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Arcadja Auctions

Pieter Ii Brueghel

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Belgium (15641637 ) - Werke
BRUEGHEL Pieter II Überfall Auf Ein Bauernpaar

Hampel /23.03.2010
120.000,00 - 150.000,00
Nicht zugeschlagen
Kunstwerk finden, Versteigerungsergebnisse und Verkaufspreise des Künstlers Pieter Ii Brueghel auf italienischen und internationalen Auktionen
Zu den Schätzungen und Zuschlägen von Pieter Ii Brueghel

 

Auch genannt :

Breughel Pieter Ii

Breughel Pierre Dit D'Enfer

Bruegel Pieter Ii

 



Kunstwerke bei Arcadja
250

Einige Werke von Pieter Ii Brueghel

Herausgesucht aus 250 Werken im Arcadja-Katalog
Pieter Ii Brueghel - Dorfszenen Mit Dem Wirtshaus St. Michael

Pieter Ii Brueghel - Dorfszenen Mit Dem Wirtshaus St. Michael

Original
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Nettopreis
Postennummer: 635
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
635 Pieter Brueghel d. J., 1564 Brüssel - 1638 Antwerpen DORFSZENEN MIT DEM WIRTSHAUS ST. MICHAEL Öl auf Leinwand. 117,5 x 164,3 cm. Das Gemälde steht in einer Reihe weiterer von Brueghel geschaffener Bildvarianten. Gezeigt wird das Wirtshaus "St. Michael", ein verputzter Bau mit Zwerchhaus, das sich mit Giebel nach vorne mit großer, rechteckiger Türe öffnet. Darüber ein Fenster mit Mittelsprosse, aus dem Personen herausblicken. Das Längshaus und der Zwerchgiebel mit Stroh bedeckt, rechts oberhalb des Daches ein aufsteigender Taubenturm mit waagerechter Bänderung. Darunter ein weiterer großer, rechteckiger Torbogen mit Einblick in die Wagenremise. Im Vordergrund zwei in welliger Krümmung hochziehende, kahle Baumstämme, deren Laubkronen sich oberhalb der Wirtshausverdachung ausbreiten. Weitere Baumgruppen hinter dem rechten Gebäudeteil, sie ziehen nach hinten und unten zum rechten Bildrand, wobei unter den Bäumen hier noch weitere zwei Häuser aus dem Dunkel des Wäldchens aufleuchten, mit Alleepflanzung nach rechts hinten. Der verputzte Frontgiebel des Hauses weist in zwei parallelen, waagerechten Ebenen Wandmalereien auf, die in der unteren Zone Fuhrleute mit Karren zeigen sowie Reiter und einen Gepäckträger. In der oberen Zone flankieren zwei Darstellungen des Heiligen Erzengels Michael das mittlere Fenster, links wird Michael als geflügelter Engel wiedergegeben, mit den Waagschalen des Jüngsten Gerichts, geharnischt, mit Schwert gegen den Satan kämpfend. Zwischen den gemalten Figuren mehrere Wappen, darunter Landeswappen von Österreich, ferner Kurfürstenwappen, Landgrafenwappen etc. - Hinweis auf den Aufenthalt der Repräsentanten der jeweiligen Herrschaftsbereiche in diesem historisch bekannt gewordenen Wirtshaus. Unterhalb des Giebelfensters ein Ausleger mit Fahne, darauf ein Sonnenstern. Vor dem Gebäude einige trinkende Bauern um ein Fass sitzend, rechts zwei Wanderer, des Weiteren mehrere Figuren, die das Geschehen an diesem Gebäude illustrieren. Von besonders delikatem Reiz eine Frau vom Rücken gesehen, die unter dem links stehenden Baum mit hochgezogenem Rock ihr Hinterteil zeigt und ihre Notdurf verrichtet. Weiter links am Bildrand ein Hausschwein mit Ferkeln, wohl nicht zufällig in der Nähe der hockenden Frau. In der rechten Bildhälfte vor dem offenen Scheunentor eine Schar Hühner, davor Enten, von einem sitzenden Hündchen beobachtet, gegen den die langhalsigen Federtiere angehen. Ein reizender Einfall ist das Gespräch eines Mannes mit rotem Hut mit einer Frau, die aus dem kleinen Fenster am Anbau spricht. Nach rechts zieht den Hügel ein Schäfer mit seinen Tieren herab. In der Ferne verlieren sich weitere Figuren. Unter der Vielzahl der Einzelbeobachtungen seien hier noch ein Krug genannt, der über der senkrechten Latte des Giebels aufgesteckt ist sowie zwei Elstern auf dem Giebel des Strohdachs. Das Gemälde unterscheidet sich von den weiteren bekannten Versionen nur durch Nebensächlichkeiten, die aber als ebenso originell anzusehen sind. Gutachten: Dem Gemälde ist ein Gutachten von Dr. Klaus Ertz, Lingen vom 31. Januar 2013 beigegeben, in dem das Werk als eine eigenhändige Arbeit von Pieter Brueghel d. J. benannt wird. Literatur: Klaus Ertz, 2000, Band II, Katalog I1170 mit Abbildung. Deutschland, Privatbesitz, 1993, Klaus Ertz, F2000, Band II, Katalog I1171 mit Abbildung. London, Galerie Richard Green, 1997, Klaus Ertz, 2000, Band II, Katalog I1172, Ft. 669, S. 813. Belgien, Privatbesitz, 1994, Klaus Ertz, 2000, Band II, Katalog I1175, Ft. 668, S. 812. Im Gutachten führt Klaus Ertz aus, dass die genannten Bilder durch ihre Art der Signier-Schreibweise "BREVGHEL" bzw. "BRVEGHEL" in der Datierung zu unterscheiden sind, wonach vorliegendes Gemälde durch die Expertise in die Zeit nach 1616 einzuordnen ist. Das Gutachten kommt zu dem Ergebnis: "Eigenhändige Arbeit von Pieter Brueghel d.J., entstanden nach 1616 in Antwerpen". Literatur: Klaus Ertz, Pieter Brueghel der Jüngere (1564 - 1637/ 38), Die Gemälde mit kritischem Oeuvrekatalog, Band II, Luca Verlag, Lingen, 1988/ 2000, S. 842 ff. (890251) Pieter Brueghel the Younger, 1564 Brussels - 1638 Antwerp Village Scene with the Inn St. Michael Oil on canvas. 117.5 x 164.3 cm. Expertise: Included is an expertise by Dr. Klaus Ertz, Lingen on January 31, 2013, in which he states that the work was painted by the hand of Pieter Brueghel the Younger. The expertise lists four comparable works: Amsterdam, Sotheby's, Marc van Waay, 1976. Literature: Klaus Ertz, 2000, volume II, catalog I1170 with image. Germany, private collection, 1993. Literature: Klaus Ertz, F2000, volume II, catalog I1171 with image. London, Galerie Richard Green, 1997. Literature: Klaus Ertz, 2000, volume II, catalog I1172, Ft. 669, S. 813. Belgium, private collection, 1994. Literature: Klaus Ertz, 2000, volume II, catalog I1175, Ft. 668, S. 812. Klaus Ertz specified in the expertise that, the cited paintings differentiate in their dating based on the way in which the artist signed them "BREVGHEL" and "BRVEGHEL" Based on this analysis, Dr. Klaus Ertz classified the work as painted in the time after 1616. The expertise comes to the conclusion: "Painted by the hand of Pieter Brueghel the Younger, created after 1616 in Antwerp". Literature: Klaus Ertz, "Pieter Brugehel der Jüngere (1564 - 1637/ 38), Die Gemälde mit kritischem Oeuvrekatalog," volume II, Luca Verlag, Lingen, 1988/ 2000, pg. 842 ff. Schätzpreis € 100.000 - 150.000 Dieses Objekt wurde mit dem Datenbestand des Art Loss Registers individuell abgeglichen und ist dort weder als gestohlen, noch als vermisst registriert.
Pieter Ii Brueghel - Winterlandschaft Mittrunkenbold

Pieter Ii Brueghel - Winterlandschaft Mittrunkenbold

Original -
Schätzung:

Preis:

Postennummer: 1040
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Beschreibung:
PIETERBRUEGHEL D. J. (1564 Brüssel - 1637/1638Antwerpen) WINTERLANDSCHAFT MITTRUNKENBOLD Öl auf Holz. Durchmesser 18 cm. Gutachten Klaus Ertz, Lingen, 16.11.2006. - Arte-Lab S. L. (Análisis yDocumentación de Obras de Arte) Madrid, 7.4.2008 (Bestätigung derDatierung). Provenienz Spanische Privatsammlung. Literatur Zu der erwähnten Zeichnung sowie den zu vergleichenden Gemäldensiehe Klaus Ertz: Pieter Brueghel der Jüngere (1564-1637/38). DieGemälde mit kritischem Oeuvrekatalog. Bd. 2, Lingen 1988/2000, S.752, 804-805, 818, 825 u. 828-829, Nr. E 1123, E 1150a (mit Abb.),E 1155 u. E 1157, Abb. 648-649 u. 661, Farbtafel 647. Die kleinformatige Tafel zeigt einewinterliche Dorflandschaft. Der Vordergrund wird von einembetrunkenen Mann mit einem Messer in der Hand eingenommen, der vonseiner gestikulierenden und auf ihn einredenden Frau fortgezogenwird. Der Mann sieht sich dabei nach drei streitenden Männern um,die vor einem Wirtshaus mit Mistgabel und Hacke aufeinandereinschlagen. Die Komposition wird zur Linken durch einen Baumvervollständigt, an dem ein Andachtsbild mit einem Kruzifixaufgehangen ist. Das Hauptmotiv des Paares im Bildvordergrund ist bereits durch eineZeichnung im Frankfurter Städel bekannt, die als Kopie nach einemOriginal Pieter Brueghels d. Ä. anzusehen, jedoch wohl nicht vonPieter Brueghel d. J. geschaffen worden ist. Doch das Thema unseresGemäldes und sein Hauptmotiv wurden von Pieter Brueghel d. J. nach1616 mehrfach dargestellt, wobei es unterschiedliche Versionen inverschiedenen Maßen vom Kleinformat bis zum mittleren Format gibt,deren Hintergründe ebenfalls - wie in unserem Gemälde -winterliche, aber auch sommerliche Dorflandschaften zeigen. Allediese Gemälde zeigen gerade in diesen Landschaften die Merkmale derspäteren eigenständigen Schaffenszeit Pieter Brueghels d. J., sodass auch unsere Tafel in die Jahre nach 1616 zu datierenist.
Pieter Ii Brueghel - Calvary

Pieter Ii Brueghel - Calvary

Original 1618
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Preis: Nicht verbreitet
Postennummer: 3032
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Beschreibung:
Auktion A154 Lot 3032 - 17 September 201014:30 BRUEGHEL, PIETER the Younger and MOMPER, JOSSE theYounger (Brussels 1564 - 1637/38 Antwerp) (1564Antwerp 1635) Calvary. 1618. Oil on canvas. Signedand dated lower left: BREVGHEL 1618. 85 x 145 cm. Certificate: - Prof. M. P. Binder 1922. - M. J.Friedländer, Basel 1947. - Dr. Klaus Ertz, 6.5.2010. Provenance: - formerly in the Collection of Baron von B. inBerlin. - formerly in the Collection de Boer, Holland. - Privatecollection, Switzerland. CHF 350 000.- / 500 000.- € 259260.- / 370 370.- BRUEGHEL, PIETER d. J. und MOMPER, JOSSE d. J. (Brüssel1564 - 1637/38 Antwerpen) (1564 Antwerpen 1635) Der Kalvarienberg.1618. Öl auf Leinwand. Unten links signiert und datiert: BREVGHEL1618. 85 x 145 cm. Expertise: - Prof. M. P. Binder 1922. - M. J.Friedländer, Basel 1947. - Dr. Klaus Ertz, 6.5.2010. Provenienz: -ehemals Sammlung Baron von B. in Berlin. - ehemals Sammlung deBoer, Holland. - Privatbesitz, Schweiz. Diese eindrucksvolle undsehr gut erhaltene Darstellung des Kalvarienberges war lange Zeitin Schweizer Privatbesitz, wo sie kürzlich wiederentdeckt wurde.Dr. Klaus Ertz identifiziert dieses Gemälde nach Begutachtung desOriginals als eine eigenhändige Arbeit von Pieter Brueghel d. J.,der die Figuren malte, und Josse de Momper d. J., der denlandschaftlichen Hintergrund hinzufügte. Es stellt eines derseltenen Beispiele für die Zusammenarbeit der beiden Maler dar undgreift das biblische Geschehen der Kreuzigung Christi und derbeiden Schächer zur sechsten Stunde auf, als sich der Himmelverdunkelte (Lucas 23, 44-49). Das Gemälde entstand 1618 inAntwerpen. Bislang ungeklärt bleibt die Frage, inwiefern Brueghelbei dieser Darstellung auf ein verlorenes Vorbild des Vaterszurückgreift, da dieses Thema auch bei Jan Brueghel d. Ä., JanBrueghel d. J. und Frans Francken d. J. sowie anderenzeitgenössischen Malern aufgegriffen wird. Klaus Ertz weißt daraufhin, dass bei allen Werken Übereinstimmungen zu finden sind: diedrei Kreuze ragen markant aus einer grossen Menschenmenge heraus,wobei entweder das rechte oder das linke gerade aufgerichtet wird;ein Schimmelreiter in der Mitte des Vordergrundes erscheint beifast allen Kompositionen und der Himmel ist bei allen bis auf einehelle Stelle oben links von dunkeln Wolken verhangen. Als Vergleichführt Ertz folgende Gemälde auf: Jan Brueghel d. Ä., Kupfer, 26 x35 cm (Wien, Kunsthistorisches Museum, Inv. Nr. 627, in: Ertz,Klaus: Pieter Brueghel d. J. - Die Gemälde mit kritischemOeuvrekatalog, Lingen 2000, Bd. I Ft. 312, S. 416), Jan Brueghel d.J., Kupfer, 36,2 x 55,4 cm (Melbourne, National Gallery of Victoria, Inv. Nr. 823, in: : Ertz,, ebd., Bd. I, Abb. 305) und FlämischerMaler, Holz, 116 x 160 cm (S'Herzogenbosch, Noordbrabants Museum,Inv. Nr. 11354 in: Ertz, ebd., Bd. I, Ab. 315, S. 432). Neben derhier angebotenen Szene am Kalvarienberg von Pieter Brueghel d. Jund Josse de Momper d. J. sind noch zwei weitere Versionen inZusammenarbeit in Museumsbesitz bekannt, so der Kalvarienberg imSzépmüveszéti Muzeum, Budapest (Inv. Nr. 1038, Holz, 82 x 123 cm,signiert P. BREVGHEL 1617, in: Ertz, ebd., 2000, Kat. 414, Abb.292) und der Kalvarienberg im Museum of Art, Philadelphia aus derW.P. Wilstach Sammlung (Holz, 66 x 121 cm, signiert P. BREVGHEL1617, in: Ertz, ebd., 2000, Bd. I, Kat. 420, Abb. 295). Ertz machtdarauf aufmerksam, dass unsere Gemälde sowohl in der Komposition,als auch in der hohen malerischen Perfektion und in derPinselschrift den beiden Museumswerken sehr nahe steht. DieBudapester Version trägt wie unser Gemälde in der Signatur dieBuchstabenfolge BREVGHEL (das "E" steht vor dem "V"), die PieterBrueghel d. J. erst ab 1615 einsetzte. Vor dieser Zeit signiert erausschliesslich in der Folge BRVEGHEL (das "V" steht vor dem "E"),wie das Gemälde mit selbem Thema in einer Privatsammlung in Belgien(Holz, 100 x 147 cm, signiert P. BRVEGHEL 1615, in: Ertz, ebd.,2000, Bd. I, Kat. 414, Abb. 292) belegt. Während bei dieserKomposition von 1615 Brueghel noch auf ein veraltetesKompositionsschema zurückgreift, wird unsere Darstellung von seinemfortschrittlichen Können bestimmt und die vielfigurige Szene in denVordergrund näher an das Auge des Betrachters gerückt. Der Horizontsinkt ein wenig tiefer, wobei der Standpunkt des Betrachters nichtverändert wird. Die lockere und grosszügige Landschaftsdarstellungmit einer Stadtansicht im Hintergrund verdeutlicht Josse de Mompersreife Malweise, die seit der Mitte des zweiten Jahrzehnts zu findenist. CHF 350 000.- / 500 000.- € 259 260.- / 370370.-
Pieter Ii Brueghel - Überfall Auf Ein Bauernpaar

Pieter Ii Brueghel - Überfall Auf Ein Bauernpaar

Original
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Preis:

Postennummer: 196
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Beschreibung:
Pieter Brueghel der Jüngere, ca. 1564 - 1637 / Marten van Cleve der Jüngere, 1556 - 1604, zug. ÜBERFALL AUF EIN BAUERNPAAR Öl aufHolz. Parkettiert. 85,5 x 123 cm. Großfigurige Auffassung, noch ganz in der Stilart des Vaters,Brueghel des Älteren, wird im Zentrum ein Bauernpaar von dreiRäubern überfallen. Die Frau am Boden kniend mit flehend erhobenenHänden, vor sich einen Korb, der Bauer wird von einem der Räubergrob gefasst, wobei ihm der am Hals hängende Geldbeutel entrissenwird. Rechts ein mit geraubtem Gepäck wegziehender Räuber mitLanze, links ein weiterer bärtiger Räuber, der bewaffnetherbeikommt. Hügelige Landschaft im Hintergrund mit einem über dieHöhungen hinweg ziehenden Weg, der zu einem Städtchen in der Ferneführt, das auf einer Erhebung am Horizont erkennbar ist - vorhellem Lichtstreif am Horizont mit darüber ziehenden, dunklenWolken. Am rechten Bildrand kahler Baumstamm als Repoussoir, linkseine Gruppe jüngerer, schlanker Bäume. Im fernen Hintergrund rechtsschief stehende Galgen. Literatur: Dieses hier vorliegende Gemälde ist erwähnt in derŒuvre-Monographie: Georges Marlier: Pierre Brueghel le Jeune /Edition posthume mise au point et annotée par Jacqueline Folie,Brüssel 1969, S. 276, unter Nr. 4 aufgeführt als: Sammlung J.Herbrandt: "Paris ancienne Coll. J. Herbrand. Bois, 85,5 x 123 cm.Le paysage de cet exemplaire est tout différent et cette partie dutableau est, selon Glück, plutôt mal conservé. Lorsqu'il dit que letableau original de Bruegel le Vieux, probablement laissé inachevé,a pu être complété après sa mort par un autre peintre. Martin vanCleve par exemple, cet auteur laisse entendre qu'un exemplairecomme celui-ci pourrait être pris en considération. Tel est dumoins le sens de sa remarque un peu imprécise. Le troupeau demoutons n'est pas visible dans le fond. Literatur II: Klaus Ertz, Pieter Brueghel der Jüngere, 1564-1637/38, Die Gemäldemit kritischem Œuvrekatalog, Bd. II, Lingen 1988/2000, S. 775:betitelt "Der Stockholmer Überfall" mit dem Vergleich der einzelnenGemälde "Überfall auf ein Bauernpaar", die in Variationen das Themavon Pieter Brueghel dem Älteren wiedergeben. Die prominentestenVertreter dieser sechs bekannten Gemälde mit dem gleichen Themasind das Gemälde in Vaduz, Sammlung des Fürsten von Liechtenstein,Abb. S. 776, Nr. 623, in vorliegendem Werk von Klaus Ertz und auchdas zweite Werk aus Stockholm, Abb. S. 777, Nr. 624. Eine ausführliche Diskussion zu den sechs Gemälden gleichen Themasbietet Nina Weibull zur Ausstellung "Breughel-Brueghel" 1997/98 undwird im o.a. Werk von Klaus Ertz aufgegriffen. Museen und Sammlungen: Die oben aufgeführten Vergleichsgemälde befinden sich in: 1. Stockholm, Musée de l'Université, no.17 des Kataloges von 1912.96 x 128 cm, sign. P. Breughel und 1630 datiert. 2. Vaduz, Sammlung des Prinzen von Liechtenstein, no. 1068 desKataloges von 1873, 118 x 147 cm. 3. Wien, Auktionskatalog der Sammlung Graf Brunsvik de Korompa,1902, no. 47, 97 x 126 cm. 4. Paris, das hier vorliegende Gemälde der ehemaligen Sammlung J.Herbrand, 85,5 x 123 cm. 5. Köln, Auktion Heberle, 1902. 6. Amsterdam, Galerie P. de Boer, 35 x 47,5 cm, Katalog 1963, no.11. Später Auktion in Brüssel, Palais des Beaux-Arts, 1952, no. 330des Kataloges. (7713822) Pieter Brueghel the Younger, ca. 1564 - 1637 / Marten van Cleve the Younger, 1556 - 1604, att. A PEASANT COUPLE ATTACKED BY ROBBERS Oil on wood, parquet. 85.5 x 123 cm.
Pieter Ii Brueghel - Nach - Christus Und Zwei Jünger Auf Dem Weg Nach Emmaus

Pieter Ii Brueghel - Nach - Christus Und Zwei Jünger Auf Dem Weg Nach Emmaus

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Postennummer: 3
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Beschreibung:
Brueghel d. Ä., Pieter Nach - Christus und zwei Jünger auf dem Weg nach Emmaus Nach - Christus und zwei Jünger auf dem Weg nach Emmaus . 1571. Kupferstich von Philip Galle. New Hollstein 173 I (von II). Bastelaer 113. In der Platte signiert, datiert und bezeichnet. Prachtvoller klarer und seltener Druck auf Bütten (mit Wasserzeichen "gotisches P") mit feinem Rändchen, am Unterrand auf die Plattenkante geschnitten. 24,3 : 19,3 cm (9,5 : 7,5 in), blattgroß. Verso mit unbekanntem Sammlerstempel (nicht bei Lugt) Im Oberrand hinterlegt. Vereinzelt minimal ausgedünnt. Linker Randbereich alt hinterlegt. Vereinzelt schwache Braunfleckchen sowie rechts mittig mit kleinem Einriss, sonst in guter Erhaltung. [CM].