Lucio Fontana

Italy (Rosario Di Santa Fé 1899Comabbio, Varese 1968 ) - Werke
FONTANA Lucio Concetto Spaziale

Galerie Koller /06.12.2013
40.693,40 - 56.970,76
66.543,00

Kunstwerk finden, Versteigerungsergebnisse und Verkaufspreise des Künstlers Lucio Fontana auf italienischen und internationalen Auktionen
Zu den Schätzungen und Zuschlägen von Lucio Fontana Beobachten Sie den Künstler anhand der Aufgepasst!-E-Mails
Kunstwerke bei Arcadja
2685

Einige Werke von Lucio Fontana

Herausgesucht aus 2,685 Werken im Arcadja-Katalog
Lucio Fontana - Concetto Spaziale, Attese

Lucio Fontana - Concetto Spaziale, Attese

Original 1959
Schätzung:

Preis:

Nettopreis
Postennummer: 728
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Lot: 728 Lucio Fontana 1899 Rosario di Santa Fé/Argentinien - 1968 Comabbio bei Varese Concetto Spaziale, Attese . 1959. Wasserfarbe auf Leinwand, teils mit schwarzer Gaze hinterlegt. Crispolit 59 T 105. Verso signiert und bezeichnet "attese" und "891". Auf dem Keilrahmen mit dem Richtungspfeil. 90,5 x 80,4 cm (35,6 x 31,6 in). [KP]. Die Arbeit ist unter der Nummer 355/31 in der Fondazione Lucio Fontana, Mailand, registriert. PROVENIENZ: Privatsammlung (direkt vom Künstler erworben). Christie´s London, 23.5.1996, Lot 76. Privatsammlung Norddeutschland. AUSSTELLUNG: Lucio Fontana, Städtisches Museum Leverkusen Schloss Morsbroich, 12.1.-25.2.1962, Kat.Nr. 56 (mit Abb.). Lucio Fontana wird 1899 in Rosario di Santa Fé in Argentinien als Sohn eines italienischen Bildhauers geboren. 1905 übersiedelt die Familie des Künstlers nach Mailand, wo Fontana ab 1914 die Baugewerbeschule von Carlo Cattaneo besucht. Nach geleistetem Kriegsdienst macht er 1918 sein Examen als Diplomingenieur. Bis 1930 studiert er an der Accademia di Brera Bildhauerei. 1934 schließt sich Fontana der Pariser Künstlergruppe "Abstraction-Création" an, deren Mailänder Sektion er begründet. Im folgenden Jahr veröffentlichen sie ein Manifest zur abstrakten Kunst und Fontana bekommt seine erste Einzelausstellung in der Galleria del Milione in Mailand. Ab 1939 hält sich der Künstler wieder in Argentinien auf. 1946 wird er Mitbegründer der Privatakademie von Altamira und verfasst mit seinen Studenten das "Manifesto Blanco", in dem die Synthese der Gattungen und die Abkehr von herkömmlichen Materialien gefordert wird. Zurück in Mailand formuliert Lucio Fontana 1948 seine Suche nach einer neuen Raumkunst im "Ersten Manifest des Spazialismo" und gründet die Gruppe "Movimento spaziale". 1949 realisiert er in einer Mailänder Galerie das erste "Ambiente spaziale", ein Vorläufer des Environments. Im selben Jahr entstehen die ersten perforierten Leinwände, die wie alle folgenden Werke den Titel "Concetto spaziale" (Raumkonzept) tragen. 1958 beginnt der Künstler mit seinen berühmten Schnitten in der Leinwand, brachialen Eingriffen in die meist monochrom bemalte Fläche mittels scharfer Messerschnitte. Diese wohl berühmteste Kunstentäußerung Fontanas zeigt auch das hier angebotene Bild des Künstlers, zu der er sagt: "Meine Kunst ist ganz geprägt von dieser Reinheit, von dieser Philosophie des Nichts, das nicht das Nichts der Zerstörung ist, sondern das Nichts der Schöpfung [..] Und gerade der Schnitt [..] galt nicht der Zerstörung des Bildes, sondern im Gegenteil einer Dimension jenseits des Bildes" (zit. nach: Bettina Ruhrberg, Kritisches Lexikon der Gegenwartskunst, München 1993, S. 3). Durch die in unserem Werk klaffenden Schnitte in die monochrome, dunkelgraue Leinwand gelingt Fontana also auch in der Tiefe eine Entgrenzung seiner Malerei. Der Eindruck einer Raumausdehnung wird demnach nicht nur an den Bildrändern unserer Arbeit, sondern auch durch die geöffnete Leinwand, an welcher sich der Blick des Betrachters in die geheimnisvolle Tiefe des scheinbar unendlichen Raumes zu verlieren glaubt, zu einem meditativen Phantasieraum gesteigert, den es, wie die von Fontana hinzugefügte Formulierung "attese" erläutert, zu erwarten gilt. Die Leinwand ist nicht mehr nur Träger der künstlerischen Fantasie, sondern gerät in ihrer Materialität ins Zentrum des künstlerischen Interesses, wodurch sie vielmehr zur Projektionsfläche für das Betrachterauge wird. Fontana hat mit seinen minimalistischen "Tagli" einen bedeutenden Beitrag zum zeitgenössischen Interesse der räumlichen Entgrenzung des Kunstwerks geleistet. Anfang der 1960er Jahre kombiniert Fontana seine Bildmittel mit dick aufgetragenen, oft mit Sand vermischten Farbpartien, in die häufig hineingekratzt und -gezeichnet wird. Es folgen nun die großen kugelförmigen Bronzeobjekte. Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen prägen diese Zeit: Hervorzuheben ist unter anderem die seinerzeit größte Retrospektive im Museum Schloss Morsbroich 1962, in der unser Bild zu sehen war, darüber hinaus die stetige Teilnahme an der Biennale in Venedig, die Documenta 4 in Kassel 1968 oder die Wanderausstellung des Museum of Modern Art, New York 1966-68. 1968 stirbt Lucio Fontana in Varese. Aktuell wird sein umfassendes Œuvre mit einer großen Retrospektive im Musée d'art moderne de la Ville de Paris geehrt. (24. April - 24. August 2014).
Lucio Fontana - Serie Rosa

Lucio Fontana - Serie Rosa

Original 1966
Schätzung:
Ausgangswert:

Preis:

Nettopreis
Postennummer: 707
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Description: FONTANA, LUCIO 1899 Rosario/ Argentinien - 1968 Comabbio (Varese) Serie Rosa. 1966. Radierung und Farbaquatinta auf BFK RIVES (Wasserzeichen). Blätter jeweils: 75,5 x 56cm. Jeweils signiert und nummeriert. Las Estampas de la Cometa; Gustavo Gili, Barcelona (Hrsg.). Ex. 24/50. In originaler leinenbezogener Mappe. - Blätter minimal gewellt. Wvz. Nr. E-26: Knickspuren in den unteren Ecken. Wvz. Nr. E-27: Knickspuren in der oberen Blattkante sowie in der rechten unteren Ecke. Minimale partielle Verschmutzungen. Wvz. Nr. E-29: Knickspuren in der oberen Blattkante, im unteren rechten Blattbereich sowie in der linken unteren Ecke. Wvz. Ruhé, Nrn E-36, E-27, E-29. Es fehlen zwei Blätter.
Lucio Fontana - Concetto Spaziale

Lucio Fontana - Concetto Spaziale

Original 1966
Schätzung:
Ausgangswert:

Preis:

Nettopreis
Postennummer: 766.10
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Lot: 766.10 Lucio Fontana 1899 Rosario di Santa Fé/Argentinien - 1968 Comabbio bei Varese Concetto Spaziale . 1966. Multiple. Gelochte Silberfolie über Kartonrolle, mit grünem Tonpapier wattiert. Signiert und nummeriert. Aus einer Auflage von 30 Exemplaren. Höhe: 37 cm (14,5 in). Durchmesser: 10 cm (3,9 in). Herausgegeben für Fly Casa, 1966. [KH]. PROVENIENZ: Privatsammlung London.
Lucio Fontana - Concetto Spaziale

Lucio Fontana - Concetto Spaziale

Original 1967
Schätzung:

Preis:

Nettopreis
Postennummer: 3719
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Auktion Z35 Lot 3719 - 07 December 2013 14:00 FONTANA, LUCIO (Rosario/Argentina 1899 - 1968 Comabbio) Concetto spaziale. Natura. 1967. 2 sculptures. Polished brass. 440/500. With incised signature on the back: L. Fontana, also with stamped number on the base. Height 25.3 cm. Made by Bronze Foundry Berrocal. With a confirmation of authenticity from the Atelier Lucio Fontana. Catalogue raisonné: Ruhé/Rigo, No. B-1/B-2. CHF 50 000.- / 70 000.- € 41 670.- / 58 330.- FONTANA, LUCIO (Rosario/Argentinien 1899 - 1968 Comabbio) Concetto spaziale. Natura. 1967. 2 Skulpturen. Poliertes Messing. 440/500. Auf der Rückseite mit eingeritzter Signatur: L. Fontana, sowie am Boden mit der gestempelten Nummerierung. Höhe 25,3 cm. Gefertigt bei Bronze Foundry Berrocal. Mit der Echtheitsbestätigung des Atelier Lucio Fontana. Werkverzeichnis: Ruhé/Rigo, Nr. B-1/B-2. Lucio Fontana wird 1899 als Kind italienischer Eltern in Argentinien geboren und siedelt 1905 nach Mailand über. Von 1914 - 1915 studiert er an der Baugewerbeschule in Mailand und wird 1918 Diplomingenieur. Zurück in Argentinien arbeitet er die meiste Zeit im väterlichen Bildhaueratelier und beginnt 1928 sein Studium an der Accademia di Brera in Mailand. Bereits zwei Jahre später hat er seine erste Einzelausstellung in der Galleria del Milione und nimmt an der 17. Biennale von Venedig teil. Zwischen 1939 und 1947 lebt er in Argentinien und gründet die Kunstschule Altamira. Mit dem "Manifiesto blanco" legt er 1946 die Grundlagen für sein Konzept dar. Er strebt nach der Synthese aller künstlerischen Gattungen und macht sich frei von herkömmlichen Materialien. Ein Jahr später konkretisiert er sein Konzept mit dem Manifest des "Movimento spaziale" mit der Forderung nach der Umsetzung dynamischer Kunst, die die Vorstellungskraft des Betrachters fordert. Mit seinem Konzept hat Lucio Fontana eine singuläre Position in der Kunst des 20. Jahrhunderts geschaffen. Sein Einfluss auf die "Zero-Gruppe" um Günther Uecker und Heinz Mack, auf den "Nouveau Réalisme" um Yves Klein und Arman und die "Arte Povera" um Alighiero Boetti und Jannis Kounellis ist unumstritten. Das grundsätzliche Konzept Lucio Fontanas ist bei Skulpturen und Gemälden gleich: es geht nicht um die Darstellung, das Material, Farbe oder die Technik, sondern einzig und allein um die Wirkung und Ausbreitung von Raum und räumlicher Erfahrung des Betrachters. Die Werke dienen dazu, das Konzept zu verdeutlichen und so nennt er seine Werke dann auch concetto spaziale - Raumkonzept. Durch Schlitze, Perforationen, Einritzungen und Löcher öffnet er das Werk für den Raum. "Der Künstler hat diese Lösung des Raumproblems nicht als Akt der Zerstörung, vielmehr als Akt der Befreiung verstanden. Zerstören wollte er nur die Materie, um Platz zu schaffen für das Sichtbarmachen einer Idee." (zit.: Kunst des 20. Jahrhunderts, Köln 2000, S. 300). Das vorliegende Paar von Skulpturen, das Fontana als solches konzipiert hat, spiegelt sein Konzept eindrücklich wider. Er nutzt die zwei Skulpturen, um eine Fläche durch einen Schlitz, die andere durch ein Loch aufzubrechen. Das polierte Messing schafft eine Beziehung zwischen den Kunstwerken, ihrer Umgebung und dem Betrachter, da sich sowohl Betrachter als auch Umgebung in der spiegelnden Oberfläche wiederfinden. "Jede Kugel ist im doppelten Sinn eine Welt für sich, die unabhängig von den anderen existiert und mit der sich der Künstler auseinandersetzt. Auch hier sind die Eingriffe Fontanas nicht als Attacken zu verstehen, sondern als Versuch, der leblosen Materie, die für Natur stehen kann, eine menschliche Äusserung hinzuzufügen. Es entsteht ein Dialog zwischen Künstler und Objekt, Mensch und unbelebter Natur." (zit. Ausst.Kat.: Lucio Fontana. Retrospektive, Schirn Kunsthalle Frankfurt, 1996, S. 199). CHF 50 000.- / 70 000.- € 41 670.- / 58 330.-
Lucio Fontana - Concetto Spaziale - Attesa

Lucio Fontana - Concetto Spaziale - Attesa

Original
Schätzung:

Preis:

Nettopreis
Postennummer: 3431
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Auktion Z34 Lot 3431 - 22 June 2013 16:00 * LUCIO FONTANA 1899 - 1968 Concetto Spaziale - Attesa. 1963/64. Idropittura on canvas. Signed, inscribed and dated verso: Fontana Concetto Spaziale - Attesa. Para Mano L.Fontana. 22.5 x 16.5cm. The Fondazione Lucio Fontana, Mailand, has confirmed the authenticity of this work. It is registered under number 2566/1 in the archives of the Fondazione Lucio Fontana. Provenance: - Galerie Schwarzer, Düsseldorf. - Private collection Germany. Literature: Crisolti, Enrico. Lucio Fontana. Catalogo Ragionato di sculture, dipinti, ambientazioni, vol. II, p. 647, Cat.No. 63-64 T7 (with ill.). CHF 120 000.- / 180 000.- € 100 000.- / 150 000.- * LUCIO FONTANA 1899 - 1968 Concetto Spaziale - Attesa. 1963/64. Idropittura auf Leinwand. Verso signiert, bezeichnet und datiert: Fontana Concetto Spaziale - Attesa. Para Mano L.Fontana. 22,5 x 16,5cm. Mit einer Bestätigung der Fondazione Lucio Fontana, Mailand. Das Werk ist dort unter der Nummer 2566/1 archiviert. Provenienz: - Galerie Schwarzer, Düsseldorf. - Privatsammlung Deutschland. Literatur: Crisolti, Enrico. Lucio Fontana. Catalogo Ragionato di sculture, dipinti, ambientazioni, Bd. II, S. 647, Kat.Nr. 63-64 T7 (mit Abb.). Lucio Fontana geht es bei seinen Gemälden und Skulpturen nicht um die Darstellung, das Material, Farbe oder die Technik, sondern einzig und allein um die Wirkung und Ausbreitung von Raum und räumlicher Erfahrung des Betrachters. Die Werke dienen dazu, das Konzept zu verdeutlichen und so nennt er seine Werke dann auch concetto spaziale - Raumkonzept. Durch Schlitze, Perforationen, Einritzungen und Löcher öffnet er die Leinwand für den Raum. "Der Künstler hat diese Lösung des Raumproblems nicht als Akt der Zerstörung, vielmehr als Akt der Befreiung verstanden. Zerstören wollte er nur die Materie, um Platz zu schaffen für das Sichtbarmachen einer Idee." (zit.: Kunst des 20. Jahrhunderts, Köln 2000, S. 300). In unserem vorliegenden Werk setzt Fontana dieses Konzept mit einem Schlitz (Taglio) in der Mitte der Leinwand um, es wird eindrücklich sichtbar, dass ein Durchstossen des Raums durch das Werk. Das Bild hat eine einzigartige Wirkung auf den Betrachter. Zunächst ist er durch das leuchtende weiss gefangen, konzentriert sich aber schnell auf die "Verletzung" der Leinwand, die kleine Perforierung öffnet die Leinwand zu einer skulpturalen dreidimensionalen Gestaltung. Lucia Fontana wird 1899 als Kind italienischer Eltern in Argentinien geboren und siedelt 1905 nach Mailand über. Von 1914 - 1915 studiert er dort an der Baugewerbeschule und wird 1918 Diplomingenieur. Ab 1928 beginnt er dann sein Studium an der Accademia di Brera in Mailand. Bereits zwei Jahre später hat er seine erste Einzelausstellung in der Galleria del Milione und nimmt an der 17. Biennale von Venedig teil. Zwischen 1939 und 1947 lebt er in Argentinien und gründet die Kunstschule Altamira. Mit dem "Manifiesto blanco" legt er 1946 die Grundlagen für sein Konzept dar. Er strebt nach der Synthese aller künstlerischen Gattungen und macht sich frei von herkömmlichen Materialien. Ein Jahr später konkretisiert er sein Konzept mit dem Manifest der "Movimento spaziale" mit der Forderung nach der Umsetzung dynamischer Kunst, die die Vorstellungskraft des Betrachters fordert. Mit seinem Konzept hat Lucio Fontana eine singuläre Position in der Kunst des 20. Jahrhunderts geschaffen. Sein Einfluss auf die "Zero-Gruppe" um Günther Uecker und Heinz Mack, auf den "Nouveau Réalisme" um Yves Klein und Arman und die "Arte Povera" um Alighiero Boetti und Jannis Kounellis ist unumstritten. CHF 120 000.- / 180 000.- € 100 000.- / 150 000.-
Arcadja LogoProdukte
Abos
Werbung
Sponsored Auctions
Abos

Über uns
Unser Produkt
Follow Arcadja on Facebook
Follow Arcadja on Twitter
Follow Arcadja on Google+
Follow Arcadja on Pinterest
Follow Arcadja on Tumblr