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Albert Bloch

United States (1882 -  1961 )
BLOCH Albert Eine Gruppe - Gethsemane

Ketterer
04.06.2011
Kunstwerk finden, Versteigerungsergebnisse und Verkaufspreise des Künstlers Albert Bloch auf italienischen und internationalen Auktionen
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Kunstwerke bei Arcadja
28

Einige Werke von Albert Bloch

Herausgesucht aus 28 Werken im Arcadja-Katalog
Albert Bloch - Stammgäste

Albert Bloch - Stammgäste

Original 1921
Schätzung:

Preis: Nicht verbreitet
Postennummer: 665
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Albert Bloch 1882 St. Louis - 1961 Lawrence/Kansas Stammgäste. 1921. Öl auf Malplatte. Links unten monogrammiert und datiert, verso betitelt und an die Malerin Emmy Klinker gewidmet 'B/ für E. K. / im Februar 1921 / München'. 59,5 x 39,5 cm (23,4 x 15,5 in). Eine der seltenen figürlichen Kompositionen aus dem expressionistischen Frühwerk des Künstlers. PROVENIENZ: Sammlung Justizrat Richard Klinker, Barmen, bzw. Emmy Klinker, München. Privatbesitz (bis 1978). Galerie Wolfgang Ketterer, München, 30. Auktion, 11.-13. Dezember 1978, Los 640, mit sw-Abb. Privatsammlung Bayern (beim Vorgenannten erworben, seither in Familienbesitz) . AUSSTELLUNG: Albert Bloch 1882-1968. Ein amerikanischer Blauer Reiter, Städtische Galerie im Lenbachhaus, München 16.4.-29.6.1997. Albert Bloch wird 1882 in St. Louis als Sohn böhmischstämmiger Eltern geboren. Er besucht zunächst die St. Louis School of Fine Arts und arbeitet als Zeitungsillustrator. Ab 1905 kommt es zu einer mehrjährigen erfolgreichen Zusammenarbeit mit William Marion Reedy, dem Herausgeber der Zeitung 'The Mirror'. In unzähligen Karikaturen für diesen Auftraggeber setzt Bloch grafische Gestaltungsmittel des Jugendstils um. Unterstützt von Reedy bricht er 1908 nach Europa auf und lässt sich in München nieder. Von hier aus unternimmt er Reisen nach Paris, London, Wien, Berlin und Ascona. Er studiert die Meisterwerke in den großen europäischen Museen und kommt in Kontakt mit Kandinsky und Franz Marc, mit welchem er sich anfreundet. Bloch wird zu beiden Ausstellungen des Blauen Reiters eingeladen und lernt Herwarth Walden kennen. In Herwarth Waldens 'Sturm'-Galerie in Berlin hat Albert Bloch bereits im März 1916 eine große Doppelausstellung mit Paul Klee. Blochs Arbeiten werden im Kontext dieser Ausstellung in der Berliner Presse gegenüber denen von Klee derart gelobt, dass sich Bloch sogar veranlasst sieht, ein Protestschreiben zu verfassen, das schließlich in Waldens Zeitschrift 'Der Sturm' veröffentlicht wird. Umso bedauerlicher ist es, dass Bloch selbst in späteren Jahren eine Vielzahl der Gemälde seines expressionistischen Frühwerks zerstört hat. 'Stammgäste' von 1921 ist daher eine der ausgesprochen seltenen figürlichen Kompositionen aus dem expressionistischen Frühwerk Blochs, welche als die international gefragtesten Arbeiten des Künstlers gelten. Der frühe Tod des befreundeten Künstlers Franz Marc im Ersten Weltkrieg ist 1916 ein besonders einschneidendes Ereignis und ein schmerzlicher Verlust für Bloch, der jedoch im selben Jahr einen für die Folgezeit zentralen neuen privaten Kontakt zu der jungen Malerin Emmy Klinker knüpft. Diese war als Schülerin aus dem Rheinland zu dem in München unterrichtenden amerikanischen Künstler gekommen und ihr ist auch das vorliegende Gemälde gewidmet. Das Blochs beeindruckendem expressionistischen Frühwerk zuzuordnende Gemälde 'Stammgäste' ist kurz vor Blochs Rückkehr in die USA entstanden und ist nicht nur ein herausragendes kunsthistorisches Zeugnis seines sozialkritischen Nachkriegsstils, sondern darüber hinaus auch eine visuelle Dokumentation seiner Freundschaft zu der 'Sturm'-Künstlerin Emmy Klinker, mit der Bloch seine letzten Monate in München bis März 1921 verbracht hat. Und schließlich ist die äußerst expressive Komposition der diskutierenden 'Stammgäste' - die auch hinsichtlich der Motivik und der höhengestaffelten Anordnung der Dargestellten geradezu George Groszs 1926 entstandenes Werk 'Stützen der Gesellschaft' (Neue Nationalgalerie, Berlin) vorwegzunehmen scheint - eines der wenigen Gemälde aus der Sammlung des Vaters von Emmy und frühen Bloch-Förderer Richard Klinker, das die Bombenangriffe von 1943 unbeschadet überstanden hat. Denn 1946 teilt Emmy Klinker in einem Schreiben an Albert Bloch nach Lawrence mit: 'Von Dir erhalten sind 'Interieur' Ende 1920, 'Straße' 1921, 'Stammgäste' Februar 1921 und undatiert ein kleines Haus im Garten ganz in rot-grün komponiert.' (zit. nach: A. Hoberg, Albert Bloch in München 1909 bis 1921, Anm. 69, S. 78, in: Albert Bloch. Ein amerikanischer Blauer Reiter, München 1997). Das ebenfalls an dieser Stelle erwähnte Gemälde 'Interieur', welches Bloch ebenso wie 'Stammgäste' nach seiner Rückkehr von Ascona nach München gemalt und Emmy Klinker gewidmet hat, befindet sich heute in der Sammlung der Städtischen Galerie im Lenbachhaus in München und zeichnet sich ebenfalls durch seine expressive Figurenauffassung und die leuchtend-warme Farbgebung der Komposition aus. [JS] Aufrufzeit: 09.12.2017 - ca. 14.22 h +/- 20 Min. Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten.
Albert Bloch - Gebirgstunnel

Albert Bloch - Gebirgstunnel

Original 1916
Schätzung:

Preis:

Postennummer: 20
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Albert Bloch (St. Louis 1882 – 1961 Lawrence, Kansas) Gebirgstunnel (Die Serpentinen des Piottino). 1916 Öl auf Leinwand. 89,5×59,2cm ( 35¼×23 ¼in.). Unten rechts monogrammiert und datiert: AB 1916. Auf dem Keilrahmen ein Etikett des Museo Comunale d´Arte Moderna Ascona mit dem Bildtitel in Italienisch: I TORNANTI DEL PIOTTINO. [3498] Provenienz: Gordon M. Mc Couch, Ascona (1920 vom Künstler erworben) / Privatsammlung, Lausanne (1983) / Leihgabe im Museo Comunale d´Arte Moderna, Ascona (1992-96) / Sammlung Gertrude Blendinger (1998) / Privatsammlung, Schweiz / Privatsammlung, Nordrhein-Westfalen Ausstellung: Albert Bloch, Harald Kaufmann. Berlin, Galerie Der Sturm (=52. Ausstellung), 1917, Kat.-Nr. 15 / Albert Bloch, Stanislaus Stückgold. Frankfurt a.M., Galerie Ludwig Schames, 1917, Kat.-Nr. 18 / Albert Bloch, München. Eine Auswahl der Bilder aus den letzten fünf Jahren 1913-1918. München, Kunsthaus Das Reich, 1918, Kat.-Nr. 8 / Exhibition of Paintings by Albert Bloch. New York, Daniel Gallery, 1921, Kat.-Nr. 11 / Il Ticino nella pittura europea. Lugano, Museu Cantonale d´Arte Moderna, 1987, ohne Nr., Abb. S. 120 / „So weit das Auge reicht\“. Landschaftsbilder aus vier Jahr-hunderten. Stans, Museum Frey-Näpflin-Stiftung, 2005, ohne Nr., Abb. S. 19 Literatur und Abbildung: Annegret Hoberg, Henry Adams (Hg.): Albert Bloch. Ein amerikanischer Blauer Reiter. München, Prestel Verlag, 1997, S. 176 Als der junge Amerikaner Albert Bloch 1909 nach München kommt, um hier seine künstlerische Ausbildung fortzusetzen, nimmt er zunächst Kontakt mit der „Neuen Künstlervereinigung München\“ auf und beteiligt sich später, angeregt durch Wassily Kandinsky und Franz Marc, an allen seitdem legendär gewordenen Ausstellungsaktivitäten der Künstlergruppe „Der Blaue Reiter\“. Dies beeinflusst maßgeblich seine Arbeit, persönliche Erfolge stellen sich ein. Eine große Schau zusammen mit Paul Klee in Herwarth Waldens Berliner „Sturm\“-Galerie trägt dazu bei, dass 1916 Albert Blochs bestes Ausstellungsjahr wird. In dieser Zeit entsteht auch unser Gemälde „Gebirgstunnel\“. Gebautes und Gewachsenes, Anorganisches und Organisches fließen hier zu einem geheimnisvollen Zwischenreich zusammen. Eingebettet in diese Landschaft, zwischen der sichtbaren Welt und dem Wesen der Dinge, besetzt die „Hauptfigur\“, der Gebirgstunnel, nur leicht aus der Symmetrie gerückt, die Mitte des Bildes. Die Schienen verschwinden in einem sanften Schwung im Dunkel des Tunnels. Dass dort gerade ein Zug eingefahren ist, lässt ein matter roter Lichtfleck erahnen. Als zentrales Motiv greift Bloch das Halbrund der Tunnelöffnung an verschiedenen Stellen des Bildes wieder auf, etwa in der Berglandschaft oder dem angedeuteten Wasserfall rechts neben dem Tunnel. Diese Bögen geben der Landschaft etwas Tänzerisches. Zusammen mit den prägnanten Senkrechten im Wasserfall, an den Steilhängen und in den Pflanzen im Vordergrund, zusammen auch mit den Spitzen der Berge verbinden sie sich zu einem Gewebe, das die Elemente in aller Leichtigkeit zusammenhält und dem Werk seine kompositorische Kraft verleiht. Was das Kolorit angeht, so fügt sich das herbstliche Bunt der Farben voll Wärme und Frische in schönste Harmonie. Es sind diese Farben und der spontane Duktus des Pinselstrichs, denen die Landschaft eine expressive Dimension verdankt. An den Kanten wiederum ist das Motiv angeschnitten. So dämpfte der Maler den Eindruck von Perspektive und die Illusion von Weite. Was der Künstler damit erreichen wollte, ist klar: Nichts sollte ablenken von Formen und Farben in der Fläche – und von dem mysteriösen dunklen Tunnel in der Mitte des Bildes. Ihnen galt seine ganze Konzentration, für sie fordert der Maler nun deshalb auch vom Betrachter alle Aufmerksamkeit. USO Albert Bloch (St. Louis 1882 – 1961 Lawrence, Kansas) Gebirgstunnel (Die Serpentinen des Piottino). 1916 Oil on canvas. 89,5×59,2cm ( 35¼×23 ¼in.). Monogrammed and dated lower right: AB 1916. On the stretcher a label of the Museo Comunale d'Arte Moderna Ascona with the picture title in Italian: I TORNANTI DEL PIOTTINO.. [3498] Provenienz: Gordon M. Mc Couch, Ascona (1920 acquired from the artist) / Private collection Lausanne (1983) / Loan to the Museo Comunale d'Arte Moderna (1992-96) /Collection Gertrude Blendinger (1998) / Private collection Switzerland / Private collection, Rhineland Ausstellung: Albert Bloch, Harald Kaufmann. Berlin, Galerie Der Sturm (=52nd exhibition), 1917, cat. no. 15 / Albert Bloch, Stanislaus Stückgold. Frankfurt a.M., Galerie Ludwig Schames, 1917, cat. no. 18 / Albert Bloch, Munich. Eine Auswahl der Bilder aus den letzten fünf Jahren 1913-1918. Munich, Kunsthaus Das Reich, 1918, cat. no. 8 / Exhibition of paintings by Albert Bloch. New York, Daniel Gallery, 1921, cat. no. 11 / Il Ticino nella pittura europea. Lugano, Museu Cantonale d'Arte Moderna, 1987, without no., ill. p. 120 / „So weit das Auge reicht\“. Landschaftsbilder from four Jahrhunderten. Stans, Museum Frey-Näpflin-Stiftung, 2005, without no., ill. p.19 Literatur und Abbildung: Annegret Hoberg, Henry Adams (ed.): Albert Bloch. Ein amerikanischer Blauer Reiter. Munich, Prestel Verlag, 1997, p. 176
Albert Bloch - Waldinneres

Albert Bloch - Waldinneres

Original 1936
Schätzung:
Ausgangswert:

Preis:

Nettopreis
Postennummer: 103
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Lot: 103

Albert Bloch
1882 - 1961

Waldinneres
. 1936.
Aquarell und Tusche über Bleistift.
Links unten monogrammiert und datiert. Auf Aquarellpapier, auf Karton kaschiert. 40 x 31 cm (15,7 x 12,2 in), blattgroß. Unterlagekarton: 57 x 45,5 cm (22,4 x 17,9 in).
Zeittypisches, fein ausgearbeitetes Blatt mit dem im Œuvre des Künstlers immer wiederkehrenden Motiv des Waldes. [KP].

PROVENIENZ: Privatsammlung USA.

Aufrufzeit: ca. 13.51 h +/- 20 Min.
Albert Bloch - Klofrauen Vor Der Herrentoilette

Albert Bloch - Klofrauen Vor Der Herrentoilette

Original
Schätzung:

Preis: Nicht verbreitet
Postennummer: 8030
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Bloch, Albert
Klofrauen vor der Herrentoilette
Klofrauen vor der Herrentoilette. Feder in Schwarz und blaue Kreide auf festem Velin. 31,9 x 40 cm. Unterhalb der Darstellung mit Feder in Schwarz signiert, verso nochmals mit blauer Kreide signiert sowie mit der Nummer "M149350".
Bloch war immer sehr selbstkritisch. Er zerstörte jedes Bild, das er für unvollkommen hielt. Viele seiner Werke fielen in der NS-Zeit der Aktion "Entartete Kunst" zum Opfer. Deswegen sind wenige frühe Werke erhalten.
Bloch, Albert
Klofrauen vor der Herrentoilette
Albert Bloch - Eine Gruppe - Gethsemane

Albert Bloch - Eine Gruppe - Gethsemane

Original 1914
Schätzung:

Preis:

Nettopreis
Postennummer: 15
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Lot: 15
Albert Bloch
1882 - 1961
Eine Gruppe - Gethsemane.
1914.
Öl auf Leinwand
Rechts unten monogrammiert. Verso datiert: "Febr'y - March 1914".137 x 101,5 cm (53,9 x 39,9 in)
Dabei: Religiöse Szene. Tuschfederzeichnung über Bleistift. Auffestem, bräunlichem Velin. 46,5 x 34,7 cm (18,3 x 13,7 in). Linksunten datiert "14. Februar 1914". Vorbereitende Zeichnung zu demGemälde. Provenienz: Mrs Albert Bloch. Privatsammlung NewYork.
PROVENIENZ: Arthur Jerome Eddy, Chicago.
La Jolla Museum, San Diego, Kalifornien.
Hollis Taggart Gallery, New York.
Privatsammlung New York.
AUSSTELLUNG: Albert Bloch. The Arthur Jerome Eddy Collection, TheArt Institute of Chicago, Chicago, Juli - August 1915.
Concerning Expressionism: American Modernism and the GermanAvant-Garde, Hollis Taggart Gallery, New York, 22.5.-31.7.1998(Gemälde und Zeichnung), mit Abb. Tafel 11.
Albert Bloch wird 1882 in St. Louis als Sohn böhmischstämmigerEltern geboren. Er besucht zunächst die St. Louis School of FineArts und arbeitet als Zeitungsillustrator. Ab 1905 kommt es zueiner mehrjährigen erfolgreichen Zusammenarbeit mit William MarionReedy, dem Herausgeber der Zeitung "The Mirror". In unzähligenKarikaturen für diesen Auftraggeber setzt Bloch grafischeGestaltungsmittel des Jugendstils um. Unterstützt von Reedy brichter 1908 nach Europa auf und lässt sich in München nieder. Von hieraus unternimmt er Reisen nach Paris, London, Wien, Berlin undAscona. Er studiert die Meisterwerke in den großen europäischenMuseen und kommt in Kontakt mit Kandinsky und Franz Marc, mitwelchem er sich anfreundet. Bloch wird zu beiden Ausstellungen des"Blauen Reiters" eingeladen und lernt Herwarth Walden kennen. Einerege Ausstellungstätigkeit ist die Folge, u.a. ist er auf derInternationalen Kunst-Ausstellung des Sonderbundes in Kölnvertreten, hat in Waldens Galerie "Der Sturm" erst eineEinzelausstellung, dann eine gemeinsame Ausstellung mit Paul Kleeund präsentiert seine Werke beim Internationalen Herbstsalon inBerlin und bei Hans Goltz in München. Blochs bevorzugte Motive sindLandschafts- und Stadtansichten, Zirkusthemen und Sujets derCommedia dell'Arte. In vielen seiner Landschaftsbilder wird derEinfluss Kandinskys deutlich. Eine Reihe von Werken zwischen 1912und 1918 zeigen kubistisch-orphistische Stilmittel.
In einem Beitrag zu "Albert Bloch. Ein amerikanischer BlauerReiter" weist Annegret Hoberg auf die bei Bloch etwas ungewöhnlicheVermischung religiöser Themen mit denen aus der Welt der Clowns unddes Zirkus hin. In der Tat können die Figuren im vorliegendenGemälde sowohl Teilnehmer einer religiösen Handlung als auchAkteure einer symbolistischen Theateraufführung sein. Doch dieAnordnung der Figuren, deren Komposition Albert Bloch hiereindeutig den Vorbildern der italienischen Renaissance entlehnt,lässt keine andere Deutung als eine religiöse zu. Das Androgyne derGestalten in ihrer uniformen Kleidung soll laut Zitaten aus derEntstehungszeit des Gemäldes (A.J. Eddy) in seiner Neutralität derWirkung auf den Betrachter als stellvertretend für die leidendeMenschheit angesehen werden. Wenn im Bildaufbau auch derchristliche Kanon mit der thronenden Gottheit in der Mitteeingehalten wird, so ist doch Bloch in seiner Auslegung desHeilsverlangens weitaus universeller zu deuten. Allein schon derHintergrund in seiner rosaroten Tönung mit den die Mittelfigurumgebenden lotosblattähnlichen Formen lässt an ostasiatische Bezügedenken. Sie ersetzen die in der Vorzeichnung angedeuteten Sonnen,die das höchste Wesen umgeben (vgl. Albert Bloch. Einamerikanischer Blauer Reiter, hrsg. von Annegret Hoberg und HenryAdams, München/New York 1997, S. 33f.).
1921 verlässt Albert Bloch Europa und kehrt in die VereinigtenStaaten zurück. Er unterrichtet für ein Jahr an der Academy of FineArts in Chicago und wechselt dann als Direktor des Department ofDrawing and Painting an die Kansas University in Lawrence. Blochbleibt als Künstler weiter ausgesprochen produktiv, zieht sich aberganz aus dem öffentlichen Kunstbetrieb zurück. In den 1920er Jahrenwirken in seinem Werk noch die formalen Mittel der Zeit in Europanach, es stellt sich aber eine stilistische Veränderung hin zueiner stärkeren Gegenständlichkeit, einer Loslösung von denkubistischen und orphistischen Tendenzen und einer Beschränkung derPalette auf Erdfarben und Blautöne ein. Zeitweilig findet sein Werkbedingt durch seine zurückgezogene Lebensweise kaum die verdienteBeachtung. 1961 verstirbt Albert Bloch in Lawrence/Kansas.[KD].
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