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Arcadja Auctions

Ernst Barlach

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Germany (Wedel 1870Rostock 1938 ) - Werke
BARLACH Ernst Selbstbildnis Iv

Schmidt Kunstauktionen Dresden /08.12.2012
Nicht verbreitet
300,00
Kunstwerk finden, Versteigerungsergebnisse und Verkaufspreise des Künstlers Ernst Barlach auf italienischen und internationalen Auktionen
Zu den Schätzungen und Zuschlägen von Ernst Barlach


Kunstwerke bei Arcadja
437

Einige Werke von Ernst Barlach

Herausgesucht aus 437 Werken im Arcadja-Katalog
Ernst Barlach - Maske Friedrich Schult

Ernst Barlach - Maske Friedrich Schult

Original 1920
Schätzung:
Ausgangswert:

Preis:

Postennummer: 97
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Lot: 97 Ernst Barlach 1870 Wedel/Holstein - 1938 Rostock Maske Friedrich Schult . 1920. Bronze mit brauner Patina. Laur 299. Verso mit dem Namenszug, der Datierung, der Nummerierung sowie mit dem Gießerstempel "H. Noack Berlin". Eines von nur 3 Exemplaren. Selten. 24,2 x 14 x 9,8 cm (9,5 x 5,5 x 3,8 in). Gegossen von Hermann Noack, Berlin 1951, nach einem im Jahr 1920 angefertigten Gipsmodell. Friedrich Schult, den seit 1914 eine Freundschaft mit Ernst Barlach verbunden hatte, war in den 1950er Jahren Nachlassverwalter des Künstlers. Es existieren keine Bronzegüsse, die zu Lebzeiten Barlachs entstanden sind. [KP]. Wir danken Herrn Ernst Barlach, Lizenzverwaltung GmbH & Co. KG Ernst Barlach, Ratzeburg, für die freundliche mündliche Auskunft. PROVENIENZ: Privatsammlung Baden-Württemberg. Aufrufzeit: ca. 13.48 h +/- 20 Min.
Ernst Barlach - Selbstbildnis Iv

Ernst Barlach - Selbstbildnis Iv

Original 1928
Schätzung:
Ausgangswert:

Preis: Nicht verbreitet
Postennummer: 228
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
228 Ernst Barlach "Selbstbildnis IV". 1928. Lithographie auf altdeutschem gelblichen Maschinenbütten. Außerhalb der Darstellung u.re. in Blei signiert "EBarlach", u.li. in Blei signiert "O. Felsing" . Blatt minimal fleckig. Kleine Randmängel an der oberen Kante. Rechts etwa in Bildmitte zwei Einrisse (ca. 2cm und 1cm). Blatt minimal gebräunt, Blattränder beschnitten. WVZ Schult 285, WVZ Laur 92A. St. 36,1 x 32,7 cm, Bl. 52 x 45 cm.
Ernst Barlach - Die Flamme

Ernst Barlach - Die Flamme

Original 1934
Schätzung:
Ausgangswert:

Preis:

Postennummer: 76
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Lot: 76 Ernst Barlach 1870 Wedel/Holstein - 1938 Rostock Die Flamme . 1934/1979. Bronze mit brauner Patina. Laur 556. Oben rechts auf der Plinthe mit dem Namenszug. Unten rechts an der Plinthe mit dem Gießerstempel "H. Noack, Berlin". Einer von 12 nummerierten Güssen der einmaligen Auflage von 1979. 112,8 x 38,8 x 19 cm (44,4 x 15,2 x 7,4 in). Bisher erst zweimal auf dem internationalen Auktionsmarkt angeboten (Quelle: www.artnet.com) . Wir danken Herrn Ernst Barlach, Lizenzverwaltung GmbH & Co. KG Ernst Barlach, Ratzeburg, für die freundliche mündliche Auskunft. AUSSTELLUNG: Ernst Barlach 51 - Bronzen, Galerie Vömel, Düsseldorf/Galerie Nierendorf, Berlin/Frankfurter Kunstkabinett/Galerie Thomas, München/Galerie Westenhoff, Lübeck, November 1980 bis Februar 1982, Kat.Nr. 43 mit Abb. (anderes Exemplar). Ernst Barlach. Bildhauer der Moderne, Topane-i Amire Kültür ve Sanat Merkezi Istanbul und Goethe Institut Teutonia-Haus, Istanbul, 17.3.-30.4. 2006/Museum für Anatolische Zivilisationen Ankara und Goethe Institut Ankara, 9.5.-4.6.2006, Kat. S. 168 mit Farbabb. (Exemplar aus dem Ernst Barlach Museum, Ratzeburg). Weitere Exemplare befinden sich in folgenden Sammlungen: Ernst Barlach Haus, Hamburg. Ernst Barlach Gesellschaft, Hamburg (Museen Ratzeburg und Wedel). Die Ausbildung des norddeutschen Bildhauers und Grafikers Ernst Barlach beginnt in Hamburg. Hier besucht er ab 1888 die Gewerbeschule. 1891 führt ihn sein Weg an die Dresdner Akademie, wo er seine Studien im Fach Bildhauerei fortsetzt und Meisterschüler von Robert Diez wird. Gefestigt wird Barlachs gründliche akademische Ausbildung durch zwei Studienaufenthalte in Paris 1895 und 1897. Eine 1906 unternommene Russlandreise beeinflusst sein künstlerisches Schaffen nachhaltig. Die Eindrücke des urwüchsigen Bauerntums und der russischen Volkskunst schlagen sich fortan in der kraftvollen und volksnahen Gestaltungsweise seiner Skulpturen nieder. Daneben entstehen in diesen Jahren grafische Illustrationszyklen zu eigenen Dramen. 1910 lässt Barlach sich in Güstrow (Mecklenburg) nieder. 1917 findet Barlachs erste Ausstellung bei Paul Cassirer in Berlin statt, 1919 wird er als Ordentliches Mitglied der Preußischen Akademie der Künste zu Berlin aufgenommen. In den folgenden Jahren entstehen zahlreiche Holzschnitte, u.a. zu Goethes "Walpurgisnacht". 1928 erscheint Barlachs Autobiografie "Ein selbsterzähltes Leben". Eine umfangreiche Ausstellung seiner plastischen und grafischen Arbeiten ist 1930 in der Preußischen Akademie der Künste in Berlin zu sehen. 1933 wird dem Künstler der Orden Pour le Mérite verliehen. Mehrere Kohlezeichnungen, die Ernst Barlach ab 1927 anfertigt, bereiten das Thema dieser Rundplastik vor, die zunächst in Gips und dann zeitgleich 1934 in Eichenholz entsteht. Die stehende Einzelfigur nimmt im späten plastischen Werk von Ernst Barlach einen breiten Raum ein. Orientiert an mittelalterlicher Portalplastik schafft er einen Formenkanon der formalen und geistigen Strenge. Alles dient der Konzentration auf den Ausdruck, der mit wenigen Mitteln erreicht wird. Das Statuarische, Erdverhaftete ist fast allen diesen Gestalten immanent. Im "Fries der Lauschenden" hatte Barlach mit den einzeln stehenden Figuren bereits eine Vorform dieser Einzelplastiken geschaffen. Hier noch eingebunden in den Zusammenhang und die gegenseitige Wechselwirkung, sind die eher fragilen Statuen kaum mit den späteren Werken zu vergleichen, wenn auch eine inhaltliche Nähe besteht. Ernst Barlach hat mit diesen monumentalen Standfiguren ein Lebenswerk bekrönt, das die Plastik in der deutschen Kunst der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts bleibend prägte. In den kommenden Jahren wird Ernst Barlach von den Nationalsozialisten verfemt. 1937 werden seine Werke aus Museen, Kirchen und von öffentlichen Plätzen systematisch entfernt. Heute gilt Ernst Barlach als einer der bedeutendsten Bildhauer der Klassischen Moderne. Hervorragende Beispiele seiner expressionistischen Holz- und Bronzefiguren sind im Güstrower Dom, in der Marburger Elisabethkirche und in der Nationalgalerie Berlin zu sehen. Sein Wohn- und Atelierhaus in Güstrow ist heute als Museum zugänglich. [KD].
Ernst Barlach - Selbstbildnis Iv

Ernst Barlach - Selbstbildnis Iv

Original 1928
Schätzung:
Ausgangswert:

Preis:

Nettopreis
Postennummer: 228
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
228 Ernst Barlach "Selbstbildnis IV". 1928. Lithographie auf altdeutschem gelblichen Maschinenbütten. Außerhalb der Darstellung u.re. in Blei signiert "EBarlach", u.li. in Blei signiert "O. Felsing" . Blatt minimal fleckig. Kleine Randmängel an der oberen Kante. Rechts etwa in Bildmitte zwei Einrisse (ca. 2cm und 1cm). Blatt minimal gebräunt, Blattränder beschnitten. WVZ Schult 285, WVZ Laur 92A. St. 36,1 x 32,7 cm, Bl. 52 x 45 cm.
Ernst Barlach - Schwebender Gottvater

Ernst Barlach - Schwebender Gottvater

Original 1922
Schätzung:

Preis:

Nettopreis
Postennummer: 149
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Barlach, Ernst "Schwebender Gottvater", 1922. Böttger stoneware. Marked "Böttger Steinzeug", "A. 1070". H. 52 cm "Schwebender Gottvater", 1922. Böttger-Steinzeug, unglasiert. Auf dem Sockel signiert, rückseitig auf dem Sockel Schwertermarke und innenseitig bezeichnet "Böttger Steinzeug, "A. 1070".