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Max Beckmann

(Leipzig 1884 -  New York 1950 )
BECKMANN Max Zwei Autooffiziere

Galerie Koller /01.07.2017
1.097,39 - 1.646,09
2.058,53

Kunstwerk finden, Versteigerungsergebnisse und Verkaufspreise des Künstlers Max Beckmann auf italienischen und internationalen Auktionen
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Kunstwerke bei Arcadja
1502

Einige Werke von Max Beckmann

Herausgesucht aus 1,502 Werken im Arcadja-Katalog
Max Beckmann - Selbstbildnis

Max Beckmann - Selbstbildnis

Original 1918
Schätzung:

Preis:

Postennummer: 510
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Max Beckmann (Leipzig 1884 – 1950 New York) „Selbstbildnis\“. 1918 Kaltnadel auf Japan. 27,6×25,8cm (47,5×33cm) ( 10⅞×10⅛in. (18¾×13in.)). Signiert. Werkverzeichnis: Hofmaier 137 II.B.a. (von C.b.).– Einer von 40 Abzügen auf diesem Papier aus einer Gesamtauflage von 100 Exemplaren. München, Verlag der Marées Gesellschaft R. Piper & Co., 1919 (mit dem Prägestempel). [3602] Max Beckmann (Leipzig 1884 – 1950 New York) „Selbstbildnis\“. 1918 Drypoint on Japan paper. 27,6×25,8cm (47,5×33cm) ( 10⅞×10⅛in. (18¾×13in.)). Signed. Catalogue raisonné: Hofmaier 137 II.B.a. (of C.b.).– One of 40 prints on this paper from a total edition of 100 copies. Munich, Verlag der Marées Gesellschaft R. Piper & Co., 1919 (with the blindstamp). [3602]
Max Beckmann - Braunes Meer Mit Möwen

Max Beckmann - Braunes Meer Mit Möwen

Original 1941
Schätzung:

Preis:

Postennummer: 31
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Max Beckmann (Leipzig 1884 – 1950 New York) „Braunes Meer mit Möwen\“. 1941 Öl auf Leinwand. 55,5×95cm ( 21⅞×37⅜in.). Oben rechts signiert, bezeichnet und datiert: Beckmann A[msterdam] 41. Werkverzeichnis: Göpel 566. Das Gemälde wird aufgenommen in die Neubearbeitung des Werkverzeichnisses von Dr. Anja Tiedemann im Auftrag der Kaldewei Kulturstiftung: Max Beckmann. Catalogue Raisonné der Gemälde.– [3080] Provenienz: Nora von Schnitzler, Münstereifel (1941) / Privatsammlung, Nordrhein-Westfalen Ausstellung: Max Beckmann 1884–1950, Wuppertal, Kunst- und Museumsverein, im Städtischen Museum, 1956, Kat.-Nr. 52 („Holländische Landschaft\“) / Malerei des 20. Jahrhunderts in Kölner Privatbesitz. Köln, Kölnischer Kunstverein, 1957, Kat.-Nr. 9, m. Abb. („Nordsee bei Zandvoort\“) / Expressionismus aus rheinischem Privatbesitz. Bonn, Kunstverein, im Rheinischen Landesmuseum, 1965, Kat.-Nr. 5 („Nordsee bei Zandvoort\“) / Max Beckmann, Landschaft als Fremde. Hamburg, Kunsthalle; Bielefeld, Kunsthalle, und Wien, Kunstforum, 1998/99, Kat.-Nr. 57, S. 129 u. Abb. S. 138 Literatur und Abbildung: Erhard Göpel (Hg.): Max Beckmann, Tagebücher 1940–1950. München und Zürich, R. Piper, 1984, S. 30 (Eintrag vom 18.2.1941 und vom 27.2.1941) / Susanne Rother: Beckmann als Landschaftsmaler. München, scaneg, 1990 (= Beiträge zur Kunstwissenschaft, Bd. 34), S. 102 / Jörg Bong: Schau auf das Meer, es tröstet dich, in: Grisebach – Das Journal, Ausgabe 7/2017, S. 14–17, Abb. S. 16/17 Elke Ostländer: Max Beckmanns Symbolbild des Exils „[...] das Meer, meine alte Freundin, zu lange schon war ich nicht bei dir. Du wirbelnde Unendlichkeit mit deinem spitzenbesetzten Kleide. Ach, wie schwoll mein Herz\“, schrieb Max Beckmann in einem Brief vom 16.3.1915 aus Ostende an seine erste Frau Minna (Max Beckmann Briefe Bd. I, 1899–1925, München, 1993, S. 108). Das Meer war bereits zu diesem Zeitpunkt ein Hauptthema für ihn, wie nicht zuletzt sein hochgerühmtes Frühwerk „Junge Männer am Meer\“, 1906, (Göpel 18, Weimar, Kunstsammlungen) beweist, und das sollte so bleiben. Später wird die Nordseeküste zu den bevorzugten Motiven gehören, seit Beckmann im Schicksalsjahr 1937, als der Feldzug der Nationalsozialisten gegen die Moderne begann, Deutschland für immer verließ. Immer wieder jedoch greift er auch seine Reisen an die italienische oder französische Mittelmeerküste in gemalten Erinnerungsbildern auf. Noch Beckmanns letztes vollendetes Triptychon handelt von den Argonauten, Seefahrern der Antike (Göpel 832, Washington, National Gallery). 1937 ging Max Beckmann von Berlin ins Exil nach Amsterdam. Seine Position als Lehrer an der Städelschule war gekündigt worden, einige seiner Freude, darunter der Kunsthändler J.B. Neumann, bereits ausgewandert, und die Ausstellung „Ent- artete Kunst\“ hatte auch seine Werke an den Pranger gestellt. In Amsterdam, wo Hedda Schonderbeek, die Schwester von Beckmanns zweiter Frau Mathilde, gen. „Quappi\“, bereits seit mehreren Jahren lebte, fand das Paar Zuflucht. Ein Teil der zurückgelassenen Werke konnte dem Künstler nachgesandt werden, und die neue Umgebung inspirierte ihn rasch zu bedeutenden Bildern, darunter etwa „Der Befreite\“, 1937 (Abb. links), das Symbolbild eines Mannes, der seine Ketten zerbrochen hat, das verkappte Selbstbildnis „Der König\“ (Göpel 470), begonnen 1933 und 1937 überarbeitet, oder das berühmte „Selbstbildnis mit Horn\“, 1938 (Göpel 489). Auch setzte sich die Beschäftigung mit dem Typus des Triptychons fort: Auf das erste von 1937, „Abfahrt\“ (Göpel 412), folgte 1939 „Akrobaten\“ (Göpel 536). Als Zeugnis der wieder gefestigten Existenz muß 1941 das „Doppelbildnis\“ (Göpel 564) angesehen werden, beendet am 8. Februar 1941; anhaltend arbeitete Beckmann seit Dezember 1940 an seinem dritten Triptychon „Perseus\“ (Göpel 570), auch am 18. Februar (s.u.). Als „Perseus\“ am 2. Mai 1941 vollendet war, steht im Tagebuch: „Perseus endgültig fertig, Gestaltung ist Erlösung!\“ Am 26. Mai heißt es in einem Brief Beckmanns an Lilly von Schnitzler, seine langjährige Freundin und Sammlerin: „Ich bin weiter fest an der Arbeit und die Gestaltung ist immer und ewig der größte Reiz, den mir das Leben bieten kann. Nichts ist erledigt und das ewige weiter träumen wird nie aufhören\“ (Max Beckmann: Briefe Band III, 1937–1950, München 1996, S. 74). Hatten Beckmann und seine Frau sich anfangs ihrer Zeit in Amsterdam noch regelmäßig in Paris aufgehalten, reduzierte sich nach der Kapitulation Hollands 1940 der Radius auf Ausflüge in die Umgebung des neuen Wohnortes, nach Wyk aan Zee etwa oder nach Zandvoort. Im Tagebuch hält der Künstler am 7. Februar 1941 fest: „Am Meer mit Quappi, wilder Sturm.\“ Unmittelbar danach beginnt er „Braunes Meer mit Möwen\“ zu malen, auch als Sinnbild für seine entwurzelte Lebenssituation: abziehender Sturm, ein Boot ist an den Strand geworfen worden. Zerfetzt hängt das Segel am Mast, dahinter ein langgestreckter Wellenbrecher, Menschen sind längst ge ohen. Das Meer, Beckmanns „alte Freundin\“, lässtseine Kräfte spielen. Mehrmals notiert Beckmann die Arbeit an dem Gemälde im Tagebuch: am 18. Februar „‚Nordsee-Möwen\’ angefangen und etwas am ‚Perseus\’ – \“, am 27. Februar 1941 „‚Braunes Meer\’ fertig\“. Vielleicht auch am 5. Mai 1941 „Schwarze Möwen fertig.\“ Eine sparsame Farbigkeit zwischen Grau, Beige und Weiß schildert die Situation. Überall ist die tosende Gischt der Wogen noch zu spüren, der Himmel ist verhangen, das Meer hat sich weit zurückgezo- gen, aber zwischen den aufgeschütteten Steinen des Wellenbrechers im Mittelgrund steht noch das Wasser. Eine Möwenkolonie findet hier reichlich Futter. Deutlich weist der Künstler auf den Ort hin, an dem er selbst ‚gestrandet\’ ist: Die Reling des Bootes prangt in den Farben der niederländischen Flagge. Das zerrissene Segel aber strahlt im leuchtenden Gelb des göttlichen Lichts wie eine Verheißung. Unser Bild ist der ein Jahr später entstandenen „Strandlandschaft mit Boot und Badenden\“ verwandt (Göpel 623). Möwen wiederum sind in der Zeit in den Niederlanden mehrfach im Œuvre anzutreffen. „Die Möwen\“, 1940 (Göpel 545), „Möwen im Sturm\“, 1942, „Möwen sonnig\“, 1942 (Göpel 601). 1938 hatte Beckmann in der berühmten Londoner Rede über seine Malerei, gehalten in der Ausstellung „Twentieth Century German Art\“, New Burlington Galleries, davon berichtet, wie ihm trotzder schwierigen Lebensbedingungen nachts fantasievolle Bildererschienen. Die Traumgestalten ermunterten ihn zur „Malerei als einzig mögliche Realisation der Einbildungskraft\“. Den Schluss dieses Textes bildet eine Vision, wie sie bei Beckmann nicht ungewöhnlich ist. Er erwacht und sieht sich „in Holland, inmitten einer grenzenlosen Verwirrung der Welt. – – – – – Aber mein Glaube an eine endliche Befreiung und Erlösung von allen Dingen, die mich quälten und erfreuten, war neu gestärkt\“ (zit. nach: Mathilde Q. Beckmann: Mein Leben mit Max Beckmann, Piper, München Zürich, 1983, S. 197–198). In den Jahren seines niederländischen Exils bis Ende August 1947 sollte Beckmann, den widrigen Lebensbedingungen, der Bedrohung durch den Krieg und der Beeinträchtigung seiner Gesundheit entgegenarbeitend, rund 280 Bilder schaffen, ein Drittel seines Lebenswerks.
Max Beckmann - Am Strand

Max Beckmann - Am Strand

Original 1925
Schätzung:

Preis:

Postennummer: 72
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Max Beckmann (Leipzig 1884 – 1950 New York) „Am Strand\“. 1925 Bleistift auf Papier (Wasserzeichen: Linen paper SESSITES MILL). 18,4×22,6cm ( 7¼×8 ⅞in.). Unten rechts signiert und mit datierter Widmung: Beckmann An Doris 14.12.31. Werkverzeichnis: Nicht mehr bei von Wiese. Die Zeichnung wird aufgenommen in das neue Werkverzeichnis der Zeichnungen Max Beckmanns von Hedda Finke und Dr. Stephan von Wiese (in Vorbereitung).– [3073] Unser Blatt stammt wohl aus dem Skizzenbuch XXXV, das Beckmann auf seiner Hochzeitsreise nach Italien im September 1925 mit sich führte. „Ich war 14 Tage in Italien am adriatischen Meer und habe dort wundervolle Dinge gesehen, an deren Verwirklichung ich jetzt herangehen will. Ich male Portraits, Stilleben, Landschaften, Visionen von Städten die aus dem Meer auftauchen, schöne Frauen und groteske Scheusäler. Badende Menschen und weibliche Akte. Kurz ein Leben. Ein einfach daseiendes Leben. Ohne Gedanken oder Ideen. Erfüllt von Farben und Formen aus der Natur und aus mir selber. – So schön wie möglich. – Dieses wird die Arbeit der nächsten 10 Jahre sein.\“ (Max Beckmann, Brief an Israel Ber Neumann, 9. Aug. 1924. Zit. nach: Max Beckmann. Briefe. Bd. I, 1899–1925. München, Piper Verlag, 1993, Nr. 264) Max Beckmann (Leipzig 1884 – 1950 New York) „Am Strand\“. 1925 Pencil on paper (watermark: Linen paper SESSITES MILL). 18,4×22,6cm ( 7¼×8 ⅞in.). Signed and with dated dedication lower right: Beckmann An Doris 14.12.31. Date not covered in the catalogue raisonné by von Wiese. The drawing will be included in the new catalogue raisonné of drawings by Max Beckmanns of Hedda Finke and Dr. Stephan von Wiese (in preparation).– [3073]
Max Beckmann - Zwei Autooffiziere

Max Beckmann - Zwei Autooffiziere

Original 1915
Schätzung:
Ausgangswert:

Preis:

Bruttopreis
Postennummer: 3619
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Description: MAX BECKMANN (Leipzig 1884 - 1950 New York) Zwei Autooffiziere. 1915. Drypoint. From an edition of 40. Signed lower right in pencil: Beckmann, as well as titled lower left: 2 Autooffiziere. Image 11.2 x 17.3 cm on Japan 23.1 x 25 cm. Published by Marées-Gesellschaft, Munich (with the blindstamp). Sheet 15 from the series "Gesichter". Catalogue raisonné: Hofmaier, no. 84 Ba. --------------- MAX BECKMANN (Leipzig 1884 - 1950 New York) Zwei Autooffiziere. 1915. Kaltnadelradierung. Aus einer Auflage von 40. Unten rechts mit Bleistift signiert: Beckmann, sowie unten links mit Bleistift betitelt: 2 Autooffiziere. Darstellung 11,2 x 17,3 cm auf Japan 23,1 x 25 cm. Erschienen in der Marées-Gesellschaft, München (mit dem Blindstempel). Blatt 15 aus der Serie "Gesichter". Werkverzeichnis: Hofmaier, Nr. 84 Ba.
Max Beckmann - Bildnis Reinhard Piper

Max Beckmann - Bildnis Reinhard Piper

Original 1920
Schätzung:

Preis:

Bruttopreis
Postennummer: 1020
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Max Beckmann (Leipzig 1884 – 1950 New York) „Bildnis Reinhard Piper\“ / „Bildnis Reinhard Piper\“. 1920 / 1922 Kaltnadel und Holzschnitt, jeweils auf Bütten. 29,8 × 14,7 cm (33,5 × 18,5 cm) bzw. 21,9 × 10,2 cm (35 × 24 cm) ( 11 ¾ × 5 ¾ in. (13 ¼ × 7 ¼ in.) bzw. 8 ⅝ × 4 in. (13 ¾ × 9 ½ in.)). Jeweils signiert. Hofmaier 163 B.d. (von B.f.) und 240 II.B.e. (von II.B.f.).– Kaltnadel: Einer von 100 Abzügen. Holzschnitt: Einer von 60 Abzügen. Jeweils München, R. Piper & Co., 1921 und 1922. [3211]
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