontana 55 Mit Tusche unten links betitelt: „I cavaglieri dell'apocalissi; Von Fondazione Lucio Fontana archiviert: Nr. 1686/1 Provenienz: private Sammlung Mailand Exhibited Ausstellungen: Messina, Palazzo dei Leoni, 20. Dezember 1986 – 25. Januar 1987; Paris, Centre Pompidou, 13. Oktober 1987 – 11. Januar 1988; Fondation Caixa de Pensions, Barcelona, 9. Februar – 27. März 1988; Stedelijk Museum, Amsterdam, 29. April – 12. Juni 1988; Whitechapel Art Gallery, London, Juli – September 1988 Literature Lucio Fontana, Ausstellungskat. kuratiert von T. Trini, Nuove Edizioni Gabriele Mazzotta, Mailand 1986; S. 85, Taf. 82, illustriert, s/w; Lucio Fontana, AA.VV, Ausstellungskat., Centre George Pompidou, 13 Oktober 1987 - 11 Januar 1988, Editions du Centre Pompidou, Paris, 1987, S. 80, illustriert, s/w; J. De Sanna, “Sono ormai canonici i buchi di Fontana”, Italia Oggi, 17.-18. Januar 1987, S. 17, illustriert, s/w;Lucio Fontana, Catalogo ragionato delle opere su carta, Tomo II, kuratiert von L. Massimo Barbero, Skira Editore, Mailand 2013, S. 680, illustriert, s/w
Lucio Fontana - La Lune En Rodage

Lucio Fontana - La Lune En Rodage

Original 1959
Schätzung:
Ausgangswert:

Preis:

Nettopreis
Postennummer: 416
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Lot: 416 Lucio Fontana 1899 Rosario di Santa Fé/Argentinien - 1968 Comabbio bei Varese Aus: La Lune en Rodage . 1959. Kugelschreiberzeichnung und Perforation auf silber-beschichtetem Karton. Unten mittig signiert und datiert. Aufgelegt auf schwarzem Karton. 11,7 x 9,5 cm (4,6 x 3,7 x 12,5 in). Unterlagekarton: 32 x 32 cm (12,5 x 12,5 in). Veröffentlicht in "La lune en rodage", herausgegeben von Editions Panderma, Carl Laszlo, Basel 1960, einer Zeitschrift mit Unikat-Charakter, in der auf farbige Kartons geklebte Kunstwerke veröffentlicht wurden. Diese Veröffentlichung gilt als eine wichtige und aufwendig hergestellte Anthologie moderner und zeitgenössischer Grafiken, davon viele mit Unikat-Charakter.[EH]. Unikat . Mitte der 1940er Jahre gewinnt die bildnerische Umsetzung von Raumkonzepten, den "Concetti Spaziali", in Fontanas Schaffen an Bedeutung. Das dramatische Moment hält Einzug in sein Werk: Es entstehen Perforierungen und Schnitte, mit denen eine physische Dreidimensionalität an die Stelle der Tiefenillusion der glatten Oberfläche tritt, um so die Sprachen von Malerei und Skulptur miteinander zu verschmelzen. [EH] ca. 10.41 h +/- 20 Min.
Lucio Fontana - Concetto Spaziale, Attese

Lucio Fontana - Concetto Spaziale, Attese

Original 1959
Schätzung:

Preis:

Nettopreis
Postennummer: 728
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Lot: 728 Lucio Fontana 1899 Rosario di Santa Fé/Argentinien - 1968 Comabbio bei Varese Concetto Spaziale, Attese . 1959. Wasserfarbe auf Leinwand, teils mit schwarzer Gaze hinterlegt. Crispolit 59 T 105. Verso signiert und bezeichnet "attese" und "891". Auf dem Keilrahmen mit dem Richtungspfeil. 90,5 x 80,4 cm (35,6 x 31,6 in). [KP]. Die Arbeit ist unter der Nummer 355/31 in der Fondazione Lucio Fontana, Mailand, registriert. PROVENIENZ: Privatsammlung (direkt vom Künstler erworben). Christie´s London, 23.5.1996, Lot 76. Privatsammlung Norddeutschland. AUSSTELLUNG: Lucio Fontana, Städtisches Museum Leverkusen Schloss Morsbroich, 12.1.-25.2.1962, Kat.Nr. 56 (mit Abb.). Lucio Fontana wird 1899 in Rosario di Santa Fé in Argentinien als Sohn eines italienischen Bildhauers geboren. 1905 übersiedelt die Familie des Künstlers nach Mailand, wo Fontana ab 1914 die Baugewerbeschule von Carlo Cattaneo besucht. Nach geleistetem Kriegsdienst macht er 1918 sein Examen als Diplomingenieur. Bis 1930 studiert er an der Accademia di Brera Bildhauerei. 1934 schließt sich Fontana der Pariser Künstlergruppe "Abstraction-Création" an, deren Mailänder Sektion er begründet. Im folgenden Jahr veröffentlichen sie ein Manifest zur abstrakten Kunst und Fontana bekommt seine erste Einzelausstellung in der Galleria del Milione in Mailand. Ab 1939 hält sich der Künstler wieder in Argentinien auf. 1946 wird er Mitbegründer der Privatakademie von Altamira und verfasst mit seinen Studenten das "Manifesto Blanco", in dem die Synthese der Gattungen und die Abkehr von herkömmlichen Materialien gefordert wird. Zurück in Mailand formuliert Lucio Fontana 1948 seine Suche nach einer neuen Raumkunst im "Ersten Manifest des Spazialismo" und gründet die Gruppe "Movimento spaziale". 1949 realisiert er in einer Mailänder Galerie das erste "Ambiente spaziale", ein Vorläufer des Environments. Im selben Jahr entstehen die ersten perforierten Leinwände, die wie alle folgenden Werke den Titel "Concetto spaziale" (Raumkonzept) tragen. 1958 beginnt der Künstler mit seinen berühmten Schnitten in der Leinwand, brachialen Eingriffen in die meist monochrom bemalte Fläche mittels scharfer Messerschnitte. Diese wohl berühmteste Kunstentäußerung Fontanas zeigt auch das hier angebotene Bild des Künstlers, zu der er sagt: "Meine Kunst ist ganz geprägt von dieser Reinheit, von dieser Philosophie des Nichts, das nicht das Nichts der Zerstörung ist, sondern das Nichts der Schöpfung [..] Und gerade der Schnitt [..] galt nicht der Zerstörung des Bildes, sondern im Gegenteil einer Dimension jenseits des Bildes" (zit. nach: Bettina Ruhrberg, Kritisches Lexikon der Gegenwartskunst, München 1993, S. 3). Durch die in unserem Werk klaffenden Schnitte in die monochrome, dunkelgraue Leinwand gelingt Fontana also auch in der Tiefe eine Entgrenzung seiner Malerei. Der Eindruck einer Raumausdehnung wird demnach nicht nur an den Bildrändern unserer Arbeit, sondern auch durch die geöffnete Leinwand, an welcher sich der Blick des Betrachters in die geheimnisvolle Tiefe des scheinbar unendlichen Raumes zu verlieren glaubt, zu einem meditativen Phantasieraum gesteigert, den es, wie die von Fontana hinzugefügte Formulierung "attese" erläutert, zu erwarten gilt. Die Leinwand ist nicht mehr nur Träger der künstlerischen Fantasie, sondern gerät in ihrer Materialität ins Zentrum des künstlerischen Interesses, wodurch sie vielmehr zur Projektionsfläche für das Betrachterauge wird. Fontana hat mit seinen minimalistischen "Tagli" einen bedeutenden Beitrag zum zeitgenössischen Interesse der räumlichen Entgrenzung des Kunstwerks geleistet. Anfang der 1960er Jahre kombiniert Fontana seine Bildmittel mit dick aufgetragenen, oft mit Sand vermischten Farbpartien, in die häufig hineingekratzt und -gezeichnet wird. Es folgen nun die großen kugelförmigen Bronzeobjekte. Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen prägen diese Zeit: Hervorzuheben ist unter anderem die seinerzeit größte Retrospektive im Museum Schloss Morsbroich 1962, in der unser Bild zu sehen war, darüber hinaus die stetige Teilnahme an der Biennale in Venedig, die Documenta 4 in Kassel 1968 oder die Wanderausstellung des Museum of Modern Art, New York 1966-68. 1968 stirbt Lucio Fontana in Varese. Aktuell wird sein umfassendes Œuvre mit einer großen Retrospektive im Musée d'art moderne de la Ville de Paris geehrt. (24. April - 24. August 2014).
Arcadja LogoProdukte
Abos
Werbung
Sponsored Auctions
Abos

Über uns
Unser Produkt
Follow Arcadja on Facebook
Follow Arcadja on Twitter
Follow Arcadja on Google+
Follow Arcadja on Pinterest
Follow Arcadja on Tumblr