Joannis Avramidis

(Batumi 1922 ) - Werke
AVRAMIDIS Joannis Kleine Säule

Lempertz /01.12.2012
20.000,00
Nicht zugeschlagen

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Einige Werke von Joannis Avramidis

Herausgesucht aus 48 Werken im Arcadja-Katalog
Joannis Avramidis - Kleine Säule

Joannis Avramidis - Kleine Säule

Original 1963
Schätzung:

Preis:

Postennummer: 940
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Beschreibung:
Joannis Avramidis * (Batumi/Georgien 1922 geb.) Kleine Säule, 1963 Bronze; H. 78 cm Monogrammiert und nummeriert am Sockel: A 2/6 Auflage: 6 Literatur: Joannis Avramidis. Skulpturen, Gemälde, Zeichnungen. Hommage zum 90. Geburtstag 2012, Katalog Galerie bei der Albertina, Wien 2012, Abb. S. 35 "Das ist mein Anliegen: in meiner Arbeit alles offen darzulegen. Die Formel preiszugeben. Damit auch andere sie verwenden. Vorzüge wie Mängel lesen, prüfen. Die Formel: zur Herstellung eines menschlichen Werks. Die Natur ist der ewige Lieferant der Daten (…) Meine Arbeit ist die Demonstration der Herstellung einer objektiven, d.h. vollkommen erfassbaren Form. Diese Form ist die primäre Voraussetzung für die Schaffung eines Kunstwerks." (Joannis Avramidis) Die 1963 entstandende Bronzeskulptur "Kleine Säule" steht exemplarisch für Avramidis' kontinuierliche Auseinandersetzung mit dem menschlichen Körper und dessen Silhouette. Die klar komponierte Arbeit ruft im Wechselspiel von Licht und Schatten eine ständige Interaktion zwischen Betrachter und Skulptur hervor. Arbeiten stereometrischer Figuren konstruiert der Künstler aus einem Kreis heraus um zu einer absoluten Figur zu gelangen. (CP)
Joannis Avramidis - Figur Ii

Joannis Avramidis - Figur Ii

Original 1959
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Preis:

Postennummer: 404
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Beschreibung:
JOANNIS AVRAMIDIS Batum 1922 FIGUR II 1959 Bronze mit goldbrauner Patina Höhe 159 cm, auf Bronzesockel Höhe 12 cm, Gesamthöhe 171 cm. Auf dem Sockel mit der punzierten Signatur "AVRAMIDIS". Guss einer Auflage von insgesamt 5 Bronzen. - Mit geringfügigen Altersspuren. Provenienz: Galerie Appel & Fertsch, Frankfurt/M.; Privatsammlung, Deutschland Ausstellungen vgl. Frankfurt/M. 1986 (Karmeliterkloster), Joannis Avramidis, Skulpturen, Ausst.Kat.Nr.10 o.S. mit Abb. vgl. Frankfurt/M. 1967 (Galerie Appel und Fertsch), Joannis Avramidis, Ausst.Kat.Nr.20, S.5 mit Abb. Literatur vgl. Michael Senff, Joannis Avramidis, Skulpturen und Zeichnungen, München 2005, S.89 mit Abb.45 Joannis Avramidis bezieht sich bei dieser Bronze aus dem Jahr 1959 auf den menschlichen Körper, ein Thema, das er Zeit seines Schaffens unermüdlich immer wieder aufs Neue variiert. Als Inspirationsquelle dienen ihm konsequenterweise zwei Epochen, in denen der Mensch als das Maß aller Dinge galt: Die Antike und die italienische Frührenaissance. Vor allem der griechischen Bildhauerei fühlt sich Avramidis verpflichtet, der stolz verkündet: „Ich bin ein Hellene.“ (Joannis Avramidis, Antworten, in: Galerie Appel und Fertsch (Hg.), Joannis Avramidis, Ausst.Kat. Galerie Appel und Fertsch, Frankfurt/M., Frankfurt/M. 1967, S.4). Den Bronzeskulpturen gehen verschiedene Arbeitsschritte voraus, die der Künstler in den 1950er Jahren entwickelte und die seither maßgeblich für seine Arbeiten sind: Zunächst fertigt er Entwurfszeichnungen an, in denen er die verschiedenen Längsansichten der Skulptur eruiert. Es folgt die Konstruktion eines stockwerkartigen Modells aus Aluminiumblechausschnitten, dessen Kompartimente der Künstler sukzessive mit Gips füllt und somit die Gussform für die endgültige Skulptur generiert. Im Fall der vorliegenden, auf Allansichtigkeit angelegten Bronze ‚Figur II' vollziehen die sanft geschwungenen Rundungen einen Körpers nach, ohne ihn konkret abzubilden: Die verschiedenen Profilansichten der Figur werden aufgefächert und auf die für den Künstler so charakteristische Weise gleichsam verschliffen. Die Grenze zwischen Abstraktion und figurativer Darstellung verschwimmt.
Joannis Avramidis - Drei Figuren

Joannis Avramidis - Drei Figuren

Original
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Ausgangswert:

Preis: Nicht verbreitet
Postennummer: 5
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Beschreibung:
(5) AVRAMIDIS, JOANNIS 1922 Batumi - lebt und arbeitet in Wien Drei Figuren Bronzerelief. Vor einer Bronzeplatte abstrahierte Darstellung dreier stehender Figuren. Auf dem Sockel signiert 'Avramidis' sowie Exemplarnummer '21/400', H. 40,5 cm. Provenienz: Privatsammlung Hinze, Braunschweig € 1000 ,- Gebot abgeben
Joannis Avramidis - Kleine Säule

Joannis Avramidis - Kleine Säule

Original 1963
Schätzung:

Preis:

Postennummer: 502
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Beschreibung:
JOANNIS AVRAMIDIS Batum 1922 KLEINE SÄULE 1963 Bronze mit schwarzbrauner Patina Höhe 78 cm. Auf der Plinthe mit dem punzierten Monogramm 'A' und der Numerierung versehen. Exemplar 2/6. Auf der Unterseite der Plinthe mit der punzierten Signatur 'AVRAMIDIS' versehen - Mit wenigen kleinen oxidierten Stellen.
Joannis Avramidis - Halbtorso

Joannis Avramidis - Halbtorso

Original 1962
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Preis:

Postennummer: 19
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Beschreibung:
Joannis Avramidis* (Batumi/Georgien 1922 geb.) Halbtorso, 1962 Bronze; H. 63 cm Signiert und nummeriert: Avramidis 1/6 "Ich meine nicht, dass ich ein Asket bin, ich übe mich nur auschließlich im Studium der Natur und in der Herstellung eines menschlichen Werkes, meines Werkes." (Joannis Avramidis) "Für mich ist das Studium der Natur ein Kampf zwischen einem abbildhaften Vorgang - was man eigentlich Naturstudium nennt - und einem abstrahierenden Prozess: der ist für mich das schlechthin Schöpferische." (Joannis Avramidis) Joannis Avramidis schätzt es nicht sehr, in den Vordergrund gerückt zu werden. Er ist auch der Überzeugung, dass nur das Werk sprechen, der Künstler aber schweigen möge. Dennoch ist seine persönliche Lebensgeschichte zu interessant und wechselhaft, um verschwiegen zu werden. Und nicht zuletzt könnte diese Lebensgeschichte, und vielleicht mehr noch seine Herkunft, ein Schlüssel zum Verständnis seines Werks sein. Joannis Avramidis wurde 1922 in Batum am Schwarzen Meer geboren. Die griechischstämmige Familie wurde in der Sowjetunion verfolgt, der Vater starb 1937 in Haft. 1939 floh die Familie deshalb nach Athen, das sich freilich wieder nur als Durchgangsstation erwies: 1943 wurde Avramidis als Fremdarbeiter nach Wien verpflichtet. Nach dem Krieg beschloss er, hier zu bleiben. Er studierte Malerei an der Akademie und Bildhauerei bei Fritz Wotruba. 1962 vertrat er Österreich bei der Biennale in Venedig, von 1968 bis 1992 war er als Professor an der Akademie tätig. 1973 erhielt er den Großen Österreichischen Staatspreis, 1985 das Österreichische Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst. Ausstellungen seiner Plastiken gab es praktisch in der ganzen Welt. „Ich bin Hellene“, lautet ein Statement des Künstlers, das man durchaus als Standortbestimmung und künstlerisches Programm verstehen kann. Avramidis’’ Hauptmotiv ist die menschliche Figur, meist die aufrecht stehende Figur in der archetypisch anmutenden Stelenform. Am bekanntesten sind die seit den sechziger Jahren entstandenen Figurengruppen, Menschengestalten, die sich zu einer runden, in sich geschlossenen Form drängen. Diese Formationen beziehen sich auf freie Plätze, auf den alten, öffentlichen Platz der Polis, der in der griechischen Stadt des klassischen Altertums der Ort des öffentlichen Lebens war. Die Figuren wirken wie auf sich alleine gestellt, sie ruhen still in sich, sie beherrschen den Raum, aber ohne etwas zu erzählen, ohne etwas für sich gewinnen zu wollen. Selbst bei weitgehender Abstrahierung behalten sie immer den Bezug zur Gestalt und Haltung des Menschen. Avramidis bedient sich einer ernsten, strengen Formensprache. Dem Künstler geht es um die Erschaffung einer objektiven, vollkommen erfassbaren Form, die Stileinflüsse tunlichst außen vor hält. Die einzigen Bezüge ergeben sich zur Antike, zur italienischen Frührenaissance. Joannis Avramidis ist also ein Kl
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