Josef Albers
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(Bottrop 1888 - New Haven 1976 ) - Werke

Ketterer /07.05.2011
Nicht verbreitet
€ 37.820,00
Kunstwerk finden, Versteigerungsergebnisse und Verkaufspreise des Künstlers Josef Albers auf italienischen und internationalen Auktionen
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Piero Dorazio, Vincenzo Agnetti, Lyonel Charles Feininger, Joseph Beuys, Valerio Adami, Pino Pascali, Agostino Bonalumi, Franco Angeli, Hermann Nitsch, Donald Baechler, Mario Schifano
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Kunstwerke bei Arcadja
1053Einige Werke von Josef Albers
Herausgesucht aus 1,053 Werken im Arcadja-KatalogJosef Albers - Interaction Of Color
Original 1963
Versteigerung:
Ketterer -20.04.2013
- Munich
Postennummer:
566
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Lot: 566
Albers, J.
Interaction of Color (Die Wechselbeziehung der Farbe)
. 1963.
Mappe mit 81 Doppelbogen mit jeweils einer oder mehreren Farbserigrafien bzw. Farboffsets, mit zwei Textbänden (Kommentar und Text) und dem beigelegten Druckvermerk (in Kopie), erschienen im Josef Keller Verlag, Starnberg 1973.
Eines von 1.000 Exemplaren der deutschen Ausgabe. Auf leichtem Karton, jeweils zum Doppelbogen gefaltet. 33 x 25,5 cm (12,9 x 10 in), Blattgröße. Schuber: 37 x 27,7 x 14 cm (14,5 x 10,9 x 5,5 in).
Es handelt sich hier um die deutsche Ausgabe von Albers' berühmter Farbtheorie, die 10 Jahre nach der Originalausgabe erschien. Albers widmete diese Publikation seinen Schülern: "Dieses Buch ist mein Dank an meine Studenten". Die Doppelbogen jeweils verso typografisch bezeichnet. Im Original-Kartonschuber. Vollständig.
LITERATUR: Brenda Danilowitz, The prints of Josef Albers, A Catalogue Raisonné, S. 20f.
Josesf Albers stellt in diesem Mappenwerk die Praxis des Betrachtens von Farbe vor die akademische Tradition der Farbtheorie. Phänomene wie Farbtäuschung, Transparenz und Raumillusion, Farbtemperatur, Helligkeitswert und viele andere werden durch das Sehen hinterfragt. Dieses Lehr-Werk ist nicht nur ein Schlüssel zum Werk von Josef Albers sondern zur Wirkung von Farbe überhaupt. [KP/EH]
Aufrufzeit: ca. 13.32 h +/- 20 Min.
Josef Albers - Adapted
Original 1944
Versteigerung:
Ketterer -28.04.2012
- Munich
Postennummer:
722
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Lot: 722
Josef Albers
1888 Bottrop - 1976 Orange/Connecticut
Adapted.
1944.
Holzschnitt.
Danilowitz 109. Signiert, datiert, nummeriert und betitelt. Exemplar 11/25. Auf Bütten (mit angeschnittenem Wasserzeichen "UNB[..]"). 21,5 x 24,5 cm (8,4 x 9,6 in). Papier: 31,5 x 40 cm (12,4 x 15,9 in).
Gedruckt von Biltmore Press, Asheville, N.C. [KP].
Zustandsbericht
Josef Albers - Homage To The Square
Original 1966
Versteigerung:
Lempertz -03.12.2011
- Cologne
Postennummer:
505
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
JOSEF ALBERS (Bottrop 1888 - 1976 New Haven)
Homage to the square
1966
Öl auf Masonit 40 x 40 cm, gerahmt. Unten rechts geritzt monogrammiert und datiert
A
66
. Rückseitig auf dem Masonit mit einer vom
XII.
25.
68
datierten Widmung für
Evchen
+
Hein
versehen. Zusätzlich mit einer mehrzeiligen, kaum leserlichen Beschriftung versehen. - Die äußersten Ränder mit rahmungsbedingten Bereibungen sowie im unteren Bereich mit Unregelmäßigkeiten im vom Künstler aufgetragenen Firniß.
Die Widmung bezieht sich auf Eva und Hein Stünke, Gründer und Besitzer der Galerie Der Spiegel, Köln.
Die vorliegende Arbeit wird in das in Vorbereitung befindliche Werkverzeichnis der Gemälde von Josef Albers unter der Nummer 1966.1.6 aufgenommen.
Die vorliegende Arbeit diente als Vorlage für die Graphik SP-J, 1971 (Danilowitz 209), im Mappenwerk Spiegel 70, Mappe mit 14 Graphiken verschiedener Künstler, erschienen anläßlich des 25-jährigen Bestehens der Galerie Der Spiegel, Köln, 1970.
Provenienz: Galerie Der Spiegel, Köln (mit rückseitigen Aufklebern auf Masonit und rückseitiger Rahmenleiste); Galerie Teufel, Köln/Koblenz (mit rückseitigem Aufkleber, dort mit irrtümlicher Datierung); Christies London, 1. Juli 1999, lot 725 (mit rückseitigem Aufkleber, dort mit irrtümlicher Datierung); Privatsammlung, Deutschland
Ausstellungen: Frankfurt 1983 (Frankfurter Kunstverein), Kunst nach '45 aus Frankfurter Privatbesitz, Ausst.Kat.S. 403, mit Farbabb. auf dem Umschlag und S.30 mit ganzseitiger Farbabb.(dort irrtümlich Öl auf Leinwand beschrieben)
Düsseldorf 1970 (Städtische Kunsthalle), Josef Albers (mit rückseitigem Aufkleber)
Die schlichte Tatsache, dass sich unser Leben mehr aus Gefühlen speist denn aus logischen Beweggründen, macht Kunst zu einem derart wichtigen Faktor im Leben, weil Kunst eine Äußerung des menschlichen Lebens ist. Und so wie die Frage Was ist Leben?' ebenso interessant wie unangenehm ist, trifft dies auch für die Frage Was ist Kunst?' zu. Um es ganz einfach auszudrücken: Unsere Gefühle und Regungen sind der Grund dafür, warum es Musik und Malerei gibt, Tanz und Architektur sowie all die anderen Künste, warum es einen Wechsel der Stile und Moden gibt.
Wenn ich Rot sage, so können wir sicher sein, dass wir, wenn hier hundert Leute sind, an hundert verschiedene Rottöne denken. Auch wenn ich ein bestimmtes Rot zu beschreiben versuche, beispielsweise ein Rot, das wir alle überall und jeden Tag oftmals sehen, beispielsweise das Rot des Coca-Cola-Zeichens, dann glaube ich immer noch, dass wir verschiedene Rottöne sehen. Nur die Vorführung dieses bestimmten Rots kann unser Sehen vereinheitlichen. Unsere emotionalen Reaktionen aber werden unterschiedlich bleiben. (Josef Albers, The Meaning of Art, Vorlesung am Black Mountain Collage, North Carolina, am 6. Mai 1940 zitiert nach: Josef Albers, Formulation, Articulation, Leipzig 2006, S.15)
Josef Albers - Sp
Original 1967
Versteigerung:
Ketterer -07.05.2011
- Munich
Postennummer:
2
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Beschreibung:
Lot: 2
Josef Albers
1888 Bottrop - 1976 Orange/Connecticut
SP (Hommage to the Square).
1967.
Folge von 12 Farbserigrafien
Vgl. Danilowitz 175. Jeweils signiert, nummeriert, betitelt und mitder Blattnummer. Jeweils Exemplar U 9/14. Auf Karton. Je 49,7 x49,8 cm (19,5 x 19,6 in)Papier: je 61,2 x 61,2 cm (24 x 24in).
Lose Bogen, ohne das Titelblatt und die Kassette.
"Sie sind merkwürdig ungreifbar, undefinierbar. Diese bescheidenenBilder sind unverkennbar persönliche Schöpfungen des Entdeckensmittels Farbe, doch sie treten uns mit der Selbstsicherheit einesPlakates entgegen. Sie gehören gleichermaßen in eine Wohnung wie indie Museen. Sie sind radikal, doch liegt ihr Akzent so völlig aufder Konstruktion, und die Mittel Albers' sind an sich so wenigauffallend, daß kein Gefühl von Rebellion aufkommt. Sie sind dasWerk eines Mannes von siebzig Jahren, aber in der Wirkung sind siealterslos und zeitlos, nur in sich selbst variierend gemäß ihrerfrühlingshaften oder herbstlichen Natur" (zit. aus: EugenGomringer, Josef Albers, Starnberg 1968, S. 185). Albers geht esbei diesen Arbeiten neben der Interaktion der Farben darum, jederFarbe trotz ihrer Kooperation mit anderen, soweit wie möglich, das"eigene Gesicht" zu erhalten. [SM].
Zustandsbericht
Josef Albers - Sp (homage To The Square)
Original 1967
Versteigerung:
Ketterer -04.12.2010
- Munich
Postennummer:
138
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Lot: 138
Josef Albers
1888 Bottrop - 1976 Orange/Connecticut
SP (Homage to the Square).
1967.
Mappe mit 12 Farbserigrafien und Titelblatt mit Impressum,herausgegeben von der Galerie der Spiegel, Köln 1967
Danilowitz 175. Jeweils signiert, datiert, nummeriert, betitelt undmit der Blattnummer. Im Impressum handschriftlich nummeriert.Exemplar 23/125. Auf Karton von Schoellershammer. Je 49,8 x 49,8 cm(19,6 x 19,6 in)Papier: je 61,5 x 61,5 cm (24,2 x 24,2 in).
Gedruckt von Poldi Domberger, Stuttgart. Lose Bogen inOriginal-Kassette. Vollständig.
Nach seiner akademischen Ausbildung in Berlin, Essen und Münchenbeginnt Josef Albers, 1888 in Bottrop geboren, im Jahr 1920 seinStudium am Bauhaus in Weimar. Bereits 1923 wird er dort mit derLeitung der Werkstatt für Glasmalerei beauftragt - der Beginn einersehr erfolgreichen Karriere als Kunstpädagoge. In dem folgendenJahrzehnt entstehen neben Glasbildern auch zahlreiche Entwürfe fürMöbel, Glas- und Metallgeräte. Farbe spielt in dieser Zeit kaumeine Rolle. Wohl angeregt durch Theo van Doesburg ("De Stijl"),schafft der Künstler sachlich klare, von der Natur unabhängigeOrdnungen. Einzelne Themen und Sujets werden dabei immer wiedervariiert - ein wesentliches Kontinuum in Albers' Werk. Als dasBauhaus 1933 durch die Nationalsozialisten geschlossen wird, erhälter einen Ruf an das Black Mountain College in Ashville, N.C., undsiedelt in die USA über. Seine Tätigkeit als Kunstpädagoge endetmit seiner Emeritierung als Direktor der Kunstschule des Instituteof Fine Arts der Universität Yale im Jahr 1958. Mit derÜbersiedlung in die Vereinigten Staaten beginnt eine neue Periodeim Schaffen des Künstlers.
"Sie sind merkwürdig ungreifbar, undefinierbar. Diese bescheidenenBilder sind unverkennbar persönliche Schöpfungen des Entdeckensmittels Farbe, doch sie treten uns mit der Selbstsicherheit einesPlakates entgegen. Sie gehören gleichermaßen in eine Wohnung wie indie Museen. Sie sind radikal, doch liegt ihr Akzent so völlig aufder Konstruktion, und die Mittel Albers' sind an sich so wenigauffallend, daß kein Gefühl von Rebellion aufkommt. Sie sind dasWerk eines Mannes von siebzig Jahren, aber in der Wirkung sind siealterslos und zeitlos, nur in sich selbst variierend gemäß ihrerfrühlingshaften oder herbstlichen Natur" (zit. aus: EugenGomringer, Josef Albers, Starnberg 1968, S. 185). Albers geht esbei diesen Arbeiten neben der Interaktion der Farben darum, jederFarbe trotz ihrer Kooperation mit anderen, soweit wie möglich, das"eigene Gesicht" zu erhalten.
Als Lehrer wie als Künstler ist Albers wegweisend für eine ganzeGeneration amerikanischer Künstler. Op-Art, kinetische Kunst,Colorfield Painting und Neue Abstraktion sind von seinem Schaffenbeeinflusst. Albers, der mit der Ausstellung "The Responsive Eye"im Museum of Modern Art, New York, auch als Künstler internationalbekannt wird, erhält zahlreiche Ehrungen. Insgesamt vierzehn Malwird ihm die Ehrendoktorwürde verliehen. Josef Albers stirbt 1976in Orange/Connecticut. [SM].
Zustandsbericht





