Lucas I Cranach
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Germany (1472 - 1553 ) - Werke

Hampel /09.12.2011
€ 120.000,00 - € 160.000,00
Nicht zugeschlagen
Kunstwerk finden, Versteigerungsergebnisse und Verkaufspreise des Künstlers Lucas I Cranach auf italienischen und internationalen Auktionen
Zu den Schätzungen und Zuschlägen von Lucas I Cranach
Auch genannt :

Cranach Lucas D. Ä.

Cranach, Lucas The Elder

Cranach Lucas

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Filippo De Pisis, Pier Francesco Mola, Antonio Possenti, Mario Sironi, Francesco Paolo Michetti, Mario Schifano, School Florentine, Giovanni Battista Salvi Il Sassoferrato, Alessandro Magnasco Il Lissandro, Roberto Gaetano Crippa, Francesco Messina
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Kunstwerke bei Arcadja
308Einige Werke von Lucas I Cranach
Herausgesucht aus 308 Werken im Arcadja-KatalogLucas I Cranach - Der Hl. Georg, Den Drachen Tötend
Original 1510
Versteigerung:
Galerie Bassenge -29.11.2012
- Berlin
Postennummer:
5053
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Cranach, Lucas d. Ä.
Der hl. Georg, den Drachen tötend
Der hl. Georg, den Drachen tötend. Holzschnitt. 16,4 x 12,7 cm. 1510-1515. B. 64, Hollstein 82. Wz. Fragment.
Ganz ausgezeichneter Druck mit der Einfassungslinie, diese teils nachgezogen. Oben rechts kleine angesetzte Stelle und Ecke mit Retuschen, unten links kleine ergänzte Stelle mit Retusche, zwei kleine Rostfleckchen rechts und unten, vereinzelt weitere kleine Retuschen und Ausbesserungen, sonst sehr gut erhalten. Aus der Sammlung Hans Rinn (Lugt 4048 und 4049).
Lucas I Cranach - Doppelporträt Friedrich Der Weise Und Johann Der Beständige, Herzöge Von Sachsen
Original 1510
Versteigerung:
Ketterer -23.11.2012
- Munich
Postennummer:
52
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Lot: 52
Lucas Cranach d. Ä.
1472 Kronach - 1553 Weimar
Doppelporträt Friedrich der Weise und Johann der Beständige, Herzöge von Sachsen
. 1510.
Kupferstich.
Bartsch 2. Hollstein 3. In der Platte mit dem Künstlersignum und datiert. Sehr seltenes, ausgezeichnetes Exemplar auf Bütten, nahezu bis auf den Darstellungsrand beschnitten. 13,9 x 12 cm (5,4 x 4,7 in), blattgroß.
Dieses Motiv wurde auch für das Titelblatt des Wittenberger Heiligtumbuches verwendet. [CB].
PROVENIENZ: Privatsammlung Baden-Württemberg.
Zustandsbericht
Lucas I Cranach - Werkstatt Oder Umkreis - Kreuzigungsgruppe
Original 1510
Versteigerung:
Ketterer -26.04.2012
- Munich
Postennummer:
6
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Lot: 6
Lucas Cranach d. Ä.
1472 Kronach - 1553 Weimar
Werkstatt oder Umkreis - Kreuzigungsgruppe.
1510.
Öl auf Holz, diese Tafel auf eine Nadelholzplatte aufgeleimt.
28,5 x 43 cm (11,2 x 16,9 in).
Wir danken ganz herzlich Herrn Dr. Michael Hofbauer, cranach research institute, Heidelberg sowie Herrn Prof. Dr. Dieter Koepplin, Basel, für die wissenschaftliche Beratung.
PROVENIENZ: Privatsammlung Süddeutschland.
Das vorliegende Motiv und seine Ausgestaltung verweist, laut Michael Hofbauer, eindeutig auf Lucas Cranach den Älteren. Dieser stellte ausnahmslos den T-förmigen Typus des crux commissa dar. Von vorliegendem Typus mit der den Kreuzesstamm umgreifenden Maria Magdalena sind aus dem Werkstattumfeld Lucas Cranachs d.Ä. 12 Versionen bekannt, allerdings stellt die vorliegende Tafel die einzige Version dar, bei der die prächtig gekleidete Maria Magdalena direkten Blickkontakt zum Betrachter aufnimmt und damit zum exponierten Bildinhalt wird. Ihr Gesicht scheint auf eine in der Cranach-Werkstatt verwendete Vorlage zurückzugehen. Eine weitgehende kompositionelle Übereinstimmung besteht mit einer etwas kleineren Kreuzigungstafel in der evangelischen Kirche in Mahlis, die dieselben Finger, Falten und den steinigen Boden, aber auch die schräg nach unten flammenden Wolken zeigt. Allerdings stammt das Mahliser Bild von etwas schwächerer Hand. Ähnlichkeiten beim steinig kahlen Boden, der tiefen Horizontlinie, der Fußhaltung Christi sowie den Wolken bestehen mit einer 1515 datierten, sich ehemals in Gotha befindenden Kreuzigung, aber auch in diesem Fall kann nicht vom selben Künstler ausgegangen werden.
Die in der Infrarotreflektographie sichtbare, freie Unterzeichnung zeigt in schwungvollem Duktus die für den Zeichenstil Cranachs d.Ä. typischen Häkchen und Doppelhäkchen und enthält zahlreiche Pentimenti. So erkennt man u.a. eine anders konzipierte Fußstellung des Gekreuzigten, eine ursprünglich stärkere Profilansicht der Maria sowie veränderte Körperkonturen. [HW].
Zustandsbericht
Lucas I Cranach - Tod Mariae Im Kreise Der Apostel
Original
Versteigerung:
Hampel -09.12.2011
- Munich
Postennummer:
262
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Lucas Cranach d. Ä.,
1472 Kronach 1553 Weimar, Werkstatt
TOD MARIAE IM KREISE DER APOSTEL
Öl auf Holz.
Höhe: 158 cm.
Breite: 116,3 cm.
Das großformatige, ehemals für einen Altar geschaffene Tafelgemälde im Hochformat, im oberen Teil mit Goldgrund gearbeitet, der Goldgrund im oberen Bereich floral punziert, symmetrische Dekoration in Form von Akanthusblättern, die symmetrisch seitlich nach außen ziehen mit schlanken, gebogten Zweigen, dreipassigen Blättern sowie fünfblättrigen Blüten mit herunterhängender Quaste. Vor goldenem Hintergrund hat der Maler das Bett Mariens in die linke Bildhälfte gestellt, Maria nach rechts liegend, der Kopf auf glattem, großem, dreifach gestaffeltem Kissen liegend. Rechts gruppieren sich die Apostelfiguren nahezu im Halbkreis, der Jüngste der Apostel, der Heilige Johannes Evangelist, reicht eine Totenkerze, die Maria mit beiden Händen hält, während Johannes ihr behilflich ist, indem er ihr Handgelenk führt. Dahinter Jacobus Major sowie sechs weitere Apostel, im Vordergrund mit dem Rücken zum Betrachter der Heilige Petrus in einem Chormantel in goldfarbenem Brokatstoff mit großem, figürlich beschnitztem Pektorale, darin Darstellung des aus dem Sarkophag auferstehenden Christus. Am Unterrand eine herabhängende, goldene Bisamapfel-Kugel mit langer Quaste. Der dadurch als Nachfolger Christi ausgewiesene Apostel, Begründer der Kirche, hat vor sich auf dem Bettrand eine geöffnete Bibel liegen, sein Kopf nach links gewandt, blickt nachdenklich hin zur sterbenden Maria. Die rechts stehenden Apostel im Gespräch mit zum Teil erregt hochgehaltenen Händen, zwei weitere Apostelgestalten am Boden vor dem Bett kniend, soeben dabei eine Bibel zu öffnen, während die links davon stehende Gewandfigur in grünem Kleid und rotem Umhang und roter Haube einen Weihwasserkessel hält. Das Gesicht der Maria ist in idealisierender Weise jugendlich wiedergegeben, über das goldbraune, leicht gelockte Haar ist ein dünner, kaum merklicher Schleier gelegt, die langen Haarlocken ziehen über die Brust, darüber ein weißes Tuch. Am Halssaum des Kleides ist die Aufschrift zu erkennen Maria + mat... (mater dei), das zurückgeschlagene Betttuch seidenfarbig vorgeführt, mit Damastblumen-Dekoration. Der Malstil Cranachs wird am deutlichsten in den Köpfen von Maria und Johannes Evangelist. Das Gemälde in guter Erhaltung.
Provenienz:
Julius Böhler, München, um 1900.
Versteigerung Lamm, New York, 21. Februar 1923, Lot Nr. 637.
Parke Bernet, New York, Lemle Sale, 24. Oktober 1946, Lot Nr. 54 (mit Abbildung).
Neumeister, München, Auktion 29. Juni 1994, Nr. 407.
Sammlung Georg Schäfer, Schweinfurt, seither in norddeutschem Privatbesitz.
Gutachten:
Das Gemälde wurde von Gutachtern bearbeitet und beurteilt. Nach Angaben des Vorbesitzers legte erstmals Prof. Dr. Ernst Buchner am 12. Oktober 1954, München, ein Gutachten vor, das das Gemälde als ein Werk des Lucas Cranach, um 1518, einschätzt. Der Cranach-Experte Prof. Dr. Dieter Koepplin, Basel, weist das Gemälde in seinem Aufsatz in der Kunstchronik, Bd. XXV, München 1972, dem Meister des Pflockschen Altars zu, einem Schüler Cranachs. In einem Brief von Prof. Dr. Dieter Koepplin, Basel, nennt der Wissenschaftler das Werk als wahrscheinlich vom Cranachschüler mit der Bezeichnung Meister des Pflockschen Altars, um 1520/ 25 (Brief vom 21. März 2010). Der Meinung Koepplins schließen sich auch Ludwig Meyer, Archiv für Kunstgeschichte München sowie Prof. Dr. Ingo Sandner, in seinem Brief vom 27. März 1910 an. Zur ursprünglichen Auftragslage des Bildes lieferte Prof. Dr. Dieter Koepplin einen aufschlussreichen Hinweis: ... das Thema Marientod passt nicht in das Umfeld Luthers, den Besteller der Tafel müsste man sich denken entweder in einem der Bistümer (wie Naumburg, Merseburg, Meissen etc.) oder etwa im Herrschaftsgebiet des Herzogs von Sachsen, in welchem z.B. Annaberg lag, wo der Meister des Pflockschen Altars zeitweilig tätig war. Der Notname Meister des Pflockschen Altars für einen anonymen Maler aus der Cranachschule des beginnenden 16. Jahrhunderts resultiert aus einem Werk, das dieser Künstler für die Kapelle der Familie Pflock in der St. Annenkirche in Annaberg-Buchholz schuf. Der anonyme Meisterschüler Cranachs selbst im Erzgebirge tätig, schuf den Pflockschen Altar 1521 für den Stifter Lorenz Pflock, damals Besitzer der Silberbergwerke der Region und Ratsherr zu Annaberg. Dort ist im Mittelschrein ebenfalls der Tod Mariens dargestellt. Ludwig Meyer datiert das vorliegende Werk in die Zeit um 1518/ 23.
Literatur:
Vgl. Otto Benesch, Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen in Wien, neue Folge II, 1928, Abb. 145.
Max J. Friedländer und Jacob Rosenberg, Die Gemälde von Lucas Cranach, Berlin 1932, Nr. 93 b (falsche Maßangaben).
Charles L. Kuhn, A Catalogue of German Paintings in American Collections, 1936, Nr. 413.
Dieter Koepplin, Kunstchronik, XXV, München 1972, S. 346 (dort erstmals als Meister des Pflockschen Altars, um 1520/ 25).
Max J. Friedländer und Jacob Rosenberg, Die Gemälde von Lucas Cranach, London 1978, Nr. 106 c (ebenfalls falsche Maßangaben). (840111)
Lucas I Cranach - Christus Auf Dem Ölberg Mit Den Schlafenden Jüngern Im Garten Gethsemane
Original 1526
Postennummer:
73
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
(73)
FLÄMISCHER MEISTER (LUCAS CRANACH-KREIS)
Tätig um 1520 Christus auf dem Ölberg mit den schlafenden Jüngern im Garten Gethsemane Öl auf Holzplatte (altparkettiert), 77 cm x 70,5 cm, halblinks unten mit Signatur in Form einer geflügelten Schlange sowie mit der Datierung '1526' bezeichnet, verso diverse Wachssiegel (ungedeutet), Rahmen.
Provenienz: Privatsammlung Madrid.
Ab Ende der 70er Jahre Privatsammlung Frankfurt.
* Für dieses Lot gelten gesonderte Versteigerungsbedingungen.
Diese bitte direkt bei Hargesheimer & Günther Kunstauktionen Düsseldorf GmbH anfordern.
(Seperate terms of public auction, please contact Hargesheimer & Günther Kunstauktionen Düsseldorf GmbH.)
€ 12500 ,-
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