Joannis Avramidis
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(Batumi 1922 ) - Werke

Lempertz /23.05.2012
€ 25.000,00 - € 30.000,00
€ 34.160,00
Kunstwerk finden, Versteigerungsergebnisse und Verkaufspreise des Künstlers Joannis Avramidis auf italienischen und internationalen Auktionen
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Kunstwerke bei Arcadja
45Einige Werke von Joannis Avramidis
Herausgesucht aus 45 Werken im Arcadja-KatalogJoannis Avramidis - Drei Figuren
Original
Postennummer:
5
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
(5)
AVRAMIDIS, JOANNIS
1922 Batumi - lebt und arbeitet in Wien
Drei Figuren
Bronzerelief. Vor einer Bronzeplatte abstrahierte Darstellung dreier stehender Figuren.
Auf dem Sockel signiert 'Avramidis' sowie Exemplarnummer '21/400', H. 40,5 cm.
Provenienz: Privatsammlung Hinze, Braunschweig
€ 1000 ,-
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Joannis Avramidis - Kleine Säule
Original 1963
Versteigerung:
Lempertz -01.12.2012
- Cologne
Postennummer:
502
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Beschreibung:
JOANNIS AVRAMIDIS
Batum 1922
KLEINE SÄULE
1963
Bronze mit schwarzbrauner Patina Höhe 78 cm. Auf der Plinthe mit dem punzierten Monogramm 'A' und der Numerierung versehen. Exemplar 2/6. Auf der Unterseite der Plinthe mit der punzierten Signatur 'AVRAMIDIS' versehen - Mit wenigen kleinen oxidierten Stellen.
Joannis Avramidis - Halbtorso
Original 1962
Versteigerung:
im Kinsky Kunst Auktionen -02.10.2012
- Vienne
Postennummer:
19
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Beschreibung:
Joannis Avramidis*
(Batumi/Georgien 1922 geb.)
Halbtorso, 1962
Bronze; H. 63 cm
Signiert und nummeriert: Avramidis 1/6
"Ich meine nicht, dass ich ein Asket bin, ich übe mich nur auschließlich im Studium der Natur und in der Herstellung eines menschlichen Werkes, meines Werkes."
(Joannis Avramidis)
"Für mich ist das Studium der Natur ein Kampf zwischen einem abbildhaften Vorgang - was man eigentlich Naturstudium nennt - und einem abstrahierenden Prozess: der ist für mich das schlechthin Schöpferische." (Joannis Avramidis)
Joannis Avramidis schätzt es nicht sehr, in den Vordergrund gerückt zu werden. Er ist auch der Überzeugung, dass nur das Werk sprechen, der Künstler aber schweigen möge. Dennoch ist seine persönliche Lebensgeschichte zu interessant und wechselhaft, um verschwiegen zu werden. Und nicht zuletzt könnte diese Lebensgeschichte, und vielleicht mehr noch seine Herkunft, ein Schlüssel zum Verständnis seines Werks sein.
Joannis Avramidis wurde 1922 in Batum am Schwarzen Meer geboren. Die griechischstämmige Familie wurde in der Sowjetunion verfolgt, der Vater starb 1937 in Haft. 1939 floh die Familie deshalb nach Athen, das sich freilich wieder nur als Durchgangsstation erwies: 1943 wurde Avramidis als Fremdarbeiter nach Wien verpflichtet.
Nach dem Krieg beschloss er, hier zu bleiben. Er studierte Malerei an der Akademie und Bildhauerei bei Fritz Wotruba. 1962 vertrat er Österreich bei der Biennale in Venedig, von 1968 bis 1992 war er als Professor an der Akademie tätig. 1973 erhielt er den Großen Österreichischen Staatspreis, 1985 das Österreichische Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst. Ausstellungen seiner Plastiken gab es praktisch in der ganzen Welt.
„Ich bin Hellene“, lautet ein Statement des Künstlers, das man durchaus als Standortbestimmung und künstlerisches Programm verstehen kann. Avramidis’’ Hauptmotiv ist die menschliche Figur, meist die aufrecht stehende Figur in der archetypisch anmutenden Stelenform. Am bekanntesten sind die seit den sechziger Jahren entstandenen Figurengruppen, Menschengestalten, die sich zu einer runden, in sich geschlossenen Form drängen.
Diese Formationen beziehen sich auf freie Plätze, auf den alten, öffentlichen Platz der Polis, der in der griechischen Stadt des klassischen Altertums der Ort des öffentlichen Lebens war. Die Figuren wirken wie auf sich alleine gestellt, sie ruhen still in sich, sie beherrschen den Raum, aber ohne etwas zu erzählen, ohne etwas für sich gewinnen zu wollen. Selbst bei weitgehender Abstrahierung behalten sie immer den Bezug zur Gestalt und Haltung des Menschen.
Avramidis bedient sich einer ernsten, strengen Formensprache. Dem Künstler geht es um die Erschaffung einer objektiven, vollkommen erfassbaren Form, die Stileinflüsse tunlichst außen vor hält. Die einzigen Bezüge ergeben sich zur Antike, zur italienischen Frührenaissance.
Joannis Avramidis ist also ein Kl
Joannis Avramidis - Ohne Titel (baum, Kleine Fassung)
Original 1960
Versteigerung:
Lempertz -23.05.2012
- Cologne
Postennummer:
505
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Beschreibung:
JOANNIS AVRAMIDIS
Batum 1922
OHNE TITEL (BAUM, KLEINE FASSUNG)
1960
Bronze mit schwarzbrauner Patina Höhe 70 cm. Am Fuß der Figur mit der punzierten Signatur
AVRAMIDIS
sowie der Numerierung versehen. Eines von 6 numerierten Exemplaren.
Literatur: vgl. Michael Semff, Joannis Avramidis, Skulpturen und Zeichnungen, München 2005, S.208 mit Abb.
vgl. Michael Semff (Hg.), Joannis Avramidis, Zeichnungen, Ausst.Kat. Staatsgalerie Stuttgart Graphische Sammlung, Stuttgart-Bad Cannstatt 1986, Kat.Nr.VII, S.29 mit Abb.
Joannis Avramidis - Modell Zu Kopf Iv
Original 1959
Versteigerung:
im Kinsky Kunst Auktionen -27.09.2011
- Vienne
Postennummer:
20
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Beschreibung:
Joannis Avramidis*
(Batumi/Georgien 1922 geb.)
Modell zu Kopf IV
Gips auf Aluminiumkonstruktion
H. 30 cm
1959
Signiert und datiert an der Unterseite: Avramidis 1959
Literatur: vgl. Michael Semff, Joannis Avramidis. Skulpturen und Zeichnungen, München 2005, S. 94, 95, Abb. Nr. 49 und 50
Joannis Avramidis wurde am 26. September 1922 in Batum am Schwarzen Meer geboren. Seine griechischen Eltern waren wegen der Unterdrückung ethnischer Minderheiten in der Türkei nach Russland emigriert. Doch 1937 wurde Joannis Avramidis' Vater ein Opfer der Verfolgung nationaler und sprachlicher Minderheiten unter Stalin, zwei Jahre später wanderte die Familie nach Athen aus. Damit wurde auch das Kunststudium an der Staatlichen Kunstschule in Batum, dem Avramidis zwei Jahre lang nachgegangen war, abgebrochen.
1943 kam Joannis Avramidis als Fremdarbeiter nach Wien. Nach dem Krieg setzte er sein Studium der Malerei an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Robin Christian Andersen fort und studierte zwischen 1953 und 1956 Bildhauerei bei Fritz Wotruba. 1956 erhielt er den Staatspreis der Akademie der bildenden Künste, 1958 den Österreichischen Förderungspreis für Plastik, 1961 den Hugo-von-Montfort-Preis, Bregenz und den Preis des Österreichischen Industriellenverbandes.
1962 begegnete er in Vendig Alberto Giacometti. Giacometti hatte bei der Biennale, bei der Avramidis Österreich vertrat, dessen Plastiken gesehen und wollte ihn unbedingt kennenlernen. Am Lido machten die beiden Künstler lange Spaziergänge am Strand und diskutierten über Kunst.
1965/66 übernahm Avramidis die Klasse für Aktzeichnen an der Akademie der bildenden Künste in Wien. 1966/67 war er Gastprofessor an der Akademie der bildenden Künste, Hamburg. 1968 wurde er als Leiter einer Meisterklasse für Bildhauerei an die Akademie der bildenden Künste, Wien, berufen.





