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Simon De Vos

Belgium (Antwerp 1603 -  1676 )
de VOS Simon Allegorie Der Vanitas

Hampel
19.09.2013
Kunstwerk finden, Versteigerungsergebnisse und Verkaufspreise des Künstlers Simon De Vos auf italienischen und internationalen Auktionen
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Kunstwerke bei Arcadja
165

Einige Werke von Simon De Vos

Herausgesucht aus 165 Werken im Arcadja-Katalog
Simon De Vos - Allegory Of The Five Senses: Festive Gathering In An Interior.

Simon De Vos - Allegory Of The Five Senses: Festive Gathering In An Interior.

Original 1640
Schätzung:

Preis:

Postennummer: 3052
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Description:

VOS, SIMON DE

(1603 Antwerp 1676)

Allegory of the five senses: festive gathering in an interior. 1640.

Oil on copper. Signed and dated lower right: S. D. Vos. in et F 1640.

56 x 73 cm.

Provenance: - Kunsthandel Albrecht Neuhaus, Würzburg. - Private collection. - Christie's, London, 13.12.1985, Lot 38. - Collection of Karl and Lillemor Herweg. - Sotheby's, London, 8.12.2005, Lot 104. - Bernheimer-Colnaghi, Munich/London. - European private collection. Literature: Klessmann, R.: Johann Liss. A monograph and catalogue raisonné, Doornspijk 1999, p. 135, fig. 126, p. 137. The painting is registered at the RKD, The Hague under number 114162 as by the hand of Simon de Vos.
VOS, SIMON DE
(1603 Antwerpen 1676) Allegorie der fünf Sinne: Fröhliche Gesellschaft in einem Interieur. 1640. Öl auf Kupfer. Unten rechts signiert und datiert: S. D. Vos. in et F 1640. 56 x 73 cm. Provenienz: - Kunsthandel Albrecht Neuhaus, Würzburg. - Privatsammlung. - Auktion Christie's, London, 13.12.1985, Los 38. - Sammlung Karl und Lillemor Herweg. - Auktion Sotheby's, London, 8.12.2005, Los 104. - Bernheimer-Colnaghi, München/London. - Europäische Privatsammlung. Literatur: Klessmann, R.: Johann Liss. A monograph and catalogue raisonné, Doornspijk 1999, S. 135, Abb. 126, S. 137. Das Gemälde ist im RKD, Den Haag, unter der Nummer 114162 als eine eigenhändige Arbeit von Simon de Vos archiviert. War Simon de Vos in Italien? Hat er länger in Peter Paul Rubens Studio gearbeitet? Vieles ist unbekannt im Leben dieses flämischen Malers, doch fest steht, dass er bereits 1620, also mit 17 Jahren, in die Antwerpener Lukasgilde aufgenommen wurde. Er tritt zunächst mit zierlichen, feinst gearbeiteten Kupfertafeln mit 'fröhlichen Gesellschaften' hervor. Um 1640 weichen sie grossformatigen Werken religiösen und historischen Inhalts, die deutlich von Peter Paul Rubens beeinflusst sind. Unsere mit 1640 datierte 'Fröhliche Gesellschaft in einem Interieur' auf Kupfer ist eines der detaillierten Kabinettstücke aus der ersten Phase seines Schaffens. 1646 wiederholte Simon de Vos die Komposition auf Leinwand, wobei er die Gesellschaft in eine palastähnliche Umgebung verlegte. Diese spätere Version befindet sich heute im Schottenstift Museum, Wien. Eine weitere signierte, jedoch undatierte und der Wiener Komposition ähnliche Variante fand sich 1993 im Handel. Mit der fein, aber nicht übermässig prunkvoll gekleideten Runde, die sich in einem grossen, zurückhaltend möblierten Raum zusammengefunden hat, mochte der Maler für unser Werk eher das gebildete Bürgertum angesprochen haben. Eine solche Käuferschaft schätzte die fröhliche Buntheit des Treibens und konnte sich mit dem gehobenen Interieur identifizieren, vermochte jedoch sicherlich auch die versteckten Botschaften unseres Werks zu entziffern. So war vielen der damals beliebten Gemälde mit einer 'fröhlichen Gesellschaft' das biblische Gleichnis des verlorenen Sohns eingeschrieben, der das väterliche Erbe verprasst hatte und arm und reumütig zurückkehrte. In unserem Werk könnten wir den 'verlorenen Sohn' in dem jungen Mann links unten mit Federhut erkennen, der uns aus dem Bild heraus anzusehen scheint, während ihm gerade aus einer Tasche seiner gelben Beinkleider der Geldbeutel gestohlen wird. Vor ihm liegt eine erloschene Pfeife und eine graue Decke: Für ihn ist die Party nun zu Ende. In vollen Zügen - oder eher mit allen Sinnen - geniesst die Gesellschaft um ihn herum das Zusammensein. Damaligen Betrachtern wird aufgefallen sein, dass alle fünf menschlichen Sinne in dem Gemälde dargestellt sind, ein Bildmotiv, das ab dem Ende des 16. Jahrhunderts in der Malerei der damaligen Niederlanden häufig dargestellt wurde. Zunächst wurden die fünf Sinne durch die Zuordnung von Attributen an idealtypische Einzelfiguren oder durch Tiere versinnbildlicht. Eine Erinnerung an diese frühe Bildtradition findet sich in unserem Bild etwa in dem kleinen Hund in der unteren Mitte mit seiner sprichwörtlich guten Hundenase. Jedoch verliert sich bei Simon de Vos' Zeitgenossen diese plakative Darstellungsweise allmählich. Das heisst, dass der Gebrauch der fünf Sinne 'hauptsächlich durch eine entsprechende Handlung oder Tätigkeit der dargestellten Personen sinnfällig gemacht wird. Als Konsequenz tritt der allegorische Inhalt nicht mehr so deutlich hervor, statt dessen tritt die ‚realistische' Darstellung menschlichen Handels in den Vordergrund' (Zitat aus: Jütte, Robert: Geschichte der Sinne: von der Antike bis zum Cyberspace, München 2000, S. 96). Dies ist in unserem Gemälde gut nachvollziehbar. Hören und Sehen ist in der Person des Mannes erkennbar, der auf der rechten Seite hinter einem Vorhang versteckt die Gesellschaft belauscht und gleichzeitig beobachtet, während der Tastsinn etwa mit dem sich zärtlich umfassenden Liebespaar links verdeutlicht wird. Natürlich muss es mit den vielen Musikanten in unserem Raum ohnehin recht laut zugehen. Der Rauch, den die älteren Männer in der Mitte hinten in die Luft entlassen, meinen wir fast zu riechen, während der Page ganz rechts ein Glas Wein zum Genuss vorbereitet. Und auch dem kleinen Hund hat es bereits gut geschmeckt. Neben diesen fünf klassischen Sinnen sind aber auch weitere sensorische Fähigkeiten des Menschen zu finden. Beachtenswert ist etwa der Gleichgewichtssinn des prekär auf dem Tisch balancierenden Dudelsackspielers, und das Schmerzempfinden: Die Kerze genau in der Mitte des Bildes kommt dem Finger des Rauchers über ihr gefährlich nahe. Unser Bild wäre kein Werk des Barockzeitalters, wenn es keine Warnung davor enthielte, sich allzu sehr auf die eigenen Sinne zu verlassen. Direkt hinter dem Liebespaar verweist ein Narr mit der Schelle am Arm auf den Qualm, der in dichten Schwaden zur Decke aufsteigt. So bedeutet er uns, dass das ganze närrische Treiben doch nur Schall und Rauch ist.
Simon De Vos - Allegorie Der Vanitas

Simon De Vos - Allegorie Der Vanitas

Original
Schätzung:

Preis:

Postennummer: 576
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Simon de Vos,
1603 Antwerpen – 1676
ALLEGORIE DER VANITAS
Öl auf Leinwand.
161 x 116 cm.

Höchst seltenerweise wird hier das Thema der Vanitas figürlich vorgeführt und zwar in Gestalt einer jungen Frau, die reich gekleidet und schmuckbeladen, trotz ihres Reichtums nachdenklich und melancholisch, den Kopf in die Hand gestützt auf einem Sessel sitzend wiedergegeben ist. In Physiognomie und Körperhaltung hat der Maler hier den Figurentypus der Heiligen Maria Magdalena für das Thema in Anspruch genommen. Dem entspricht auch das goldbraune, seitlich lose herabgeführte, gewellte Haar sowie die freizügig gezeigten Brüste, die nur durch ein durchsichtiges Tuch abgedeckt werden. Wenngleich die Person hier nicht Magdalena darstellt, so soll doch deren Reuegedanke das Vanitas-Thema dokumentieren: Trotz allen Reichtums ist hier die Trauer der Übersättigung zu erkennen. In der linken auf die Armlehne gelegten Hand hält sie eine Silberkette, die zweifellos an ein Rosenkranzmotiv anklingt. Am Tisch eine offene Schmuckschatulle, aus der zahlreiche Ketten und Schmuckstücke herausquellen. Darunter an den Tisch gelehnt eine Laute sowie ein aufgeblättertes Notenbuch, sämtliche Gegenstände, die dem Vanitas-Bildthema entsprechen. Das Gesicht ist nachdenklich gezeigt, der Blick in die Ferne nach rechts oben gerichtet, über den Sinn des Reichstums. Die Bildkomposition weist eine deutliche Diagonale von links oben nach rechts unten auf, formal begleitet durch das rote Velum in der oberen Bildecke, wobei die Diagonale letztlich in der rosenkranzähnlichen Kette mündet. Unverkennbar ist der Einfluss der italienischen Malerei auf den flämischen Künstler, der 1620 Mitglied der St. Lukas-Gilde in Antwerpen wurde und 1626 in Aix-en-Provence mit Jan Cossiers zusammentraf. Zum vorliegenden Bild können aus dem Werk des Künstlers Beispiele genannt werden, die mit dem Gemälde in Verbindung gebracht werden können, so etwa das "Dreierportrait" von 1626, das sich im Louvre befindet, von 1626 oder vor allem die "Die büßende Magdalena" in der Eremitage von St. Petersburg, das in die frühen 1630er Jahre einzuordnen ist. Der Caravaggismus zu dieser Zeit wird auch in vorliegendem Bild spürbar. Daneben aber auch der Einfluss von Rubens, wie dies aus dem Vergleich mit dem Gemälde "Die Büßerin Maria Magdalena" von Rubens im Kunsthistorischen Museum in Wien zu sehen ist.

Expertise:
Dem Gemälde ist eine Expertise von Raffaella Colace, Cremona vom 21.03.2003 beigegeben.

Literatur:
Rüdiger Klessmann, Simon de Vos und Italien, in: Die Malerei Antwerpens. Internationales Kolloquium. Wien 1993, Köln, 1994, S. 207 - 216.
Ausstellungskatalog: Das Flämische Stilleben, Ausstellung in Wien und Essen, erschienen Lingen, 2002.
H. Vlieghe, Saints, in: "Korpus Rubinianum L. Burchart", Bd. VIII, London, New York, Feidon, 1972 - 73, II, Abb. 82. (940205)

Simon de Vos,
1603 Antwerp - 1676
Oil on canvas.
161 x 116 cm.

Expert's report:
An expert's report by Raffaella Colace, Cremona, dated 21 March 2003, is enclosed.
Simon De Vos - Die Heimkehr Des Verlorenen Sohnes

Simon De Vos - Die Heimkehr Des Verlorenen Sohnes

Original 1641
Schätzung:

Preis:

Nettopreis
Postennummer: 246
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
246

Simon de Vos,
1603 Antwerpen - 1676 Antwerpen

DIE HEIMKEHR DES VERLORENEN SOHNES
Öl auf Kupferplatte.
58,5 x 78 cm.
Unten mittig signiert und datiert "1641".

Szene nach dem Gleichnis im Neuen Testament, wonach ein alter Vater seinen in der Fremde verloren geglaubten und sein Leben vergeudenden Sohn in die Arme nimmt. Der Sohn kniend wiedergegeben, hinter ihm ein Schutzengel. Die Hauptfiguren umgeben von Schilderungsepisoden der Legende. Im Hintergrund wird ein Stier zum Festmahl geschlachtet, weiter hinten tanzendes Paar unter weiteren Tänzern vor einer Taverne in der Landschaft. Oberhalb der Szene musizierende Engel auf einer Wolkenbank.

Expertise:
Zu diesem Gemälde liegt ein Gutachten von Dr. Klaus Ertz bei. (78010126)

Schätzpreis
Simon De Vos - Die Heimkehr Des Verlorenensohnes

Simon De Vos - Die Heimkehr Des Verlorenensohnes

Original
Schätzung:

Preis:

Nettopreis
Postennummer: 182
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Simon de Vos,
1603 Antwerpen - 1676 Antwerpen
DIE HEIMKEHR DES VERLORENENSOHNES
Öl auf Kupferplatte.
58,5 x 78 cm.
Unten mittig signiert und datiert „1641".
Szene nach dem Gleichnis im Neuen Testament, wonach ein alter Vaterseinen in der Fremde verloren geglaubten und sein Lebenvergeudenden Sohn in die Arme nimmt. Der Sohn kniend wiedergegeben,hinter ihm ein Schutzengel. Die Hauptfiguren umgeben vonSchilderungsepisoden der Legende. Im Hintergrund wird ein Stier zumFestmahl geschlachtet, weiter hinten tanzendes Paar unter weiterenTänzern vor einer Taverne in der Landschaft. Oberhalb der Szenemusizierende Engel auf einer Wolkenbank.
Expertise:
Zu diesem Gemälde liegt ein Gutachten von Dr. Klaus Ertz bei.(78010126)
Simon de Vos,
1603 Antwerp - 1676 ibid.
THE RETURN OF THE PRODIGAL SON
Oil on copper.
58.5 x 78 cm.
Signed at the lower center and dated "1641".
Expertization:
The painting is accompanied by an expertise by Dr. KlausErtz.
Simon De Vos - Bacchanal Ineiner Grotte

Simon De Vos - Bacchanal Ineiner Grotte

Original
Schätzung:

Preis:

Bruttopreis
Postennummer: 391
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Simon de Vos
(Antwerpen 1603-1676)
Bacchanal ineiner Grotte, Öl auf Holz, 53,5 x 78,5 cm, gerahmt,
Provenienz BelgischePrivatsammlung.
Eine zweite leichtvariierte Fassung dieser Komposition wurde bei Sotheby's,Amsterdam, am 01.12.2009 als Lot 19 versteigert. - Bei dem hiervorliegenden Gemälde handelt es sich um ein charakteristisches undqualitätvolles Werk von Simon de Vos, der ein Schüler des Bildnis-und Historienmalers Cornelis de Vos gewesen war. Seinefarbenprächtigen Genrebilder, die zum Besten des flämischen Barockzu zählen sind, sind ohne den Einfluß von Rubens nicht denkbar.1620 wurde der Maler Meister in der Antwerpener St. Lukasgilde.Simon de Vos war ein überaus erfolgreicher Künstler, dem es gelang,seine Werke über Kunsthändler in Antwerpen und Sevilla nach ganzEuropa zu verkaufen.
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