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Maurice Esteve

(Culan 1904 -  2001 )
ESTEVE Maurice L'oiseau Vert

Germann
08.06.2015
Kunstwerk finden, Versteigerungsergebnisse und Verkaufspreise des Künstlers Maurice Esteve auf italienischen und internationalen Auktionen
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Auch genannt :

Maurice Estève

 

Die Kunden haben gesucht Maurice Esteve haben auch gesucht:
Dieter Roth, Martin Kippenberger, Keith Haring, Donald Judd, Pol Bury, Sol Lewitt, Maria Elena Vieira Da Silva
Kunstwerke bei Arcadja
1232

Einige Werke von Maurice Esteve

Herausgesucht aus 1,232 Werken im Arcadja-Katalog
Maurice Esteve - Peribule

Maurice Esteve - Peribule

Original 1957
Schätzung:

Preis: Nicht verbreitet
Postennummer: 601
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Estève, Maurice 1904 Culan - 2001 Paris Peribule. 1957. Farblithografie auf Arches. 55,5 x 44cm (65 x 48cm). Signiert und nummeriert. Benador, Genf (Hrsg.). Ex. 50/75. - Blatt unterschiedlich gebräunt. Kleine Stockflecken. Verso Spuren alter Montierung. WVZ. Prudhomme/Moestrup, WVZ.-Nr. 26. Explanations to the Catalogue
Maurice Esteve - Rigotte

Maurice Esteve - Rigotte

Original c.1923
Schätzung:

Preis:

Postennummer: 105
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Description:

MAURICE ESTÈVE

Culan 1904-2001 Culan

Rigotte

Unten links signiert "Estève" und datiert "(19)70". Rückseitig signiert "Estève", datiert "(19)70", bezeichnet "Rigotte" sowie Etikett der Galerie Nathan, bezeichnet "EST-G-7011 // Mauice Estève // Rigotte 1970".

Öl auf Lwd., 64,5 x 54 cm
Notes:

Aus einem beschaulichen französischen Provinzstädtchen in die Weltmetropole Paris: Maurice Estève war neun Jahre alt, als ihn der Umzug seiner Familie in die Hauptstadt brachte, mit ihrem Schatz an alten Meistern und einer Avantgarde, die damals die Kunst von Grund auf revolutionierte. Um 1923 arbeitete Estève für ein Jahr als Designer für eine Textilfabrik in Barcelona. Er, der sich zeitlebens eher als Handwerker denn als "Künstler" begriff, besuchte nie eine Akademie. Doch mit der Kunst, der alten im Louv-re, der modernen in der Pariser Szene, setzte er sich intensiv auseinander. Für sich fand er eine einzigartige Synthese aus kubistischer Formensprache und fauvistischer Farbgebung, die auf den Komplementärkontrasten Rot-Grün und Gelb-Blau basiert. Die Anerkennung der Kunstwelt erfolgte bald durch zahlreiche Galerien- und internationale Museumsausstellungen und durch Ankäufe. So erwarb beispielsweise der Freundeskreis der Tate Gallery für das Museum die Aquarellarbeit "Composition 166" von 1957, mit ihrer leicht verschwommenen Überlappung von Farbfeldern, eine sehr charakteristische Arbeit dieser Phase. 1970 schliesslich, dem Jahr, in dem er unser Werk "Rigotte" schuf, wurde Estève mit dem französischen "Grand Prix national des Arts" ausgezeichnet. Auch in der Schweiz wurde man auf ihn aufmerksam. 1959 entwarf Estève auf Anregung der Architektin Jeanne Bueche bedeutende Glasfenster - übrigens seine einzigen - für die von ihr geplante neue Kirche im Berlincourt im Kanton Jura. "Ein Orangefeld links unten und rechts ein rotes oben entsprechen sich in statischer Haltung, als wären es die Befestigungspunkte elastischer Bänder, die von da aus die Seiten in wellenartigem Rhythmus durchziehen: gerade Linien, kurvige gebrochene Balken fügen sich zu farbigen oder linearen Gebilden, zu Trapezen, Dreiecken, Ovalen und anderem. Unauflösbar bleiben die Bezüge zwischen diesen Formen und den Farben, mit denen sie sich bald decken, bald überschneiden", schrieb der Professor für Kunstgeschichte und ehemalige Direktor des Berner Kunstmuseums Max Huggler in dem Artikel "Moderne Kirchenkunst im Jura" (in der Heftreihe "Bauten des Bundes", 50 (1963), S. 441-442) und fuhr fort: "Im Gesamteindruck tritt ein gleichförmig verteiltes starkes Rot hervor, obwohl flächenmäßig tiefes Violett, helles Blau, verschiedene Grün überwiegen: das wenige Weiß geht über zu hellem Beige, zu Gelb, Gold und einem eher kalten Braun." Eine treffende Beschreibung auch für die Farbgebung unseres Werks "Rigotte", das sich mit seiner klaren, fast kristallinen Abgrenzung der einzelnen Farbfelder deutlich von Estèves organisch ineinandergreifenden Formen der 1950er und 60er Jahre unterscheidet. "In der Erscheinung wie in der Intention des Künstlers kompromisslos ungegenständlich, wird doch die Phantasie aufgerufen, sich eine gestaltenreiche Heiligenlegende vorzustellen (...)" führt Huggler über die Glasfenster in Berlincourt aus. Auch uns lässt der Künstler freien Raum für unsere Vorstellungskraft: Fliegen wir mit unserem Blick über eine völlig plane, fruchtbare Ebene mit verschiedenfarbigen Feldern und mit Wasserflächen, die in der linken oberen Ecke durch eine Strasse durchschnitten wird? Tritt der Körper einer Gestalt mit blauem Kopf, dreieckigem Auge und rotem Arm hervor, die eine zweite Gestalt mit buntem Kleid weiter links umfängt? Die Bedeutung der geometrischen Formen bleibt ebenso rätselhaft wie der Titel des Werks "Rigotte" - die Bezeichnung für eine Ziegenkäsespezialität aus Lyon.
Provenance:
Galerie Nathan, Zürich Schweizer Privatsammlung (von oben genannter Galerie erworben)
Exhibited:
Galerie Nathan, Zürich, Estève, Ölbilder, 16. März bis 19. Juni 1982, Nr. 4
Literature:
Galerie Nathan (Hrsg.), Estève, Ölbilder, Zürich 1982, S. 32 f., 73, Kat.-Nr. 4 (mit ganzseitiger Abb.) Robert Maillard, Monique Prudhomme-Estève, Estève, Catalogue raisonné de l'oeuvre peint, Neuchâtel 2000, S. 385, Nr. 609 (mit Abb.)
Maurice Esteve - L'oiseau Vert

Maurice Esteve - L'oiseau Vert

Original 1961
Schätzung:

Preis:

Postennummer: 216
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Estève Maurice
1904 - 2001 F
L'oiseau vert, 1961
Farblithografie.
H 740 mm B 530 mm.

74/95. Unten rechts signiert:

Estève.

Guter Zustand.

Recto am rechten Blattrand

mittig ehemalige Montagespur.

Verso in linken Blattecken

Spuren einer ehemaligen Montierung,

minimer Papierabrieb.

In Passepartout montiert.

Literatur:

Prudhomme/Moestrup 29.

Drucker:

Mourlot, Paris.

Verleger:

Villand-Galanis, Paris.
Maurice Esteve - Maraboulda

Maurice Esteve - Maraboulda

Original 1972
Schätzung:
Ausgangswert:

Preis:

Postennummer: 8109
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Lot 8109: Estève, Maurice: Maraboulda
Description:
Maraboulda Farblithographie auf Arches-Velin. 1972. 62,5 x 48 cm (76 x 57,5 cm). Signiert. Auflage 75 num. Ex. Prudhomme-Moestrup 60. Ganz hervorragender, farbintensiver Druck mit dem vollen Rand, rechts mit dem Schöpfrand.
Estève, Maurice
Maurice Esteve - Farfu-charpentier

Maurice Esteve - Farfu-charpentier

Original 1978
Schätzung:

Preis:

Postennummer: 85
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Description:
MAURICE ESTÈVE, Culan 1904-2001 Culan, Farfu-Charpentier, Unten links signiert "Estève" und datiert "(19)78". Rückseitig auf der Lwd. signiert "Estève", datiert "(19)78" und bezeichnet "Farfu-Charpentier". Auf dem Keilrahmen Etikette der Réunion des musées nationaux, Paris, mit Angaben zum Werk., Öl auf Lwd., 60,7 x 50,3 cm,
Provenance:
Sotheby's, London, Auktion vom 30. November 1993, Kat.-Nr. 30Schweizer Privatsammlung
Exhibited:
Galeries nationales du Grand Palais, Paris, Estève, 18. Oktober 1986 bis 12. Januar 1987, Nr. 95
Literature:
Réunion des musées nationaux (Hrsg.), Estève, Paris 1986, S. 194, Kat.-Nr. 94 (mit Abb.)
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