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Ivan Constantinovich Aivazovsky

Russian Federation (Feodossija 1817 -  Feodossija 1900 )
AIVAZOVSKY Ivan Constantinovich Schiff In Stürmischer Seelandschaft Vor Der Krim

Jeschke-Greve-Hauff-Van Vliet
30.07.2013
Kunstwerk finden, Versteigerungsergebnisse und Verkaufspreise des Künstlers Ivan Constantinovich Aivazovsky auf italienischen und internationalen Auktionen
Zu den Schätzungen und Zuschlägen von Ivan Constantinovich Aivazovsky Beobachten Sie den Künstler anhand der Aufgepasst!-E-Mails

 

Auch genannt :

Ajwazowskij Iwan Konstantinovicz

Aiwasowskij Iwan

Aiwasoffski Iwan Konstantinow.

 

Kunstwerke bei Arcadja
824

Einige Werke von Ivan Constantinovich Aivazovsky

Herausgesucht aus 824 Werken im Arcadja-Katalog
Ivan Constantinovich Aivazovsky - Ruhige See

Ivan Constantinovich Aivazovsky - Ruhige See

Original 1887
Schätzung:

Preis:

Bruttopreis
Postennummer: 89
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Ivan Aivazovsky 1817 Feodossija - 1900 Feodossija Ruhige See. 1887. Öl auf Leinwand. Links unten signiert und datiert. 65,3 x 98,5 cm (25,7 x 38,7 in). Mit einer schriftlichen Expertise von Herrn Giovanni Caffiero, Lugano, der die Authentizität der Arbeit anhand des Originals bestätigt. Das Werk wird in das in Vorbereitung befindliche Werkverzeichnis aufgenommen. PROVENIENZ: Privatsammlung Süddeutschland. Iwan Aiwasowski, der 'russische William Turner', wird als Kind armenischer Einwanderer in Feodossija, einer kleinen Hafenstadt auf der Krim, in einfachen Verhältnissen geboren. Sein Talent eröffnet ihm den Weg an die Petersburger Kunstakademie, der Aiwasowski 1833 durch die Fürsprache des Stadtkommandanten von Feodossija beitritt. Bereits während seiner Studienzeit verbucht Aiwasowski durchschlagende Erfolge, darunter 1837 die Auszeichnung mit einer großen Goldmedaille, die ihm eine finanzierte, sechsjährige Studienreise durch Europa einbringt. Bereits nach zwei Jahren kehrt Aiwasowski in die Heimat zurück und verbringt die verbleibende Zeit auf der Krim. Neben dem Meer in seinen verschiedenen Erscheinungsformen studiert er hier die Übungsmanöver der russischen Marine - ein Thema, das sich in Darstellungen historischer Seegefechte und militärischer Seemanöver niederschlägt. Meer, Licht und Atmosphäre sind die eigentlichen Protagonisten der Gemälde des Künstlers, der hierfür Impulse aus der niederländischen Marinemalerei des 17. und 18. Jahrhunderts ebenso empfängt wie aus der zeitgenössischen Landschaftsmalerei romantischer Prägung. Neben seinen hoch geschätzten Seestücken zählen zu Aiwasowskis Schaffen auch einige wenige Architekturstudien, ausgewählte Porträts von Familienmitgliedern und Freunden sowie historische, mythologische und neutestamentliche Sujets. Ab 1840 geht Aiwasowki erneut auf Reisen: 1842 begegnet er in Rom seinem Idol, dem Landschaftsmaler William Turner, und nimmt an einer Ausstellung der Pariser Kunstakademie teil, auf der er mit einer Goldmedaille ausgezeichnet wird. Schließlich folgen Reisen nach England, Holland, Portugal, Spanien und Amsterdam. Als Aiwasowski 1844 nach Russland zurückkehrt, ist er ein in ganz Europa angesehener Künstler, wird zum ordentlichen Mitglied der Petersburger Kunstakademie und schließlich auch zum Maler des Admiralstabs ernannt. Bereits in jungen Jahren avanciert Aiwasowski zum international gefeierten Künstler. Seine Werke sind noch zu Lebzeiten in den wichtigsten europäischen Großstädten sowie in Washington, New York, Konstantinopel und Moskau zu sehen. 1900 stirbt Iwan Aiwasowski in seiner Geburtsstadt Feodossija. Neben zahlreichen Ausstellungen zu seinem Schaffen in Russland und der Ukraine widmet 2011 das Wiener Bank Austria Kunstforum dem Künstler eine umfassende Retrospektive. Dabei liegt der Reiz der Bilder in ihrem Entstehungsprozess. Nicht das minutiöse Naturstudium liegt den präzisen, in lasierendem Duktus makellos erscheinenden Gemälden des Künstlers zugrunde, sondern sein Geist: \“Das Sujet eines Bildes setzt sich in meiner Erinnerung zusammen wie das Sujet eines Gedichts in der des Dichters\”, sagt Aiwasowski in seiner Biografie, \“ich werfe eine Skizze auf ein Stück Papier, mache mich an die Arbeit und gehe nicht von der Leinwand weg, bis ich nicht mit dem Pinsel gesagt habe, was ich sagen wollte.\” (zit. nach: Ausst. Aiwasowski. Maler des Meeres, Bank Austria Kunstforum, Wien 2011, S. 152). Auch unser Bild zeigt eine Szene wie aus einem Gedicht: Vor dem mit fedrigen Wolken gefüllten Himmel entfernt sich auf ruhiger See ein großes Segelschiff am Horizont, während Arbeiter an der Küste im sanften Abendlicht einen Ochsenkarren beladend ihr Tagwerk beschließen. In diesem Moment der vollkommenen Ruhe und Harmonie führt Aiwasowski mit einfachsten Mitteln dem Betrachter umso eindrücklicher die Ewigkeit der Natur vor Augen. [FS] Aufrufzeit: 23.11.2018 - ca. 17.13 h +/- 20 Min. Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten. ENGLISH VERSION Ivan Aivazovsky 1817 Feodossija - 1900 Feodossija Ruhige See. 1887. Oil on canvas. Signed and dated in lower left. 65.3 x 98.5 cm (25.7 x 38.7 in). [FS]. Accompanied by a written expertise issued by Mr. Giovanni Caffiero, Lugano, who confirmed this work's authenticity on basis of the original. The work will be included into the forthcoming catalog raisonné. PROVENANCE: Private collection Southern Germany. Called up: November 23, 2018 - ca. 17.13 h +/- 20 min. This lot can be purchased subject to differential or regular taxation.
Ivan Constantinovich Aivazovsky -  Schiffe In Aufgewühlter See Bei Mondschein

Ivan Constantinovich Aivazovsky - Schiffe In Aufgewühlter See Bei Mondschein

Original 1843
Schätzung:
Ausgangswert:

Preis:

Nettopreis
Postennummer: 6100
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
Description: Schiffe in aufgewühlter See bei Mondschein. Öl auf Leinwand. 28,2 x 38,4 cm. Unten links signiert und datiert "Aiwazowsky 1843".Ivan Konstantinovic Ajvazovskij gilt als der Begründer und bedeutendste Vertreter der russischen realistischen Marinemalerei des 19. Jahrhunderts. Von armenischer Abstammung wird er 1817 in Feodossija auf der Krim geboren. Kurz nach seinem sechzehnten Geburtstag beginnt der Frühbegabte seinen kometenhaften Aufstieg mit einem Studium an der Akademie von Sankt Petersburg, wo er Schüler von Maxim Worobjow und, im darauffolgenden Jahr, auf persönlichen Wunsch von Zar Nikolaus I. Assistent des französischen Marinemalers Philippe Tanneur wird. 1835 gewinnt er eine erste Silbermedaille der Akademie für eine Meereswolkenstudie (heute Galerie Tretyakov, Moskau). 1836 lernt er Alexander Puschkin kennen, dem er mehrere Werke widmen wird. 1837 erhält er die Große Goldmedaille für seine "außergewöhnlichen Erfolge in der Marinemalerei" (Caffiero/Samarine: Light, Water and Sky. The Paintings of Ivan Aivazovsky, London 2012, S. 260), und wechselt in die Klasse des Historien- und Schlachtenmalers Alexander Sauerweid. In dessen Haus lernt Ajvazovskij den Admiral Konstantin Nikolajewitsch kennen, der sich für seine Gemälde begeistert und ihn auf mehrere Seereisen mitnimmt. 1838 erwirbt Zar Nikolaus I. sechs von Ajvazovskijs Gemälden und der Maler wird auf Kosten der Akademie für zwei Jahre auf die Krim gesandt. Dort nimmt er an verschiedenen Marineübungen im Schwarzen Meer teil. Ab Mitte 1840 begibt sich der Maler auf eine vierjährige, von der Akademie finanzierte Stipendiatenreise durch Europa. Über Berlin, Dresden, Wien, Triest und Venedig gelangt er nach Rom und Neapel und hat dort Ausstellungen. Papst Gregor XVI. erwirbt eines seiner Gemälde. In Rom lernt er William Turner kennen. Dieser ist von Ajvazovskijs Malkunst tief beeindruckt (Caffiero/Samarine, op.cit., S. 31). Im selben Jahr folgen Reisen in die Schweiz, nach Deutschland, Holland, Großbritannien und Paris, wo er mehrere Monate lebt und auch ausstellt. 1843, im Jahr, in dem das vorliegende Gemälde entsteht, führt ihn sein Weg wieder nach London und über Lissabon, Madrid und Malta kehrt er schließlich 1844 nach St. Petersburg zurück. Hier erfolgt durch den Zar die Ernennung zum Maler des Hauptmarinestabes mit dem Recht, die Uniform des Marineministeriums zu tragen, im selben Jahr wird er ordentliches Mitglied der Kunstakademie von Sankt Petersburg. 1847 schließlich, in seinem dreißigsten Lebensjahr, wird er zum Professor ernannt und lässt sich in seiner Heimatstadt Feodossija nieder. Hier verbringt er, unterbrochen von weiteren zahlreichen längeren und kürzeren Reisen durch ganz Europa, den Nahen Osten und Asien, in einer Villa mit großem Atelier seine restlichen 53 Lebensjahre. Im Laufe seines Lebens erhält er zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Orden als Ritter der Ehrenlegion, ist Mitglied der Akademien von Rom, Florenz, Stuttgart und Amsterdam und Ehrenmitglied der Akademie Petersburg. 1869 reist er im Auftrag des Zarenhofes nach Ägypten um in einem Gemälde die Eröffnung des Suezkanals festzuhalten, 1880 gründet er in seiner Heimatstadt eine Gemäldegalerie, die später mit Beständen seines Nachlasses als Ajvazovskij-Museum wiedereröffnet wird. 1892 führen Ausstellungen in New York, Chicago, San Francisco und Washington den 75-jährigen in die USA, wo u.a. ein Bild der Niagara-Fälle entsteht (Venedig, San Lazzaro degli Armeni). Ajvazovskij stirbt 82-jährig an der Staffelei seines Ateliers. In seinen frühen Gemälden der Jahre 1840-1850 verschmilzt Ajvazovskij klassizistische Kompositionsschemata mit einer romantischen Naturinterpretation, die vom Spätwerk des Sylvester Feodossijewitsch Schtschedrin (1791-1830) und seines Lehrers Maxim Nikiforowitsch Worobjow (1787-1855) beeinflusst ist. Sein starkes Interesse an dramatischen Lichteffekten und Farbklängen wird in unserem frühen Gemälde deutlich. Pathos wird mit realistischer Beobachtungsgabe verschmolzen. Ab den 1850er Jahren treten diese Ausnahmezustände zurück zugunsten einer koloristischen Einheit und einem nuancierten Licht-Schatten-Spiel. Ajvazovskijs Fähigkeit, die Veränderlichkeit und Bewegung von Licht, Luft und Wasser so eindrucksvoll darzustellen, macht ihn zu einem der führenden Marinemaler aller Zeiten.Laut freundlichem Hinweis von Ivan Samarine (E-Mail vom 29.03.2017) beruht die Datierung des Gemäldes im WVZ in das Jahr 1845 auf einem Lesefehler. Die WVZ-Nr. wird im Ajvazovskij -Archiv auf CS-1843-002 korrigiert. In diesem Jahr ausgedehnter Reisetätigkeit verzeichnet der Catalogue raisonnée nur ein weiteres Gemälde Ajvazovskijs, eine Ansicht des Lago Maggiore (Privatsammlung USA). - Provenienz: Auktion Koller, Zürich, 19. September 2008, Los 3228. - Literatur: Gianni Caffiero und Ivan Samarine: Light, Water and Sky: the Paintings of Ivan Aivazovsky, London 2012, S. 268, WVZ-Nr. CS-1845-005 (Abb.), S. 86, Farbabb. 5. - Wir bitten darum, Zustandsberichte zu den Losen zu erfragen, da der Erhaltungszustand nur in Ausnahmefällen im Katalog angegeben ist. - Please ask for condition reports for individual lots, as the condition is usually not mentioned in the catalogue. Ivan Konstantinovic Ajvazovskij (1817 - 1900)
Ivan Constantinovich Aivazovsky - Segelboote An Der Krim-küste

Ivan Constantinovich Aivazovsky - Segelboote An Der Krim-küste

Original 1874
Schätzung:

Preis:

Postennummer: 1234
Weitere zur VERSTEIGERUNG STEHENDE WERKE
Beschreibung:
1234 Ivan Constantinovich Aivazovsky, 1817 Feodossija/ Krim - 1900 ebenda SEGELBOOTE AN DER KRIM-KÜSTE Öl auf Holz. 16,8 x 29 cm. Links unten Signatur sowie Datierung „(18)74\“. Dem Gemälde ist eine Expertise der Tretyakov State Gallery, Moskau, beigegeben, unterzeichnet mit Tschurak und Gladkova. Äußerst feine Malweise in nahezu porzellanartiger Glätte, in der eine Küste der Krimhalbinsel gezeigt ist. Am Ufer herangezogene Segelschiffe mit abgetakelten Segeln und ein mit zwei Personen besetzter Kahn sowie Fischer mit Netzen am Ufersand. Der Hintergrund diesig, der Horizont im abendlichen Nebelschleier noch erkennbar. Provenienz: Seit 1950 in Privatbesitz. (1040271) (11)
Ivan Constantinovich Aivazovsky - Schiff In Stürmischer Seelandschaft Vor Der Krim

Ivan Constantinovich Aivazovsky - Schiff In Stürmischer Seelandschaft Vor Der Krim

Original
Schätzung:

Preis:

Postennummer: 8
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Beschreibung:
Aivazovsky, Ivan Constantinovich (wohl). (1817 Feodossiya/Krim - 1900). Schiff in stürmischer Seelandschaft vor der Krim. Öl auf Leinwand. 865 x 1310 mm (1360 x 1740 mm mit Rahmen). In kyrillischer Schrift mit "Aivazovsky" bezeichnet. - Oberfläche minimal angestaubt sowie mit feinem Craquelé. Oberes Bilddrittel mit horizontaler Spur vom früheren Keilrahmen. Verso zwei fachmännisch hinterlegte... More
Aivazovsky, Ivan Constantinovich (wohl).

(1817 Feodossiya/Krim - 1900).

Schiff in stürmischer Seelandschaft vor der Krim. Öl auf Leinwand. 865 x 1310 mm (1360 x 1740 mm mit Rahmen). In kyrillischer Schrift mit "Aivazovsky" bezeichnet. - Oberfläche minimal angestaubt sowie mit feinem Craquelé. Oberes Bilddrittel mit horizontaler Spur vom früheren Keilrahmen. Verso zwei fachmännisch hinterlegte Stellen. Sonst guter Zustand. Hochwertiger, dekorativer Museumsrahmen.

Ivan Constantinovitsch Aivazovsky absolvierte von 1833-39 ein Malerei- Studium an der Petersburger Akademie bei Worobjow. Zu seinen bevorzugten Motiven zählten das Schwarze Meer und die Seeschlachten der russischen Flotte. An der Küste der Krim geboren, empfand Aivazovsky Zeit seines Lebens eine starke Verbundenheit mit dem Meer. In Russland, der Ukraine und den angrenzenden östlichen Ländern feierte man ihn als großen Maler des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Vergleiche mit William Turner, der Aivazovsky 1842 in Rom mit einem Lobgedicht willkommen hieß, belegen seine Prominenz. Das romantische Naturempfinden verbindet beide Künstler, die ihrer Zeit mit voller Kraft vorauseilten. Das Gemälde "Schiff in stürmischer See vor der Krim" lässt die Genialität des Malers bei der Darstellung der vielfältigen Stimmungsebenen des Meeres erahnen. - I. C. Aivazovzky (probably). Oil on canvas. Designated with "Aivazovsky" in Cyrillian writing. - Surface min. shop-soiled and with tenuous craquelure. In the upper third horizontal trace of previous stretcher frame. On verso 2 tiny professionally backed spots. Otherwise good condition. Valuable and decorative museum frame.
Ivan Constantinovich Aivazovsky - Meeressturm In Küstennähe Bei Biarritz

Ivan Constantinovich Aivazovsky - Meeressturm In Küstennähe Bei Biarritz

Original -
Schätzung:

Preis:

Nettopreis
Postennummer: 380
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Beschreibung:
380

AIVAZOVSKI, IVAN KONSTANTINOVICH

1817 Feodossija 1900

"Meeressturm in Küstennähe bei Biarritz".

Öl auf Malkarton, sig. u. dat. 1860 u.r., verso num. 802, undeutl. bez. sowie a. Etikette a. Russisch betitelt,

25,5x37,5 cm

Stellenweise Craquelé.

Echtheitsbestätigung (verso auf der Abdeckung in Russisch): M. Iwanow-Schtschronow, Kulturministerium der UdSSR, Staatliche Tretjakow-Galerie, 19. November 1964 (dort betitelt: "Stürmisches Meer bei Tag mit Schiffen im Vordergrund").

Anhand einer Fotografie bestätigte Gianni Caffiero am 30. November 2012 fernmündlich die Echtheit des Werkes. Er wird das Gemälde in das in Vorbereitung befindliche Werkverzeichnis aufnehmen.

Ausstellung: Wohl St. Petersburg, 1868, Nr. 14.

Vgl. Literatur aufgrund der Angaben einer rückseitigen Etikette in Russisch: Nikolai P. Sobko, Slovar russkikh khudozhnikov (Lexikon russischer Künstler), Band 2, 1895; F. I. Bulgakov, Nashi Khudozhniki (Unsere Künstler). 1764-1889, Band 1, 1890; Starye Gody (Alte Jahre), Zeitschrift von 1861.

Aus einer verarmten armenischen Familie stammend, entwickelte Ivan Konstantinovich Aivazovski schon früh grosses zeichnerisches Talent, das bald vom Oberhaupt der Stadt Feodossija, Alexander Kaznacheyev, erkannt und gefördert wurde, indem dieser ihm eine Ausbildung am Gymnasium von Simferopol ermöglichte. Dort erregte seine ausserordentliche künstlerische Begabung die Aufmerksamkeit einiger einflussreicher Persönlichkeiten, die ihm ab 1833 zu einem Studium an der St. Petersburger Kunstakademie verhalfen. 1836 fertigte Aivazovski auf Geheiss seines Lehrers Zeichnungen einer Seeübung der baltischen Flotte an, die später in der Akademie ausgestellt wurden und den Grundstein für seine Vorliebe für Marinebilder legen sollten. 1837 schloss er die Kunstakademie mit Bestnoten ab, was ihm den Weg zu weiteren Studien ebnete. Seine malerischen Kenntnisse vervollkommnete der junge Künstler mit einem Aufenthalt in den Städten der Krim, gefolgt von Studienreisen durch Europa und einem längeren Aufenthalt in Rom, wo er an mehreren Ausstellungen teilnahm. 1844 kehrte er nach Russland zurück, wurde von Zar Nikolaus I. zum Hofmaler des Marinestabes ernannt und erhielt den Auftrag, die baltischen Küstenstädte zu malen. 1845 unternahm er eine Seereise entlang der kleinasiatischen Küste und den griechischen Inseln und bannte die hierbei gewonnenen Eindrücke im Anschluss an seine endgültige Rückkehr nach Feodossija in meisterhafter Manier auf Leinwände. Es folgten Jahre des kreativen Schaffens, zahlreiche internationale Ausstellungen und erneute Studienreisen nach Italien, in die Vereinigten Staaten und durch Russland. Wies Aivazovskis Oeuvre in den 1850er Jahren vorrangig romantische Züge auf, so wurde sein Werk ab den 1870er Jahren zunehmend vom Realismus beeinflusst. 1887 würdigte man das künstlerische Schaffen des Russen mit einer umfangreichen Ausstellung in St. Petersburg.

Das vorliegende Gemälde ist eindrücklicher Beleg für Aivasovskis Vorliebe für stürmische Meerlandschaften, die ihm bereits zu Lebzeiten zu internationalem Renommee verhalfen. Es ist überliefert, dass sich der Künstler in Biarritz aufgehalten und mit wenigen Strichen Skizzen der vorgefundenen Situation in verschiedenen Lichtstimmungen angefertigt hat, die ihm später als Vorlagen zu Gemälden dienten. Mittels dünnem Farbauftrag erzielte Aivazovski weiche, fliessende Übergänge, die entscheidend zur Erzeugung der ihm ganz eigenen, feinen Atmosphäre beitragen.

Estimation

CHF

95'000

EUR

78'512

USD

103'260

Ausrufzeit: 17. Mai 2013, circa 15.00 Uhr (+/- 45 Min.)
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