Karl Wilhelm Diefenbach

Germany (18511913 ) - Werke
DIEFENBACH Karl Wilhelm Badendes Mädchen

Leipzig /04.07.2009
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Einige Werke von Karl Wilhelm Diefenbach

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Karl Wilhelm Diefenbach - Frage An Die Sterne

Karl Wilhelm Diefenbach - Frage An Die Sterne

Original 1898
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Postennummer: 282
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Beschreibung:
Karl Wilhelm Diefenbach (Hadamar 1851-1913 Capri) Frage an die Sterne Öl auf Leinwand 74 x 37 cm Signiert und datiert rechts unten: Diefenbach 1898 Literatur: vgl. Michael Buhrs, Claudia Wagner (Hg.), Karl Diefenbach (1851-1913). Lieber sterben, als meine Ideale verleugnen! Wien Museum und Museum Villa Stuck, 2. Auflage, München 2011, S. 162, 163 Diefenbach wurde als Sohn eines Malers und Zeichenlehrer in Hadamar geboren. Seine Ausbildung erhielt er an der Münchner Kunstakademie. Stark beeindruckt wurde er von Arnold Böcklin und Franz von Stuck. Als Diefenbach schwer an Typhus erkrankte, wandte er sich der Naturheilkunde zu, und wurde zum Verfechter einer naturgemäßen Lebensweise. In München verkündete er seine Lehren, die ein Leben in Einklang mit der Natur, die Abkehr von jeder Religion, die Ausübung der Freikörperkultur, Ablehnung der Monogamie, sowie eine vegetarische Ernährung beinhalteten. Diese Ideen brachten ihn den Spottnamen „Kohlrabi-Apostel“. Nachdem seine Versammlungen durch die Münchner Polizei verboten wurden, zog er sich in einen Steinbruch bei Höllrigelskreuth zurück, wo er mit dem jungen Maler Hugo Höppener, der sein Jünger und Helfer wurde, gemeinsam malte. Es folgte eine sehr erfolgreiche Ausstellung in Wien, die Diefenbach berühmt machte, doch verlor er durch Betrügereien des Leiters des Wiener Kunstvereins alle seine Werke. Enttäuscht ging er nach Ägypten, wo er riesige Tempelbauten entwarf. 1897 kam er wieder nach Wien, um seine Bilder zurückzugewinnen. Er plante die Herausgabe einer Zeitschrift sowie eine große Ausstellung. Seine Freunde, zu denen auch die Pazifistin Bertha von Suttner zählte, unterstützten seine Vorhaben. In dieser Zeit entstand auf dem „Himmelhof“ bei Wien eine Lebensgemeinschaft von bis zu 20 Schülern oder Jüngern, die nach den Ideen Diefenbachs lebten.
Karl Wilhelm Diefenbach - Die Memnonkolosse Im Sandsturm

Karl Wilhelm Diefenbach - Die Memnonkolosse Im Sandsturm

Original
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Postennummer: 110
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Beschreibung:
Karl Wilhelm Diefenbach (Hadamar 1851-1913 Capri) Die Memnonkolosse imSandsturm, Öl auf Leinwand, 100 x 152 cm , gerahmt, (Rei) Provenienz: Direkt vom Künstler erworben; Wr.Privatbesitz Karl Wilhelm Diefenbach Sohn von Leonhard, Vater vonLucidus Diefenbach. Er erhielt seinen ersten künstlerischenUnterricht von seinem Vater, danach die Ausbildung beiverschiedenen Fotografen. Nach Überwindung vieler Schwierigkeitenkonnte 18721879 an der Münchner Akademie unter Löfftz,Lindenschmitt und Strähuber seine weitere Ausbildung erfolgen, dieaber durch eine schwere und langwierige Erkrankung am Typhusunterbrochen wurde. Die Nachwirkungen dieser Krankheit zogen sichjahrelang hin und machten den Künstler zum Anhänger einernaturgemäßen Lebensweise, die ihm viel Spott und Verfolgung zuzogund worunter auch seine künstlerische Wertschätzung zu leidenhatte. Bis 1892 lebte er in München und in einigen Orten imIsartal, bis 1895 in Wien, hierauf in Triest und Kairo, nach 1900hat er sich auf Capri niedergelassen. Gegen Entgelt führteDiefenbach Touristen durch die Werkstätten und erläuterte seineIdeen einer "gottgerechten" und "naturgemäßen" Lebensweise anhandeigener Werke. In der restaurierten Klosteranlage der Certosa di S.Giovanni auf Capri ist heute eine Diefenbach-Galerie untergebracht.Die Kolosse von Memnos wiederholte Diefenach ab 1896 immer wiederund ergänzte sie mit Schilf und Flamingos. Vergleiche: ClaudiaWagner, Der Künstler Karl Wilhelm Diefenbach (1851-1913), Meisterund Mission, Diss. Berlin 2007, S 51, WK 4.9.4.11. Ausgestellt undabgebildet in: Karl Wilhelm Diefenbach (1851-1913), Lieber sterbenals meine Ideale zu verleugnen!, Villa Stuck, München 2009, S51.(mit falschen Maßangaben)
Karl Wilhelm Diefenbach - Pizzolungo (polyphem-felsen) Auf Capri

Karl Wilhelm Diefenbach - Pizzolungo (polyphem-felsen) Auf Capri

Original -
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Postennummer: 68
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Beschreibung:
KARLWILHELM DIEFENBACH (1851 Hadamar - 1913Capri) PIZZOLUNGO(POLYPHEM-FELSEN) AUF CAPRI Verso handschriftliche Bezeichnung des Künstlersdurch dessen Sohn Helios: "Dieses Bild ist eine von der Hand meinesVaters K. W. Diefenbach ausgeführte Verkleinerung seines Bildes"Poliphem"-Felsen auf Capri aus dem Jahr 1911. HeliosDiefenbach". Verkleinerte Wiederholung des 1907 entstandenen monumentalenGemäldes (320 x 200 cm), das heute in der Certosa di San Giacomoauf Capri aufbewahrt wird. Die charakteristischeLandschaftsformation des Pizzolungo auf Capri, die auch alsPolyphem-Felsen bezeichnet wurde, hat der Künstler in mehrerenBildern variiert.
Karl Wilhelm Diefenbach - Badendes Mädchen

Karl Wilhelm Diefenbach - Badendes Mädchen

Original 1901
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Preis: Nicht verbreitet
Postennummer: 709
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Beschreibung:
709 Diefenbach, Karl Wilhelm (1851 Hadamar - 1913 Capri) Öl/Lwd. "Badendes Mädchen". L. u. sign. u. dat. 1901. Rücks. Klebeetikett mit Sign. u. Titel u. Münchner Künstleranschrift. 36 x 100 cm. R. D. besuchte die Münchner Kunstakademie u. ließ sich von A. Böcklin u. F. v. Stuck beeindrucken. Nach einer schweren Typhus-Erkrankung wandelte er sich unter dem Einfluss von A. Rikli u. E. Baltzer zum Verkünder der naturgemäßen Lebensweise. Zusammen mit Hugo Höppener (gen. Fidus) lebt D. eine Zeitlang in einem verlassenen Steinbruch bei Höllriegelskreuth. Auf dem "Himmelhof" bei Wien sammelte sich um ihn eine Künstlerkommune, die jedoch Bankrott ging. D. zog daraufhin auf die Insel Capri. (1)
Karl Wilhelm Diefenbach - Der Künstler Erhielt Den Ersten Künstlerischen Unterricht Vonseinem Vater

Karl Wilhelm Diefenbach - Der Künstler Erhielt Den Ersten Künstlerischen Unterricht Vonseinem Vater

Original
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Postennummer: 59
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Beschreibung:
(Hadamar 1851-1913 Capri) Abendgesang, signiert und datiert K.W.Diefenbach 1899, Öl auf Leinwand, 60 x 88 cm, gerahmt (leichtbeschädigter unterer Rand), (Rei) Karl Wilhelm Diefenbach: Der Künstler erhielt den ersten künstlerischen Unterricht vonseinem Vater, dem Maler Leonhard Diefenbach. Später studierte er ander Münchner Akademie unter Strähuber. Bis 1892 lebte er in Münchenund in einigen Orten im Isartal, bis 1895 in Wien, hierauf inTriest und Kairo, ehe er sich 1900 auf Capri niederließ. €3.000,- a €4.000,-
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