Max Ernst

Germany (Brühl 1891Parigi 1976 ) - Werke
ERNST Max Danseuses

Fischer /27.11.2014
987,57 - 1.481,36
In Bearbeitung

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2697

Einige Werke von Max Ernst

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Max Ernst - Chéri Bibi

Max Ernst - Chéri Bibi

Original 1973
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Postennummer: 193
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Beschreibung:
Lot: 193 Max Ernst 1891 Brühl - 1976 Paris Chéri Bibi . 1973. Bronze mit dunkler, rotbrau-grünlicher Patina. Verso an der Plinthenkante mit dem Namenszug, der Nummerierung und dem Gießerstempel "Cire Valsuani Perdue". Eines von 175 Exemplaren. 33,5 x 18,5 x 15,5 cm (13,1 x 7,2 x 6,1 in). Gegossen von Valsuani Paris. Insgesamt existieren drei Auflagen in unterschiedlichen Patinierungen. Entstanden nach einem Gipsmodell von 1964. [KP]. LITERATUR: Jürgen Pech, Lieber Bibi, in: Max Ernst - Plastische Werke, Köln 2005, S. 206 (mit Farbabb. S. 207). Max Ernst studiert zunächst Kunstgeschichte. Als er 1910 August Macke kennenlernt, beginnt er, als Autodidakt zu malen. Die Faszination des expressionistischen Stils Mackes hält jedoch nicht lange an. Spätestens als Ernst aus dem Ersten Weltkrieg zurückkehrt, ist er davon überzeugt, dass die traditionelle Sichtweise der Kunst nicht mehr zeitgemäß ist. Aus dieser Erkenntnis heraus gründet er 1919 zusammen mit Arp die Gruppe der Kölner Dadaisten. In den 20er Jahren schließt sich Ernst in Paris der Bewegung des Surrealismus an. Phantastisch-mythische Darstellungen mit visionären Landschaften, Wald- und Vogeltieren und märchenhaften Muschelblumen sind nun der Inhalt seiner Arbeiten. Schon früh verwendet Ernst die Technik der Collage, kombiniert mit Hilfe der Verfremdung nicht zusammengehöriger Bilder und Objekte und erzeugt so einen neuen, oft absurden Bildsinn. 1925 befasst sich Ernst mit der "écriture automatique" - darunter verstehen die Schriftsteller des Surrealismus ein automatisches, unkontrolliertes und vom Unterbewusstsein motiviertes Schreiben. Die adäquate malerische Technik sieht Ernst in der Frottage. Er legt dafür ein Papier auf eine stark strukturierte, reliefierte Fläche und reibt mit einem weichen Stift die Strukturen durch. Aus diesen oft geheimnisvollen, nicht bewusst und gelenkt gestalteten Formen erschließen sich so neue Bildideen. Als Ernst den Sommer 1934 gemeinsam mit Giacometti verbringt, wird sein Interesse für das Plastische geweckt. Zum ersten Mal überträgt er sein allgegenwärtiges Vogelmotiv ins Dreidimensionale und experimentiert von nun an mit Begeisterung auf diesem Gebiet. Er modelliert Skulpturen, in denen Gebrauchsartikel stecken und lässt sie in Bronze gießen. Phasenweise entstehen Mischwesen zwischen Pflanze, Tier und Mensch als Synthese zwischen Vorgefundenem und Modelliertem. Die größte dieser Kompositskulpturen ist der Betonguss "Capricorne", den Ernst 1948 vor seinem Haus aufstellt. Große Beachtung findet Ernst auch mit seinen grafischen Folgen "Histoire Naturelle", "La femme 100 Têtes", "Rêve d'une Fille" und "Semaine de Bonté". An dem darin erkennbaren Stil hält Max Ernst auch fest, als er von 1941 bis 1953 in den USA lebt und später wieder nach Frankreich zurückkehrt. Typisch für das Spätwerk des Künstlers ist der bisweilen zitathafte Rückgriff auf Motive und Techniken der früheren Schaffensphasen. In der Verschmelzung von Figur und Sockel, der Zusammensetzung geometrischer Grundfiguren, der scheibenhaften Auffassung und der bis zur Abstraktion gehenden Reduzierung anthropomorpher Formen sind die Skulpturen gleichermaßen abstrakt wie konkret. " Chéri Bibi " nimmt Bezug auf die gleichnamige Romanfigur, erdacht von Gaston Leroux, der mehrmals aus einem Gefängnis ausbricht. Zugleich reiht sich " Chéri Bibi ", mit großen Augen und spitzem Schnabel an ein Küken erinnernd, ein in den Kontext der Vogelikonografie, die sich wie ein roter Faden durch das Œuvre Max Ernsts zieht. Obgleich für den Künstler der Vogel das zentrale Symbol der Freiheit ist, zeigt er das Küken gleichsam in sich selbst gefangen, Käfig und Tier scheinen verschmolzen, das Vögelchen blickt zum Betrachter und ist doch unfähig, sich zu bewegen. Max Ernst zeigt uns hier aussagekräftig, dass Freiheit nichts Selbstverständliches ist, sondern zu jeder Zeit erkämpft werden muss. 1976 stirbt der Künstler in Paris. ca. 14.23 h +/- 20 Min.
Max Ernst - Nach

Max Ernst - Nach

Original 1968
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Postennummer: 7094
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Beschreibung:
Nach. Affiche pour Déchets d'Atelier Photolithographie auf Velin. 1968. 47,1 x 39 cm (73,6 x 46,6 cm). Signiert und bezeichnet "e(preuve d')a(rtiste)". Spies/Leppien 16 A. Exemplar außerhalb der Auflage von 150 Exemplaren. Die Arbeit entstand nach einer im selben Jahr entstandenen Collage. Ausgezeichneter Druck mit breitem Rand. Ernst, Max
Max Ernst - Untitled

Max Ernst - Untitled

Original
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Postennummer: 32
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Beschreibung:
Description: ERNST, MAX 1891 Brühl - 1976 Paris Untitled. Ca. 1956. Oil on paper. Laid down on canvas. 27 x 19 cm. Signed on the lower right and left margin of the painting: max ernst. Verso denoted illegibly: Property Pana...... Framed.Ernst, Max 1891 Brühl - 1976 Paris Ohne Titel Ca. 1956. Öl auf Papier. Auf Leinwand aufgezogen. 27 x 19cm. Signiert am unteren rechten und linken Bildrand: max ernst. Verso unleserlich bezeichnet: Property Pana...... Rahmen. Provenienz:Galleria Notizie, TurinPrivatsammlung Nordrhein-WestfalenAusstellung:Kunstkabinett Hanna Bekker vom Rath, Frankfurt 1986 (Abb. auf Einladungskarte)Literatur:Spies, Werner/Metken, Sigrid und Günter: Max Ernst - Werke 1954-1963, Köln 1998, Nr. 3191"Im Paris der Nachkriegszeit, in dem alles auf die neue Kunst, die gestische Abstraktion ausgerichtet ist, wird Max Ernst bei seiner Rückkehr aus dem amerikanischen Exil nicht erwartet: "Ganz im Gegenteil, wir haben zu Anfang sehr bescheiden gelebt. [...] ich (kehrte) zu einem Zeitpunkt nach Frankreich zurück [...] als jene terribles simplificateurs [...] die abstrakte Kunst hochlobten und die Kunst der Surrealisten, insbesondere die auch nur annähernd gegenständliche, als zu literarisch zu verurteilen, so daß sie unwiderruflich diskreditiert schien." Zwar heißen ihn die Librairie-Galerie La Hune und die Galerie Drouin 1950 in Paris mit Ausstellungen willkommen, doch bleibt der gewünschte Erfolg aus. Es muss den Künstler daher geradezu erstaunen, dass er 1954 mit dem Großen Preis für Malerei der Biennale von Venedig ausgezeichnet wird. Hierauf folgen endlich die lang erhoffte internationale Anerkennung, aber auch der Ausschluss aus der surrealistischen Bewegung durch André Breton, der diesen Publikumserfolg als fragwürdig empfindet. 1955 entschließen sich Max Ernst und Dorothea Tanning, ein Gehöft in Huimes, unweit von Chinon, im Loiretal, zu erwerben. "Il fait beau et doux et calme ici", schreibt Max Ernst nach dem Umzug an Patrick Waldberg, der 1958 die erste Monografie über Max Ernst veröffentlicht. Harmonischer und ruhiger denn je ist auch sein Werk in dieser Zeit. Er schließt mit den düsteren Dekalkomanien oder den geometrischen Figuren des amerikanischen Exils ab und wendet sich neuen Inhalten zu: Hommagen an Dichter und Künstler, aber auch zeithistorischen und philosophischen Themen." (Drost, Julia: Rückkehr nach Europa, in Ausst.-Kat. Albertina Wien/ Fondation Beyeler, Wien/ Basel 2013, S. 279)
Max Ernst - Danseuses

Max Ernst - Danseuses

Original
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Postennummer: 433
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Beschreibung:
Description: MAX ERNST, Brühl 1891-1976 Paris, Danseuses, Unten links in Bleistift signiert "Max Ernst", unten rechts nummeriert "IV/LX". Rückseitig Etikette "Galerie Kornfeld und Klipstein" nummeriert "39887"., Lithographie, LM 51,9 x 35,7 cm, in Passepartout, gerahmt, etwas fleckig, Provenance: Galerie Kornfeld und KlipsteinSchweizer Privatsammlung Literature: Werner Spies (Hg.), Max Ernst Ouevre-Katalog Bd. I, Das graphische Werk, Köln 2004, S. 47, Nr. 46F (mit Abb.)
Max Ernst - Paris Le Soleil - La Ville Entière

Max Ernst - Paris Le Soleil - La Ville Entière

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Postennummer: 544
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Beschreibung:
ERNST, MAX 1891 Brühl - 1976 Paris Le soleil - La ville entière. 1968. Farblithografie auf Arches. 30,5 x 24cm (37 x 30cm). Signiert und nummeriert. Gerd Hatje, Stuttgart (Hrsg.). Ex. 37/100. - Blatt minimal gebräunt. Verso Reste alter Montierungen an der rechten Kante. Wvz. Spies/Leppien, Nr. 127.C.Ernst, Max 1891 Brühl - 1976 Paris Le soleil - La ville entière 1968. Farblithografie auf Arches. 30,5 x 24cm (37 x 30cm). Signiert und nummeriert. Gerd Hatje, Stuttgart (Hrsg.). Ex. 37/100. - Blatt minimal gebräunt. Verso Reste alter Montierungen an der rechten Kante. Wvz. Spies/Leppien, Nr. 127.C
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