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Maurice Esteve

(Culan 1904 -  2001 )
ESTEVE Maurice Farfu-charpentier

Fischer /27.11.2014
82.297,75 - 123.446,63
Nicht zugeschlagen

Kunstwerk finden, Versteigerungsergebnisse und Verkaufspreise des Künstlers Maurice Esteve auf italienischen und internationalen Auktionen
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Auch genannt :

Maurice Estève

 

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Kunstwerke bei Arcadja
1103

Einige Werke von Maurice Esteve

Herausgesucht aus 1,103 Werken im Arcadja-Katalog
Maurice Esteve - Rigotte

Maurice Esteve - Rigotte

Original c.1923
Schätzung:

Preis:

Postennummer: 105
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Description: MAURICE ESTÈVE Culan 1904-2001 Culan Rigotte Unten links signiert "Estève" und datiert "(19)70". Rückseitig signiert "Estève", datiert "(19)70", bezeichnet "Rigotte" sowie Etikett der Galerie Nathan, bezeichnet "EST-G-7011 // Mauice Estève // Rigotte 1970". Öl auf Lwd., 64,5 x 54 cm Notes: Aus einem beschaulichen französischen Provinzstädtchen in die Weltmetropole Paris: Maurice Estève war neun Jahre alt, als ihn der Umzug seiner Familie in die Hauptstadt brachte, mit ihrem Schatz an alten Meistern und einer Avantgarde, die damals die Kunst von Grund auf revolutionierte. Um 1923 arbeitete Estève für ein Jahr als Designer für eine Textilfabrik in Barcelona. Er, der sich zeitlebens eher als Handwerker denn als "Künstler" begriff, besuchte nie eine Akademie. Doch mit der Kunst, der alten im Louv-re, der modernen in der Pariser Szene, setzte er sich intensiv auseinander. Für sich fand er eine einzigartige Synthese aus kubistischer Formensprache und fauvistischer Farbgebung, die auf den Komplementärkontrasten Rot-Grün und Gelb-Blau basiert. Die Anerkennung der Kunstwelt erfolgte bald durch zahlreiche Galerien- und internationale Museumsausstellungen und durch Ankäufe. So erwarb beispielsweise der Freundeskreis der Tate Gallery für das Museum die Aquarellarbeit "Composition 166" von 1957, mit ihrer leicht verschwommenen Überlappung von Farbfeldern, eine sehr charakteristische Arbeit dieser Phase. 1970 schliesslich, dem Jahr, in dem er unser Werk "Rigotte" schuf, wurde Estève mit dem französischen "Grand Prix national des Arts" ausgezeichnet. Auch in der Schweiz wurde man auf ihn aufmerksam. 1959 entwarf Estève auf Anregung der Architektin Jeanne Bueche bedeutende Glasfenster - übrigens seine einzigen - für die von ihr geplante neue Kirche im Berlincourt im Kanton Jura. "Ein Orangefeld links unten und rechts ein rotes oben entsprechen sich in statischer Haltung, als wären es die Befestigungspunkte elastischer Bänder, die von da aus die Seiten in wellenartigem Rhythmus durchziehen: gerade Linien, kurvige gebrochene Balken fügen sich zu farbigen oder linearen Gebilden, zu Trapezen, Dreiecken, Ovalen und anderem. Unauflösbar bleiben die Bezüge zwischen diesen Formen und den Farben, mit denen sie sich bald decken, bald überschneiden", schrieb der Professor für Kunstgeschichte und ehemalige Direktor des Berner Kunstmuseums Max Huggler in dem Artikel "Moderne Kirchenkunst im Jura" (in der Heftreihe "Bauten des Bundes", 50 (1963), S. 441-442) und fuhr fort: "Im Gesamteindruck tritt ein gleichförmig verteiltes starkes Rot hervor, obwohl flächenmäßig tiefes Violett, helles Blau, verschiedene Grün überwiegen: das wenige Weiß geht über zu hellem Beige, zu Gelb, Gold und einem eher kalten Braun." Eine treffende Beschreibung auch für die Farbgebung unseres Werks "Rigotte", das sich mit seiner klaren, fast kristallinen Abgrenzung der einzelnen Farbfelder deutlich von Estèves organisch ineinandergreifenden Formen der 1950er und 60er Jahre unterscheidet. "In der Erscheinung wie in der Intention des Künstlers kompromisslos ungegenständlich, wird doch die Phantasie aufgerufen, sich eine gestaltenreiche Heiligenlegende vorzustellen (...)" führt Huggler über die Glasfenster in Berlincourt aus. Auch uns lässt der Künstler freien Raum für unsere Vorstellungskraft: Fliegen wir mit unserem Blick über eine völlig plane, fruchtbare Ebene mit verschiedenfarbigen Feldern und mit Wasserflächen, die in der linken oberen Ecke durch eine Strasse durchschnitten wird? Tritt der Körper einer Gestalt mit blauem Kopf, dreieckigem Auge und rotem Arm hervor, die eine zweite Gestalt mit buntem Kleid weiter links umfängt? Die Bedeutung der geometrischen Formen bleibt ebenso rätselhaft wie der Titel des Werks "Rigotte" - die Bezeichnung für eine Ziegenkäsespezialität aus Lyon. Provenance: Galerie Nathan, Zürich Schweizer Privatsammlung (von oben genannter Galerie erworben) Exhibited: Galerie Nathan, Zürich, Estève, Ölbilder, 16. März bis 19. Juni 1982, Nr. 4 Literature: Galerie Nathan (Hrsg.), Estève, Ölbilder, Zürich 1982, S. 32 f., 73, Kat.-Nr. 4 (mit ganzseitiger Abb.) Robert Maillard, Monique Prudhomme-Estève, Estève, Catalogue raisonné de l'oeuvre peint, Neuchâtel 2000, S. 385, Nr. 609 (mit Abb.)
Maurice Esteve - L'oiseau Vert

Maurice Esteve - L'oiseau Vert

Original 1961
Schätzung:

Preis:

Postennummer: 216
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Estève Maurice 1904 - 2001 F L'oiseau vert, 1961 Farblithografie. H 740 mm B 530 mm. 74/95. Unten rechts signiert: Estève. Guter Zustand. Recto am rechten Blattrand mittig ehemalige Montagespur. Verso in linken Blattecken Spuren einer ehemaligen Montierung, minimer Papierabrieb. In Passepartout montiert. Literatur: Prudhomme/Moestrup 29. Drucker: Mourlot, Paris. Verleger: Villand-Galanis, Paris.
Maurice Esteve - Maraboulda

Maurice Esteve - Maraboulda

Original 1972
Schätzung:
Ausgangswert:

Preis:

Postennummer: 8109
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Lot 8109: Estève, Maurice: Maraboulda Description: Maraboulda Farblithographie auf Arches-Velin. 1972. 62,5 x 48 cm (76 x 57,5 cm). Signiert. Auflage 75 num. Ex. Prudhomme-Moestrup 60. Ganz hervorragender, farbintensiver Druck mit dem vollen Rand, rechts mit dem Schöpfrand. Estève, Maurice
Maurice Esteve - Farfu-charpentier

Maurice Esteve - Farfu-charpentier

Original 1978
Schätzung:

Preis:

Postennummer: 85
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Description: MAURICE ESTÈVE, Culan 1904-2001 Culan, Farfu-Charpentier, Unten links signiert "Estève" und datiert "(19)78". Rückseitig auf der Lwd. signiert "Estève", datiert "(19)78" und bezeichnet "Farfu-Charpentier". Auf dem Keilrahmen Etikette der Réunion des musées nationaux, Paris, mit Angaben zum Werk., Öl auf Lwd., 60,7 x 50,3 cm, Provenance: Sotheby's, London, Auktion vom 30. November 1993, Kat.-Nr. 30Schweizer Privatsammlung Exhibited: Galeries nationales du Grand Palais, Paris, Estève, 18. Oktober 1986 bis 12. Januar 1987, Nr. 95 Literature: Réunion des musées nationaux (Hrsg.), Estève, Paris 1986, S. 194, Kat.-Nr. 94 (mit Abb.)
Maurice Esteve - La Chapelaude

Maurice Esteve - La Chapelaude

Original 1951
Schätzung:
Ausgangswert:

Preis:

Nettopreis
Postennummer: 1201.10
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Lot: 1201.10 Maurice Estève 1904 Culan - 2001 Culan La chapelaude . 1951. Öl auf Leinwand. Prudhomme-Estève 365. Links unten signiert und datiert. Verso nochmals signiert und datiert sowie betitelt. 53,7 x 65 cm (21,1 x 25,7 in). Estèves Kompositionen aus den 1950er Jahren wurden in den vergangenen 20 Jahren nur selten auf dem deutschen Auktionsmarkt angeboten (Quelle: www.artnet.de) . PROVENIENZ: Privatsammlung Brüssel. Privatsammlung Wuppertal. Privatsammlung Süddeutschland. Maurice Estève wird am 2. Mai 1904 im französischen Culan geboren. 1913 zieht er mit seinen Eltern nach Paris, wo er bald damit anfängt, sich künstlerisch zu bilden. Bei seinen Besuchen im Louvre in den zwanziger Jahren beeindrucken Estève vor allem die Maler Jean Fouquet und Paolo Uccello. Unter den Modernen übt Paul Cézanne den größten Einfluss auf ihn aus. Estève ist weitgehend Autodidakt, ab 1924 besucht er lediglich das freie Atelier der Akademie Colarossi und versucht nach dem Vorbild Georges Braques und Fernand Légers zu einer konstruktiven Umsetzung seiner Motive zu gelangen. Damit schafft er eine Art kubistischen Fauvismus. Estèves umfangreiches Schaffen beschränkt sich nicht auf das Genre der Malerei, er widmet sich ebenso der Collage, dem Textildesign und der Wandmalerei. Die extrovertierten Avantgardezirkel meidend, gehört Estève trotzdem zum Kern der Künstler, die der "École de Paris" nach 1945 zu neuem Durchbruch verhelfen. Estèves Œuvre, wie auch das seiner Künstlerkollegen Riopelle und Bazaine, begründet eine neue Bildsprache, eine lyrische Abstraktion, deren Ziel es ist, Form und Farbe in fast poetischer Attitüde darzustellen. Mit diesem Anspruch entsteht auch die vorliegende Komposition: Estèves Formensprache entspringt den Auffassungen des Kubismus und den von dort kommenden klaren Formgestalten Légers. Er ahmt die Wirklichkeit nicht nach, sondern erarbeitet seine Form der Abstraktion in Analyse seiner Beziehung zur Wirklichkeit. Er befreit sich vom wiedererkennbaren Gegenstand und macht die reine Poesie der malerischen Formulierung zum ausschließlichen Bildgegenstand. Estève erschafft eine Bildwelt, die aus sich selber lebt und uns an nichts diesseits Bekanntes erinnert. Dabei ist er um ein harmonisches Gleichgewicht von Form und Farbe bemüht. In den verschiedenen Zonen und Ebenen setzt er bisweilen die Farbnuancen harmonisch nebeneinander, ein anderes Mal stellt er kontrastierende Farbtöne gegenüber. Das Zusammenspiel von Kolorit und Form lässt den Betrachter teilhaben an den Eindrücken, die Landschaft und Licht Frankreichs wohl beim Künstler hinterlassen haben. Maurice Estèves Werke haben ihren Platz in vielen renommierten Museen und Sammlungen auf der ganzen Welt gefunden. Er stirbt am 29. Juni 2001 im hohen Alter von 97 Jahren in seiner Heimatstadt Culan. [KP].
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