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Max Ernst

Germany (Brühl 1891 -  Parigi 1976 )
ERNST Max Rote Blume Ii

Van Ham /25.11.2015
1.000,00 - 1.500,00
1.000,00

Kunstwerk finden, Versteigerungsergebnisse und Verkaufspreise des Künstlers Max Ernst auf italienischen und internationalen Auktionen
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Kunstwerke bei Arcadja
2994

Einige Werke von Max Ernst

Herausgesucht aus 2,994 Werken im Arcadja-Katalog
Max Ernst - Frottagen

Max Ernst - Frottagen

Original -
Schätzung:
Ausgangswert:

Preis:

Postennummer: 269
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Description: Ernst, Max 24 Frottagen. 1973. 2 Lithographien in Blau auf gefaltetem Blatt Japan sowie 6 weitere gefaltete Blätter, teils bedruckt. 26 x 36 cm (Blattmaß). Signiert und nummeriert sowie im Impressum nummeriert. - Lose in original Umschlag mit Rückentitel und Schutzumschlag sowei im Pappschuber mit Leinwandbezug. Der Schutzumschlag mit Schmutzspur und Fehlstelle.Spies/Leppien, 246 B. - Eins von 107 (GA 607) Exemplaren in den Büchern 1-77. - Mit einem Text von Jean Tardieu: Déserts plissés. Zürch, Bolliger. - Ohne die Tafeln.
Max Ernst - Zu: Jean Tardieu, Le Parquet Se Soulève

Max Ernst - Zu: Jean Tardieu, Le Parquet Se Soulève

Original 1939
Schätzung:
Ausgangswert:

Preis:

Postennummer: 7115
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Max Ernst (1891-1976) Zu: Jean Tardieu, Le parquet se soulève 6 Farblithographien in Blau auf gewalztem China. 1939. Ca. 25 x 20 cm (ca. 33 x 28 cm). Jeweils signiert "Max Ernst". Auflage 25 num. Ex. Spies-Leppien 20 wohl A (von B). Ursprünglich waren Max Ernsts Lithographien für "Chanson complète" von Paul Eluard bestimmt. Hier die bei Spies/Leppin nicht verzeichnete Suite in Blau. Ausgezeichnete Drucke in Blau mit Rand. Herausgegeben von Editions Brunidor / Editions Apeiros, Vaduz.
Max Ernst - Schachspiel

Max Ernst - Schachspiel

Original
Schätzung:

Preis:

Postennummer: 54
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Description: MAX ERNST Brühl 1891-1976 Paris Schachspiel Ausführung Pierre & François Hugo, Paris. Auf der Unterseite je geprägte Künstlersignatur "Max Ernst", nummeriert "6/6", Silbergehalt-bzw. Goldgehaltstempel und Nr. "1686 // 1605" bis "1686 // 1616". Silber 925 bzw. GG 750, H = 6,5 bis 12 cm, in Holzkästen Pierre Hugo, Aix-en-Provence, vom 26. Juli 1983 (mit Feingehaltsangaben von 778 g Silber 990 und 1051,76 g GG 23 kt) in Kopie Literature: Werner Spies, Max Ernst Oeuvre-Katalog, Werke 1964-1969, Köln 2007, S. 370, Nr. 4586,I (mit Abb.)
Max Ernst - Rote Blume Ii

Max Ernst - Rote Blume Ii

Original -
Schätzung:
Ausgangswert:

Preis:

Nettopreis
Postennummer: 558
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Description: ERNST, MAX 1891 Brühl - 1976 Paris Rote Blume II. 1966/1968. Farbserigrafie auf Zerkal-Bütten. 15,5 x 20cm (24,5 x 32,5cm). Signiert, bezeichnet und nummeriert. documenta-Foundation e.V., Kassel (Hrsg.). Ex. DF 72/150. - Blatt in tadellosem Zustand. Die Serigrafie ist eingelegt in den ''Aufruf zur Förderung der 4. documenta'' 1968: Heft mit 4 Blättern in originalem Schuber (obere und untere Lasche durchgetrennt, ansonsten leichte Gebrauchsspuren).
Max Ernst - Grand Paysage Américain - Arizona

Max Ernst - Grand Paysage Américain - Arizona

Original 1955
Schätzung:
Ausgangswert:

Preis:

Postennummer: 3248
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Description: ERNST, MAX (Brühl 1891 - 1976 Paris) Grand Paysage Américain - Arizona. Ca. 1955. Oil on wood. Signed lower right: max ernst. Also signed and titled verso: Max Ernst grand paysage américain - Arizona. 23.8 x 33 cm. The authenticity of this work was confirmed by Dr. Jürgen Pech, Bonn, 17 April 2014. It will be included in the supplement volume of the forthcoming catalogue raisonné of Max Ernst by Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Werner Spies and Dr. Jürgen Pech. Provenance: - Aram D. Mouradian, Paris. - Redfern Gallery, London. - Auction, Sotheby's London, 1965, lot 95. - Private collection Italy, acquired at the beginning of the 1970s. ERNST, MAX (Brühl 1891 - 1976 Paris) Grand Paysage Américain - Arizona. Um 1955. Öl auf Holz. Unten rechts signiert: max ernst. Zudem verso signiert und betitelt: Max Ernst grand paysage américain - Arizona. 23,8 x 33 cm. Die Authentizität der Arbeit wurde von Dr. Jürgen Pech, Bonn, 27. April 2014, bestätigt. Das Werk wird in den in Vorbereitung befindlichen Supplementband des Oeuvre-Kataloges von Max Ernst, herausgegeben von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Werner Spies in Zusammenarbeit mit Dr. Jürgen Pech, aufgenommen. Provenienz: - Aram D. Mouradian, Paris. - Redfern Gallery, London. - Auktion Sotheby's London,1965, Los 95. - Privatsammlung Italien, Anfang der 1970er Jahre erworben. The authenticity of this work has been confirmed by Dr. Jürgen Pech, Bonn 17th April 2014. It will be included in the supplement volume of the catalogue raisonné Max Ernst being prepared by Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Werner Spies and Dr. Jürgen Pech. Provenance: - Aram D. Mouradian, Paris. - Redfern Gallery, London. - Auction Sotheby's London,1965, lot 95. - Private collection Italy, bought beginning of the 1970ies. Die Hitze flimmert weiss über der Landschaft. Sie löst die Konturen des Horizonts auf und drückt die Gesteinsformationen in den Fluss. Wie ein roter Lavastrom hat sich das Glühen der Sonne ins Wasser gelegt, sanft aufgelöst durch die glitzernden, gekräuselten Wellen. Sedona ist eine Kleinstadt am Rande des Colorado Plateaus, einer trockenen und sehr heissen Hochebene im US-Bundesstaat Arizona. Etwa 1400 Meter ü.d.M. gelegen, ist das Klima in Sedona etwas milder als in den Wüsten des Plateaus, und der Oak Creek, der sich oberhalb der Stadt einen Canyon durchs Gestein gefressen hat, versorgt die Stadt trotz der geringen Niederschläge mit reichlich Wasser. Eine spektakuläre Felsenlandschaft, die heute passend als 'Red Rock Country' (Land des roten Steines) vermarktet wird, umgibt das Städtchen und zieht Künstler, New-Age-Anhänger und Touristen in Scharen an. Als Max Ernst und seine Freundin, die US-amerikanische Malerin, Bildhauerin und Schriftstellerin Dorothea Tanning, 1943 die atemberaubende Landschaft Arizonas für sich entdecken, war der Massentourismus noch ferne Zukunft und Sedona eine winzige Poststation mit ein paar wenigen Farmen in der Umgebung. Das frisch verliebte Paar ist mit dem Auto von New York aus quer durch die Staaten in den Südwesten gereist und verbringt den Sommer dort mitten in den wüstenartigen Bergen. Max Ernst ist völlig fasziniert von den bizarren Felsformationen, die aussehen, als seien seine eigenen surrealistischen Landschaften wie 'Europa nach dem Regen II' (ca. 1941, Wadsworth Atheneum, Hartford, CT, USA, begonnen in Südfrankreich, vollendet in New York) Realität geworden; er hat sie wenige Jahre zuvor als apokalyptische Visionen des kriegszerstörten Europa mit völlig neuartigen Techniken geschaffen. Max Ernst und Dorothea Tanning, nach seiner Scheidung von Peggy Guggenheim inzwischen seine vierte Ehefrau, lassen sich 1946 nahe Sedona nieder. Mitten im heissen Nirgendwo beginnt das Paar selbst ein Haus zu bauen. Inspiriert von der reichen Kultur der indianischen Ureinwohner, versieht Ernst die Wände mit einem Maskenfries und schafft faszinierende Skulpturen. Befreundete Künstler wie Man Ray, Marcel Duchamp, Yves Tanguy oder der Fotograf Henry Cartier-Bresson besuchen Ernst in Capricorn Hill, wie das einsam gelegene Häuschen genannt wird. 1953 verlässt das Künstlerpaar die USA und zieht nach Paris, 1955 dann in die Nähe von Tours, wo vermutlich unsere 'Grand Paysage Américain - Arizona' entstanden ist. Die spätere Aufschrift 'Arizona' und '1943' auf der Rückseite des Werks stellt einen deutlichen autobiografischen Bezug zu diesem Werk her und verweist auf die erste Südwest-Reise und den tiefen Eindruck, den Hitze, Licht, Felsen und Wasser auf den Künstler gemacht haben müssen. Max Ernst gilt als einer der innovativsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Sogenannte halbautomatische Techniken wie Frottage oder Décalcomanie wurden von ihm erfunden, die Collage in völlig neue künstlerische Höhen geführt. Bei unserer 'Grand Paysage Américain - Arizona' kombiniert er zwei völlig unterschiedliche Malweisen: Der wunderbar flirrende Himmel oben ist mit matten Ölfarben deckend gestaltet, während die hier als Fluss interpretierte blau-rote Fläche die Holzstrukturen des glatten Bildträgers durchschimmern lassen, ein Verfahren, das Ernst beispielsweise auch in den ebenfalls 1955 entstandenen, allerdings sehr düsteren 'Le mont chauve' oder 'Savonarola' (beide Privatbesitz) angewandt hat. Stilistisch erinnert unser Werk aber eher an die wunderbar ruhige, stilisierte Wasserlandschaft 'Humbold Current' (1951/52, Fondation Beyeler, Riehen/Basel). Mit dem Spatel und der Applizierung unterschiedlichen Drucks der ausführenden Hand hat der Künstler in unserem Werk die Farbe in wellenartigen Linien so verteilt, dass sich die Transparenz, der farbliche Eindruck und die Bewegung des Wassers gleichermassen ergeben. Und das einfallende Streiflicht lässt die Ölfarbe aufschimmern wie die ferne Sonne Arizonas den Oak Creek.
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