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Arcadja Auctions

Heinrich Campendonck

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(Krefeld 1889Amsterdam 1957 ) - Werke
CAMPENDONCK Heinrich Sitzender Weiblicher Akt In Landschaft Mit Bauernhaus

Ketterer /19.10.2012
Nicht verbreitet
1.063,00
Kunstwerk finden, Versteigerungsergebnisse und Verkaufspreise des Künstlers Heinrich Campendonck auf italienischen und internationalen Auktionen
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Kunstwerke bei Arcadja
105

Einige Werke von Heinrich Campendonck

Herausgesucht aus 105 Werken im Arcadja-Katalog
Heinrich Campendonck - Cassius Und Florentius

Heinrich Campendonck - Cassius Und Florentius

Original
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Postennummer: 104
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Beschreibung:
Lot: 104 Heinrich Campendonk 1889 Krefeld - 1957 Amsterdam Cassius und Florentius. Original-Ausführungskarton für das Glasfenster in der Krypta des Bonner Münsters . 1930/31. Mischtechnik mit Gouache, Aquarell und Tuschpinselzeichnung über Bleistift. Vgl. Engels 12. Auf braunem collagiertem Karton, später auf Leinwand aufgezogen. 148,5 x 75 cm (58,4 x 29,5 in). Die Arbeit diente als Vorlage für die Firma Hein Derix in Kevelaer, welche die Ausführung der Glasfenster besorgte. Wir danken Herrn Peter Derix, Werkstätten für Glasmalerei, Mosaik und Restaurierungen, Kevelaer, für die freundliche Auskunft. LITERATUR: Vgl. Paul Wember, Heinrich Campendonk, Krefeld 1960, S. 63 (Abb. 11, Beschreibung und Abb. des Glasfensters). Vgl. Heinrich Campendonk - Josef Strater - Kirchenfenster im Bonner Münster, Bd. 22 der Schriftenreihe des August Macke Haus Bonn, 1997, S. 24 (Abb. des Glasfensters). Vgl. Ausst.Kat. Heinrich Campendonk. Die zweite Lebenshälfte eines Blauen Reiters, Stiftung Museum Schloss Moyland, Bedburg-Hau und Cobra Museum voor moderne kunst, Amstelveen 2001/2002, S. 22, Kat.Nr. 4 (Abb. des Glasfensters). Heinrich Campendonk, der sich bereits längere Zeit mit Glasmalerei beschäftigt hatte, erhält Anfang der 1930erJahre Glasfenster-Aufträge für die Krypta im Bonner Münster. Die von ihm ausgearbeiteten Kartons dienen, wie der vorliegende Entwurf, der Glaswerkstatt Hein Derix in Kevelaer als Gestaltungsgrundlage. Derix führt die Großzahl der Fensterentwürfe von Campendonk aus und mit Hein Derix junior, der ebenso wie Campendonk bei Johan Thorn Prikker studiert hatte, verbindet den Künstler eine lebenslange Freundschaft. Die Bonner Kryptafenster, die im Zweiten Weltkrieg beschädigt wurden, können von Derix in den 1950er Jahre anhand der erhaltenen Kartons erneuert werden. Das statuarische Element der Glasarbeiten Campendonks ist dem Auftrag und dem Material geschuldet, da die Wirkung von Fenstern in erster Linie auf Licht beruht, das das gefärbte Glas aufleuchten lässt. Ganz auf diese Wirkung hin sind die Entwürfe gearbeitet. Unter Vermeidung kleinteiliger Zeichnung wird die Komposition in größere Farbflächen aufgeteilt, die zur Wahrung der inneren Statik des Fensters mit Bleischienen verbunden werden. So entsteht ein reizvoller Gegensatz der luziden Transparenz des Glases und dem fast grafischen Grundgerüst der Bleiruten. Campendonk, der sich bereits in den 1920erJahren vom Malerischen löste und mehr einem ornamental grafischen Stil zuwendet, schien für diese Aufgabe geradezu prädestiniert. [KD/CB]. Aufrufzeit: ca. 13.51 h +/- 20 Min.
Heinrich Campendonck - Mariä Verkündigung

Heinrich Campendonck - Mariä Verkündigung

Original 1919
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Postennummer: 50.10
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Lot: 50.10 Heinrich Campendonk 1889 Krefeld - 1957 Amsterdam Mariä Verkündigung . 1919. Aquarell und Gouache mit Tuschfeder über Bleistift. Firmenich 809 A. Unten rechts signiert und datiert. Auf leicht bräunlichem, festem Velin. 37 x 31 cm (14,5 x 12,2 in), blattgroß. Max Glaeser (1871 - 1931) war ein bekannter Pfälzer Emailfabrikant. Seine umfangreiche Kunstsammlung, die später zum Teil in das Pfälzische Landesmuseum überging, enthielt neben Werken der Impressionisten u.a. auch Gemälde von Emil Nolde, Edvard Munch, Max Pechstein und Oskar Kokoschka. PROVENIENZ: Sammlung Max Glaeser, Kaiserslautern (bis 1959). Privatsammlung. Galerie Cazeau-Béraudière, Paris. Privatsammlung. AUSSTELLUNG: Heinrich Campendonk 1889-1957, Pfalzgalerie Kaiserslautern, Oktober-November 1982, Kat.Nr. 53 (mit Abb.). Nach dem Studium an der Krefelder Kunstgewerbeschule bei dem holländischen Künstler Johan Thorn Prikker folgt Heinrich Campendonk 1911 einer Einladung Franz Marcs ins oberbayerische Sindelsdorf und lässt sich dort nieder. Bereits in dieser Zeit findet er das Grundthema seiner Arbeit: die Darstellung der Harmonie von Mensch und Tier, der Schöpfung, des Kreislaufes des ewigen Werdens und Vergehens. Neben Gemälden entstehen Aquarelle, Gouachen und erste Holzschnitte. In Sindelsdorf lernt Campendonk weitere Mitglieder des Künstlerbundes "Blauer Reiter" kennen und nimmt noch im selben Jahr an Ausstellungen der Gruppe teil. Zusammen mit dieser stellt er auch zwei Jahre später im "Ersten Deutschen Herbstsalon" des von Herwarth Walden geleiteten "Sturm" in Berlin aus. Sein künstlerisches Schaffen ist in diesen Jahren von Marc, Macke und Kandinsky beeinflusst und erfährt einen seiner ersten Höhepunkte. Eine streng geometrisierende Formensprache ist mit einer Farbigkeit in reinen Komplementärkontrasten zu einer dynamisierten, rhythmisierten Formensprache vereint. 1916 siedelt Campendonk nach Seeshaupt am Starnberger See über, von wo aus er ausgedehnte Reisen unternimmt. Seine Malerei ist nun von weich fließenden Formen, großen ruhigen Flächen von intensiver Leuchtkraft und einer lyrischen, oft märchenhaften Grundstimmung geprägt. Bereits 1917 hatte sich Heinrich Campendonk mit dem Thema der Verkündigung an Maria beschäftigt. Das Gemälde aus dieser Zeit zeigt die Szene eindeutig mit dem sich annähernden Engel und Maria. In diesem späteren Aquarell bleibt die Entschlüsselung der Szene völlig offen. Nichts deutet auf das Ereignis hin. Campendonk stilisiert die Figuren und verlässt damit den malerischen Stil, der noch die Jahre vorher sein Werk dominiert hatte. Die Flächen sind klar definiert, auch in ihrer Farbwirkung. Eine farbliche Abstraktion, zu verfolgen im Blau des Inkarnates der Maria, unterstützt die formale Reduktion, deren flächenhafter Charakter in dieser Komposition besonders deutlich wird. Allein im Hintergrund sind noch malerische Aspekte zu entdecken. Campendonk, der sich in den Folgejahren immer mehr zu einem gewissen Formalismus hinwenden wird, hat hier bereits die Grundlagen für sein späteres Schaffen festgelegt. 1926 wird der Künstler als Professor an die Düsseldorfer Kunstakademie berufen. Besonders durch die Ausführung zahlreicher Glasfenster an Kirchen und öffentlichen Gebäuden (Landtagsgebäude und Paulskirche in Düsseldorf, Essener Münster u.a.) erringt Campendonk ab Mitte der 1920er Jahre künstlerische Anerkennung. Als er 1933 aus dem Lehramt entlassen wird, folgt die Emigration nach Belgien. 1935 nimmt er einen Lehrauftrag für "monumentale und dekorative Künste" an der Rijksakademie van beeldende Kunsten in Amsterdam an. Campendonk kehrt nach Kriegsende nicht mehr nach Deutschland zurück. Er ist weiterhin als Lehrer tätig und erhält zahlreiche Aufträge für Glasfenster in den Niederlanden und in Deutschland. 1956 wird er mit dem Quellinus-Preis der Stadt Amsterdam geehrt und zum Ritter vom Orden "De Nederlandse Leeuw" ernannt. Campendonk stirbt 1957 in Amsterdam. [KP/KD].
Heinrich Campendonck - Die Bettler

Heinrich Campendonck - Die Bettler

Original 1922
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Postennummer: 7042
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Beschreibung:
Campendonk, Heinrich Die Bettler (nach Brueghel) Die Bettler (nach Brueghel). Holzschnitt auf chamoisfarbenem Velin. 14,2 x 17 cm (Darstellung); 21 x 29 cm (Blattgröße). Signiert. (1922). Engels 62 c, Söhn HdO 114-4. Erschienen in der Zweiten Ganymed-Mappe, Jahrbuch für die Kunst, Bd. 4, München 1922. Das Ölbild von Pieter Brueghel "Die Krüppel" von 1568 diente als Bildvorlage. Ausgezeichneter, tiefschwarzer Druck mit Rand. Mit unbedeutenden Knick- und Druckspuren in den Rändern, verso in den Ecken mit winzigen Papierkleberesten von alter Montierung, sonst schönes Exemplar. Campendonk, Heinrich Die Bettler (nach Brueghel)
Heinrich Campendonck - Sitzender Weiblicher Akt In Landschaft Mit Bauernhaus

Heinrich Campendonck - Sitzender Weiblicher Akt In Landschaft Mit Bauernhaus

Original 1920
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Bruttopreis
Postennummer: 302
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Beschreibung:
Lot: 302 Heinrich Campendonk 1889 Krefeld - 1957 Amsterdam Sitzender weiblicher Akt in Landschaft mit Bauernhaus . 1920/21. Holzschnitt. Engels 51. Söhn HDO 103-3. Signiert. Handschriftlich bezeichnet "III/3". Ein Exemplar von 100 auf chamoisfarbenem Bütten aus einer Gesamtauflage von 120 Exemplaren. 21,9 x 21,9 cm (8,6 x 8,6 in). Papier: 37,5 x 31,7 cm (14,8 x 12,5 in). Herausgegeben und gedruckt vom Staatlichen Bauhaus in Weimar in der Reihe der "Bauhaus-Drucke - Neue Europäische Graphik" (mit dem Trockenstempel, Lugt 2558b). Blatt 3 der Mappe 3 "Deutsche Künstler", 1922. [CB]. Zustandsbericht
Heinrich Campendonck - Cassius Und Florentius. Original-ausführungskarton Für Das Glasfenster In Der Krypta Des Bonner Münsters

Heinrich Campendonck - Cassius Und Florentius. Original-ausführungskarton Für Das Glasfenster In Der Krypta Des Bonner Münsters

Original
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Nettopreis
Postennummer: 65
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Beschreibung:
Lot: 65 Heinrich Campendonk 1889 Krefeld - 1957 Amsterdam Cassius und Florentius. Original-Ausführungskarton für das Glasfenster in der Krypta des Bonner Münsters . 1930/31. Mischtechnik mit Gouache, Aquarell und Tuschpinselzeichnung über Bleistift. Vgl. Engels 12. Auf braunem collagiertem Karton, später auf Leinwand aufgezogen. 148,5 x 75 cm (58,4 x 29,5 in). Die Arbeit diente als Vorlage für die Firma Hein Derix in Kevelaer, welche die Ausführung der Glasfenster besorgte. Wir danken Herrn Peter Derix, Werkstätten für Glasmalerei, Mosaik und Restaurierungen, Kevelaer, für die freundliche Auskunft. LITERATUR: Vgl. Paul Wember, Heinrich Campendonk, Krefeld 1960, S. 63 (Abb. 11, Beschreibung und Abb. des Glasfensters). Vgl. Heinrich Campendonk - Josef Strater - Kirchenfenster im Bonner Münster, Bd. 22 der Schriftenreihe des August Macke Haus Bonn, 1997, S. 24 (Abb. des Glasfensters). Vgl. Ausst.Kat. Heinrich Campendonk. Die zweite Lebenshälfte eines Blauen Reiters, Stiftung Museum Schloss Moyland, Bedburg-Hau und Cobra Museum voor moderne kunst, Amstelveen 2001/2002, S. 22, Kat. 4 (Abb. des Glasfensters). Campendonk, der sich bereits längere Zeit mit Glasmalerei beschäftigt hatte, erhielt Anfang der dreißiger Jahre Glasfenster-Aufträge für die Krypta im Bonner Münster. Die von ihm ausgearbeiteten Kartons dienten, wie der vorliegende Entwurf, der ausführenden Glaswerkstatt Hein Derix in Kevelaer als Gestaltungsgrundlage. Die Glasfenster, die im Zweiten Weltkrieg beschädigt wurden, konnten anhand der erhaltenen Kartons in den fünfziger Jahren erneuert werden. Die Firma Derix führte eine Großzahl von Fenstern für Campendonk aus und mit Hein Derix junior, der ebenso wie Campendonk bei Johan Thorn Prikker studiert hatte, verband den Künstler eine lebenslange Freundschaft. Das statuarische Element dieser Glasarbeiten ist dem Auftrag geschuldet. Die Wirkung von Glasfenstern beruht in erster Linie auf Licht, das die Glasfenster aufleuchten lässt. Ganz auf diese Wirkung hin sind die Entwürfe gearbeitet. Unter Vermeidung kleinteiliger Zeichnung wird die Komposition in größeren Farbflächen aufgeteilt, die zur Wahrung der inneren Statik des Fensters mit Bleischienen verbunden werden. Es entsteht so ein reizvoller Gegensatz von der luziden Transparenz des Glases und dem fast graphischen Grundgerüst der Bleiruten. Campendonk, der sich bereits in den zwanziger Jahren vom Malerischen gelöst und mehr einem ornamental graphischen Stil zugewandt hatte, schien für diese Aufgabe geradezu prädestiniert. [KD/CB]. Zustandsbericht