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Gustave Courbet

France (Ornans 1819 -  La Tour-de-peilz 1877 )
COURBET Gustave Mountain Landscape

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04.10.2013
Kunstwerk finden, Versteigerungsergebnisse und Verkaufspreise des Künstlers Gustave Courbet auf italienischen und internationalen Auktionen
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Kunstwerke bei Arcadja
567

Einige Werke von Gustave Courbet

Herausgesucht aus 567 Werken im Arcadja-Katalog
Gustave Courbet - La Grève

Gustave Courbet - La Grève

Original 1865
Schätzung:

Preis:

Postennummer: 462
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Gustave Courbet (Ornans 1819 – 1877 La Tour de Peilz) „La Grève\“. 1865 Öl auf Leinwand. Doubliert. 45,5×65cm ( 17⅞×25⅝in.). Unten rechts signiert: G. Courbet. Fernier 516 (dort datiert „1865\“).– [3806] Provenienz: Sammlungen Royane und Simonetti, Marseille /Schweitzer Gallery, New York (1977) / Friedrich Steffen, Genf / Fondation La Coudre, Bonvillars, Schweiz (Schenkung von Friedrich Steffen) Literatur und Abbildung: Versteigerungskatalog. Gemälde alter und neuer Meister teils aus fürstlichem Besitz. Luzern, Galerie Fischer, 21.–25.06.1955, Kat.-Nr. 2015, Abb. Tf. 20 / Pierre Courthion: L\‘opera completa di Courbet. Mailand, Rizzoli, 1985, Kat.-Nr. 480, m. Abbildung / Versteigerungskatalog. Genf, Hotel des Ventes de Genève, 9.12.2009, Kat.-Nr. 1295 Im Herbst 1865 verbringt Courbet, 46 Jahre alt und so berühmt wie umstritten, drei Monate in Trouville und Deauville am Ärmelkanal. Er trifft seinen in Honfleur beheimateten Freund Eugène Boudin, verkehrt mit Monet und Whistler, dessen rotblonde Geliebte Jo Hifferman er porträtiert (die erste von vier Fassungen im Nationalmuseum von Stockholm) und der ihn als Wanderer vor dem weiten Meer malt (Museum of Art, Toledo/Ohio). In der wohlhabenden Badegesellschaft findet er Modelle zu gutbezahlten Bildnissen. Beinahe täglich steigt er ins Wasser. Die normannische Küste kennt er seit 1841, und so oft er in den Sechzigerjahren mehrmals dorthin zurückkehrt, entstehen Meerbilder, immer in längeren Serien. Robert Ferniers Catalogue raisonné ordnet allein jenem Jahr 1865 nicht weniger als 33 Seestücke zu, dem folgenden 18. Nicht jedes Datum ist gesichert, denn Courbet fügt seiner Signatur selten eine Jahreszahl bei, und es kommt vor, dass er vor der Natur gemalte Motive im Pariser Atelier noch einmal aufnimmt; immerhin schreibt er seinem Mäzen Alfred Bruyas Anfang Januar 1866 von 25 in jenem Vierteljahr gemalten Seestücken: „fünfundzwanzig Herbsthimmel, eines außergewöhnlicher und freier als das andere. Das macht mir Spaß. Ich habe auch Damenporträts gemalt etc. etc.\“. Das Motiv der hier vorgestellten Komposition, Les Roches Noires in Trouville, kehrt in zwei anderen Bildern aus demselben Jahr wieder: in „Marine. Le Calme\“ (Fernier 518, musée de Lons-le-Saunier) und in größerem Format in „L\’immensité\“ (Fernier 510). Die Kombination von Felsen und Wasser ist Courbet von seiner heimatlichen Juralandschaft vertraut: Viele Male hat er die Quellen der Loue und des Lison gemalt: Natur, zeitlos, kraftvoll, mythisch ohne Mythologie. Doch bei den Meerbildern kommt sehr bestimmend der Himmel hinzu: In unserem Bild erhält er mehr Fläche als Wasser und Küste zusammengenommen. Die schweren, dunklen Wolken hängen verschattend über dem Horizont, der als tiefschwarze Linie erscheint; es ist, als stauche sich ein dunkler Vorhang auf der glatten, grünlichen Wasserfläche, die die weiße Gischt vor sich hertreibt. In das Grau des Gewölks, das sich an einigen Stellen zum blauen Himmel hin öffnet, spielt überall Rosa hinein, wie auch charakteristisches kräftiges Rostrot in den Felsen aufscheint. Hier und in den Steinen des von der Ebbe aufgedeckten Ufers beobachtet man ockrige Spachteldrücker, die glaubhaft Formen suggerieren, ohne sie je – allenfalls einmal ganz am linken Rand – körperhaft nachzubilden. Große Farbschlieren in den Felsen links wirken, als hätten sie sich, durch eine unwillkürliche Bewegung erzeugt, wie dorthin verirrt; doch sie signalisieren Materialität, und nicht zuletzt Courbets vielgerühmte Spachteltechnik dient ihm dazu, die Farbe selbst mate- riell greifbar zu machen – mit einer Reliefwirkung, die hier infolge einer allzu resoluten älteren Restaurierung leider verloren gegangen ist. Das ist es, was Courbets deutsche Bewunderer um Wilhelm Leibl die „reine Malerei\“ nannten, und diese Eigenexistenz der Farbe, die jede neue Version anders ausfallen lässt, begründet auch – neben Verkaufsinteressen und einer prahlerischen Gleichsetzung von Produktivität und Potenz – seine Praxis der Wiederholungen und Varianten. Ebenso als Serie werden 1869 in Etretat die „Wogen\“-Bilder entstehen – das wohl schönste befindet sich heute in der Berliner Nationalgalerie –, in denen eine landschaftliche Orientierung kaum mehr möglich ist und die wenig mehr zeigen als den Nahblick auf die stürmische Brandung. Claude Keisch Gustave Courbet (Ornans 1819 – 1877 La Tour de Peilz) „La Grève\“. 1865 Oil on canvas. Relined. 45,5×65cm ( 17⅞×25⅝in.). Signed lower right: G. Courbet. Fernier 516 (dated „1865\“).– [3806] Provenienz: Royane and Simonetti Collections, Marseille /Schweitzer Gallery, New York (1977) / Friedrich Steffen, Geneva / Fondation La Coudre, Bonvillars, Switzerland (donation from Friedrich Steffen) Literatur und Abbildung: Auction catalogue. Gemälde alter und neuer Meister teils aus fürstlichem Besitz. Luzern, Galerie Fischer, 21.–25.06.1955, cat. no. 2015, illustration pl. 20 / Pierre Courthion: L\‘opera completa di Courbet. Mailand, Rizzoli, 1985, cat. no. 480, with illustration / Auction Catalogue Geneva, Hotel des Ventes de Genève, 9.12.2009, cat. no. 1295
Gustave Courbet - Le Puits Noir

Gustave Courbet - Le Puits Noir

Original c.1872
Schätzung:
Ausgangswert:

Preis:

Bruttopreis
Postennummer: 3253
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Description:

COURBET, GUSTAVE

(Ornans 1819 - 1877 La Tour de Peilz)

Le Puits Noir. Um 1872.

Öl auf Leinwand. Unten links signiert: G. Courbet.

31,3 x 39 cm.

Gutachten: Jean-Jacques Fernier, Institut Courbet, 12.11.2013.

Provenienz:

Privatsammlung, Schweiz.

Jean-Jacques Fernier geht bei dieser Arbeit davon aus, dass es sich um eine Studie zu 'Le Puits Noir' handelt, einer Thematik, die er in mehreren Landschaftsgemälden aufgreift, wie beispielsweise die Versionen im Musée du Louvre in Paris, im Musée des Augustins in Toulouse und der Memorial Art Gallery in Rochester (siehe Robert Fernier: La vie et l'oeuvre de Gustave Courbet. Catalogue raisonné, Band 1, Kat. Nr. 462, 465 und 468, S. 252 ff.). Dargestellt ist eine schluchtartige Felsenlandschaft, durch die sich der Bach Loue windet. Dieser fliesst auch durch die Ortschaft Ornans, in der Courbet geboren wurde. Fernier datiert die Skizze um 1872.

COURBET, GUSTAVE

(Ornans 1819 - 1877 La Tour de Peilz)

Le Puits Noir. Circa1 1872.

Oil on canvas. Signed lower left: G. Courbet.

31.3 x 39 cm.

Expertise: Jean-Jacques Fernier, Institut Courbet, 12.11.2013. Provenance:

Private collection, Switzerland.
Gustave Courbet - Studienblatt Mit Dem Turm Der Kathedrale Von Antwerpen

Gustave Courbet - Studienblatt Mit Dem Turm Der Kathedrale Von Antwerpen

Original 1850
Schätzung:
Ausgangswert:

Preis:

Postennummer: 6377
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Lot 6377: Courbet, Gustave: Studienblatt mit dem Turm der Kathedrale von Antwerpen
Gustave Courbet (1819-1877)
Description:

Studienblatt mit dem Turm der Kathedrale von Antwerpen.

Schwarzer Stift auf Bütten. 23 x 29,7 cm. Wohl eigenh. in franz. Sprache be. "Cathedral d'Anvers 1850" sowie "Lanterne pour donner du jour à la chapelle dans la cathedrale d'Anvers".

Bei der Zeichnung handelt es sich um eine der Reiseskizzen Courbets, die zum großen Teil in den Besitz seines Schwagers Jean-Eugène Reverdy gelangten (s. Ausst. Kat. Unbekannte Reiseskizzen aus Baden, Spa und Biarritz. Les voyages secrets de Monsieur Courbet. Hrsg. von Klaus Herding und Katharina Schmidt, Baden-Baden 1984).

- Provenienz: Jean-Eugène Reverdy (Schwager von Courbet).

Paul Reverdy (mit dessen Stempel "Hoirie Courbet Fonds Reverdy", nicht bei Lugt).
Courbet, Gustave
Gustave Courbet - Mountain Landscape

Gustave Courbet - Mountain Landscape

Original
Schätzung:

Preis:

Postennummer: 4523
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
DescDE
Pata, Cherubino und Courbet, Gustave-1819 Ornans bzw. 1827 Sonogno - 1877 La-Tour-de-Peilz bzw. 1899 Gordola.
Berglandschaft. Ol/Lw. Ein in stimmungsvolles Morgenrot getauchtes Tal in bergiger Umgebung mit einem kleinen Hauschen am Flussufer, umrahmt von Kiefern und Eichen. U.r. bez. 'G. Courbet'. Retuschen. Farbabsplitterungen. -H. 100,- -B. 82,5 cm-. -Gutachten:- Jean-Jacques Fernier, Institut Gustave Courbet, Ornans, 12.03.2013. -Das vorliegende Werk ist laut Angaben des fuhrenden Experten fur Gustave Courbet, Herrn Jean-Jacques Fernier, eine 'zusammengesetzte' Landschaft mit viel Charme. Auf Anregung des Meisters personlich wurden Themen der Natur von Cherubino Pata
,
der als Hauptautor dieses Werkes festgelegt wird, aufgegriffen. Einige Akzentuierungen von Gustave Courbet lassen sich aber sicherlich in den Blattern des Baumes auf der rechten Seite und in der Ansicht des Berges wiederfinden. Bei dem dargestellten Loue-Tal handelt es sich um Gustave Courbets Heimat. Mit hoher Wahrscheinlichkeit stellt das Gemalde den Ort Scey-en-Varais dar und wurde in Gustave Courbets Atelier in Ornans oder La Tour-de-Peilz, wo der Kunstler und seine Schuler von 1873 -bis 1877 -arbeiteten, gemalt
. -Provenienz:- laut Angaben des Einlieferers um 1928 im Frankfurter Kunsthandel (Wertheimer) erworben; seitdem in Familienbesitz. -
Mountain landscape. Oil on canvas. Inscribed 'G. Courbet' lower right. Retouching. Minor pigment loss. Authenticity report: Jean-Jacques Fernier, Institut Gustave Courbet, Ornans, 12.03.2013. Provenance: according to the consignor purchased in the art trade (Wertheimer), Frankfurt, circa 1928; since then family property.
Gustave Courbet - People Walking Along The Seine.

Gustave Courbet - People Walking Along The Seine.

Original
Schätzung:

Preis:

Nettopreis
Postennummer: 3228
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
*
COURBET, GUSTAVE and FRANÇAIS, FRANÇOIS-LOUIS
(Ornans 1819 - 1877 La Tour-de-Peilz) and (Vosges 1814 - 1897 Paris)

People walking along the Seine.

Oil on panel.

Inscribed lower right: G.

Courbet.

24.7 x 38.5 cm.

Expertise: Jean-Jacques Fernier, Institut Gustave Courbet, 20.7.2011. Provenance: - Aurélien Scholl collection, France. - private collection France. Jean-Jacques Fernier has identified this work as a collaborative piece between Gustave Courbet and François-Louis Français and will include it in the "Catalogue Raisonné Critique par Thèmes de l'Oeuvre de Gustave Courbet et de ses Collaborateurs" under the heading "Courbet et Collaboration"
€ 6 960.- / 10 430.-
*
COURBET, GUSTAVE und FRANÇAIS, FRANÇOIS-LOUIS
(Ornans 1819 - 1877 La Tour-de-Peilz) und (Vosges 1814 - 1897 Paris) Spaziergänger entlang der Seine. Öl auf Holz. Unten rechts bezeichnet: G. Courbet. 24,7 x 38,5 cm.
Gutachten: Jean-Jacques Fernier, Institut Gustave Courbet, 20.7.2011. Provenienz: - Sammlung Aurélien Scholl, Frankreich. - Privatsammlung Frankreich. Jean-Jacques Fernier identifiziert dieses Gemälde als Zusammenarbeit von Gustave Courbet und François-Louis Français und wird es im "Catalogue Raisonné Critique par Thèmes de l'Oeuvre de Gustave Courbet et de ses Collaborateurs" unter der Rubrik "Courbet et Collaboration" aufnehmen. In einer sommerlichen Stimmung wandern eine Frau und ein Kind entlang eines Flusses, mit dem Rücken zum Betrachter. In seinem Gutachten sieht Jean-Jacques Fernier eine besondere Bedeutung in dieser Komposition. Tatsächlich hatte Courbet eine lange Beziehung mit einem Aktmodell aus Dieppe namens Virginie Binet, die 1847 einen Sohn zur Welt brachte, von dem sie behauptete, dass Courbet der Vater sei. Von Courbet verlassen kehrten Mutter und Sohn 1852 nach Dieppe zurück. Diese Geschichte mag François-Louis Français, ein enger Freund Courbets, zu dieser Darstellung bewogen haben, in dem Frau und Kind im Vordergrund dem Betrachter den Rücken kehren. Weiter identifiziert Fernier die dargestellte Landschaft als die Seine bei der Insel Bougival, ein sehr beliebter Treffpunkt der damaligen Künstler, die sich gegen die Akademie auflehnten.

€ 6 960.- / 10 430.-
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